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	<title>Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Werk</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Jennifer Olearczyk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein Werk ist eine geschützte oder eine schützbare Schöpfung im Sinne des Urheberrechts&amp;lt;ref name=&amp;quot;wikipedia.org&amp;quot;&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Werk_%28Urheberrecht%29&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werke im Sinne des [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__1.html § 1] und [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__2.html § 2] Urheberrechtsgesetz (UrhG) sind persönliche geistige Schöpfungen auf den Gebieten der Literatur, der Wissenschaft und der Kunst. In einer nicht abschließenden Aufzählung werden in [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__2.html § 2 Abs. 1 UrhG] als „Geschützte Werke“ erwähnt:&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!---&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Werke lt. § 2 UrhG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Sprachwerke]], wie Schriftwerke, Reden und [[Computerprogramme]] || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Musikwerke]] &amp;lt;br&amp;gt; || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Choreographische und pantomimische Werke]] || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | [[Datei:Baukunst.png|100px]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Werke der bildenden Künste]] &amp;lt;br&amp;gt; || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Lichtbildwerke]] || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Filmwerke]] || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Darstellungen wissenschaftlicher oder technischer Art]] &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|- &lt;br /&gt;
| [[Datei:Sprachwerk.png|100px|link=Sprachwerke]] || [[Datei:Musikwerk.png|100px|link=Musikwerke]] || [[Datei:Choreographie.png|100px|link=Choreographische und pantomimische Werke]] || [[Datei:Baukunst.png|95px|link=Werke der bildenden Künste]] || [[Datei:Lichtbild.png|72px|link=Lichtbildwerke]] || [[Datei:Filmwerk.png|99px|link=Filmwerke]] || [[Datei:WissDarstellung.png|100px|link=Darstellungen wissenschaftlicher oder technischer Art]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Sprachwerke]], wie Schriftwerke, Reden und [[Computerprogramme]]&lt;br /&gt;
*[[Musikwerke]]&lt;br /&gt;
*[[Choreographische und pantomimische Werke]], z. B. Tanzkunst&lt;br /&gt;
*[[Werke der bildenden Künste]] einschließlich der Werke der Baukunst und der angewandten Kunst&lt;br /&gt;
*[[Lichtbildwerke]]&lt;br /&gt;
*[[Filmwerke]]&lt;br /&gt;
*[[Darstellungen wissenschaftlicher oder technischer Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufzählung ist nicht abschließend. Auch neue Werkarten der Literatur, Kunst oder Wissenschaft, wie z. B. [[Multimediawerke und andere Werke mit digitalem Bezug|Multimediawerke]], genießen den Schutz des Urheberrechts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maßgeblich ist aber die Definition in [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__2.html § 2 Abs. 2 UrhG], wonach Werke im Sinne des Gesetzes nur persönliche geistige Schöpfungen sind. Ausschlaggebend dafür ist die Individualität der Schöpfung, wofür sich die Schöpfungshöhe als quantitatives Maß der Individualität durchgesetzt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Von sonstigen Erzeugnissen unterscheidet sich ein urheberrechtlich geschütztes Werk dadurch, das etwas Neues und Besonderes, von bisher Bekannten zu Unterscheidendes darstellt und auf diese Weise dem individuellen menschlichen Geist Ausdruck verleiht. Charakteristische Merkmale des Werkes sind somit sein geistiger Inhalt, seine Ausdrucksform, und seine Individualität. Zufallswerke sind keine Werke in diesem Sinne, da sie nicht durch den individuellen Geist geprägt sind. Geschützt ist jedes einzelne Werk als solches, nicht hingegen die Werkgattung, der es angehört.&amp;quot; (BGH in BGHZ 18, 175 ff.)&amp;lt;ref name=&amp;quot;wikipedia.org&amp;quot;&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Werk_%28Urheberrecht%29&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Anker &lt;br /&gt;
| name = Schöpfung &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Merkmale der persönlichen geistigen Schöpfung sind&amp;lt;ref&amp;gt;Wandtke, Urheberrecht, S. 61f.&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*persönlich: Die Schöpfung muss auf dem Einfall eines Menschen beruhen. Zufallsprodukte oder in der Natur vorkommende Objekte zählen nicht dazu. Ebenso sind Ergebnisse von rein maschinellen Vorgängen keine Werke, es sei denn, ein Mensch hat sich der Maschine im Schaffensprozess bedient.&lt;br /&gt;
*geistiger Inhalt: Das Erfordernis des geistigen Inhalts grenzt das Werk i.S.d. Urheberrechts von rein handwerklichen Leistungen ab.&lt;br /&gt;
*wahrnehmbare konkrete Form: Das Werk muss in irgendeiner Weise wahrnehmbar sein, z. B. sichtbar, greifbar oder hörbar. Eine bloße Idee genügt nicht.&lt;br /&gt;
*Individualität: Es muss sich um eine eigene, originelle Schöpfung einer konkreten Person handeln. Das Nachahmen anderer Werke fällt nicht darunter. Möglich ist jedoch die sog. Doppelschöpfung, wenn zwei Personen unabhängig voneinander die gleiche Idee umsetzen, sie aber eigenständig zu dieser Idee gekommen sind.&lt;br /&gt;
*{{ &lt;br /&gt;
Anker &lt;br /&gt;
| name = Gestaltungshöhe &lt;br /&gt;
}}'''Gestaltungshöhe:''' Dieses Kriterium hebt das urheberrechtlich geschützte Werk von alltäglichen Gegenständen ab. Das Kriterium hat je nach Werkart unterschiedlich hohe Anforderungen, so wird z. B. bei literarischen Werken ein niedrigerer Maßstab angesetzt als bei Design, da hier auch ein Schutz durch Geschmacksmusterrechte erfolgen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unerheblich ist, ob es sich um eine völlige Neuheit handelt (auch alte Ideen können neu bearbeitet werden), zu welchem Zweck das Werk bestimmt ist, welche literarische, künstlerische oder wissenschaftliche Qualität das Werk hat oder welchen quantitativen Umfang. Ebenso unerheblich ist, wie groß Aufwand und Kosten der Werkerstellung sind und ob die Herstellung des Werkes gegen ein Gesetz verstößt oder sittenwidrig ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://beck-online.beck.de/Default.aspx?vpath=bibdata/komm/LoewenheimHdbUrhR_2/cont/LoewenheimHdbUrhR.6.glB.glIII.htm Löwenheim, Handbuch des Urheberrechts, § 6 Rn 22ff.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bearbeitung]] eines Werkes, wird, wenn sie das Erfordernis der persönlichen, geistigen Schöpfung erfüllt, wie ein selbständiges Werk geschützt ([http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__3.html § 3 UrhG]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Anker &lt;br /&gt;
| name = erscheinen &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Ein Werk ist '''veröffentlicht''', wenn das Orignal mit Zustimmung des Berechtigten der [[Öffentlichkeit]] zugänglich gemacht wurde ([http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__6.html § 6 Abs. 1 UrhG]).&lt;br /&gt;
Ein Werk ist '''erschienen''', wenn Vervielfältigungsstücke des Originals (also Kopien) mit Zustimmung des Berechtigten in genügender Zahl der [[Öffentlichkeit]] angeboten oder in Verkehr gebracht worden sind ([http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__6.html § 6 Abs. 2 UrhG]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Disclaimer}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Urheberrecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jennifer Olearczyk</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Jennifer Olearczyk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein Werk ist eine geschützte oder eine schützbare Schöpfung im Sinne des Urheberrechts&amp;lt;ref name=&amp;quot;wikipedia.org&amp;quot;&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Werk_%28Urheberrecht%29&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werke im Sinne des [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__1.html § 1] und [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__2.html § 2] Urheberrechtsgesetz (UrhG) sind persönliche geistige Schöpfungen auf den Gebieten der Literatur, der Wissenschaft und der Kunst. In einer nicht abschließenden Aufzählung werden in [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__2.html § 2 Abs. 1 UrhG] als „Geschützte Werke“ erwähnt:&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!---&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Werke lt. § 2 UrhG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Sprachwerke]], wie Schriftwerke, Reden und [[Computerprogramme]] || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Musikwerke]] &amp;lt;br&amp;gt; || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Choreographische und pantomimische Werke]] || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | [[Datei:Baukunst.png|100px]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Werke der bildenden Künste]] &amp;lt;br&amp;gt; || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Lichtbildwerke]] || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Filmwerke]] || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Darstellungen wissenschaftlicher oder technischer Art]] &lt;br /&gt;
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| [[Datei:Sprachwerk.png|100px|link=Sprachwerke]] || [[Datei:Musikwerk.png|100px|link=Musikwerke]] || [[Datei:Choreographie.png|100px|link=Choreographische und pantomimische Werke]] || [[Datei:Baukunst.png|95px|link=Werke der bildenden Künste]] || [[Datei:Lichtbild.png|72px|link=Lichtbildwerke]] || [[Datei:Filmwerk.png|99px|link=Filmwerk]] || [[Datei:WissDarstellung.png|100px|link=Darstellungen wissenschaftlicher oder technischer Art]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Sprachwerke]], wie Schriftwerke, Reden und [[Computerprogramme]]&lt;br /&gt;
*[[Musikwerke]]&lt;br /&gt;
*[[Choreographische und pantomimische Werke]], z. B. Tanzkunst&lt;br /&gt;
*[[Werke der bildenden Künste]] einschließlich der Werke der Baukunst und der angewandten Kunst&lt;br /&gt;
*[[Lichtbildwerke]]&lt;br /&gt;
*[[Filmwerke]]&lt;br /&gt;
*[[Darstellungen wissenschaftlicher oder technischer Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufzählung ist nicht abschließend. Auch neue Werkarten der Literatur, Kunst oder Wissenschaft, wie z. B. [[Multimediawerke und andere Werke mit digitalem Bezug|Multimediawerke]], genießen den Schutz des Urheberrechts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maßgeblich ist aber die Definition in [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__2.html § 2 Abs. 2 UrhG], wonach Werke im Sinne des Gesetzes nur persönliche geistige Schöpfungen sind. Ausschlaggebend dafür ist die Individualität der Schöpfung, wofür sich die Schöpfungshöhe als quantitatives Maß der Individualität durchgesetzt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Von sonstigen Erzeugnissen unterscheidet sich ein urheberrechtlich geschütztes Werk dadurch, das etwas Neues und Besonderes, von bisher Bekannten zu Unterscheidendes darstellt und auf diese Weise dem individuellen menschlichen Geist Ausdruck verleiht. Charakteristische Merkmale des Werkes sind somit sein geistiger Inhalt, seine Ausdrucksform, und seine Individualität. Zufallswerke sind keine Werke in diesem Sinne, da sie nicht durch den individuellen Geist geprägt sind. Geschützt ist jedes einzelne Werk als solches, nicht hingegen die Werkgattung, der es angehört.&amp;quot; (BGH in BGHZ 18, 175 ff.)&amp;lt;ref name=&amp;quot;wikipedia.org&amp;quot;&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Werk_%28Urheberrecht%29&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Anker &lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
Merkmale der persönlichen geistigen Schöpfung sind&amp;lt;ref&amp;gt;Wandtke, Urheberrecht, S. 61f.&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*persönlich: Die Schöpfung muss auf dem Einfall eines Menschen beruhen. Zufallsprodukte oder in der Natur vorkommende Objekte zählen nicht dazu. Ebenso sind Ergebnisse von rein maschinellen Vorgängen keine Werke, es sei denn, ein Mensch hat sich der Maschine im Schaffensprozess bedient.&lt;br /&gt;
*geistiger Inhalt: Das Erfordernis des geistigen Inhalts grenzt das Werk i.S.d. Urheberrechts von rein handwerklichen Leistungen ab.&lt;br /&gt;
*wahrnehmbare konkrete Form: Das Werk muss in irgendeiner Weise wahrnehmbar sein, z. B. sichtbar, greifbar oder hörbar. Eine bloße Idee genügt nicht.&lt;br /&gt;
*Individualität: Es muss sich um eine eigene, originelle Schöpfung einer konkreten Person handeln. Das Nachahmen anderer Werke fällt nicht darunter. Möglich ist jedoch die sog. Doppelschöpfung, wenn zwei Personen unabhängig voneinander die gleiche Idee umsetzen, sie aber eigenständig zu dieser Idee gekommen sind.&lt;br /&gt;
*{{ &lt;br /&gt;
Anker &lt;br /&gt;
| name = Gestaltungshöhe &lt;br /&gt;
}}'''Gestaltungshöhe:''' Dieses Kriterium hebt das urheberrechtlich geschützte Werk von alltäglichen Gegenständen ab. Das Kriterium hat je nach Werkart unterschiedlich hohe Anforderungen, so wird z. B. bei literarischen Werken ein niedrigerer Maßstab angesetzt als bei Design, da hier auch ein Schutz durch Geschmacksmusterrechte erfolgen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unerheblich ist, ob es sich um eine völlige Neuheit handelt (auch alte Ideen können neu bearbeitet werden), zu welchem Zweck das Werk bestimmt ist, welche literarische, künstlerische oder wissenschaftliche Qualität das Werk hat oder welchen quantitativen Umfang. Ebenso unerheblich ist, wie groß Aufwand und Kosten der Werkerstellung sind und ob die Herstellung des Werkes gegen ein Gesetz verstößt oder sittenwidrig ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://beck-online.beck.de/Default.aspx?vpath=bibdata/komm/LoewenheimHdbUrhR_2/cont/LoewenheimHdbUrhR.6.glB.glIII.htm Löwenheim, Handbuch des Urheberrechts, § 6 Rn 22ff.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bearbeitung]] eines Werkes, wird, wenn sie das Erfordernis der persönlichen, geistigen Schöpfung erfüllt, wie ein selbständiges Werk geschützt ([http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__3.html § 3 UrhG]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Anker &lt;br /&gt;
| name = erscheinen &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Ein Werk ist '''veröffentlicht''', wenn das Orignal mit Zustimmung des Berechtigten der [[Öffentlichkeit]] zugänglich gemacht wurde ([http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__6.html § 6 Abs. 1 UrhG]).&lt;br /&gt;
Ein Werk ist '''erschienen''', wenn Vervielfältigungsstücke des Originals (also Kopien) mit Zustimmung des Berechtigten in genügender Zahl der [[Öffentlichkeit]] angeboten oder in Verkehr gebracht worden sind ([http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__6.html § 6 Abs. 2 UrhG]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Disclaimer}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Urheberrecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jennifer Olearczyk</name></author>
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		<title>Werk</title>
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		<updated>2014-03-25T13:46:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jennifer Olearczyk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein Werk ist eine geschützte oder eine schützbare Schöpfung im Sinne des Urheberrechts&amp;lt;ref name=&amp;quot;wikipedia.org&amp;quot;&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Werk_%28Urheberrecht%29&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werke im Sinne des [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__1.html § 1] und [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__2.html § 2] Urheberrechtsgesetz (UrhG) sind persönliche geistige Schöpfungen auf den Gebieten der Literatur, der Wissenschaft und der Kunst. In einer nicht abschließenden Aufzählung werden in [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__2.html § 2 Abs. 1 UrhG] als „Geschützte Werke“ erwähnt:&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!---&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Werke lt. § 2 UrhG&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Sprachwerke]], wie Schriftwerke, Reden und [[Computerprogramme]] || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Musikwerke]] &amp;lt;br&amp;gt; || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Choreographische und pantomimische Werke]] || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | [[Datei:Baukunst.png|100px]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Werke der bildenden Künste]] &amp;lt;br&amp;gt; || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Lichtbildwerke]] || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Filmwerke]] || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Darstellungen wissenschaftlicher oder technischer Art]] &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
*[[Sprachwerke]], wie Schriftwerke, Reden und [[Computerprogramme]]&lt;br /&gt;
*[[Musikwerke]]&lt;br /&gt;
*[[Choreographische und pantomimische Werke]], z. B. Tanzkunst&lt;br /&gt;
*[[Werke der bildenden Künste]] einschließlich der Werke der Baukunst und der angewandten Kunst&lt;br /&gt;
*[[Lichtbildwerke]]&lt;br /&gt;
*[[Filmwerke]]&lt;br /&gt;
*[[Darstellungen wissenschaftlicher oder technischer Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufzählung ist nicht abschließend. Auch neue Werkarten der Literatur, Kunst oder Wissenschaft, wie z. B. [[Multimediawerke und andere Werke mit digitalem Bezug|Multimediawerke]], genießen den Schutz des Urheberrechts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maßgeblich ist aber die Definition in [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__2.html § 2 Abs. 2 UrhG], wonach Werke im Sinne des Gesetzes nur persönliche geistige Schöpfungen sind. Ausschlaggebend dafür ist die Individualität der Schöpfung, wofür sich die Schöpfungshöhe als quantitatives Maß der Individualität durchgesetzt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Von sonstigen Erzeugnissen unterscheidet sich ein urheberrechtlich geschütztes Werk dadurch, das etwas Neues und Besonderes, von bisher Bekannten zu Unterscheidendes darstellt und auf diese Weise dem individuellen menschlichen Geist Ausdruck verleiht. Charakteristische Merkmale des Werkes sind somit sein geistiger Inhalt, seine Ausdrucksform, und seine Individualität. Zufallswerke sind keine Werke in diesem Sinne, da sie nicht durch den individuellen Geist geprägt sind. Geschützt ist jedes einzelne Werk als solches, nicht hingegen die Werkgattung, der es angehört.&amp;quot; (BGH in BGHZ 18, 175 ff.)&amp;lt;ref name=&amp;quot;wikipedia.org&amp;quot;&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Werk_%28Urheberrecht%29&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Anker &lt;br /&gt;
| name = Schöpfung &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Merkmale der persönlichen geistigen Schöpfung sind&amp;lt;ref&amp;gt;Wandtke, Urheberrecht, S. 61f.&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*persönlich: Die Schöpfung muss auf dem Einfall eines Menschen beruhen. Zufallsprodukte oder in der Natur vorkommende Objekte zählen nicht dazu. Ebenso sind Ergebnisse von rein maschinellen Vorgängen keine Werke, es sei denn, ein Mensch hat sich der Maschine im Schaffensprozess bedient.&lt;br /&gt;
*geistiger Inhalt: Das Erfordernis des geistigen Inhalts grenzt das Werk i.S.d. Urheberrechts von rein handwerklichen Leistungen ab.&lt;br /&gt;
*wahrnehmbare konkrete Form: Das Werk muss in irgendeiner Weise wahrnehmbar sein, z. B. sichtbar, greifbar oder hörbar. Eine bloße Idee genügt nicht.&lt;br /&gt;
*Individualität: Es muss sich um eine eigene, originelle Schöpfung einer konkreten Person handeln. Das Nachahmen anderer Werke fällt nicht darunter. Möglich ist jedoch die sog. Doppelschöpfung, wenn zwei Personen unabhängig voneinander die gleiche Idee umsetzen, sie aber eigenständig zu dieser Idee gekommen sind.&lt;br /&gt;
*{{ &lt;br /&gt;
Anker &lt;br /&gt;
| name = Gestaltungshöhe &lt;br /&gt;
}}'''Gestaltungshöhe:''' Dieses Kriterium hebt das urheberrechtlich geschützte Werk von alltäglichen Gegenständen ab. Das Kriterium hat je nach Werkart unterschiedlich hohe Anforderungen, so wird z. B. bei literarischen Werken ein niedrigerer Maßstab angesetzt als bei Design, da hier auch ein Schutz durch Geschmacksmusterrechte erfolgen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unerheblich ist, ob es sich um eine völlige Neuheit handelt (auch alte Ideen können neu bearbeitet werden), zu welchem Zweck das Werk bestimmt ist, welche literarische, künstlerische oder wissenschaftliche Qualität das Werk hat oder welchen quantitativen Umfang. Ebenso unerheblich ist, wie groß Aufwand und Kosten der Werkerstellung sind und ob die Herstellung des Werkes gegen ein Gesetz verstößt oder sittenwidrig ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://beck-online.beck.de/Default.aspx?vpath=bibdata/komm/LoewenheimHdbUrhR_2/cont/LoewenheimHdbUrhR.6.glB.glIII.htm Löwenheim, Handbuch des Urheberrechts, § 6 Rn 22ff.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bearbeitung]] eines Werkes, wird, wenn sie das Erfordernis der persönlichen, geistigen Schöpfung erfüllt, wie ein selbständiges Werk geschützt ([http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__3.html § 3 UrhG]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Anker &lt;br /&gt;
| name = erscheinen &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Ein Werk ist '''veröffentlicht''', wenn das Orignal mit Zustimmung des Berechtigten der [[Öffentlichkeit]] zugänglich gemacht wurde ([http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__6.html § 6 Abs. 1 UrhG]).&lt;br /&gt;
Ein Werk ist '''erschienen''', wenn Vervielfältigungsstücke des Originals (also Kopien) mit Zustimmung des Berechtigten in genügender Zahl der [[Öffentlichkeit]] angeboten oder in Verkehr gebracht worden sind ([http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__6.html § 6 Abs. 2 UrhG]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Disclaimer}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Urheberrecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jennifer Olearczyk</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Werk&amp;diff=1495</id>
		<title>Werk</title>
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		<updated>2014-03-25T13:45:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jennifer Olearczyk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein Werk ist eine geschützte oder eine schützbare Schöpfung im Sinne des Urheberrechts&amp;lt;ref name=&amp;quot;wikipedia.org&amp;quot;&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Werk_%28Urheberrecht%29&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werke im Sinne des [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__1.html § 1] und [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__2.html § 2] Urheberrechtsgesetz (UrhG) sind persönliche geistige Schöpfungen auf den Gebieten der Literatur, der Wissenschaft und der Kunst. In einer nicht abschließenden Aufzählung werden in [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__2.html § 2 Abs. 1 UrhG] als „Geschützte Werke“ erwähnt:&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!---&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Werke lt. § 2 UrhG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Sprachwerke]], wie Schriftwerke, Reden und [[Computerprogramme]] || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Musikwerke]] &amp;lt;br&amp;gt; || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Choreographische und pantomimische Werke]] || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | [[Datei:Baukunst.png|100px]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Werke der bildenden Künste]] &amp;lt;br&amp;gt; || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Lichtbildwerke]] || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Filmwerke]] || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Darstellungen wissenschaftlicher oder technischer Art]] &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
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{|&amp;lt;table border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;35&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [[Datei:Sprachwerk.png|100px|link=Sprachwerke]] || [[Datei:Musikwerk.png|100px|link=Musikwerke]] || [[Datei:Choreographie.png|100px|link=Choreographische und pantomimische Werke]] || [[Datei:Baukunst.png|95px|link=Werke der bildenden Künste]] || [[Datei:Lichtbild.png|72px|link:Lichtbildwerk]] || [[Datei:Filmwerk.png|99px|link:Filmwerk]] || [[Datei:WissDarstellung.png|100px|link:Werke wissenschaftlicher Darstellung]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Sprachwerke]], wie Schriftwerke, Reden und [[Computerprogramme]]&lt;br /&gt;
*[[Musikwerke]]&lt;br /&gt;
*[[Choreographische und pantomimische Werke]], z. B. Tanzkunst&lt;br /&gt;
*[[Werke der bildenden Künste]] einschließlich der Werke der Baukunst und der angewandten Kunst&lt;br /&gt;
*[[Lichtbildwerke]]&lt;br /&gt;
*[[Filmwerke]]&lt;br /&gt;
*[[Darstellungen wissenschaftlicher oder technischer Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufzählung ist nicht abschließend. Auch neue Werkarten der Literatur, Kunst oder Wissenschaft, wie z. B. [[Multimediawerke und andere Werke mit digitalem Bezug|Multimediawerke]], genießen den Schutz des Urheberrechts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maßgeblich ist aber die Definition in [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__2.html § 2 Abs. 2 UrhG], wonach Werke im Sinne des Gesetzes nur persönliche geistige Schöpfungen sind. Ausschlaggebend dafür ist die Individualität der Schöpfung, wofür sich die Schöpfungshöhe als quantitatives Maß der Individualität durchgesetzt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Von sonstigen Erzeugnissen unterscheidet sich ein urheberrechtlich geschütztes Werk dadurch, das etwas Neues und Besonderes, von bisher Bekannten zu Unterscheidendes darstellt und auf diese Weise dem individuellen menschlichen Geist Ausdruck verleiht. Charakteristische Merkmale des Werkes sind somit sein geistiger Inhalt, seine Ausdrucksform, und seine Individualität. Zufallswerke sind keine Werke in diesem Sinne, da sie nicht durch den individuellen Geist geprägt sind. Geschützt ist jedes einzelne Werk als solches, nicht hingegen die Werkgattung, der es angehört.&amp;quot; (BGH in BGHZ 18, 175 ff.)&amp;lt;ref name=&amp;quot;wikipedia.org&amp;quot;&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Werk_%28Urheberrecht%29&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Anker &lt;br /&gt;
| name = Schöpfung &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Merkmale der persönlichen geistigen Schöpfung sind&amp;lt;ref&amp;gt;Wandtke, Urheberrecht, S. 61f.&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*persönlich: Die Schöpfung muss auf dem Einfall eines Menschen beruhen. Zufallsprodukte oder in der Natur vorkommende Objekte zählen nicht dazu. Ebenso sind Ergebnisse von rein maschinellen Vorgängen keine Werke, es sei denn, ein Mensch hat sich der Maschine im Schaffensprozess bedient.&lt;br /&gt;
*geistiger Inhalt: Das Erfordernis des geistigen Inhalts grenzt das Werk i.S.d. Urheberrechts von rein handwerklichen Leistungen ab.&lt;br /&gt;
*wahrnehmbare konkrete Form: Das Werk muss in irgendeiner Weise wahrnehmbar sein, z. B. sichtbar, greifbar oder hörbar. Eine bloße Idee genügt nicht.&lt;br /&gt;
*Individualität: Es muss sich um eine eigene, originelle Schöpfung einer konkreten Person handeln. Das Nachahmen anderer Werke fällt nicht darunter. Möglich ist jedoch die sog. Doppelschöpfung, wenn zwei Personen unabhängig voneinander die gleiche Idee umsetzen, sie aber eigenständig zu dieser Idee gekommen sind.&lt;br /&gt;
*{{ &lt;br /&gt;
Anker &lt;br /&gt;
| name = Gestaltungshöhe &lt;br /&gt;
}}'''Gestaltungshöhe:''' Dieses Kriterium hebt das urheberrechtlich geschützte Werk von alltäglichen Gegenständen ab. Das Kriterium hat je nach Werkart unterschiedlich hohe Anforderungen, so wird z. B. bei literarischen Werken ein niedrigerer Maßstab angesetzt als bei Design, da hier auch ein Schutz durch Geschmacksmusterrechte erfolgen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unerheblich ist, ob es sich um eine völlige Neuheit handelt (auch alte Ideen können neu bearbeitet werden), zu welchem Zweck das Werk bestimmt ist, welche literarische, künstlerische oder wissenschaftliche Qualität das Werk hat oder welchen quantitativen Umfang. Ebenso unerheblich ist, wie groß Aufwand und Kosten der Werkerstellung sind und ob die Herstellung des Werkes gegen ein Gesetz verstößt oder sittenwidrig ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://beck-online.beck.de/Default.aspx?vpath=bibdata/komm/LoewenheimHdbUrhR_2/cont/LoewenheimHdbUrhR.6.glB.glIII.htm Löwenheim, Handbuch des Urheberrechts, § 6 Rn 22ff.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bearbeitung]] eines Werkes, wird, wenn sie das Erfordernis der persönlichen, geistigen Schöpfung erfüllt, wie ein selbständiges Werk geschützt ([http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__3.html § 3 UrhG]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Anker &lt;br /&gt;
| name = erscheinen &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Ein Werk ist '''veröffentlicht''', wenn das Orignal mit Zustimmung des Berechtigten der [[Öffentlichkeit]] zugänglich gemacht wurde ([http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__6.html § 6 Abs. 1 UrhG]).&lt;br /&gt;
Ein Werk ist '''erschienen''', wenn Vervielfältigungsstücke des Originals (also Kopien) mit Zustimmung des Berechtigten in genügender Zahl der [[Öffentlichkeit]] angeboten oder in Verkehr gebracht worden sind ([http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__6.html § 6 Abs. 2 UrhG]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Disclaimer}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Urheberrecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jennifer Olearczyk</name></author>
	</entry>
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		<title>Werk</title>
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		<updated>2014-03-25T13:43:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jennifer Olearczyk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein Werk ist eine geschützte oder eine schützbare Schöpfung im Sinne des Urheberrechts&amp;lt;ref name=&amp;quot;wikipedia.org&amp;quot;&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Werk_%28Urheberrecht%29&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werke im Sinne des [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__1.html § 1] und [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__2.html § 2] Urheberrechtsgesetz (UrhG) sind persönliche geistige Schöpfungen auf den Gebieten der Literatur, der Wissenschaft und der Kunst. In einer nicht abschließenden Aufzählung werden in [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__2.html § 2 Abs. 1 UrhG] als „Geschützte Werke“ erwähnt:&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!---&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Werke lt. § 2 UrhG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Sprachwerke]], wie Schriftwerke, Reden und [[Computerprogramme]] || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Musikwerke]] &amp;lt;br&amp;gt; || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Choreographische und pantomimische Werke]] || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | [[Datei:Baukunst.png|100px]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Werke der bildenden Künste]] &amp;lt;br&amp;gt; || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Lichtbildwerke]] || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Filmwerke]] || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Darstellungen wissenschaftlicher oder technischer Art]] &lt;br /&gt;
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| [[Datei:Sprachwerk.png|100px|link=Sprachwerke]] || [[Datei:Musikwerk.png|100px|link=Musikwerke]] || [[Datei:Choreographie.png|100px|link=Choreographische und pantomimische Werke]] || [[Datei:Baukunst.png|95px]] || [[Datei:Lichtbild.png|72px]] || [[Datei:Filmwerk.png|99px]] || [[Datei:WissDarstellung.png|100px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Sprachwerke]], wie Schriftwerke, Reden und [[Computerprogramme]]&lt;br /&gt;
*[[Musikwerke]]&lt;br /&gt;
*[[Choreographische und pantomimische Werke]], z. B. Tanzkunst&lt;br /&gt;
*[[Werke der bildenden Künste]] einschließlich der Werke der Baukunst und der angewandten Kunst&lt;br /&gt;
*[[Lichtbildwerke]]&lt;br /&gt;
*[[Filmwerke]]&lt;br /&gt;
*[[Darstellungen wissenschaftlicher oder technischer Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufzählung ist nicht abschließend. Auch neue Werkarten der Literatur, Kunst oder Wissenschaft, wie z. B. [[Multimediawerke und andere Werke mit digitalem Bezug|Multimediawerke]], genießen den Schutz des Urheberrechts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maßgeblich ist aber die Definition in [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__2.html § 2 Abs. 2 UrhG], wonach Werke im Sinne des Gesetzes nur persönliche geistige Schöpfungen sind. Ausschlaggebend dafür ist die Individualität der Schöpfung, wofür sich die Schöpfungshöhe als quantitatives Maß der Individualität durchgesetzt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Von sonstigen Erzeugnissen unterscheidet sich ein urheberrechtlich geschütztes Werk dadurch, das etwas Neues und Besonderes, von bisher Bekannten zu Unterscheidendes darstellt und auf diese Weise dem individuellen menschlichen Geist Ausdruck verleiht. Charakteristische Merkmale des Werkes sind somit sein geistiger Inhalt, seine Ausdrucksform, und seine Individualität. Zufallswerke sind keine Werke in diesem Sinne, da sie nicht durch den individuellen Geist geprägt sind. Geschützt ist jedes einzelne Werk als solches, nicht hingegen die Werkgattung, der es angehört.&amp;quot; (BGH in BGHZ 18, 175 ff.)&amp;lt;ref name=&amp;quot;wikipedia.org&amp;quot;&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Werk_%28Urheberrecht%29&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Anker &lt;br /&gt;
| name = Schöpfung &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Merkmale der persönlichen geistigen Schöpfung sind&amp;lt;ref&amp;gt;Wandtke, Urheberrecht, S. 61f.&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*persönlich: Die Schöpfung muss auf dem Einfall eines Menschen beruhen. Zufallsprodukte oder in der Natur vorkommende Objekte zählen nicht dazu. Ebenso sind Ergebnisse von rein maschinellen Vorgängen keine Werke, es sei denn, ein Mensch hat sich der Maschine im Schaffensprozess bedient.&lt;br /&gt;
*geistiger Inhalt: Das Erfordernis des geistigen Inhalts grenzt das Werk i.S.d. Urheberrechts von rein handwerklichen Leistungen ab.&lt;br /&gt;
*wahrnehmbare konkrete Form: Das Werk muss in irgendeiner Weise wahrnehmbar sein, z. B. sichtbar, greifbar oder hörbar. Eine bloße Idee genügt nicht.&lt;br /&gt;
*Individualität: Es muss sich um eine eigene, originelle Schöpfung einer konkreten Person handeln. Das Nachahmen anderer Werke fällt nicht darunter. Möglich ist jedoch die sog. Doppelschöpfung, wenn zwei Personen unabhängig voneinander die gleiche Idee umsetzen, sie aber eigenständig zu dieser Idee gekommen sind.&lt;br /&gt;
*{{ &lt;br /&gt;
Anker &lt;br /&gt;
| name = Gestaltungshöhe &lt;br /&gt;
}}'''Gestaltungshöhe:''' Dieses Kriterium hebt das urheberrechtlich geschützte Werk von alltäglichen Gegenständen ab. Das Kriterium hat je nach Werkart unterschiedlich hohe Anforderungen, so wird z. B. bei literarischen Werken ein niedrigerer Maßstab angesetzt als bei Design, da hier auch ein Schutz durch Geschmacksmusterrechte erfolgen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unerheblich ist, ob es sich um eine völlige Neuheit handelt (auch alte Ideen können neu bearbeitet werden), zu welchem Zweck das Werk bestimmt ist, welche literarische, künstlerische oder wissenschaftliche Qualität das Werk hat oder welchen quantitativen Umfang. Ebenso unerheblich ist, wie groß Aufwand und Kosten der Werkerstellung sind und ob die Herstellung des Werkes gegen ein Gesetz verstößt oder sittenwidrig ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://beck-online.beck.de/Default.aspx?vpath=bibdata/komm/LoewenheimHdbUrhR_2/cont/LoewenheimHdbUrhR.6.glB.glIII.htm Löwenheim, Handbuch des Urheberrechts, § 6 Rn 22ff.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bearbeitung]] eines Werkes, wird, wenn sie das Erfordernis der persönlichen, geistigen Schöpfung erfüllt, wie ein selbständiges Werk geschützt ([http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__3.html § 3 UrhG]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Anker &lt;br /&gt;
| name = erscheinen &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Ein Werk ist '''veröffentlicht''', wenn das Orignal mit Zustimmung des Berechtigten der [[Öffentlichkeit]] zugänglich gemacht wurde ([http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__6.html § 6 Abs. 1 UrhG]).&lt;br /&gt;
Ein Werk ist '''erschienen''', wenn Vervielfältigungsstücke des Originals (also Kopien) mit Zustimmung des Berechtigten in genügender Zahl der [[Öffentlichkeit]] angeboten oder in Verkehr gebracht worden sind ([http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__6.html § 6 Abs. 2 UrhG]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Disclaimer}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Urheberrecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jennifer Olearczyk</name></author>
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		<title>Werk</title>
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		<updated>2014-03-25T13:43:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jennifer Olearczyk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein Werk ist eine geschützte oder eine schützbare Schöpfung im Sinne des Urheberrechts&amp;lt;ref name=&amp;quot;wikipedia.org&amp;quot;&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Werk_%28Urheberrecht%29&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werke im Sinne des [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__1.html § 1] und [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__2.html § 2] Urheberrechtsgesetz (UrhG) sind persönliche geistige Schöpfungen auf den Gebieten der Literatur, der Wissenschaft und der Kunst. In einer nicht abschließenden Aufzählung werden in [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__2.html § 2 Abs. 1 UrhG] als „Geschützte Werke“ erwähnt:&lt;br /&gt;
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|+ Werke lt. § 2 UrhG&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
*[[Sprachwerke]], wie Schriftwerke, Reden und [[Computerprogramme]]&lt;br /&gt;
*[[Musikwerke]]&lt;br /&gt;
*[[Choreographische und pantomimische Werke]], z. B. Tanzkunst&lt;br /&gt;
*[[Werke der bildenden Künste]] einschließlich der Werke der Baukunst und der angewandten Kunst&lt;br /&gt;
*[[Lichtbildwerke]]&lt;br /&gt;
*[[Filmwerke]]&lt;br /&gt;
*[[Darstellungen wissenschaftlicher oder technischer Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufzählung ist nicht abschließend. Auch neue Werkarten der Literatur, Kunst oder Wissenschaft, wie z. B. [[Multimediawerke und andere Werke mit digitalem Bezug|Multimediawerke]], genießen den Schutz des Urheberrechts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maßgeblich ist aber die Definition in [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__2.html § 2 Abs. 2 UrhG], wonach Werke im Sinne des Gesetzes nur persönliche geistige Schöpfungen sind. Ausschlaggebend dafür ist die Individualität der Schöpfung, wofür sich die Schöpfungshöhe als quantitatives Maß der Individualität durchgesetzt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Von sonstigen Erzeugnissen unterscheidet sich ein urheberrechtlich geschütztes Werk dadurch, das etwas Neues und Besonderes, von bisher Bekannten zu Unterscheidendes darstellt und auf diese Weise dem individuellen menschlichen Geist Ausdruck verleiht. Charakteristische Merkmale des Werkes sind somit sein geistiger Inhalt, seine Ausdrucksform, und seine Individualität. Zufallswerke sind keine Werke in diesem Sinne, da sie nicht durch den individuellen Geist geprägt sind. Geschützt ist jedes einzelne Werk als solches, nicht hingegen die Werkgattung, der es angehört.&amp;quot; (BGH in BGHZ 18, 175 ff.)&amp;lt;ref name=&amp;quot;wikipedia.org&amp;quot;&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Werk_%28Urheberrecht%29&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Anker &lt;br /&gt;
| name = Schöpfung &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Merkmale der persönlichen geistigen Schöpfung sind&amp;lt;ref&amp;gt;Wandtke, Urheberrecht, S. 61f.&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*persönlich: Die Schöpfung muss auf dem Einfall eines Menschen beruhen. Zufallsprodukte oder in der Natur vorkommende Objekte zählen nicht dazu. Ebenso sind Ergebnisse von rein maschinellen Vorgängen keine Werke, es sei denn, ein Mensch hat sich der Maschine im Schaffensprozess bedient.&lt;br /&gt;
*geistiger Inhalt: Das Erfordernis des geistigen Inhalts grenzt das Werk i.S.d. Urheberrechts von rein handwerklichen Leistungen ab.&lt;br /&gt;
*wahrnehmbare konkrete Form: Das Werk muss in irgendeiner Weise wahrnehmbar sein, z. B. sichtbar, greifbar oder hörbar. Eine bloße Idee genügt nicht.&lt;br /&gt;
*Individualität: Es muss sich um eine eigene, originelle Schöpfung einer konkreten Person handeln. Das Nachahmen anderer Werke fällt nicht darunter. Möglich ist jedoch die sog. Doppelschöpfung, wenn zwei Personen unabhängig voneinander die gleiche Idee umsetzen, sie aber eigenständig zu dieser Idee gekommen sind.&lt;br /&gt;
*{{ &lt;br /&gt;
Anker &lt;br /&gt;
| name = Gestaltungshöhe &lt;br /&gt;
}}'''Gestaltungshöhe:''' Dieses Kriterium hebt das urheberrechtlich geschützte Werk von alltäglichen Gegenständen ab. Das Kriterium hat je nach Werkart unterschiedlich hohe Anforderungen, so wird z. B. bei literarischen Werken ein niedrigerer Maßstab angesetzt als bei Design, da hier auch ein Schutz durch Geschmacksmusterrechte erfolgen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unerheblich ist, ob es sich um eine völlige Neuheit handelt (auch alte Ideen können neu bearbeitet werden), zu welchem Zweck das Werk bestimmt ist, welche literarische, künstlerische oder wissenschaftliche Qualität das Werk hat oder welchen quantitativen Umfang. Ebenso unerheblich ist, wie groß Aufwand und Kosten der Werkerstellung sind und ob die Herstellung des Werkes gegen ein Gesetz verstößt oder sittenwidrig ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://beck-online.beck.de/Default.aspx?vpath=bibdata/komm/LoewenheimHdbUrhR_2/cont/LoewenheimHdbUrhR.6.glB.glIII.htm Löwenheim, Handbuch des Urheberrechts, § 6 Rn 22ff.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bearbeitung]] eines Werkes, wird, wenn sie das Erfordernis der persönlichen, geistigen Schöpfung erfüllt, wie ein selbständiges Werk geschützt ([http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__3.html § 3 UrhG]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Anker &lt;br /&gt;
| name = erscheinen &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Ein Werk ist '''veröffentlicht''', wenn das Orignal mit Zustimmung des Berechtigten der [[Öffentlichkeit]] zugänglich gemacht wurde ([http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__6.html § 6 Abs. 1 UrhG]).&lt;br /&gt;
Ein Werk ist '''erschienen''', wenn Vervielfältigungsstücke des Originals (also Kopien) mit Zustimmung des Berechtigten in genügender Zahl der [[Öffentlichkeit]] angeboten oder in Verkehr gebracht worden sind ([http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__6.html § 6 Abs. 2 UrhG]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Disclaimer}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Urheberrecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jennifer Olearczyk</name></author>
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		<title>Werk</title>
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		<updated>2014-03-25T13:42:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jennifer Olearczyk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein Werk ist eine geschützte oder eine schützbare Schöpfung im Sinne des Urheberrechts&amp;lt;ref name=&amp;quot;wikipedia.org&amp;quot;&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Werk_%28Urheberrecht%29&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werke im Sinne des [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__1.html § 1] und [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__2.html § 2] Urheberrechtsgesetz (UrhG) sind persönliche geistige Schöpfungen auf den Gebieten der Literatur, der Wissenschaft und der Kunst. In einer nicht abschließenden Aufzählung werden in [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__2.html § 2 Abs. 1 UrhG] als „Geschützte Werke“ erwähnt:&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!---&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Werke lt. § 2 UrhG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Sprachwerke]], wie Schriftwerke, Reden und [[Computerprogramme]] || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Musikwerke]] &amp;lt;br&amp;gt; || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Choreographische und pantomimische Werke]] || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | [[Datei:Baukunst.png|100px]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Werke der bildenden Künste]] &amp;lt;br&amp;gt; || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Lichtbildwerke]] || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Filmwerke]] || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Darstellungen wissenschaftlicher oder technischer Art]] &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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| [[Datei:Sprachwerk.png|100px|link=Sprachwerke]] || [[Datei:Musikwerk.png|100pxlink=Musikwerke]] || [[Datei:Choreographie.png|100px]] || [[Datei:Baukunst.png|95px]] || [[Datei:Lichtbild.png|72px]] || [[Datei:Filmwerk.png|99px]] || [[Datei:WissDarstellung.png|100px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Sprachwerke]], wie Schriftwerke, Reden und [[Computerprogramme]]&lt;br /&gt;
*[[Musikwerke]]&lt;br /&gt;
*[[Choreographische und pantomimische Werke]], z. B. Tanzkunst&lt;br /&gt;
*[[Werke der bildenden Künste]] einschließlich der Werke der Baukunst und der angewandten Kunst&lt;br /&gt;
*[[Lichtbildwerke]]&lt;br /&gt;
*[[Filmwerke]]&lt;br /&gt;
*[[Darstellungen wissenschaftlicher oder technischer Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufzählung ist nicht abschließend. Auch neue Werkarten der Literatur, Kunst oder Wissenschaft, wie z. B. [[Multimediawerke und andere Werke mit digitalem Bezug|Multimediawerke]], genießen den Schutz des Urheberrechts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maßgeblich ist aber die Definition in [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__2.html § 2 Abs. 2 UrhG], wonach Werke im Sinne des Gesetzes nur persönliche geistige Schöpfungen sind. Ausschlaggebend dafür ist die Individualität der Schöpfung, wofür sich die Schöpfungshöhe als quantitatives Maß der Individualität durchgesetzt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Von sonstigen Erzeugnissen unterscheidet sich ein urheberrechtlich geschütztes Werk dadurch, das etwas Neues und Besonderes, von bisher Bekannten zu Unterscheidendes darstellt und auf diese Weise dem individuellen menschlichen Geist Ausdruck verleiht. Charakteristische Merkmale des Werkes sind somit sein geistiger Inhalt, seine Ausdrucksform, und seine Individualität. Zufallswerke sind keine Werke in diesem Sinne, da sie nicht durch den individuellen Geist geprägt sind. Geschützt ist jedes einzelne Werk als solches, nicht hingegen die Werkgattung, der es angehört.&amp;quot; (BGH in BGHZ 18, 175 ff.)&amp;lt;ref name=&amp;quot;wikipedia.org&amp;quot;&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Werk_%28Urheberrecht%29&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Anker &lt;br /&gt;
| name = Schöpfung &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Merkmale der persönlichen geistigen Schöpfung sind&amp;lt;ref&amp;gt;Wandtke, Urheberrecht, S. 61f.&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*persönlich: Die Schöpfung muss auf dem Einfall eines Menschen beruhen. Zufallsprodukte oder in der Natur vorkommende Objekte zählen nicht dazu. Ebenso sind Ergebnisse von rein maschinellen Vorgängen keine Werke, es sei denn, ein Mensch hat sich der Maschine im Schaffensprozess bedient.&lt;br /&gt;
*geistiger Inhalt: Das Erfordernis des geistigen Inhalts grenzt das Werk i.S.d. Urheberrechts von rein handwerklichen Leistungen ab.&lt;br /&gt;
*wahrnehmbare konkrete Form: Das Werk muss in irgendeiner Weise wahrnehmbar sein, z. B. sichtbar, greifbar oder hörbar. Eine bloße Idee genügt nicht.&lt;br /&gt;
*Individualität: Es muss sich um eine eigene, originelle Schöpfung einer konkreten Person handeln. Das Nachahmen anderer Werke fällt nicht darunter. Möglich ist jedoch die sog. Doppelschöpfung, wenn zwei Personen unabhängig voneinander die gleiche Idee umsetzen, sie aber eigenständig zu dieser Idee gekommen sind.&lt;br /&gt;
*{{ &lt;br /&gt;
Anker &lt;br /&gt;
| name = Gestaltungshöhe &lt;br /&gt;
}}'''Gestaltungshöhe:''' Dieses Kriterium hebt das urheberrechtlich geschützte Werk von alltäglichen Gegenständen ab. Das Kriterium hat je nach Werkart unterschiedlich hohe Anforderungen, so wird z. B. bei literarischen Werken ein niedrigerer Maßstab angesetzt als bei Design, da hier auch ein Schutz durch Geschmacksmusterrechte erfolgen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unerheblich ist, ob es sich um eine völlige Neuheit handelt (auch alte Ideen können neu bearbeitet werden), zu welchem Zweck das Werk bestimmt ist, welche literarische, künstlerische oder wissenschaftliche Qualität das Werk hat oder welchen quantitativen Umfang. Ebenso unerheblich ist, wie groß Aufwand und Kosten der Werkerstellung sind und ob die Herstellung des Werkes gegen ein Gesetz verstößt oder sittenwidrig ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://beck-online.beck.de/Default.aspx?vpath=bibdata/komm/LoewenheimHdbUrhR_2/cont/LoewenheimHdbUrhR.6.glB.glIII.htm Löwenheim, Handbuch des Urheberrechts, § 6 Rn 22ff.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bearbeitung]] eines Werkes, wird, wenn sie das Erfordernis der persönlichen, geistigen Schöpfung erfüllt, wie ein selbständiges Werk geschützt ([http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__3.html § 3 UrhG]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Anker &lt;br /&gt;
| name = erscheinen &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Ein Werk ist '''veröffentlicht''', wenn das Orignal mit Zustimmung des Berechtigten der [[Öffentlichkeit]] zugänglich gemacht wurde ([http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__6.html § 6 Abs. 1 UrhG]).&lt;br /&gt;
Ein Werk ist '''erschienen''', wenn Vervielfältigungsstücke des Originals (also Kopien) mit Zustimmung des Berechtigten in genügender Zahl der [[Öffentlichkeit]] angeboten oder in Verkehr gebracht worden sind ([http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__6.html § 6 Abs. 2 UrhG]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Disclaimer}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Urheberrecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jennifer Olearczyk</name></author>
	</entry>
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		<title>Werk</title>
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		<updated>2014-03-25T13:42:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jennifer Olearczyk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein Werk ist eine geschützte oder eine schützbare Schöpfung im Sinne des Urheberrechts&amp;lt;ref name=&amp;quot;wikipedia.org&amp;quot;&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Werk_%28Urheberrecht%29&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werke im Sinne des [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__1.html § 1] und [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__2.html § 2] Urheberrechtsgesetz (UrhG) sind persönliche geistige Schöpfungen auf den Gebieten der Literatur, der Wissenschaft und der Kunst. In einer nicht abschließenden Aufzählung werden in [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__2.html § 2 Abs. 1 UrhG] als „Geschützte Werke“ erwähnt:&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!---&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Werke lt. § 2 UrhG&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Sprachwerke]], wie Schriftwerke, Reden und [[Computerprogramme]] || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Musikwerke]] &amp;lt;br&amp;gt; || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Choreographische und pantomimische Werke]] || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | [[Datei:Baukunst.png|100px]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Werke der bildenden Künste]] &amp;lt;br&amp;gt; || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Lichtbildwerke]] || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Filmwerke]] || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Darstellungen wissenschaftlicher oder technischer Art]] &lt;br /&gt;
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| [[Datei:Sprachwerk.png|100px|link=Sprachwerke]] || [[Datei:Musikwerk.png|100px]] || [[Datei:Choreographie.png|100px]] || [[Datei:Baukunst.png|95px]] || [[Datei:Lichtbild.png|72px]] || [[Datei:Filmwerk.png|99px]] || [[Datei:WissDarstellung.png|100px]]&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Sprachwerke]], wie Schriftwerke, Reden und [[Computerprogramme]]&lt;br /&gt;
*[[Musikwerke]]&lt;br /&gt;
*[[Choreographische und pantomimische Werke]], z. B. Tanzkunst&lt;br /&gt;
*[[Werke der bildenden Künste]] einschließlich der Werke der Baukunst und der angewandten Kunst&lt;br /&gt;
*[[Lichtbildwerke]]&lt;br /&gt;
*[[Filmwerke]]&lt;br /&gt;
*[[Darstellungen wissenschaftlicher oder technischer Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufzählung ist nicht abschließend. Auch neue Werkarten der Literatur, Kunst oder Wissenschaft, wie z. B. [[Multimediawerke und andere Werke mit digitalem Bezug|Multimediawerke]], genießen den Schutz des Urheberrechts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maßgeblich ist aber die Definition in [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__2.html § 2 Abs. 2 UrhG], wonach Werke im Sinne des Gesetzes nur persönliche geistige Schöpfungen sind. Ausschlaggebend dafür ist die Individualität der Schöpfung, wofür sich die Schöpfungshöhe als quantitatives Maß der Individualität durchgesetzt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Von sonstigen Erzeugnissen unterscheidet sich ein urheberrechtlich geschütztes Werk dadurch, das etwas Neues und Besonderes, von bisher Bekannten zu Unterscheidendes darstellt und auf diese Weise dem individuellen menschlichen Geist Ausdruck verleiht. Charakteristische Merkmale des Werkes sind somit sein geistiger Inhalt, seine Ausdrucksform, und seine Individualität. Zufallswerke sind keine Werke in diesem Sinne, da sie nicht durch den individuellen Geist geprägt sind. Geschützt ist jedes einzelne Werk als solches, nicht hingegen die Werkgattung, der es angehört.&amp;quot; (BGH in BGHZ 18, 175 ff.)&amp;lt;ref name=&amp;quot;wikipedia.org&amp;quot;&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Werk_%28Urheberrecht%29&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Anker &lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
Merkmale der persönlichen geistigen Schöpfung sind&amp;lt;ref&amp;gt;Wandtke, Urheberrecht, S. 61f.&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*persönlich: Die Schöpfung muss auf dem Einfall eines Menschen beruhen. Zufallsprodukte oder in der Natur vorkommende Objekte zählen nicht dazu. Ebenso sind Ergebnisse von rein maschinellen Vorgängen keine Werke, es sei denn, ein Mensch hat sich der Maschine im Schaffensprozess bedient.&lt;br /&gt;
*geistiger Inhalt: Das Erfordernis des geistigen Inhalts grenzt das Werk i.S.d. Urheberrechts von rein handwerklichen Leistungen ab.&lt;br /&gt;
*wahrnehmbare konkrete Form: Das Werk muss in irgendeiner Weise wahrnehmbar sein, z. B. sichtbar, greifbar oder hörbar. Eine bloße Idee genügt nicht.&lt;br /&gt;
*Individualität: Es muss sich um eine eigene, originelle Schöpfung einer konkreten Person handeln. Das Nachahmen anderer Werke fällt nicht darunter. Möglich ist jedoch die sog. Doppelschöpfung, wenn zwei Personen unabhängig voneinander die gleiche Idee umsetzen, sie aber eigenständig zu dieser Idee gekommen sind.&lt;br /&gt;
*{{ &lt;br /&gt;
Anker &lt;br /&gt;
| name = Gestaltungshöhe &lt;br /&gt;
}}'''Gestaltungshöhe:''' Dieses Kriterium hebt das urheberrechtlich geschützte Werk von alltäglichen Gegenständen ab. Das Kriterium hat je nach Werkart unterschiedlich hohe Anforderungen, so wird z. B. bei literarischen Werken ein niedrigerer Maßstab angesetzt als bei Design, da hier auch ein Schutz durch Geschmacksmusterrechte erfolgen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unerheblich ist, ob es sich um eine völlige Neuheit handelt (auch alte Ideen können neu bearbeitet werden), zu welchem Zweck das Werk bestimmt ist, welche literarische, künstlerische oder wissenschaftliche Qualität das Werk hat oder welchen quantitativen Umfang. Ebenso unerheblich ist, wie groß Aufwand und Kosten der Werkerstellung sind und ob die Herstellung des Werkes gegen ein Gesetz verstößt oder sittenwidrig ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://beck-online.beck.de/Default.aspx?vpath=bibdata/komm/LoewenheimHdbUrhR_2/cont/LoewenheimHdbUrhR.6.glB.glIII.htm Löwenheim, Handbuch des Urheberrechts, § 6 Rn 22ff.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bearbeitung]] eines Werkes, wird, wenn sie das Erfordernis der persönlichen, geistigen Schöpfung erfüllt, wie ein selbständiges Werk geschützt ([http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__3.html § 3 UrhG]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Anker &lt;br /&gt;
| name = erscheinen &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Ein Werk ist '''veröffentlicht''', wenn das Orignal mit Zustimmung des Berechtigten der [[Öffentlichkeit]] zugänglich gemacht wurde ([http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__6.html § 6 Abs. 1 UrhG]).&lt;br /&gt;
Ein Werk ist '''erschienen''', wenn Vervielfältigungsstücke des Originals (also Kopien) mit Zustimmung des Berechtigten in genügender Zahl der [[Öffentlichkeit]] angeboten oder in Verkehr gebracht worden sind ([http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__6.html § 6 Abs. 2 UrhG]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Disclaimer}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Urheberrecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jennifer Olearczyk</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Jennifer Olearczyk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein Werk ist eine geschützte oder eine schützbare Schöpfung im Sinne des Urheberrechts&amp;lt;ref name=&amp;quot;wikipedia.org&amp;quot;&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Werk_%28Urheberrecht%29&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werke im Sinne des [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__1.html § 1] und [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__2.html § 2] Urheberrechtsgesetz (UrhG) sind persönliche geistige Schöpfungen auf den Gebieten der Literatur, der Wissenschaft und der Kunst. In einer nicht abschließenden Aufzählung werden in [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__2.html § 2 Abs. 1 UrhG] als „Geschützte Werke“ erwähnt:&lt;br /&gt;
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{|&amp;lt;table border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;35&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| [[Datei:Sprachwerk.png|100px|link=Sprachwerk]] || [[Datei:Musikwerk.png|100px]] || [[Datei:Choreographie.png|100px]] || [[Datei:Baukunst.png|95px]] || [[Datei:Lichtbild.png|72px]] || [[Datei:Filmwerk.png|99px]] || [[Datei:WissDarstellung.png|100px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Sprachwerke]], wie Schriftwerke, Reden und [[Computerprogramme]]&lt;br /&gt;
*[[Musikwerke]]&lt;br /&gt;
*[[Choreographische und pantomimische Werke]], z. B. Tanzkunst&lt;br /&gt;
*[[Werke der bildenden Künste]] einschließlich der Werke der Baukunst und der angewandten Kunst&lt;br /&gt;
*[[Lichtbildwerke]]&lt;br /&gt;
*[[Filmwerke]]&lt;br /&gt;
*[[Darstellungen wissenschaftlicher oder technischer Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufzählung ist nicht abschließend. Auch neue Werkarten der Literatur, Kunst oder Wissenschaft, wie z. B. [[Multimediawerke und andere Werke mit digitalem Bezug|Multimediawerke]], genießen den Schutz des Urheberrechts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maßgeblich ist aber die Definition in [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__2.html § 2 Abs. 2 UrhG], wonach Werke im Sinne des Gesetzes nur persönliche geistige Schöpfungen sind. Ausschlaggebend dafür ist die Individualität der Schöpfung, wofür sich die Schöpfungshöhe als quantitatives Maß der Individualität durchgesetzt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Von sonstigen Erzeugnissen unterscheidet sich ein urheberrechtlich geschütztes Werk dadurch, das etwas Neues und Besonderes, von bisher Bekannten zu Unterscheidendes darstellt und auf diese Weise dem individuellen menschlichen Geist Ausdruck verleiht. Charakteristische Merkmale des Werkes sind somit sein geistiger Inhalt, seine Ausdrucksform, und seine Individualität. Zufallswerke sind keine Werke in diesem Sinne, da sie nicht durch den individuellen Geist geprägt sind. Geschützt ist jedes einzelne Werk als solches, nicht hingegen die Werkgattung, der es angehört.&amp;quot; (BGH in BGHZ 18, 175 ff.)&amp;lt;ref name=&amp;quot;wikipedia.org&amp;quot;&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Werk_%28Urheberrecht%29&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Anker &lt;br /&gt;
| name = Schöpfung &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Merkmale der persönlichen geistigen Schöpfung sind&amp;lt;ref&amp;gt;Wandtke, Urheberrecht, S. 61f.&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*persönlich: Die Schöpfung muss auf dem Einfall eines Menschen beruhen. Zufallsprodukte oder in der Natur vorkommende Objekte zählen nicht dazu. Ebenso sind Ergebnisse von rein maschinellen Vorgängen keine Werke, es sei denn, ein Mensch hat sich der Maschine im Schaffensprozess bedient.&lt;br /&gt;
*geistiger Inhalt: Das Erfordernis des geistigen Inhalts grenzt das Werk i.S.d. Urheberrechts von rein handwerklichen Leistungen ab.&lt;br /&gt;
*wahrnehmbare konkrete Form: Das Werk muss in irgendeiner Weise wahrnehmbar sein, z. B. sichtbar, greifbar oder hörbar. Eine bloße Idee genügt nicht.&lt;br /&gt;
*Individualität: Es muss sich um eine eigene, originelle Schöpfung einer konkreten Person handeln. Das Nachahmen anderer Werke fällt nicht darunter. Möglich ist jedoch die sog. Doppelschöpfung, wenn zwei Personen unabhängig voneinander die gleiche Idee umsetzen, sie aber eigenständig zu dieser Idee gekommen sind.&lt;br /&gt;
*{{ &lt;br /&gt;
Anker &lt;br /&gt;
| name = Gestaltungshöhe &lt;br /&gt;
}}'''Gestaltungshöhe:''' Dieses Kriterium hebt das urheberrechtlich geschützte Werk von alltäglichen Gegenständen ab. Das Kriterium hat je nach Werkart unterschiedlich hohe Anforderungen, so wird z. B. bei literarischen Werken ein niedrigerer Maßstab angesetzt als bei Design, da hier auch ein Schutz durch Geschmacksmusterrechte erfolgen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unerheblich ist, ob es sich um eine völlige Neuheit handelt (auch alte Ideen können neu bearbeitet werden), zu welchem Zweck das Werk bestimmt ist, welche literarische, künstlerische oder wissenschaftliche Qualität das Werk hat oder welchen quantitativen Umfang. Ebenso unerheblich ist, wie groß Aufwand und Kosten der Werkerstellung sind und ob die Herstellung des Werkes gegen ein Gesetz verstößt oder sittenwidrig ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://beck-online.beck.de/Default.aspx?vpath=bibdata/komm/LoewenheimHdbUrhR_2/cont/LoewenheimHdbUrhR.6.glB.glIII.htm Löwenheim, Handbuch des Urheberrechts, § 6 Rn 22ff.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bearbeitung]] eines Werkes, wird, wenn sie das Erfordernis der persönlichen, geistigen Schöpfung erfüllt, wie ein selbständiges Werk geschützt ([http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__3.html § 3 UrhG]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Anker &lt;br /&gt;
| name = erscheinen &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Ein Werk ist '''veröffentlicht''', wenn das Orignal mit Zustimmung des Berechtigten der [[Öffentlichkeit]] zugänglich gemacht wurde ([http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__6.html § 6 Abs. 1 UrhG]).&lt;br /&gt;
Ein Werk ist '''erschienen''', wenn Vervielfältigungsstücke des Originals (also Kopien) mit Zustimmung des Berechtigten in genügender Zahl der [[Öffentlichkeit]] angeboten oder in Verkehr gebracht worden sind ([http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__6.html § 6 Abs. 2 UrhG]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Disclaimer}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Urheberrecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jennifer Olearczyk</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Jennifer Olearczyk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein Werk ist eine geschützte oder eine schützbare Schöpfung im Sinne des Urheberrechts&amp;lt;ref name=&amp;quot;wikipedia.org&amp;quot;&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Werk_%28Urheberrecht%29&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werke im Sinne des [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__1.html § 1] und [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__2.html § 2] Urheberrechtsgesetz (UrhG) sind persönliche geistige Schöpfungen auf den Gebieten der Literatur, der Wissenschaft und der Kunst. In einer nicht abschließenden Aufzählung werden in [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__2.html § 2 Abs. 1 UrhG] als „Geschützte Werke“ erwähnt:&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!---&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Werke lt. § 2 UrhG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Sprachwerke]], wie Schriftwerke, Reden und [[Computerprogramme]] || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Musikwerke]] &amp;lt;br&amp;gt; || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Choreographische und pantomimische Werke]] || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | [[Datei:Baukunst.png|100px]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Werke der bildenden Künste]] &amp;lt;br&amp;gt; || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Lichtbildwerke]] || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Filmwerke]] || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Darstellungen wissenschaftlicher oder technischer Art]] &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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| [[Datei:Sprachwerk.png|100px|link=Werk]] || [[Datei:Musikwerk.png|100px]] || [[Datei:Choreographie.png|100px]] || [[Datei:Baukunst.png|95px]] || [[Datei:Lichtbild.png|72px]] || [[Datei:Filmwerk.png|99px]] || [[Datei:WissDarstellung.png|100px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Sprachwerke]], wie Schriftwerke, Reden und [[Computerprogramme]]&lt;br /&gt;
*[[Musikwerke]]&lt;br /&gt;
*[[Choreographische und pantomimische Werke]], z. B. Tanzkunst&lt;br /&gt;
*[[Werke der bildenden Künste]] einschließlich der Werke der Baukunst und der angewandten Kunst&lt;br /&gt;
*[[Lichtbildwerke]]&lt;br /&gt;
*[[Filmwerke]]&lt;br /&gt;
*[[Darstellungen wissenschaftlicher oder technischer Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufzählung ist nicht abschließend. Auch neue Werkarten der Literatur, Kunst oder Wissenschaft, wie z. B. [[Multimediawerke und andere Werke mit digitalem Bezug|Multimediawerke]], genießen den Schutz des Urheberrechts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maßgeblich ist aber die Definition in [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__2.html § 2 Abs. 2 UrhG], wonach Werke im Sinne des Gesetzes nur persönliche geistige Schöpfungen sind. Ausschlaggebend dafür ist die Individualität der Schöpfung, wofür sich die Schöpfungshöhe als quantitatives Maß der Individualität durchgesetzt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Von sonstigen Erzeugnissen unterscheidet sich ein urheberrechtlich geschütztes Werk dadurch, das etwas Neues und Besonderes, von bisher Bekannten zu Unterscheidendes darstellt und auf diese Weise dem individuellen menschlichen Geist Ausdruck verleiht. Charakteristische Merkmale des Werkes sind somit sein geistiger Inhalt, seine Ausdrucksform, und seine Individualität. Zufallswerke sind keine Werke in diesem Sinne, da sie nicht durch den individuellen Geist geprägt sind. Geschützt ist jedes einzelne Werk als solches, nicht hingegen die Werkgattung, der es angehört.&amp;quot; (BGH in BGHZ 18, 175 ff.)&amp;lt;ref name=&amp;quot;wikipedia.org&amp;quot;&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Werk_%28Urheberrecht%29&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Anker &lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
Merkmale der persönlichen geistigen Schöpfung sind&amp;lt;ref&amp;gt;Wandtke, Urheberrecht, S. 61f.&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*persönlich: Die Schöpfung muss auf dem Einfall eines Menschen beruhen. Zufallsprodukte oder in der Natur vorkommende Objekte zählen nicht dazu. Ebenso sind Ergebnisse von rein maschinellen Vorgängen keine Werke, es sei denn, ein Mensch hat sich der Maschine im Schaffensprozess bedient.&lt;br /&gt;
*geistiger Inhalt: Das Erfordernis des geistigen Inhalts grenzt das Werk i.S.d. Urheberrechts von rein handwerklichen Leistungen ab.&lt;br /&gt;
*wahrnehmbare konkrete Form: Das Werk muss in irgendeiner Weise wahrnehmbar sein, z. B. sichtbar, greifbar oder hörbar. Eine bloße Idee genügt nicht.&lt;br /&gt;
*Individualität: Es muss sich um eine eigene, originelle Schöpfung einer konkreten Person handeln. Das Nachahmen anderer Werke fällt nicht darunter. Möglich ist jedoch die sog. Doppelschöpfung, wenn zwei Personen unabhängig voneinander die gleiche Idee umsetzen, sie aber eigenständig zu dieser Idee gekommen sind.&lt;br /&gt;
*{{ &lt;br /&gt;
Anker &lt;br /&gt;
| name = Gestaltungshöhe &lt;br /&gt;
}}'''Gestaltungshöhe:''' Dieses Kriterium hebt das urheberrechtlich geschützte Werk von alltäglichen Gegenständen ab. Das Kriterium hat je nach Werkart unterschiedlich hohe Anforderungen, so wird z. B. bei literarischen Werken ein niedrigerer Maßstab angesetzt als bei Design, da hier auch ein Schutz durch Geschmacksmusterrechte erfolgen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unerheblich ist, ob es sich um eine völlige Neuheit handelt (auch alte Ideen können neu bearbeitet werden), zu welchem Zweck das Werk bestimmt ist, welche literarische, künstlerische oder wissenschaftliche Qualität das Werk hat oder welchen quantitativen Umfang. Ebenso unerheblich ist, wie groß Aufwand und Kosten der Werkerstellung sind und ob die Herstellung des Werkes gegen ein Gesetz verstößt oder sittenwidrig ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://beck-online.beck.de/Default.aspx?vpath=bibdata/komm/LoewenheimHdbUrhR_2/cont/LoewenheimHdbUrhR.6.glB.glIII.htm Löwenheim, Handbuch des Urheberrechts, § 6 Rn 22ff.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bearbeitung]] eines Werkes, wird, wenn sie das Erfordernis der persönlichen, geistigen Schöpfung erfüllt, wie ein selbständiges Werk geschützt ([http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__3.html § 3 UrhG]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Anker &lt;br /&gt;
| name = erscheinen &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Ein Werk ist '''veröffentlicht''', wenn das Orignal mit Zustimmung des Berechtigten der [[Öffentlichkeit]] zugänglich gemacht wurde ([http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__6.html § 6 Abs. 1 UrhG]).&lt;br /&gt;
Ein Werk ist '''erschienen''', wenn Vervielfältigungsstücke des Originals (also Kopien) mit Zustimmung des Berechtigten in genügender Zahl der [[Öffentlichkeit]] angeboten oder in Verkehr gebracht worden sind ([http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__6.html § 6 Abs. 2 UrhG]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Disclaimer}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Urheberrecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jennifer Olearczyk</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Jennifer Olearczyk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein Werk ist eine geschützte oder eine schützbare Schöpfung im Sinne des Urheberrechts&amp;lt;ref name=&amp;quot;wikipedia.org&amp;quot;&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Werk_%28Urheberrecht%29&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werke im Sinne des [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__1.html § 1] und [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__2.html § 2] Urheberrechtsgesetz (UrhG) sind persönliche geistige Schöpfungen auf den Gebieten der Literatur, der Wissenschaft und der Kunst. In einer nicht abschließenden Aufzählung werden in [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__2.html § 2 Abs. 1 UrhG] als „Geschützte Werke“ erwähnt:&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!---&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Werke lt. § 2 UrhG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Sprachwerke]], wie Schriftwerke, Reden und [[Computerprogramme]] || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Musikwerke]] &amp;lt;br&amp;gt; || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Choreographische und pantomimische Werke]] || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | [[Datei:Baukunst.png|100px]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Werke der bildenden Künste]] &amp;lt;br&amp;gt; || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Lichtbildwerke]] || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Filmwerke]] || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Darstellungen wissenschaftlicher oder technischer Art]] &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
*[[Sprachwerke]], wie Schriftwerke, Reden und [[Computerprogramme]]&lt;br /&gt;
*[[Musikwerke]]&lt;br /&gt;
*[[Choreographische und pantomimische Werke]], z. B. Tanzkunst&lt;br /&gt;
*[[Werke der bildenden Künste]] einschließlich der Werke der Baukunst und der angewandten Kunst&lt;br /&gt;
*[[Lichtbildwerke]]&lt;br /&gt;
*[[Filmwerke]]&lt;br /&gt;
*[[Darstellungen wissenschaftlicher oder technischer Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufzählung ist nicht abschließend. Auch neue Werkarten der Literatur, Kunst oder Wissenschaft, wie z. B. [[Multimediawerke und andere Werke mit digitalem Bezug|Multimediawerke]], genießen den Schutz des Urheberrechts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maßgeblich ist aber die Definition in [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__2.html § 2 Abs. 2 UrhG], wonach Werke im Sinne des Gesetzes nur persönliche geistige Schöpfungen sind. Ausschlaggebend dafür ist die Individualität der Schöpfung, wofür sich die Schöpfungshöhe als quantitatives Maß der Individualität durchgesetzt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Von sonstigen Erzeugnissen unterscheidet sich ein urheberrechtlich geschütztes Werk dadurch, das etwas Neues und Besonderes, von bisher Bekannten zu Unterscheidendes darstellt und auf diese Weise dem individuellen menschlichen Geist Ausdruck verleiht. Charakteristische Merkmale des Werkes sind somit sein geistiger Inhalt, seine Ausdrucksform, und seine Individualität. Zufallswerke sind keine Werke in diesem Sinne, da sie nicht durch den individuellen Geist geprägt sind. Geschützt ist jedes einzelne Werk als solches, nicht hingegen die Werkgattung, der es angehört.&amp;quot; (BGH in BGHZ 18, 175 ff.)&amp;lt;ref name=&amp;quot;wikipedia.org&amp;quot;&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Werk_%28Urheberrecht%29&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
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Merkmale der persönlichen geistigen Schöpfung sind&amp;lt;ref&amp;gt;Wandtke, Urheberrecht, S. 61f.&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*persönlich: Die Schöpfung muss auf dem Einfall eines Menschen beruhen. Zufallsprodukte oder in der Natur vorkommende Objekte zählen nicht dazu. Ebenso sind Ergebnisse von rein maschinellen Vorgängen keine Werke, es sei denn, ein Mensch hat sich der Maschine im Schaffensprozess bedient.&lt;br /&gt;
*geistiger Inhalt: Das Erfordernis des geistigen Inhalts grenzt das Werk i.S.d. Urheberrechts von rein handwerklichen Leistungen ab.&lt;br /&gt;
*wahrnehmbare konkrete Form: Das Werk muss in irgendeiner Weise wahrnehmbar sein, z. B. sichtbar, greifbar oder hörbar. Eine bloße Idee genügt nicht.&lt;br /&gt;
*Individualität: Es muss sich um eine eigene, originelle Schöpfung einer konkreten Person handeln. Das Nachahmen anderer Werke fällt nicht darunter. Möglich ist jedoch die sog. Doppelschöpfung, wenn zwei Personen unabhängig voneinander die gleiche Idee umsetzen, sie aber eigenständig zu dieser Idee gekommen sind.&lt;br /&gt;
*{{ &lt;br /&gt;
Anker &lt;br /&gt;
| name = Gestaltungshöhe &lt;br /&gt;
}}'''Gestaltungshöhe:''' Dieses Kriterium hebt das urheberrechtlich geschützte Werk von alltäglichen Gegenständen ab. Das Kriterium hat je nach Werkart unterschiedlich hohe Anforderungen, so wird z. B. bei literarischen Werken ein niedrigerer Maßstab angesetzt als bei Design, da hier auch ein Schutz durch Geschmacksmusterrechte erfolgen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unerheblich ist, ob es sich um eine völlige Neuheit handelt (auch alte Ideen können neu bearbeitet werden), zu welchem Zweck das Werk bestimmt ist, welche literarische, künstlerische oder wissenschaftliche Qualität das Werk hat oder welchen quantitativen Umfang. Ebenso unerheblich ist, wie groß Aufwand und Kosten der Werkerstellung sind und ob die Herstellung des Werkes gegen ein Gesetz verstößt oder sittenwidrig ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://beck-online.beck.de/Default.aspx?vpath=bibdata/komm/LoewenheimHdbUrhR_2/cont/LoewenheimHdbUrhR.6.glB.glIII.htm Löwenheim, Handbuch des Urheberrechts, § 6 Rn 22ff.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bearbeitung]] eines Werkes, wird, wenn sie das Erfordernis der persönlichen, geistigen Schöpfung erfüllt, wie ein selbständiges Werk geschützt ([http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__3.html § 3 UrhG]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Anker &lt;br /&gt;
| name = erscheinen &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Ein Werk ist '''veröffentlicht''', wenn das Orignal mit Zustimmung des Berechtigten der [[Öffentlichkeit]] zugänglich gemacht wurde ([http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__6.html § 6 Abs. 1 UrhG]).&lt;br /&gt;
Ein Werk ist '''erschienen''', wenn Vervielfältigungsstücke des Originals (also Kopien) mit Zustimmung des Berechtigten in genügender Zahl der [[Öffentlichkeit]] angeboten oder in Verkehr gebracht worden sind ([http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__6.html § 6 Abs. 2 UrhG]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Disclaimer}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Urheberrecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jennifer Olearczyk</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Jennifer Olearczyk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein Werk ist eine geschützte oder eine schützbare Schöpfung im Sinne des Urheberrechts&amp;lt;ref name=&amp;quot;wikipedia.org&amp;quot;&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Werk_%28Urheberrecht%29&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werke im Sinne des [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__1.html § 1] und [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__2.html § 2] Urheberrechtsgesetz (UrhG) sind persönliche geistige Schöpfungen auf den Gebieten der Literatur, der Wissenschaft und der Kunst. In einer nicht abschließenden Aufzählung werden in [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__2.html § 2 Abs. 1 UrhG] als „Geschützte Werke“ erwähnt:&lt;br /&gt;
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|+ Werke lt. § 2 UrhG&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Sprachwerke]], wie Schriftwerke, Reden und [[Computerprogramme]] || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Musikwerke]] &amp;lt;br&amp;gt; || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Choreographische und pantomimische Werke]] || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | [[Datei:Baukunst.png|100px]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Werke der bildenden Künste]] &amp;lt;br&amp;gt; || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Lichtbildwerke]] || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Filmwerke]] || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Darstellungen wissenschaftlicher oder technischer Art]] &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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{|&amp;lt;table border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;30&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Sprachwerke]], wie Schriftwerke, Reden und [[Computerprogramme]]&lt;br /&gt;
*[[Musikwerke]]&lt;br /&gt;
*[[Choreographische und pantomimische Werke]], z. B. Tanzkunst&lt;br /&gt;
*[[Werke der bildenden Künste]] einschließlich der Werke der Baukunst und der angewandten Kunst&lt;br /&gt;
*[[Lichtbildwerke]]&lt;br /&gt;
*[[Filmwerke]]&lt;br /&gt;
*[[Darstellungen wissenschaftlicher oder technischer Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufzählung ist nicht abschließend. Auch neue Werkarten der Literatur, Kunst oder Wissenschaft, wie z. B. [[Multimediawerke und andere Werke mit digitalem Bezug|Multimediawerke]], genießen den Schutz des Urheberrechts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maßgeblich ist aber die Definition in [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__2.html § 2 Abs. 2 UrhG], wonach Werke im Sinne des Gesetzes nur persönliche geistige Schöpfungen sind. Ausschlaggebend dafür ist die Individualität der Schöpfung, wofür sich die Schöpfungshöhe als quantitatives Maß der Individualität durchgesetzt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Von sonstigen Erzeugnissen unterscheidet sich ein urheberrechtlich geschütztes Werk dadurch, das etwas Neues und Besonderes, von bisher Bekannten zu Unterscheidendes darstellt und auf diese Weise dem individuellen menschlichen Geist Ausdruck verleiht. Charakteristische Merkmale des Werkes sind somit sein geistiger Inhalt, seine Ausdrucksform, und seine Individualität. Zufallswerke sind keine Werke in diesem Sinne, da sie nicht durch den individuellen Geist geprägt sind. Geschützt ist jedes einzelne Werk als solches, nicht hingegen die Werkgattung, der es angehört.&amp;quot; (BGH in BGHZ 18, 175 ff.)&amp;lt;ref name=&amp;quot;wikipedia.org&amp;quot;&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Werk_%28Urheberrecht%29&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Anker &lt;br /&gt;
| name = Schöpfung &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Merkmale der persönlichen geistigen Schöpfung sind&amp;lt;ref&amp;gt;Wandtke, Urheberrecht, S. 61f.&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*persönlich: Die Schöpfung muss auf dem Einfall eines Menschen beruhen. Zufallsprodukte oder in der Natur vorkommende Objekte zählen nicht dazu. Ebenso sind Ergebnisse von rein maschinellen Vorgängen keine Werke, es sei denn, ein Mensch hat sich der Maschine im Schaffensprozess bedient.&lt;br /&gt;
*geistiger Inhalt: Das Erfordernis des geistigen Inhalts grenzt das Werk i.S.d. Urheberrechts von rein handwerklichen Leistungen ab.&lt;br /&gt;
*wahrnehmbare konkrete Form: Das Werk muss in irgendeiner Weise wahrnehmbar sein, z. B. sichtbar, greifbar oder hörbar. Eine bloße Idee genügt nicht.&lt;br /&gt;
*Individualität: Es muss sich um eine eigene, originelle Schöpfung einer konkreten Person handeln. Das Nachahmen anderer Werke fällt nicht darunter. Möglich ist jedoch die sog. Doppelschöpfung, wenn zwei Personen unabhängig voneinander die gleiche Idee umsetzen, sie aber eigenständig zu dieser Idee gekommen sind.&lt;br /&gt;
*{{ &lt;br /&gt;
Anker &lt;br /&gt;
| name = Gestaltungshöhe &lt;br /&gt;
}}'''Gestaltungshöhe:''' Dieses Kriterium hebt das urheberrechtlich geschützte Werk von alltäglichen Gegenständen ab. Das Kriterium hat je nach Werkart unterschiedlich hohe Anforderungen, so wird z. B. bei literarischen Werken ein niedrigerer Maßstab angesetzt als bei Design, da hier auch ein Schutz durch Geschmacksmusterrechte erfolgen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unerheblich ist, ob es sich um eine völlige Neuheit handelt (auch alte Ideen können neu bearbeitet werden), zu welchem Zweck das Werk bestimmt ist, welche literarische, künstlerische oder wissenschaftliche Qualität das Werk hat oder welchen quantitativen Umfang. Ebenso unerheblich ist, wie groß Aufwand und Kosten der Werkerstellung sind und ob die Herstellung des Werkes gegen ein Gesetz verstößt oder sittenwidrig ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://beck-online.beck.de/Default.aspx?vpath=bibdata/komm/LoewenheimHdbUrhR_2/cont/LoewenheimHdbUrhR.6.glB.glIII.htm Löwenheim, Handbuch des Urheberrechts, § 6 Rn 22ff.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bearbeitung]] eines Werkes, wird, wenn sie das Erfordernis der persönlichen, geistigen Schöpfung erfüllt, wie ein selbständiges Werk geschützt ([http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__3.html § 3 UrhG]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Anker &lt;br /&gt;
| name = erscheinen &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Ein Werk ist '''veröffentlicht''', wenn das Orignal mit Zustimmung des Berechtigten der [[Öffentlichkeit]] zugänglich gemacht wurde ([http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__6.html § 6 Abs. 1 UrhG]).&lt;br /&gt;
Ein Werk ist '''erschienen''', wenn Vervielfältigungsstücke des Originals (also Kopien) mit Zustimmung des Berechtigten in genügender Zahl der [[Öffentlichkeit]] angeboten oder in Verkehr gebracht worden sind ([http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__6.html § 6 Abs. 2 UrhG]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Disclaimer}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Urheberrecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jennifer Olearczyk</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Werk&amp;diff=1486</id>
		<title>Werk</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Werk&amp;diff=1486"/>
		<updated>2014-03-25T12:59:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jennifer Olearczyk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein Werk ist eine geschützte oder eine schützbare Schöpfung im Sinne des Urheberrechts&amp;lt;ref name=&amp;quot;wikipedia.org&amp;quot;&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Werk_%28Urheberrecht%29&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werke im Sinne des [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__1.html § 1] und [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__2.html § 2] Urheberrechtsgesetz (UrhG) sind persönliche geistige Schöpfungen auf den Gebieten der Literatur, der Wissenschaft und der Kunst. In einer nicht abschließenden Aufzählung werden in [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__2.html § 2 Abs. 1 UrhG] als „Geschützte Werke“ erwähnt:&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!---&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Werke lt. § 2 UrhG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Sprachwerke]], wie Schriftwerke, Reden und [[Computerprogramme]] || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Musikwerke]] &amp;lt;br&amp;gt; || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Choreographische und pantomimische Werke]] || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | [[Datei:Baukunst.png|100px]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Werke der bildenden Künste]] &amp;lt;br&amp;gt; || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Lichtbildwerke]] || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Filmwerke]] || style=&amp;quot;width: 250px;text-align:center&amp;quot; | &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt; [[Darstellungen wissenschaftlicher oder technischer Art]] &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
---&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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| [[Datei:Sprachwerk.png|100px]] || [[Datei:Musikwerk.png|100px]] || [[Datei:Choreographie.png|100px]] || [[Datei:Baukunst.png|100px]] || [[Datei:Lichtbild.png|100px]] || [[Datei:Filmwerk.png|100px]] || [[Datei:WissDarstellung.png|100px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Sprachwerke]], wie Schriftwerke, Reden und [[Computerprogramme]]&lt;br /&gt;
*[[Musikwerke]]&lt;br /&gt;
*[[Choreographische und pantomimische Werke]], z. B. Tanzkunst&lt;br /&gt;
*[[Werke der bildenden Künste]] einschließlich der Werke der Baukunst und der angewandten Kunst&lt;br /&gt;
*[[Lichtbildwerke]]&lt;br /&gt;
*[[Filmwerke]]&lt;br /&gt;
*[[Darstellungen wissenschaftlicher oder technischer Art]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufzählung ist nicht abschließend. Auch neue Werkarten der Literatur, Kunst oder Wissenschaft, wie z. B. [[Multimediawerke und andere Werke mit digitalem Bezug|Multimediawerke]], genießen den Schutz des Urheberrechts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maßgeblich ist aber die Definition in [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__2.html § 2 Abs. 2 UrhG], wonach Werke im Sinne des Gesetzes nur persönliche geistige Schöpfungen sind. Ausschlaggebend dafür ist die Individualität der Schöpfung, wofür sich die Schöpfungshöhe als quantitatives Maß der Individualität durchgesetzt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Von sonstigen Erzeugnissen unterscheidet sich ein urheberrechtlich geschütztes Werk dadurch, das etwas Neues und Besonderes, von bisher Bekannten zu Unterscheidendes darstellt und auf diese Weise dem individuellen menschlichen Geist Ausdruck verleiht. Charakteristische Merkmale des Werkes sind somit sein geistiger Inhalt, seine Ausdrucksform, und seine Individualität. Zufallswerke sind keine Werke in diesem Sinne, da sie nicht durch den individuellen Geist geprägt sind. Geschützt ist jedes einzelne Werk als solches, nicht hingegen die Werkgattung, der es angehört.&amp;quot; (BGH in BGHZ 18, 175 ff.)&amp;lt;ref name=&amp;quot;wikipedia.org&amp;quot;&amp;gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Werk_%28Urheberrecht%29&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Anker &lt;br /&gt;
| name = Schöpfung &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Merkmale der persönlichen geistigen Schöpfung sind&amp;lt;ref&amp;gt;Wandtke, Urheberrecht, S. 61f.&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
*persönlich: Die Schöpfung muss auf dem Einfall eines Menschen beruhen. Zufallsprodukte oder in der Natur vorkommende Objekte zählen nicht dazu. Ebenso sind Ergebnisse von rein maschinellen Vorgängen keine Werke, es sei denn, ein Mensch hat sich der Maschine im Schaffensprozess bedient.&lt;br /&gt;
*geistiger Inhalt: Das Erfordernis des geistigen Inhalts grenzt das Werk i.S.d. Urheberrechts von rein handwerklichen Leistungen ab.&lt;br /&gt;
*wahrnehmbare konkrete Form: Das Werk muss in irgendeiner Weise wahrnehmbar sein, z. B. sichtbar, greifbar oder hörbar. Eine bloße Idee genügt nicht.&lt;br /&gt;
*Individualität: Es muss sich um eine eigene, originelle Schöpfung einer konkreten Person handeln. Das Nachahmen anderer Werke fällt nicht darunter. Möglich ist jedoch die sog. Doppelschöpfung, wenn zwei Personen unabhängig voneinander die gleiche Idee umsetzen, sie aber eigenständig zu dieser Idee gekommen sind.&lt;br /&gt;
*{{ &lt;br /&gt;
Anker &lt;br /&gt;
| name = Gestaltungshöhe &lt;br /&gt;
}}'''Gestaltungshöhe:''' Dieses Kriterium hebt das urheberrechtlich geschützte Werk von alltäglichen Gegenständen ab. Das Kriterium hat je nach Werkart unterschiedlich hohe Anforderungen, so wird z. B. bei literarischen Werken ein niedrigerer Maßstab angesetzt als bei Design, da hier auch ein Schutz durch Geschmacksmusterrechte erfolgen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unerheblich ist, ob es sich um eine völlige Neuheit handelt (auch alte Ideen können neu bearbeitet werden), zu welchem Zweck das Werk bestimmt ist, welche literarische, künstlerische oder wissenschaftliche Qualität das Werk hat oder welchen quantitativen Umfang. Ebenso unerheblich ist, wie groß Aufwand und Kosten der Werkerstellung sind und ob die Herstellung des Werkes gegen ein Gesetz verstößt oder sittenwidrig ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://beck-online.beck.de/Default.aspx?vpath=bibdata/komm/LoewenheimHdbUrhR_2/cont/LoewenheimHdbUrhR.6.glB.glIII.htm Löwenheim, Handbuch des Urheberrechts, § 6 Rn 22ff.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bearbeitung]] eines Werkes, wird, wenn sie das Erfordernis der persönlichen, geistigen Schöpfung erfüllt, wie ein selbständiges Werk geschützt ([http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__3.html § 3 UrhG]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Anker &lt;br /&gt;
| name = erscheinen &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Ein Werk ist '''veröffentlicht''', wenn das Orignal mit Zustimmung des Berechtigten der [[Öffentlichkeit]] zugänglich gemacht wurde ([http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__6.html § 6 Abs. 1 UrhG]).&lt;br /&gt;
Ein Werk ist '''erschienen''', wenn Vervielfältigungsstücke des Originals (also Kopien) mit Zustimmung des Berechtigten in genügender Zahl der [[Öffentlichkeit]] angeboten oder in Verkehr gebracht worden sind ([http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__6.html § 6 Abs. 2 UrhG]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Disclaimer}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Urheberrecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jennifer Olearczyk</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Blogroll&amp;diff=3220</id>
		<title>Blogroll</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Blogroll&amp;diff=3220"/>
		<updated>2014-03-11T11:17:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jennifer Olearczyk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Blogroll ist eine Liste von Links, die auf andere [[Blog|Blogs]] verweisen, die ein Blogbetreiber für interessant hält oder mit deren Autoren er/sie in Kontakt steht oder die er aus anderen Gründen für wichtig erachtet. Die Blogroll wird meist in einer Randspalte des Blogs dargestellt, so dass sie ähnlich wie die Navigation ständig sichtbar ist. &lt;br /&gt;
Durch den Einsatz von Blogrolls können mehrere Blogs untereinander vernetzt werden. Der Einsatz einer Blogroll ist optional und bei weitem keine Voraussetzung, um ein Blog erfolgreich zu betreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jennifer Olearczyk</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Motivationsdesign&amp;diff=905</id>
		<title>Motivationsdesign</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Motivationsdesign&amp;diff=905"/>
		<updated>2014-03-11T10:42:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jennifer Olearczyk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die aktuelle Motivation eines Lernenden wird sowohl durch motivationale Personenmerkmale als auch durch Merkmale der Situation bestimmt. Eigenschaften wie individuelles Interesse oder überdauernde Motive (z.B. Leistungsmotiv, Machtmotiv), beeinflussen die Motivation und damit das Verhalten in unterschiedlichen Situationen unterschiedlich stark. Diese Wechselbeziehung zwischen Person und Situation wird durch Prozesse wie Erwartungsbildung, Aktivierung von Handlungsschemata, Wahrnehmungs- und Bewertungsprozesse und physiologische Aktivierungsprozesse bestimmt. Die Zielstellung eines systematischen Motivationsdesigns von digitalen Lernumgebungen muss es sein, die Lernsituation so zu gestalten, dass sie dem Lernenden Anreize für das erwünschte Verhalten bietet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Prinzipien des Motivationsdesigns=&lt;br /&gt;
Nicht nur hinsichtlich einer optimalen Lernwirksamkeit, sondern auch für die Anregung und Aufrechterhaltung der Motivation ist es höchst relevant, dass digitale Lernumgebungen benutzerfreundlich sind, sich an den Lernenden anpassen bzw. an den Lernenden anpassbar sind und motivationsfördernde Interaktionen ermöglichen.Grundlegend sollten beim Design digitaler Lehr-/Lernumgebungen daher folgende Prinzipien berücksichtigt werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Usability&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Adaptivität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Interaktivität &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Usability==&lt;br /&gt;
Usability (dt. Gebrauchstauglichkeit bzw. Benutzerfreundlichkeit) bezieht sich auf das Ausmaß, in dem ein spezifischer Nutzer in einem bestimmten Kontext ein Produkt nutzen kann, um effektiv, effizient und mit Zufriedenheit bestimmte Ziele zu erreichen (DIN-EN-ISO9241-11, 1998&amp;lt;ref&amp;gt;DIN EN ISO 9241-11 (1998). Ergonomische Anforderungen für Bürotätigkeiten mit Bildschirmgeräten. Teil 11: Anforderungen an die Gebrauchstauglichkeit; Leitsätze. Berlin: Beuth.&amp;lt;/ref&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine E-Learning-Umgebung ist dann effektiv, wenn die Lernenden damit ihre selbstgestellten oder vorgegebenen Ziele erreichen können. Effizienz basiert dagegen auf einem Kosten-Nutzen-Vergleich. Für die Bewertung der Effizienz ist der zeitliche, finanzielle oder kognitive Aufwand, den eine Lernumgebung erfordert und der damit erzielbare Nutzen –  im Sinne von Lernerfolg – ausschlaggebend. Kann mit einem anderen Medium beispielsweise in kürzerer Zeit eine gleichwertige Lernleistung erzielt werden, so ist diese effizienter. Die Zufriedenheit der Lernenden schließlich entscheidet darüber, ob und wie die E-Learning-Umgebung genutzt wird. Nur wenn das Produkt den Erwartungen und Bedürfnissen der Nutzer gerecht wird, setzt sich dieser freiwillig damit auseinander. Die Zufriedenheit ist letztlich auch ein Produkt der Einschätzung von Effektivität und Effizienz der Lernumgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Textbox|titel=Tipp:|text= Lassen Sie Ihr Programm durch einige Vertreter Ihrer Zielgruppe testen, bevor Sie es den Lernenden zur Verfügung stellen. Auf diese Weise können Sie die Gefahr des Auftretens von Funktionsfehlern und anderen Problemen bei der Nutzung minimieren.}} &lt;br /&gt;
Um die Usability der Lernumgebung zu gewährleisten, muss zum einen die Funktionalität gesichert sein. Es gibt wenig, was einen Nutzer so demotiviert wie häufige Abstürze des Programmes oder Softwarefehler, die ein Bearbeiten von Lerneinheiten zusätzlich erschweren. Das Programm sollte daher möglichst fehlerlos laufen und die Nutzer müssen in der Lage sein bzw. in diese versetzt werden, die Software ohne größeren Aufwand bedienen zu können.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch gestalterische (z.B. Layout und Benutzerführung) und inhaltliche Komponenten sind von großer Relevanz. Damit der Nutzer bei der Navigation durch das Programm nicht den Überblick verliert („lost in hyperspace“, vgl. Tergan, 2001&amp;lt;ref&amp;gt;Tergan, S.-O. (2001). Hypertext und Hypermedia: Konzeptionen, Lernmöglichkeiten, Lernprobleme. In Issing, L. I. &amp;amp; Klimsa, P. (Hrsg.), Information und Lernen mit Multimedia (S.99-112).Weinheim: Psychologie Verlagsunion. &amp;lt;/ref&amp;gt;), sollten Hilfen bereitgestellt werden. Hierbei können Orientierungshilfen zur Vermeidung von struktureller Desorientierung sowie inhaltliche Hilfen gegen konzeptuelle Orientierungslosigkeit unterschieden werden&amp;lt;ref&amp;gt;Zander, S., Hawlitschek, A., Seufert, T., Leutner, D. &amp;amp; Brünken, R. (2012). Psychologische Grundlagen des Lernens mit Neuen Medien. Lehrbrief des Fernstudiengangs „Medien und Bildung“ der Universität Rostock. Rostock: Zentrum für Qualitätssicherung in Studium und Weiterbildung.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;max-width: 700px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;color: #81ab2e;&amp;quot; | Orientierungshilfen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Tutorials'''&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Tutorials - z.B. per [[E-Lecture]] - sind ein geeignetes Werkzeug zur Einführung in die Lernumgebung. In einem Tutorial kann dargestellt werden, wie der Lernende navigieren muss und welche Möglichkeiten zur Unterstützung die Lernumgebung bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fortschrittsbalken'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Navigationselemente, die den Lernfortschritt anzeigen, sind ein probates Mittel, um den Lernenden zu motivieren. Der Lernende erhält auf diese Weise einen Überblick über seinen Fortschritt und kann leichter abschätzen, wieviel Zeit für die Lerneinheit noch benötigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Überblick'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grafische Übersichten können einen Überblick über die Struktur der Lernumgebung geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bearbeitungsstand'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Kennzeichnung bereits bearbeiteter Inhalte erleichtert die Orientierung und macht das Suchen nach dem richtigen Einstiegspunkt in die Lerneinheit überflüssig.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; style=&amp;quot;max-width: 700px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;color: #81ab2e;&amp;quot;  | Inhaltliche Hilfen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Reflexion'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regen Sie die Wahrnehmung von individuellen Wissenslücken und Unklarheiten bei den Lernenden an, indem Sie beispielsweise die Aufforderung in die Lerneinheit integrieren, den Lernprozess und das erworbene Wissen zu reflektieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fragen stellen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Fragen, die Sie einer Lerneinheit voranstellen, können Sie den Verarbeitungsprozess anleiten. Die Fragen helfen den Lernenden bei der Strukturierung ihrer Lernprozesse und bei der Ableitung der Lernziele. Fragen, die nach einer Lerneinheit gestellt werden, unterstützen den Reflexionsprozess: Welche Inhalte habe ich verstanden? Welche Inhalte muss ich noch einmal wiederholen? Fragen können auch genutzt werden, um den Lerntransfer anzuregen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Feedback'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feedback gibt Lernenden die Möglichkeit, ihren Lernerfolg einzuordnen und zu bewerten sowie ihre Fehler zu verstehen. Erklärendes Feedback wirkt sich bei elaborierten Inhalten deutlich positiver auf den Lernerfolg aus als einfaches korrigierendes Feedback. Exzessives Loben für die Bewältigung einfacher Aufgaben sollte ebenso vermieden werden wie der Rückbezug auf mangelnde Kompetenzen des Lernenden bei Fehlern. Vielmehr sollte die Notwendigkeit zur kognitiven Anstrengung hervorgehoben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adaptivität==&lt;br /&gt;
Adaptivität beschreibt das Potential einer digitalen Lernumgebung zur Anpassung an individuelle Voraussetzungen bzw. Fortschritte des Lernenden (vgl. Niegemann et al. 2008, 308&amp;lt;ref&amp;gt;Niegemann, H. M., Domagk, S., Hessel, S., Hein, A. &amp;amp; Hupfer, M. (Hrsg.) (2008). Kompendium multimediales Lernen. Heidelberg, Berlin: Springer.&amp;lt;/ref&amp;gt;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adaptivität ist ein Schlagwort, welches im Zusammenhang mit digitalen Lernumgebungen sehr häufig genutzt wird. Wirklich adaptiv ist eine digitale Lernumgebung nur dann, wenn sie sich dem Nutzer bzw. dem Nutzungsverhalten automatisiert anpasst. In vielen Fällen ist Adaptivität jedoch nur schwer zu realisieren – sei es aus ökonomischen oder technischen Gründen. Dann wird oftmals eine einfachere Möglichkeit der Anpassung gewählt: Adaptierbarkeit. Eine adaptierbare Lernumgebung lässt sich durch externe Eingriffe an den Nutzer anpassen. Das können beispielsweise unterschiedliche Schwierigkeitsgrade sein, die der Nutzer im Vorfeld einstellen kann oder eine individualisierbare Benutzeroberfläche. &lt;br /&gt;
Der Vorteil von Adaptivität liegt auf der Hand: Lernende mit wenig Vorwissen benötigen deutlich mehr Unterstützung bei der Verarbeitung der Lerninhalte oder auch bei der Navigation durch die Lernumgebung. Experten dagegen sind von einer Lernumgebung für Anfänger unterfordert. Den damit verbundenen negativen Auswirkungen auf Motivation und Lernerfolg, kann durch die Einbindung von adaptiven bzw. adaptierbaren Elementen vorgebeugt werden (vgl. z.B. Kalyuga, 2007&amp;lt;ref&amp;gt;Kalyuga, S. (2007). Expertise reversal effect and its implications for learner-tailored instruction. Educational Psychology Review, 19, 509–539.&amp;lt;/ref&amp;gt;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in ILIAS ist es möglich, adaptive Elemente einzubinden bzw. Adaptierbarkeit zu ermöglichen. Einige Beispiele hierfür werden im Folgenden vorgestellt:&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot; caption=&amp;quot;Beispiele für Adaptivität/Adaptierbarkeit in ILIAS&amp;quot; widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Motivation_Einstufungstest.png|Screenshot1: Einstufungstest für Spanisch&lt;br /&gt;
Motivation_Gruppenarbeit.png|Screenshot2: Erstellung von Gruppen in ILIAS&lt;br /&gt;
Motivation_Lernfortschritt1.png|Screenshot3: Anzeige des Lernfortschritts in ILIAS&lt;br /&gt;
Motivation_Lernfortschritt2.png|Screenshot4: Detail-Anzeige des Lernfortschritts in ILIAS&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt; &lt;br /&gt;
Ein mögliches Szenario wäre es beispielsweise, den Lernenden in Abhängigkeit ihres Vorwissens die Bearbeitung von Lernaufgaben in Gruppen zu ermöglichen. Hierfür muss den Lernenden zunächst einen Test zur Verfügung gestellt werden, der eine Einschätzung des Wissensstandes möglich macht (vgl. Screenshot 1). Außerdem müssen unterschiedliche Gruppen angelegt werden, die fachdidaktisch auf den jeweiligen Vorwissensstand zugeschnitten sind (vgl. Screenshot 2). Deren Inhalte können sich in den Lernaufgaben, den Lerninhalten und/oder dem Lerntempo ggfls. auch in den Methoden unterscheiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Möglichkeit ist es, für die Freigabe des gesamten Kurses, eines ILIAS-Lernmoduls oder von Kapiteln in Lernmodulen Vorbedingungen einzustellen. Erst nach (erfolgreicher) Bearbeitung eines spezifischen Tests, einer Umfrage oder einer Übung werden dann die nächsten Inhalte „freigeschaltet“. Das Material, welches zur Verfügung steht, richtet sich auf diese Weise nach dem Lernfortschritt des Lernenden (vgl. Screenshot 3 und 4).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Auch das Feedback in ILIAS kann adaptiv gestaltet werden. Lernende mit einer niedrigen Punktzahl in einem Test, können beispielsweise Hinweise zur richtigen Lösung bekommen, während Lernende mit hoher Punktzahl gelobt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Interaktivität==&lt;br /&gt;
Für die Interaktion zwischen einem Individuum und einem digitalen Informationssystem hat sich die Begrifflichkeit Interaktivität etabliert (für einen Überblick zu unterschiedlichen Definitionsansätzen sei auf Quiring &amp;amp; Schweiger (2008)&amp;lt;ref&amp;gt;Quiring, O. &amp;amp; Schweiger, W. (2008). Interactivity: A review of the concept and a framework for analysis. Communications, 33, 147–167.&amp;lt;/ref&amp;gt; verwiesen). Interaktivität wird oftmals als großer Vorteil digitaler Lernumgebungen beschrieben. Der Lernende muss sich bei der Beschäftigung mit den Lerninhalten aktiv engagieren und kann dabei ein gewisses Maß an Kontrolle über den Lernprozess ausüben (z.B. indem er die Reihenfolge von Lerninhalten bestimmt). Zugleich wird durch die Möglichkeit des stärkeren Realitätsbezugs in einer interaktiven Lernumgebung situiertes Lernen gefördert. Erlebt sich der Lernende in dieser interaktiven Auseinandersetzung als selbstwirksam und selbstbestimmt, kann seine intrinsische Motivation zur Auseinandersetzung mit den Lerninhalten gestärkt werden (vgl. Zumbach, 2010&amp;lt;ref&amp;gt;Zumbach, J. (2010). Lernen mit neuen Medien. Instruktionspsychologische Grundlagen. Stuttgart: Kohlhammer.&amp;lt;/ref&amp;gt;). Die Motivation kann jedoch - wie bereits bezüglich der Usability beschrieben - in Frustration umschlagen, wenn der Lernende mit der Navigation durch die Lernumgebung bzw. mit der kognitiven Verarbeitung der Inhalte überfordert ist.&lt;br /&gt;
Das '''ARCS-Modell''' von Keller (1983)&amp;lt;ref&amp;gt;Keller, J. (1983). Motivational design of instruction. In C. Reigeluth (ed.), Instructional design theories and models. An overview of their current studies. Hillsdale, NJ: Erlbaum.&amp;lt;/ref&amp;gt; stellt Strategien für das Design motivationsfördernder Interaktionen bereit. Folgende Komponenten werden dabei als relevant beschrieben und sind - im englischsprachigen Originaltext - für die Namensgebung des Modells maßgeblich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''A'''ttention  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''R'''elevance  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''C'''onfidence &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''S'''atisfaction&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufmerksamkeit'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kann Aufmerksamkeit geweckt und aufrechterhalten werden?&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable mw-datatable mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-  &lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:20em&amp;quot; |  Strategie                                             !! style=&amp;quot;width:20em&amp;quot;| Umsetzung                      &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Interesse/Neugier wecken     || &lt;br /&gt;
* Einbindung überraschender oder widersprüchlicher Ereignisse&lt;br /&gt;
* Abläufe mit ungewissem Ausgang&lt;br /&gt;
* Anregung der Erfahrung von Inkongruenz beim Lernenden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Informationssuchendes Verhalten anregen|| &lt;br /&gt;
* Entdeckendes, erforschendes Lernen ermöglichen (wichtig: Unterstützung für Novizen)&lt;br /&gt;
* Einbindung von Fragen&lt;br /&gt;
* Problemlöseaufgaben er- bzw. bearbeiten lassen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Aufmerksamkeit aufrechterhalten || &lt;br /&gt;
* didaktisch sinnvolle Variation der Instruktionselemente &lt;br /&gt;
* Ansprache verschiedener Sinne (z.B. visuell, auditiv)&lt;br /&gt;
* Nutzung unterschiedlicher Symbolsysteme (z.B. Texte, Bilder) &lt;br /&gt;
* [[Game-based Learning]] und Gamification &lt;br /&gt;
* Abwechslung von Instruktion und Interaktivität&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Relevanz'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kann dem Lernenden die Bedeutsamkeit des Lerninhalts verdeutlicht werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable mw-datatable mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-  &lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:20em&amp;quot; |  Strategie                                             !! style=&amp;quot;width:20em&amp;quot;| Umsetzung                      &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lernzielorientierung|| &lt;br /&gt;
* Lernziele verdeutlichen&lt;br /&gt;
* Hinweise für Nutzen/Wichtigkeit geben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vertrautheit|| &lt;br /&gt;
* Erfahrungsbezug durch Nutzung von Beispielen aus der Lebenswelt der Lernenden&lt;br /&gt;
* Einsatz von Analogien und Metaphern um abstrakte Konzepte zu verdeutlichen&lt;br /&gt;
* Personalisierung durch die persönliche Ansprache des Lernenden und/oder durch den Einsatz von pädagogischen Agenten (vgl. [[Allgemeine Designempfehlungen zur Motivationssteigerung]])  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Erfolgszuversicht'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kann der Lernende in seiner Erfolgszuversicht unterstützt werden, d.h. bei der Annahme, mit der digitalen Lernumgebung erfolgreich lernen zu können?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable mw-datatable mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em&amp;quot; | &lt;br /&gt;
|-  &lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:20em&amp;quot; |  Strategie                                             !! style=&amp;quot;width:20em&amp;quot;| Umsetzung                      &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anforderungen verdeutlichen|| &lt;br /&gt;
* Erfolgs- und Bewertungskriterien offenlegen&lt;br /&gt;
* Dauer und Umfang der Lerneinheit angeben&lt;br /&gt;
* Kompetenzen/Vorwissen benennen, die Voraussetzung für die erfolgreiche Bearbeitung sind&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Erfolgserlebnisse ermöglichen|| &lt;br /&gt;
* bei neuen Inhalten: vom Einfachen zum Komplexen&lt;br /&gt;
* variable Schwierigkeitsniveaus&lt;br /&gt;
* Adaptivität&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kontrolle|| &lt;br /&gt;
* variable Geschwindigkeit (z.B. sollten Lernvideos schneller und langsamer abspielbar sowie anhaltbar sein)&lt;br /&gt;
* variable Reihenfolge der Lerneinheiten (es sei denn, inhaltliche oder didaktische Gründe sprechen dagegen)&lt;br /&gt;
* Instrumente zur Teilhabe einbauen (z.B. Abstimmung über Inhalt, vgl. Screenshot 5)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zufriedenheit'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kann die Zufriedenheit des Lernenden nach dem Lernprozess sichergestellt bzw. gesteigert werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable mw-datatable mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em&amp;quot; | &lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;width:20em&amp;quot; |  Strategie                                             !! style=&amp;quot;width:20em&amp;quot;| Umsetzung                      &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anwendung|| &lt;br /&gt;
* Anwendungsaufgaben, um neues Wissen/neue Fähigkeit nutzen zu können&lt;br /&gt;
* nachfolgende Aufgaben sollten dem Lernenden ermöglichen, auf zuvor Gelerntes zurückzugreifen&lt;br /&gt;
* Transferaufgaben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| positive Folgen|| &lt;br /&gt;
* Lob nach Abschluss einer Lerneinheit&lt;br /&gt;
* kein übertriebenes Lob für einfache Aufgaben&lt;br /&gt;
* Belohnungen (z.B. in Form von interessantem Zusatzmaterial oder spielerischen Elementen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Möglichkeit zur Evaluation|| &lt;br /&gt;
* Kommunikation&lt;br /&gt;
* Feedback&lt;br /&gt;
* Steuerung&lt;br /&gt;
(vgl. Screenshot 6 und 7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;3&amp;quot; caption=&amp;quot;Beispiele für ILIAS-Elemente zur motivationsfördernden Interaktion&amp;quot; widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Motivation_Abstimmung.png|Screenshot5: Erstellung einer Abstimmung in ILIAS&lt;br /&gt;
Motivation_Umfrage1.png|Screenshot6: Erstellung einer Umfrage in ILIAS&lt;br /&gt;
Motivation_Umfrage2.png|Screenshot7: Evaluation einer E-Learning-Einheit mittels einer Umfrage&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Motivationsdiagnostik=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine E-Learning-Einheit an die motivationalen Voraussetzungen der konkreten Zielgruppe anzupassen, kann es hilfreich sein, mögliche Motivationsdefizite bereits im Vorfeld zu ermitteln und bei der Konzeption zu berücksichtigen. Ein von Rheinberg (2004) aufgestelltes Schema zur Motivationsdiagnostik eignet sich nicht nur zur Aufdeckung solcher Motivationsdefizite der Lernenden, sondern auch als Leitfaden für das Design:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Motivationsdiagnostik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits bei der Konzeption von E-Learning-Einheiten sollte möglichen Motivationsdefiziten entgegengewirkt werden. Im Folgenden werden Möglichkeiten zur Vermeidung bzw. Verminderung unterschiedlicher Motivationsdefizite vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vollständiges Motivationsdefizit== &lt;br /&gt;
''„Es gibt absolut keinen Grund das zu tun.“'' &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Motivation_Peer-Feedback-Sternchen.png|200px|thumb|right|Screenshot: Peer-Feedback mit Sternchen in ILIAS]]&lt;br /&gt;
Gibt es Gründe zu der Annahme, dass die Lernenden amotiviert sind, können zwei unterschiedliche Strategien verfolgt werden:  &lt;br /&gt;
Einerseits sollte darüber nachgedacht werden, ob die Tätigkeit attraktiver gestalten werden kann (freudvolle Realisationsbedingungen) bzw. auf welche Weise inhaltliches Interesse und/oder Neugier geweckt werden können. Einige Möglichkeiten hierfür sind:&lt;br /&gt;
* die Einbindung audio-visueller Effekte&lt;br /&gt;
* Gamification (z.B. Highscores, Sternchen oder Abstimmungen)&lt;br /&gt;
* die Nutzung neuartiger, überraschender, widersprüchlicher Inhalte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Möglichkeit ist die Einführung von Elementen zur systematischen Fremdkontrolle. Zwar wird die extrinsische Lernmotivation in der Didaktik oftmals kritisch gesehen, mitunter erweist sie sich jedoch als alternativlos, z.B. dann, wenn eine per se unattraktive Lerntätigkeit aus Sicht des Lernenden keine lohnenden Folgen hat. Elemente zur Fremdkontrolle sind:&lt;br /&gt;
* genaue Vorgaben hinsichtlich der erwarteten Leistung &lt;br /&gt;
* erkennbare Ziele setzen (Lernziele)&lt;br /&gt;
* Kriterien zur Überprüfung der Zielerreichung (Selbsttests, Tests mit Bewertung und Feedback, Peer-Reviews)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anreizdefizit==&lt;br /&gt;
''„Welchen Nutzen habe ich davon?“'' &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Motivation_Peer-Feedback-Kommentare.png|200px|thumb|right|Screenshot: ausführliches Peer-Feedback mit Kommentaren in ILIAS]]&lt;br /&gt;
Wenn der Lernende nicht davon ausgeht, dass eine Lernhandlung mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit lohnende Handlungsfolgen nach sich zieht, kann dies zu einem Anreizdefizit führen. Um dem entgegen zu wirken, sollten zunächst klare Ziele und Kriterien zur Überprüfung der Zielerreichung gesetzt werden sowie hinreichend attraktive und eng an die Erreichung des Ergebnisses geknüpfte Ergebnisfolgen. Folgende Vorgehensweisen bieten sich dafür an:&lt;br /&gt;
* Relevanz der Lerninhalte verdeutlichen&lt;br /&gt;
* Erfolgreiche Bearbeitung der E-Learning-Inhalte ist von Bedeutung für Note/Scheinerwerb&lt;br /&gt;
* Anpassung an Motive des Lernenden&lt;br /&gt;
** Leistungsmotiv (z.B. transparente Bewertungskriterien)&lt;br /&gt;
** Anschlussmotiv (z.B. Kommunikation, Kooperation und Kollaboration ermöglichen)&lt;br /&gt;
** Erfolgsmotiv (z.B. am Vorwissen orientierte Schwierigkeit)&lt;br /&gt;
* Belohnungen in Form von zusätzlichen interessanten Materialien oder Spielen in Abhängigkeit der Leistung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirksamkeitsdefizit==&lt;br /&gt;
''„Das schaffe ich sowieso nicht.“''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Motivation_Russischtest.png|200px|thumb|right|Screenshot: Sprachtest als Einstiegstest oder zur Überprüfung der Zielerreichung]]&lt;br /&gt;
Auch wenn der Lernende der Ansicht ist, dass er nicht in der Lage ist, das intendierte Ergebnis der Lernhandlung zu erreichen, können daraus gravierende negative Effekte für die Lernmotivation erwachsen. Um dem entgegen zu wirken, sollte man:&lt;br /&gt;
* unterschiedliches Material für Experten und Novizen bereitstellen. Zur Differenzierung bieten sich beispielsweise Einstiegstests in ILIAS an.&lt;br /&gt;
* unterschiedliche Schwierigkeitsniveaus anbieten und erreichbare Lernziele setzen.&lt;br /&gt;
* Feedback auf falsch gelöste Aufgaben geben. Dieses Feedback sollte nicht in erster Linie auf mangelnde Kompetenz des Lernenden, sondern auf die zu steigernde Anstrengung abzielen.&lt;br /&gt;
* erfolgszuversichtliche Strategien mit den Lernenden einüben.&lt;br /&gt;
* auch die notwendige Medienkompetenz bei den Lernenden (z.B. Umgang mit ILIAS) sicherstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Volitionsdefizit== &lt;br /&gt;
''„Ich kann mich nicht überwinden.“''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Motivation_Lernstrategien.png|200px|thumb|right|Screenshot: Anregung der Nutzung von Lernstrategien in ILIAS mittels der Einbindung des externen Tools [http://www.edcanvas.com/ edcanvas]]]&lt;br /&gt;
Aus Erfahrung wissen Lehrende, dass es Lerninhalte gibt, deren Bearbeitung aversiv ist. Der erste Ansatzpunkt bei der Konzeption von E-Learning-Einheiten sollte daher immer sein, zu überlegen, ob und wie die intrinsische und/oder extrinsische Motivation der Lernenden gesteigert werden kann&amp;lt;ref&amp;gt;Rheinberg, F. (2008). Motivation. Stuttgart: Kohlhammer.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Einige Möglichkeiten dafür wurden bereits in den vorangegangenen Abschnitten vorgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aversivität bzw. Schwierigkeit der Zielverfolgung zu verringern (z.B. auch durch Steigerung der [[Motivationsdesign#Usability|Usability]] oder durch [[Mobile Learning]]), ist ein Weg ein Volitionsdefizit gar nicht erst aufkommen zu lassen. &lt;br /&gt;
Ein anderer Weg ist es, die Selbstregulation der Lernenden zu unterstützen. Hierfür bietet es sich an, den Lernenden dezidiert dazu anzuregen, während der Bearbeitung metakognitive Strategien zu nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Allgemeine Designempfehlungen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basierend auf der Grundannahme einer begrenzten Verarbeitungskapazität des Arbeitsgedächtnisses ist es ein zentrales Anliegen der Kognitionspsychologie, einen Beitrag zur Effektivität und Effizienz des Lernens mit digitalen Lernumgebungen zu leisten. Sowohl auf der Basis der Cognitive Load Theory (Sweller, Ayres &amp;amp; Kalyuga, 2011[1]) als auch der Cognitive Theory of Multimedia Learning (Mayer, 2005[2]) wurde eine Reihe instruktionaler Prinzipien für die Gestaltung digitaler Lernumgebungen entworfen und in empirischen Studien untersucht. Aus diesen Untersuchungen sind eine Vielzahl von Designempfehlungen hervorgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Allgemeine Designempfehlungen zur Motivationssteigerung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Literatur=&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: E-Didaktik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jennifer Olearczyk</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Lerntheorien&amp;diff=2633</id>
		<title>Lerntheorien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Lerntheorien&amp;diff=2633"/>
		<updated>2014-03-11T10:40:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jennifer Olearczyk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Lerntheorien''' beschreiben und erklären aus psychologischer Sicht, wie Lernen generell funktioniert. Sie stellen keine handlungspraktischen Theorien dar, aus denen sich konkrete didaktische Entscheidungen ableiten lassen. Trotzdem sind Lerntheorien wichtige Grundlagen reflektierten didaktischen Handelns und haben deshalb Auswirkung auf das didaktische Design multimedialer Lernarrangements.&amp;lt;ref&amp;gt;Reinmann, Gabi (2010): Didaktisches Design: Von der Lerntheorie zur Gestaltungsstrategie. Internet: http://gabi-reinmann.de/wp-content/uploads/2010/07/L3T_DD_Lerntheorien_Reinmann.pdf (Stand: 28. Januar 2014).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle enthält eine Gegenüberstellung der drei anerkannten Lerntheorien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Behaviorismus]],&lt;br /&gt;
* [[Kognitivismus]],&lt;br /&gt;
* [[Konstruktivismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!  !! Behaviorismus !! Kognitivismus !! Konstruktivismus&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Rolle des Wissens''' || Input-Output-Relation || Interner Verarbeitungsprozess || Selbstaktiv konstruiert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Lernparadigma''' || Reiz-Reaktions-Kette || Problemlösung || Konstruktion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Lernform''' || Darbietung || Dialog || Interaktion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Rolle des Lehrers''' || Vermittler || Anleiter || Coach, Moderator&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Lehrstrategie''' || Verstärken oder Löschen || Instruktion, Vorstrukturierung, Vormachen || Kooperieren, Wissen als Rohstoff vorbereiten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Lernziel''' || Erinnern, Wiedererkennen || Probleme lösen, Verständnis aufbauen || Reflexion, Kreativität&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Wissenstyp''' || Faktenwissen || Anwendungswissen || Handlungswissen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Tabelle: Synopse geeigneter Lerntheorien für verschiedene Wissenstypen&amp;lt;ref&amp;gt;Maske, Philipp (2012): ''Mobile Applikationen 1. Interdisziplinäre Entwicklung am Beispiel des Mobile Learning.'' Wiesbaden: Springer Gabler, S. 176. Nach: Schwarzer, Christine / Buchwald, Petra (2007): Umlernen und Dazulernen, S. 219. In: Göhlich, Michael / Wulf, Christoph / Zirfas, Jörg (Hg.): ''Pädagogische Theorien des Lernens.'' Weinheim: Beltz, S. 213-222.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Notwendigkeit, den&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Konnektivismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als weitere Lerntheorie zu ergänzen, wird derzeit kritisch diskutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jennifer Olearczyk</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Lerntheorien&amp;diff=2627</id>
		<title>Lerntheorien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Lerntheorien&amp;diff=2627"/>
		<updated>2014-03-04T13:36:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jennifer Olearczyk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Lerntheorien''' beschreiben und erklären aus psychologischer Sicht, wie Lernen generell funktioniert. Sie stellen keine handlungspraktischen Theorien dar, aus denen sich konkrete didaktische Entscheidungen ableiten lassen. Trotzdem sind Lerntheorien wichtige Grundlage reflektierten didaktischen Handelns und haben deshalb Auswirkung auf das [[E-Didaktik|Didaktische Design multimedialer Lernarrangements]].&amp;lt;ref&amp;gt;Reinmann, Gabi (2010): Didaktisches Design: Von der Lerntheorie zur Gestaltungsstrategie. Internet: http://gabi-reinmann.de/wp-content/uploads/2010/07/L3T_DD_Lerntheorien_Reinmann.pdf (Stand: 28. Januar 2014).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle enthält eine Gegenüberstellung der drei anerkannten Lerntheorien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Behaviorismus]],&lt;br /&gt;
* [[Kognitivismus]],&lt;br /&gt;
* [[Konstruktivismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!  !! Behaviorismus !! Kognitivismus !! Konstruktivismus&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Rolle des Wissens''' || Input-Output-Relation || Interner Verarbeitungsprozess || Selbstaktiv konstruiert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Lernparadigma''' || Reiz-Reaktions-Kette || Problemlösung || Konstruktion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Lernform''' || Darbietung || Dialog || Interaktion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Rolle des Lehrers''' || Vermittler || Anleiter || Coach, Moderator&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Lehrstrategie''' || Verstärken oder Löschen || Instruktion, Vorstrukturierung, Vormachen || Kooperieren, Wissen als Rohstoff vorbereiten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Lernziel''' || Erinnern, Wiedererkennen || Probleme lösen, Verständnis aufbauen || Reflexion, Kreativität&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| '''Wissenstyp''' || Faktenwissen || Anwendungswissen || Handlungswissen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Tabelle: Synopse geeigneter Lerntheorien für verschiedene Wissenstypen&amp;lt;ref&amp;gt;Maske, Philipp (2012): ''Mobile Applikationen 1. Interdisziplinäre Entwicklung am Beispiel des Mobile Learning.'' Wiesbaden: Springer Gabler, S. 176. Nach: Schwarzer, Christine / Buchwald, Petra (2007): Umlernen und Dazulernen, S. 219. In: Göhlich, Michael / Wulf, Christoph / Zirfas, Jörg (Hg.): ''Pädagogische Theorien des Lernens.'' Weinheim: Beltz, S. 213-222.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Notwendigkeit, den&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Konnektivismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als weitere Lerntheorie zu ergänzen, wird derzeit kritisch diskutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jennifer Olearczyk</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Interaktives_Whiteboard&amp;diff=2598</id>
		<title>Interaktives Whiteboard</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Interaktives_Whiteboard&amp;diff=2598"/>
		<updated>2014-03-04T13:28:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jennifer Olearczyk: /* Nutzungsszenarien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Interaktive Whiteboards sind die digitale Alternative zu Kreidetafel, Overheadprojektor, Leinwand &amp;amp; Co. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist ein interaktives Whiteboard? ==&lt;br /&gt;
Es handelt sich hierbei um eine elektronische Tafel, die sowohl als Präsentationsmedium (z.B. von Powerpoint-Präsentationen oder Filmen), als auch als Eingabegerät verwendet werden kann. Zur Präsentation von Inhalten sind lediglich ein Computer oder ein mobiles Endgerät sowie ein Beamer notwendig. Ist zusätzlich eine Whiteboard-Software installiert, kann auf der Whiteboard-Oberfläche mit Eingabegeräten, z.B. mit speziellen Stiften, aber auch mit dem Finger, gearbeitet werden. Die Eingaben werden mittels Computer und Beamer auf die Oberfläche projiziert. Interaktive Whiteboards gibt es als mobile Variante, etwas preiswerter sind in der Regel jedoch die fest an der Wand verankerten Modelle. Besonders bekannt ist das interaktive Whiteboard der Firma SMART – das sogenannte SMART Board. Es gibt jedoch noch eine Reihe weiterer namhafter Hersteller, z.B. Hitachi und Promethean.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorteile von interaktiven Whiteboards ==&lt;br /&gt;
Interaktive Whiteboards bieten drei Vorteile:&lt;br /&gt;
# Speicherung, Distribution, Weiterbearbeitung: Auf dem Whiteboard erstellte Inhalte können – im Gegensatz zu herkömmlichen Tafelbildern – gespeichert, an die Lernenden weitergegeben und zu einem späteren Zeitpunkt weiterbearbeitet werden. &lt;br /&gt;
# Multimedialität: Die Vermittlung von Wissen kann durch die Einbindung multimedialer Elemente z. B. Bilder, Videos, Animationen oder digitaler Lernspiele unterstützt werden. Im Gegensatz zur Nutzung einer Kreidetafel oder eines klassischen Whiteboards ist hierfür kein Wechsel des Präsentationsmediums notwendig.&lt;br /&gt;
# Interaktivität: Inhalte auf dem interaktiven Whiteboard können während der Präsenzlehre bearbeitet werden. Beispielsweise können Filme angehalten und Annotationen oder Hervorhebungen beigefügt werden bzw. ein Screenshot gemacht und dann gemeinsam mit den Lernenden weiterbearbeitet werden. Zugleich ist eine einfache Veränderung erstellter Inhalte möglich, da jedes einzelne Objekt (z.B. ein Pfeil, ein Bild oder ein Begriff) verschoben, vervielfältigt oder gelöscht werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzungsszenarien ==&lt;br /&gt;
Interaktive Whiteboards bieten eine Reihe von didaktischen Möglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Erstellung von Tafelbildern in Realzeit:''' Am Interaktiven Whiteboard ist die klassische Erstellung von Tafelbildern während der [[Präsenzveranstaltung]] natürlich genauso möglich, wie an der Kreidetafel. Die Whiteboard-Software bietet üblicherweise zur Unterstützung bei der &lt;br /&gt;
Erstellung einige Werkzeuge an, z.B.: &lt;br /&gt;
* verschieden Arten von Pfeilen, &lt;br /&gt;
* eine Schrifterkennung, mit der Handschrift in Computerschrift umgewandelt werden kann,&lt;br /&gt;
* Textmarker,&lt;br /&gt;
* verschiedene Formen, wie Kreise oder Rechtecke,&lt;br /&gt;
* Aufnahmetools zur Erstellung von Screenshots oder Screencasts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Brainstorming:''' Als Instrument zur Ideensammlung hat sich das Interaktive Whiteboard insbesondere aufgrund der Vorteile bei Speicherung, Verteilung und Weiterbearbeitung etabliert. Geht es um die Erarbeitung und Diskussion umfangreicherer Inhalte und Konzepte hat das Interaktive Whiteboard, welches das Um- und Neuordnen von Begriffen auch ohne Klebestreifen oder Pinnadeln ermöglicht, durchaus Vorteile bei der Nutzerfreundlichkeit gegenüber nicht-digitalen Varianten, wie dem klassischen Whiteboard bzw. dem Flipchart. Für kurze Brainstormings bieten sich dagegen eher letztere an, da sie sofort zur Verfügung stehen und nicht erst gestartet werden müssen. Zudem haben fertige Ergebnisse auf einem Flipchart eine höhere Sichtbarkeit. Sie können im Seminarraum an die Wand geklebt oder an die Tafel geheftet werden. Beim Interaktiven Whiteboard müssen die Ergebnisse gespeichert und ausgedruckt bzw. bei Bedarf wieder geöffnet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vorbereitung und Präsentation von Inhalten:''' Tafelbilder und andere Inhalte können bereits vor der Lehrveranstaltung vorbereitet werden. Hier bieten sich eine Vielzahl an Möglichkeiten die einzelnen Bestandteile zu animieren oder durch die Einbindung von Multimedia anzureichern. In der Präsenzphase werden diese Inhalte dann präsentiert. Es ist jederzeit möglich die Präsentation mit den Lernenden weiter zu bearbeiten – indem beispielsweise einzelne Bestandteile hervorgehoben, verändert oder mit Anmerkungen versehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachbereitung bzw. Erarbeitung von Inhalten in den [[Selbstgesteuertes Lernen|Selbstlernphasen]] und Besprechung im Plenum:''' In der Regel ist eine Speicherung von Inhalten in unterschiedlichen Formaten möglich. Werden Tafelbilder beispielsweise als Powerpoint abgespeichert, können die Lernenden diese auch in den Selbstlernphasen zu Hause weiterbearbeiten und ihre Ergebnisse anschließend präsentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herausforderungen bei der Nutzung ==&lt;br /&gt;
Die Nutzung interaktiver Whiteboards in Lehrveranstaltungen ist nicht ohne Herausforderungen. Die technischen und organisatorischen Herausforderungen betreffen zum einen den täglichen Umgang mit dem Gerät&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.e-teaching.org/lehrszenarien/vorlesung/praesentation/elektronische_tafel/Whiteboards.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Anschaffung der Geräte bekannter Hersteller ist momentan noch relativ teuer. Es gibt derzeit Bestrebungen zur Entwicklung günstigerer Alternativen&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.e-teaching.org/technik/praesentation/elektronische-tafel/whiteboard_doku.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* Direkte Sonnenlichteinstrahlung ist für die Lesbarkeit der Inhalte am Whiteboard ungünstig. &lt;br /&gt;
* Es muss sichergestellt werden, dass niemand versucht, mit normalen Whiteboard-Stiften am Gerät zu schreiben. Die Oberfläche des interaktiven Whiteboards ist – bis auf wenige Ausnahmen – hierfür nicht geeignet.&lt;br /&gt;
* In offenen Lehrveranstaltungsräumen müssen spezielle Stifte und anderes Zubehör sicher verwahrt werden.&lt;br /&gt;
* Bei technischen Schwierigkeiten kann mitunter nur ein Fachmann helfen. Mögliche Folgekosten z.B. durch den Austausch von Beamerlampen o.ä. müssen bei der Anschaffung bedacht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Herausforderung betrifft die notwendige Software für die Nutzung als Eingabegerät:&lt;br /&gt;
* Die Hersteller liefern für ihre Boards eine Software mit, die die technischen Möglichkeiten des jeweiligen interaktiven Whiteboards möglichst weitgehend nutzbar macht. Hierbei gibt es ein Probleme: Stehen in unterschiedlichen Veranstaltungsräumen interaktive Whiteboards von unterschiedlichen Herstellern, wurde für jedes dieser Boards eine andere Software mitgeliefert. Die Vorbereitung von Lehrveranstaltungen gestaltet sich als Folge deutlich aufwendiger, da sich der Lehrende in unterschiedliche Software-Systeme einarbeiten muss. Zugleich muss der Lehrende auf seinem Notebook oder am heimischen Computer jede dieser Softwares installieren, um Inhalte für Präsenzveranstaltungen vorbereiten zu können. Alleine die Standard-Software für das SMART Board (SMART Notebook) benötigt einen Speicher von über 300 MB. &lt;br /&gt;
* Eine Lösung ist es, auf Open Source Software zu setzen, die auf so gut wie jedem interaktiven Whiteboard funktioniert. Die Software Open-Sankoré&amp;lt;ref&amp;gt;http://open-sankore.org/en/about&amp;lt;/ref&amp;gt;, die in der Schweiz und in Frankreich entwickelt wurde, ist eine der ersten kostenlosen und quelloffenen Software-Systeme für interaktive Whiteboards und Tablets. Die Bedienung ist intuitiv und die relevanten Werkzeuge für die Erstellung von Inhalten sind vorhanden, wenn auch nicht im gleichen Umfang, wie bei den Programmen der Whiteboard-Hersteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die didaktischen Herausforderungen bei der Nutzung eines interaktiven Whiteboards liegen vor allem darin, dass es – wie die Kreidetafel auch – derzeit vornehmlich ein Medium des lehrerzentrierten Unterrichts ist. Ein stärker schülerzentrierter Unterricht ist beispielsweise unter Einbezug von mobilen Endgeräten (Tablets, Notebooks, Netbooks) denkbar. Dann ließe sich das Tafelbild auf den Rechnern der Lernenden in Einzel- oder Gruppenarbeit bearbeiten und könnte dann im Plenum vorgestellt und zu einem gemeinsamen Tafelbild am Interaktiven Whiteboard weiterverarbeitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks zu kostenlos downloadbaren existierenden Tafelbildern und Animationen==&lt;br /&gt;
SMART Board von SMART: http://exchange.smarttech.com &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ActivBoard von Promethean: http://www1.prometheanplanet.com/de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:E-Didaktik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jennifer Olearczyk</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Einbinden_von_Medien_in_ILIAS&amp;diff=758</id>
		<title>Einbinden von Medien in ILIAS</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Einbinden_von_Medien_in_ILIAS&amp;diff=758"/>
		<updated>2014-03-04T13:20:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jennifer Olearczyk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Vorlage:Häufige Fragen&lt;br /&gt;
 |frage=Welche Video-Formate können in [[ILIAS]] eingebunden werden?&lt;br /&gt;
 |antwort=* .flv&lt;br /&gt;
* .avi&lt;br /&gt;
* .mp4&lt;br /&gt;
* .wmv&lt;br /&gt;
* .mov&lt;br /&gt;
* .webm&lt;br /&gt;
* .ogg&lt;br /&gt;
* Youtube&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Häufige Fragen&lt;br /&gt;
 |frage=Welche Audio-Formate können in ILIAS eingebunden werden?&lt;br /&gt;
 |antwort=&lt;br /&gt;
* .mp3&lt;br /&gt;
* .wav&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Häufige Fragen&lt;br /&gt;
 |frage=Wie kann ich verhindern, dass eingefügte Videos automatisch starten? &lt;br /&gt;
 |antwort=&lt;br /&gt;
bei .flv-Dateien:&lt;br /&gt;
Video einfügen → Reiter &amp;quot;Eigenschaften der Instanz&amp;quot; → Punkt &amp;quot;Autostart&amp;quot; (ganz unter) → Standardmäßig ist &amp;quot;nein&amp;quot; ausgewählt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bei avi/ wmv / mov (Quicktime)&lt;br /&gt;
Video einfügen → Reiter &amp;quot;Eigenschaften der Instanz&amp;quot; → Punkt &amp;quot;Parameter&amp;quot; → &amp;quot;Angepasst&amp;quot; auswählen → &amp;lt;code&amp;gt;autostart=&amp;quot;false&amp;quot;&amp;lt;/code&amp;gt; eintragen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bei mp4:&lt;br /&gt;
startet nicht automatisch, wenn doch bzw. zur Sicherheit:&lt;br /&gt;
Video einfügen → Reiter &amp;quot;Eigenschaften der Instanz&amp;quot; → Punkt &amp;quot;Parameter&amp;quot; → &amp;quot;Angepasst&amp;quot; auswählen → &amp;lt;code&amp;gt;autostart=&amp;quot;false&amp;quot;&amp;lt;/code&amp;gt; eintragen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Häufige Fragen&lt;br /&gt;
 |frage=Welche Parameter können noch bei Videos eingetragen werden und was bewirken sie?&lt;br /&gt;
 |antwort=&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;display:none&amp;quot;&amp;gt;{{&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=3 cellspacing=3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Parameter&lt;br /&gt;
! Funktion&lt;br /&gt;
! Besonderheiten/ unterstützte Dateiformate&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;code&amp;gt;loop=&amp;quot;true&amp;quot;&amp;lt;/code&amp;gt; bzw. &amp;lt;code&amp;gt;loop=&amp;quot;false&amp;quot;&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Video wird in Endlosschleife abgespielt bzw. Video startet nach einmal Abspielen nicht erneut automatisch&lt;br /&gt;
| avi&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;code&amp;gt;autostart=&amp;quot;true&amp;quot;&amp;lt;/code&amp;gt; bzw. &amp;lt;code&amp;gt;autostart=&amp;quot;false&amp;quot;&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Video startet beim Aufruf der Seite automatisch bzw. Video startet beim Aufruf der Seite nicht automatisch&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;code&amp;gt;hidden=&amp;quot;true&amp;quot;&amp;lt;/code&amp;gt; bzw. &amp;lt;code&amp;gt;hidden=&amp;quot;false&amp;quot;&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Medienobjekt wird ausgeblendet (Das kann z.B. sinnvoll sein, wenn Sie einen Sound abspielen wollen, aber keinen Sound-Player anzeigen wollen.) bzw. Medienobjekt wird eingeblendet&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;display:none&amp;quot;&amp;gt;}}&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häufige Fragen zur Lernplattform]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:E-Plattform]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jennifer Olearczyk</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Gemeinfrei&amp;diff=808</id>
		<title>Gemeinfrei</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Gemeinfrei&amp;diff=808"/>
		<updated>2014-03-04T13:18:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jennifer Olearczyk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:512px-Albrecht Dürer 072.jpg|right|thumb|300px|Dieses Gemälde Dürers (und auch die Reproduktion) ist gemeinfrei. Quelle: Wikipedia]]Als gemeinfrei werden [[Werk|Werke]] bezeichnet, die nicht mehr unter den [[Urheberrechtsschutz]] fallen, weil die [[Schutzdauer]] abgelaufen ist (allgemein 70 Jahre nach dem Tod des [[Urheber|Urhebers]]), oder die nie unter dem Schutz des Urheberrechts standen, weil sie davon ausgenommen sind (z. B. [[amtliche Werke]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinfrei sind z. B. die Texte von Goethe und Schiller, die Musik von Händel und Beethoven oder die Gemälde von Dürer. Dabei ist jedoch zu beachten, dass nur das ursprüngliche Werk gemeinfrei ist. Wurden aber z. B. Fotographien des ursprünglichen Gemäldes angefertigt oder Aufnahmen der Musik durch ein Orchester, so sind diese unter Umständen selbst wieder urheberrechtlich geschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Disclaimer}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Urheberrecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jennifer Olearczyk</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Gemeinfrei&amp;diff=807</id>
		<title>Gemeinfrei</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Gemeinfrei&amp;diff=807"/>
		<updated>2014-03-04T13:17:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jennifer Olearczyk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:512px-Albrecht Dürer 072.jpg|right|thumb|300px|Dieses Gemälde Dürers (und auch die Reproduktion) ist gemeinfrei. Quelle: Wikipedia]]Als gemeinfrei werden [[Werk|Werke]] bezeichnet, die nicht mehr unter den [[Urheberrechtsschutz]] fallen, weil die [[Schutzdauer]] abgelaufen ist (allgemein 70 Jahre nach dem Tod des [[UrheberIUrhebers]]), oder die nie unter dem Schutz des Urheberrechts standen, weil sie davon ausgenommen sind (z. B. [[amtliche Werke]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinfrei sind z. B. die Texte von Goethe und Schiller, die Musik von Händel und Beethoven oder die Gemälde von Dürer. Dabei ist jedoch zu beachten, dass nur das ursprüngliche Werk gemeinfrei ist. Wurden aber z. B. Fotographien des ursprünglichen Gemäldes angefertigt oder Aufnahmen der Musik durch ein Orchester, so sind diese unter Umständen selbst wieder urheberrechtlich geschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Disclaimer}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Urheberrecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jennifer Olearczyk</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Dokumentation_der_Schnittstelle&amp;diff=596</id>
		<title>Dokumentation der Schnittstelle</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Dokumentation_der_Schnittstelle&amp;diff=596"/>
		<updated>2014-03-04T13:13:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jennifer Olearczyk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Möglichkeit der Anbindung ==&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene Möglichkeiten [[ILIAS]]-Inhalte an eine [[Stud.IP]]-Veranstaltung anzubinden:&lt;br /&gt;
''Ausgangspunkt ist eine Stud.IP-Veranstaltung'', in welcher Sie die '''Lernobjekte-Schnittstelle''' über das &amp;quot;+&amp;quot; aktivieren.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot; caption=&amp;quot;&amp;quot; widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aktivierung lernobjekteschnittstelle.png| Abb.1: Aktivieren Sie die &amp;quot;Lernobjekte-Schnittstelle&amp;quot;, indem Sie diese anschalten.&lt;br /&gt;
Aktivierung lernobjekteschnittstelle 2.png| Abb. 2: Wählen Sie das angebundene System &amp;quot;ILIAS4-URZ&amp;quot; aus.&lt;br /&gt;
Anbindung ilias-inhalte.png| Abb. 3: Verschiedene Möglichkeiten zur Anbindung von ILIAS-Inhalten an eine Stud.IP-Veranstaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''leeren ILIAS-Kurs anlegen'''&lt;br /&gt;
* '''Verknüpfung mit bestehendem ILIAS-Kurs'''&lt;br /&gt;
ACHTUNG: Es können KEINE ILIAS-Kurse, die in der Kategorie &amp;quot;Eigene Daten&amp;quot; in ILIAS angelegt wurden, mit einer Stud.IP-Veranstaltung verknüpft werden-&amp;gt; es können nur ILIAS-Kurse angebunden werden, die bereits über eine andere Stud.IP-Veranstaltung erzeugt wurden.&lt;br /&gt;
* '''Anbindung aus einer Auswahl bereits in den &amp;quot;Eigenen Daten&amp;quot; erstellten Lernobjekten'''&lt;br /&gt;
* '''Suche eigener bereits in ILIAS erstellter Lernobjekte''' &lt;br /&gt;
* '''neues Lernobjekt anlegen'''&lt;br /&gt;
-&amp;gt; die Anlage neuer ILIAS-Lernobjekte über Stud.IP erfolgt im Gegensatz zu den oben genannten Möglichkeiten zunächst unabhängig von einer bestimmten Veranstaltung über &amp;quot;Tools&amp;quot; -&amp;gt; &amp;quot;Lernobjekte&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ACHTUNG: Über die letzten drei genannten Möglichkeiten kann nur eine Auswahl an Objekten direkt zur Stud.IP-Veranstaltung hinzugefügt werden. Die Schnittstelle ermöglicht derzeit folgende: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* HTML-Lerneinheit&lt;br /&gt;
:* SCORM/AICC-Lerneinheit&lt;br /&gt;
:* ILIAS-Glossar&lt;br /&gt;
:* ILIAS-Test&lt;br /&gt;
:* ILIAS-Umfrage&lt;br /&gt;
:* ILIAS-Übung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; Empfehlung: Soll an eine Stud.IP-Veranstaltung nicht nur ein ILIAS-Test oder ILIAS-Lernmodul angebunden werden, bietet es sich an, nur ein leeren ILIAS-Kurs zu erstellen. In diesen Kurs können dann auch andere Lernobjekte wie Wikis, Foren, Blogs etc. integriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:E-Plattform]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jennifer Olearczyk</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Dokumentation_der_Schnittstelle&amp;diff=595</id>
		<title>Dokumentation der Schnittstelle</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Dokumentation_der_Schnittstelle&amp;diff=595"/>
		<updated>2014-03-04T13:12:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jennifer Olearczyk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Möglichkeit der Anbindung ==&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene Möglichkeiten [[ILIAS]]-Inhalte an eine Stud.IP-Veranstaltung anzubinden:&lt;br /&gt;
''Ausgangspunkt ist eine Stud.IP-Veranstaltung'', in welcher Sie die '''Lernobjekte-Schnittstelle''' über das &amp;quot;+&amp;quot; aktivieren.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot; caption=&amp;quot;&amp;quot; widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aktivierung lernobjekteschnittstelle.png| Abb.1: Aktivieren Sie die &amp;quot;Lernobjekte-Schnittstelle&amp;quot;, indem Sie diese anschalten.&lt;br /&gt;
Aktivierung lernobjekteschnittstelle 2.png| Abb. 2: Wählen Sie das angebundene System &amp;quot;ILIAS4-URZ&amp;quot; aus.&lt;br /&gt;
Anbindung ilias-inhalte.png| Abb. 3: Verschiedene Möglichkeiten zur Anbindung von ILIAS-Inhalten an eine Stud.IP-Veranstaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''leeren ILIAS-Kurs anlegen'''&lt;br /&gt;
* '''Verknüpfung mit bestehendem ILIAS-Kurs'''&lt;br /&gt;
ACHTUNG: Es können KEINE ILIAS-Kurse, die in der Kategorie &amp;quot;Eigene Daten&amp;quot; in ILIAS angelegt wurden, mit einer Stud.IP-Veranstaltung verknüpft werden-&amp;gt; es können nur ILIAS-Kurse angebunden werden, die bereits über eine andere [[Stud.IP]]-Veranstaltung erzeugt wurden.&lt;br /&gt;
* '''Anbindung aus einer Auswahl bereits in den &amp;quot;Eigenen Daten&amp;quot; erstellten Lernobjekten'''&lt;br /&gt;
* '''Suche eigener bereits in ILIAS erstellter Lernobjekte''' &lt;br /&gt;
* '''neues Lernobjekt anlegen'''&lt;br /&gt;
-&amp;gt; die Anlage neuer ILIAS-Lernobjekte über Stud.IP erfolgt im Gegensatz zu den oben genannten Möglichkeiten zunächst unabhängig von einer bestimmten Veranstaltung über &amp;quot;Tools&amp;quot; -&amp;gt; &amp;quot;Lernobjekte&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ACHTUNG: Über die letzten drei genannten Möglichkeiten kann nur eine Auswahl an Objekten direkt zur Stud.IP-Veranstaltung hinzugefügt werden. Die Schnittstelle ermöglicht derzeit folgende: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* HTML-Lerneinheit&lt;br /&gt;
:* SCORM/AICC-Lerneinheit&lt;br /&gt;
:* ILIAS-Glossar&lt;br /&gt;
:* ILIAS-Test&lt;br /&gt;
:* ILIAS-Umfrage&lt;br /&gt;
:* ILIAS-Übung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-&amp;gt; Empfehlung: Soll an eine Stud.IP-Veranstaltung nicht nur ein ILIAS-Test oder ILIAS-Lernmodul angebunden werden, bietet es sich an, nur ein leeren ILIAS-Kurs zu erstellen. In diesen Kurs können dann auch andere Lernobjekte wie Wikis, Foren, Blogs etc. integriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:E-Plattform]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jennifer Olearczyk</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Creative_Commons&amp;diff=534</id>
		<title>Creative Commons</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Creative_Commons&amp;diff=534"/>
		<updated>2014-03-04T13:10:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jennifer Olearczyk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Creative Commons''' (abgekürzt CC; englisch für schöpferisches Gemeingut) ist eine gemeinnützige Organisation, die sechs Lizenzmodelle ausgearbeitet hat, welche es auf einfache, standardisierte Art und Weise ermöglichen, die Erlaubnis zur Nutzung und [[Verbreitungsrecht|Verbreitung]] (ggf. Weiterverarbeitung) eines urheberrechtlich geschützten Werks zu erteilen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.creativecommons.org/was-ist-cc/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerade bei der Verwendung digitaler Inhalte, die im Internet veröffentlicht werden, bietet die explizite Kennzeichnung mit CC-Lizenzen potentiellen Nutzern mehr Sicherheit im Umgang mit medialen Inhalten. [[Urheber]] können die von Creative Commons erarbeiteten [http://creativecommons.org/licenses/ Lizenzverträge] übernehmen und damit klarstellen, was mit ihren kreativen [[Werk|Werken]] geschehen darf und was nicht.&lt;br /&gt;
Die folgenden sechs Lizenzen sind von den Creative Commons entworfen und zur allgemeinen Verwendung zur Verfügung gestellt worden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable mw-collapsible&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Lizenzmodelle der Creative Commons&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width: 100px;&amp;quot; | Grafik !! style=&amp;quot;width: 300px;&amp;quot; | Bezeichnung !! style=&amp;quot;width: 250px;&amp;quot; | Kurzbeschreibung !! style=&amp;quot;width: 250px;&amp;quot; | Vertragstext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |[[Datei:By.png|cc by]] &lt;br /&gt;
|| Attribution (Namensnennung)&lt;br /&gt;
|| [http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 Licence Deed cc by]&lt;br /&gt;
|| [http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode Vertragstext cc by]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |[[Datei:By sa.png|cc by sa]] &lt;br /&gt;
|| Attribution ShareAlike (Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen)&lt;br /&gt;
|| [http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0 Licence Deed cc by sa]&lt;br /&gt;
|| [http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/legalcode Vertragstext cc by sa]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |[[Datei:By nd.png|cc by nd]] &lt;br /&gt;
|| Attribution NoDerivatives (Namensnennung-Keine Bearbeitung)&lt;br /&gt;
|| [http://creativecommons.org/licenses/by-nd/4.0 Licence Deed cc by nd]&lt;br /&gt;
|| [http://creativecommons.org/licenses/by-nd/4.0/legalcode Vertragstext cc by nd]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |[[Datei:By nc.png|cc by nc]] &lt;br /&gt;
|| Attribution NonCommercial (Namensnennung-Nicht kommerziell)&lt;br /&gt;
||  [http://creativecommons.org/licenses/by-nc/4.0 Licence Deed cc by nc]&lt;br /&gt;
||  [http://creativecommons.org/licenses/by-nc/4.0/legalcode Vertragstext cc by nc]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |[[Datei:By nc sa.png|cc by nc sa]] &lt;br /&gt;
|| Attribution NonCommercial ShareAlike (Namensnennung-Nicht kommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen)&lt;br /&gt;
||  [http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0 Licence Deed cc by nc sa]&lt;br /&gt;
||  [http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/legalcode Vertragstext cc by nc sa]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |[[Datei:By nc nd.png|cc by nc nd]] &lt;br /&gt;
|| Attribution NonCommercial NoDerivatives (Namensnennung-Nicht kommerziell-Keine Bearbeitung)&lt;br /&gt;
||  [http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0 Licence Deed cc by nc sa]&lt;br /&gt;
||  [http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/legalcode Vertragstext cc by nc sa]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aktuelle Version (Februar 2014) ist 4.0. Sie existieren in sog. „ported“ (länderspezifischen) und „unported“ (länderübergreifenden) Varianten.&lt;br /&gt;
Alle sechs Lizenzen erlauben es dem Nutzer, das damit gekennzeichnete Werk zu vervielfältigen, weiterzuverbreiten und öffentlich vorzuführen. Darüber hinaus können Werke unter den Lizenzen BY (by = Namensnennung), BY SA (SA = share alike = Weitergabe unter gleichen Bedingungen), BY NC (NC = noncommercial = nicht kommerziell) und BY NC SA auch bearbeitet und mit anderen Werken kombiniert werden. Die mit dem Zusatz SA gekennzeichneten Lizenzen verlangen, dass Werke, die unter Verwendung eines CC-lizensierten Originals entstanden sind unter derselben Lizenz veröffentlicht werden müssen. So muss z. B. eine Graphik, die aus Teilen mehrerer anderer Graphiken oder Fotos entstanden ist, von denen eine unter CC BY NC SA lizensiert war, ebenfalls mit dieser Lizenz veröffentlicht werden. Die neue Graphik kann dann nicht kommerziell verwertet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Übersicht_CC.PNG|650px|Übersicht über die Inhalte der sechs Lizenzmodelle der Creative Commons]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Creative Commons a vessel ideas.jpg|thumb|right|450px|[http://www.flickr.com/photos/opensourceway/8249753855/in/photolist-dz19pr-6xFNPt-6xFNsa-8nogPE-76A9WE-7C3vCh-47ujsN-8aNvh3-7vVFzP-8asHXs-8asHqd-8asJ6d-8LMsX6-8irYDB-iK75WU-8DoWtJ-8DkQvK-8Dp2iL-8Dp1uW-8DoZP1-iJCbRf-8DkRCe-gZ9x1x-gZ9rTZ-gZ8pgD-gZ8Qmi-gZ8ARd-gZ9oBP-8LMrGc-gZ9NRa-gZ9R4B-gZ8qZu-gZ8C77-gZ8MUq-gZ8KF7-gZ8MSF-gZ8JGS-gZ8sok-8LMArn-8DoXwq-8LMv8k-8nnwvt-7gJDfQ-8nnw2R-8nnxeD-8nnu8D-8nqAYC-89UCqj-h7HfmV-h7GRVS-h7GmYq/ Creative Commons a vessel ideas] by opensourceway [http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/ (CC BY SA)]]]Aus der obenstehenden Tabelle ergibt sich zum einen, welche Möglichkeiten zur Rechteerteilung Lizenzgeber mit Hilfe der standardisierten CC-Lizenzen haben. Zum anderen können Nutzer der Kennzeichnung eines Werkes mit den Symbolen oder Kürzeln entnehmen, wie und unter welchen Bedingungen sie ein unter CC lizensiertes Werk verwenden dürfen. Dies erhöht die Rechtssicherheit im Umgang mit digitalen Inhalten und der Einsatz von Symbolen verbessert die Fassbarkeit der rechtlichen Inhalte auch für Laien.&lt;br /&gt;
Für Urheber, die ihre Werke unter einer der CC-Lizenzen veröffentlichen möchten, stellt die Website der Creative Commons einen [http://creativecommons.org/choose/ Generator] zur Verfügung, der die entsprechende Graphik mit Links auf den Lizenztext als HTML-Code zur Einbindung auf Websites, Blogs und dergleichen erzeugt.&lt;br /&gt;
Nutzer, die unter CC lizensierte Werke verwenden wollen, müssen die daran geknüpften Bedingungen erfüllen. Außer der für alle sechs Lizenztypen obligatorischen '''Namensnennung''' des Urhebers (wobei hier auch Nicknames oder Initialen verwendet werden können, wenn der richtige Name nicht bekannt ist) gehören dazu:&lt;br /&gt;
*der Name/die Bezeichnung des '''Werks''',&lt;br /&gt;
*die korrekte Bezeichnung der '''Lizenz''', inkl. der Version und Länderkennzeichnung (soweit es sich um eine „ported“ Variante handelt) und ein Link zum Lizenztext,&lt;br /&gt;
*die (verlinkte) '''Quelle des Originals'''&lt;br /&gt;
*und ein Hinweis auf die '''Art der Änderungen''', die (soweit erlaubt) vorgenommen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der rechten Seite wird anhand eines '''Beispiel'''s gezeigt, wie eine den Creative Commons entsprechende Kennzeichnung einer Grafik aussehen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafik steht unter der Creative Commons BY SA Lizenz. Das bedeutet, dass die Grafik (auch für kommerzielle Zwecke) weiterverwendet und bearbeitet werden kann, dass aber alle daraus resultierenden Werke ebenfalls unter der CC BY SA Lizenz veröffentlicht werden müssen. Das SA (= share alike) stellt damit sicher, dass auch Bearbeitungen des ursprünglichen Werkes weiterhin der [[Öffentlichkeit]] zur Weiterverwendung zur Verfügung stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung an der Grafik enthält den Namen des Werkes mit einem hinterlegten Link auf die Quelle der Grafik, den (in allen 6 CC-Lizenzen obligatorischen) Namen des Urhebers, die Bezeichnung der Lizenz und einen Link auf den Lizenztext. Da die Grafik nicht verändert wurde, entfällt ein Hinweis darauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Texte dieses Wikis''' stehen unter der CC BY NC SA Lizenz. Den Hinweis darauf und einen Vorschlag zur Art und Weise der Kennzeichnung bei Weiterverwendung der Texte findet man am Ender der Seite (im hellgrauen Bereich) direkt oberhalb des Impressums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Creative Commons lizensierte Werke (Bilder, Texte, Video, Ton, etc.) bilden eine gute Quelle für Material, das zu Unterrichtszwecken oder in der Universitätslehre eingesetzt werden kann, ohne dass dafür Lizenzgebühren gezahlt werden müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Ausgangspunkt für die Suche nach Fotos oder Grafiken bietet die '''[http://search.creativecommons.org/ Suchmaschine CC Search]''' der Creative Commons, die mehrere Quellen entsprechend der eingestellten Vorgaben auswertet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Urheberrecht]]&lt;br /&gt;
{{Disclaimer}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jennifer Olearczyk</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Creative_Commons&amp;diff=533</id>
		<title>Creative Commons</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Creative_Commons&amp;diff=533"/>
		<updated>2014-03-04T13:06:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jennifer Olearczyk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Creative Commons''' (abgekürzt CC; englisch für schöpferisches Gemeingut) ist eine gemeinnützige Organisation, die sechs Lizenzmodelle ausgearbeitet hat, welche es auf einfache, standardisierte Art und Weise ermöglichen, die Erlaubnis zur Nutzung und [[Verbreitungsrecht|Verbreitung]] (ggf. Weiterverarbeitung) eines urheberrechtlich geschützten Werks zu erteilen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.creativecommons.org/was-ist-cc/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerade bei der Verwendung digitaler Inhalte, die im Internet veröffentlicht werden, bietet die explizite Kennzeichnung mit CC-Lizenzen potentiellen Nutzern mehr Sicherheit im Umgang mit medialen Inhalten. Urheber können die von Creative Commons erarbeiteten [http://creativecommons.org/licenses/ Lizenzverträge] übernehmen und damit klarstellen, was mit ihren kreativen [[Werk|Werken]] geschehen darf und was nicht.&lt;br /&gt;
Die folgenden sechs Lizenzen sind von den Creative Commons entworfen und zur allgemeinen Verwendung zur Verfügung gestellt worden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable mw-collapsible&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Lizenzmodelle der Creative Commons&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width: 100px;&amp;quot; | Grafik !! style=&amp;quot;width: 300px;&amp;quot; | Bezeichnung !! style=&amp;quot;width: 250px;&amp;quot; | Kurzbeschreibung !! style=&amp;quot;width: 250px;&amp;quot; | Vertragstext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |[[Datei:By.png|cc by]] &lt;br /&gt;
|| Attribution (Namensnennung)&lt;br /&gt;
|| [http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 Licence Deed cc by]&lt;br /&gt;
|| [http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode Vertragstext cc by]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |[[Datei:By sa.png|cc by sa]] &lt;br /&gt;
|| Attribution ShareAlike (Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen)&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |[[Datei:By nd.png|cc by nd]] &lt;br /&gt;
|| Attribution NoDerivatives (Namensnennung-Keine Bearbeitung)&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aktuelle Version (Februar 2014) ist 4.0. Sie existieren in sog. „ported“ (länderspezifischen) und „unported“ (länderübergreifenden) Varianten.&lt;br /&gt;
Alle sechs Lizenzen erlauben es dem Nutzer, das damit gekennzeichnete Werk zu vervielfältigen, weiterzuverbreiten und öffentlich vorzuführen. Darüber hinaus können Werke unter den Lizenzen BY (by = Namensnennung), BY SA (SA = share alike = Weitergabe unter gleichen Bedingungen), BY NC (NC = noncommercial = nicht kommerziell) und BY NC SA auch bearbeitet und mit anderen Werken kombiniert werden. Die mit dem Zusatz SA gekennzeichneten Lizenzen verlangen, dass Werke, die unter Verwendung eines CC-lizensierten Originals entstanden sind unter derselben Lizenz veröffentlicht werden müssen. So muss z. B. eine Graphik, die aus Teilen mehrerer anderer Graphiken oder Fotos entstanden ist, von denen eine unter CC BY NC SA lizensiert war, ebenfalls mit dieser Lizenz veröffentlicht werden. Die neue Graphik kann dann nicht kommerziell verwertet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Übersicht_CC.PNG|650px|Übersicht über die Inhalte der sechs Lizenzmodelle der Creative Commons]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Creative Commons a vessel ideas.jpg|thumb|right|450px|[http://www.flickr.com/photos/opensourceway/8249753855/in/photolist-dz19pr-6xFNPt-6xFNsa-8nogPE-76A9WE-7C3vCh-47ujsN-8aNvh3-7vVFzP-8asHXs-8asHqd-8asJ6d-8LMsX6-8irYDB-iK75WU-8DoWtJ-8DkQvK-8Dp2iL-8Dp1uW-8DoZP1-iJCbRf-8DkRCe-gZ9x1x-gZ9rTZ-gZ8pgD-gZ8Qmi-gZ8ARd-gZ9oBP-8LMrGc-gZ9NRa-gZ9R4B-gZ8qZu-gZ8C77-gZ8MUq-gZ8KF7-gZ8MSF-gZ8JGS-gZ8sok-8LMArn-8DoXwq-8LMv8k-8nnwvt-7gJDfQ-8nnw2R-8nnxeD-8nnu8D-8nqAYC-89UCqj-h7HfmV-h7GRVS-h7GmYq/ Creative Commons a vessel ideas] by opensourceway [http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/ (CC BY SA)]]]Aus der obenstehenden Tabelle ergibt sich zum einen, welche Möglichkeiten zur Rechteerteilung Lizenzgeber mit Hilfe der standardisierten CC-Lizenzen haben. Zum anderen können Nutzer der Kennzeichnung eines Werkes mit den Symbolen oder Kürzeln entnehmen, wie und unter welchen Bedingungen sie ein unter CC lizensiertes Werk verwenden dürfen. Dies erhöht die Rechtssicherheit im Umgang mit digitalen Inhalten und der Einsatz von Symbolen verbessert die Fassbarkeit der rechtlichen Inhalte auch für Laien.&lt;br /&gt;
Für Urheber, die ihre Werke unter einer der CC-Lizenzen veröffentlichen möchten, stellt die Website der Creative Commons einen [http://creativecommons.org/choose/ Generator] zur Verfügung, der die entsprechende Graphik mit Links auf den Lizenztext als HTML-Code zur Einbindung auf Websites, Blogs und dergleichen erzeugt.&lt;br /&gt;
Nutzer, die unter CC lizensierte Werke verwenden wollen, müssen die daran geknüpften Bedingungen erfüllen. Außer der für alle sechs Lizenztypen obligatorischen '''Namensnennung''' des Urhebers (wobei hier auch Nicknames oder Initialen verwendet werden können, wenn der richtige Name nicht bekannt ist) gehören dazu:&lt;br /&gt;
*der Name/die Bezeichnung des '''Werks''',&lt;br /&gt;
*die korrekte Bezeichnung der '''Lizenz''', inkl. der Version und Länderkennzeichnung (soweit es sich um eine „ported“ Variante handelt) und ein Link zum Lizenztext,&lt;br /&gt;
*die (verlinkte) '''Quelle des Originals'''&lt;br /&gt;
*und ein Hinweis auf die '''Art der Änderungen''', die (soweit erlaubt) vorgenommen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der rechten Seite wird anhand eines '''Beispiel'''s gezeigt, wie eine den Creative Commons entsprechende Kennzeichnung einer Grafik aussehen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafik steht unter der Creative Commons BY SA Lizenz. Das bedeutet, dass die Grafik (auch für kommerzielle Zwecke) weiterverwendet und bearbeitet werden kann, dass aber alle daraus resultierenden Werke ebenfalls unter der CC BY SA Lizenz veröffentlicht werden müssen. Das SA (= share alike) stellt damit sicher, dass auch Bearbeitungen des ursprünglichen Werkes weiterhin der Öffentlichkeit zur Weiterverwendung zur Verfügung stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung an der Grafik enthält den Namen des Werkes mit einem hinterlegten Link auf die Quelle der Grafik, den (in allen 6 CC-Lizenzen obligatorischen) Namen des Urhebers, die Bezeichnung der Lizenz und einen Link auf den Lizenztext. Da die Grafik nicht verändert wurde, entfällt ein Hinweis darauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Texte dieses Wikis''' stehen unter der CC BY NC SA Lizenz. Den Hinweis darauf und einen Vorschlag zur Art und Weise der Kennzeichnung bei Weiterverwendung der Texte findet man am Ender der Seite (im hellgrauen Bereich) direkt oberhalb des Impressums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Creative Commons lizensierte Werke (Bilder, Texte, Video, Ton, etc.) bilden eine gute Quelle für Material, das zu Unterrichtszwecken oder in der Universitätslehre eingesetzt werden kann, ohne dass dafür Lizenzgebühren gezahlt werden müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Ausgangspunkt für die Suche nach Fotos oder Grafiken bietet die '''[http://search.creativecommons.org/ Suchmaschine CC Search]''' der Creative Commons, die mehrere Quellen entsprechend der eingestellten Vorgaben auswertet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Urheberrecht]]&lt;br /&gt;
{{Disclaimer}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jennifer Olearczyk</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Creative_Commons&amp;diff=532</id>
		<title>Creative Commons</title>
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		<updated>2014-03-04T13:06:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jennifer Olearczyk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Creative Commons''' (abgekürzt CC; englisch für schöpferisches Gemeingut) ist eine gemeinnützige Organisation, die sechs Lizenzmodelle ausgearbeitet hat, welche es auf einfache, standardisierte Art und Weise ermöglichen, die Erlaubnis zur Nutzung und [[Verbreitungsrecht|Verbreitung]] (ggf. Weiterverarbeitung) eines urheberrechtlich geschützten Werks zu erteilen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://de.creativecommons.org/was-ist-cc/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerade bei der Verwendung digitaler Inhalte, die im Internet veröffentlicht werden, bietet die explizite Kennzeichnung mit CC-Lizenzen potentiellen Nutzern mehr Sicherheit im Umgang mit medialen Inhalten. Urheber können die von Creative Commons erarbeiteten [http://creativecommons.org/licenses/ Lizenzverträge] übernehmen und damit klarstellen, was mit ihren kreativen [[Werke|Werken]] geschehen darf und was nicht.&lt;br /&gt;
Die folgenden sechs Lizenzen sind von den Creative Commons entworfen und zur allgemeinen Verwendung zur Verfügung gestellt worden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable mw-collapsible&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Lizenzmodelle der Creative Commons&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width: 100px;&amp;quot; | Grafik !! style=&amp;quot;width: 300px;&amp;quot; | Bezeichnung !! style=&amp;quot;width: 250px;&amp;quot; | Kurzbeschreibung !! style=&amp;quot;width: 250px;&amp;quot; | Vertragstext&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|| Attribution (Namensnennung)&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aktuelle Version (Februar 2014) ist 4.0. Sie existieren in sog. „ported“ (länderspezifischen) und „unported“ (länderübergreifenden) Varianten.&lt;br /&gt;
Alle sechs Lizenzen erlauben es dem Nutzer, das damit gekennzeichnete Werk zu vervielfältigen, weiterzuverbreiten und öffentlich vorzuführen. Darüber hinaus können Werke unter den Lizenzen BY (by = Namensnennung), BY SA (SA = share alike = Weitergabe unter gleichen Bedingungen), BY NC (NC = noncommercial = nicht kommerziell) und BY NC SA auch bearbeitet und mit anderen Werken kombiniert werden. Die mit dem Zusatz SA gekennzeichneten Lizenzen verlangen, dass Werke, die unter Verwendung eines CC-lizensierten Originals entstanden sind unter derselben Lizenz veröffentlicht werden müssen. So muss z. B. eine Graphik, die aus Teilen mehrerer anderer Graphiken oder Fotos entstanden ist, von denen eine unter CC BY NC SA lizensiert war, ebenfalls mit dieser Lizenz veröffentlicht werden. Die neue Graphik kann dann nicht kommerziell verwertet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Übersicht_CC.PNG|650px|Übersicht über die Inhalte der sechs Lizenzmodelle der Creative Commons]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Creative Commons a vessel ideas.jpg|thumb|right|450px|[http://www.flickr.com/photos/opensourceway/8249753855/in/photolist-dz19pr-6xFNPt-6xFNsa-8nogPE-76A9WE-7C3vCh-47ujsN-8aNvh3-7vVFzP-8asHXs-8asHqd-8asJ6d-8LMsX6-8irYDB-iK75WU-8DoWtJ-8DkQvK-8Dp2iL-8Dp1uW-8DoZP1-iJCbRf-8DkRCe-gZ9x1x-gZ9rTZ-gZ8pgD-gZ8Qmi-gZ8ARd-gZ9oBP-8LMrGc-gZ9NRa-gZ9R4B-gZ8qZu-gZ8C77-gZ8MUq-gZ8KF7-gZ8MSF-gZ8JGS-gZ8sok-8LMArn-8DoXwq-8LMv8k-8nnwvt-7gJDfQ-8nnw2R-8nnxeD-8nnu8D-8nqAYC-89UCqj-h7HfmV-h7GRVS-h7GmYq/ Creative Commons a vessel ideas] by opensourceway [http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/ (CC BY SA)]]]Aus der obenstehenden Tabelle ergibt sich zum einen, welche Möglichkeiten zur Rechteerteilung Lizenzgeber mit Hilfe der standardisierten CC-Lizenzen haben. Zum anderen können Nutzer der Kennzeichnung eines Werkes mit den Symbolen oder Kürzeln entnehmen, wie und unter welchen Bedingungen sie ein unter CC lizensiertes Werk verwenden dürfen. Dies erhöht die Rechtssicherheit im Umgang mit digitalen Inhalten und der Einsatz von Symbolen verbessert die Fassbarkeit der rechtlichen Inhalte auch für Laien.&lt;br /&gt;
Für Urheber, die ihre Werke unter einer der CC-Lizenzen veröffentlichen möchten, stellt die Website der Creative Commons einen [http://creativecommons.org/choose/ Generator] zur Verfügung, der die entsprechende Graphik mit Links auf den Lizenztext als HTML-Code zur Einbindung auf Websites, Blogs und dergleichen erzeugt.&lt;br /&gt;
Nutzer, die unter CC lizensierte Werke verwenden wollen, müssen die daran geknüpften Bedingungen erfüllen. Außer der für alle sechs Lizenztypen obligatorischen '''Namensnennung''' des Urhebers (wobei hier auch Nicknames oder Initialen verwendet werden können, wenn der richtige Name nicht bekannt ist) gehören dazu:&lt;br /&gt;
*der Name/die Bezeichnung des '''Werks''',&lt;br /&gt;
*die korrekte Bezeichnung der '''Lizenz''', inkl. der Version und Länderkennzeichnung (soweit es sich um eine „ported“ Variante handelt) und ein Link zum Lizenztext,&lt;br /&gt;
*die (verlinkte) '''Quelle des Originals'''&lt;br /&gt;
*und ein Hinweis auf die '''Art der Änderungen''', die (soweit erlaubt) vorgenommen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der rechten Seite wird anhand eines '''Beispiel'''s gezeigt, wie eine den Creative Commons entsprechende Kennzeichnung einer Grafik aussehen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafik steht unter der Creative Commons BY SA Lizenz. Das bedeutet, dass die Grafik (auch für kommerzielle Zwecke) weiterverwendet und bearbeitet werden kann, dass aber alle daraus resultierenden Werke ebenfalls unter der CC BY SA Lizenz veröffentlicht werden müssen. Das SA (= share alike) stellt damit sicher, dass auch Bearbeitungen des ursprünglichen Werkes weiterhin der Öffentlichkeit zur Weiterverwendung zur Verfügung stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kennzeichnung an der Grafik enthält den Namen des Werkes mit einem hinterlegten Link auf die Quelle der Grafik, den (in allen 6 CC-Lizenzen obligatorischen) Namen des Urhebers, die Bezeichnung der Lizenz und einen Link auf den Lizenztext. Da die Grafik nicht verändert wurde, entfällt ein Hinweis darauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Texte dieses Wikis''' stehen unter der CC BY NC SA Lizenz. Den Hinweis darauf und einen Vorschlag zur Art und Weise der Kennzeichnung bei Weiterverwendung der Texte findet man am Ender der Seite (im hellgrauen Bereich) direkt oberhalb des Impressums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Creative Commons lizensierte Werke (Bilder, Texte, Video, Ton, etc.) bilden eine gute Quelle für Material, das zu Unterrichtszwecken oder in der Universitätslehre eingesetzt werden kann, ohne dass dafür Lizenzgebühren gezahlt werden müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Ausgangspunkt für die Suche nach Fotos oder Grafiken bietet die '''[http://search.creativecommons.org/ Suchmaschine CC Search]''' der Creative Commons, die mehrere Quellen entsprechend der eingestellten Vorgaben auswertet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Urheberrecht]]&lt;br /&gt;
{{Disclaimer}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jennifer Olearczyk</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Choreographische_und_pantomimische_Werke&amp;diff=484</id>
		<title>Choreographische und pantomimische Werke</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Choreographische_und_pantomimische_Werke&amp;diff=484"/>
		<updated>2014-03-04T13:03:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jennifer Olearczyk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Choreographie.png|250px|right]]Choreographische und pantomimische [[Werk|Werke]] nutzen körperliche Mittel wie Mimik und Gestik oder Bewegungsabläufe (Schritte, Sprünge, Drehungen etc.), um Gedanken und Empfindungen zum Ausdruck zu bringen.&amp;lt;ref&amp;gt;Schulze in: Dreier/Schulze, Urheberrecht Kommentar, § 2 Rn 143&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://beck-online.beck.de/Default.aspx?vpath=bibdata/komm/LoewenheimHdbUrhR_2/cont/LoewenheimHdbUrhR.9.glD.glII.gl1.htm Löwenheim, Handbuch des Urheberrechts, § 9 Rn 87]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei kommt es auf die Körpersprache an, nicht auf die Geschicklichkeit und Körperbeherrschung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sportliche und akrobatische Leistungen, z. B. Eiskunstlauf und Kunstturnen, werden durch Geschicklichkeit und Körperbeherrschung gekennzeichnet. Diese Darbietungen, bei denen die sportliche Leistung im Vordergrund steht und nicht die Darstellung von Gedanken oder Gefühlen, sind daher nicht [[Urheberrechtsschutz|schutzfähig]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://beck-online.beck.de/Default.aspx?vpath=bibdata/komm/LoewenheimHdbUrhR_2/cont/LoewenheimHdbUrhR.9.glD.glII.gl1.htm Löwenheim, Handbuch des Urheberrechts, § 9 Rn 88]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenso ist Allgemeingut, wie z. B. Volks- und Gesellschaftstänze, nicht schutzfähig. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Rahmen eines choreographischen oder pantomimischen Werkes ist nur der konkrete Bewegungsablauf geschützt, also die Art und Weise wie etwas dargeboten wird, nicht jedoch die zugrundeliegende Geschichte oder narrative Handlung (relevant z. B. im Ballett).&amp;lt;ref&amp;gt;Schulze in: Dreier/Schulze, Urheberrecht Kommentar, § 2 Rn 144&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Werk muss visuell durch Menschen wahrnehmbar sein, wobei die objektive Möglichkeit der Wahrnehmung genügt. Das Werk muss nicht aufgeführt oder schriftlich niedergelegt werden, um Schutz zu genießen. Daher fallen auch Improvisationen unter den Schutz des Urheberrechts.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://beck-online.beck.de/Default.aspx?vpath=bibdata/komm/LoewenheimHdbUrhR_2/cont/LoewenheimHdbUrhR.9.glD.glII.gl1.htm Löwenheim, Handbuch des Urheberrechts, § 9 Rn 89]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der Ort der Darstellung ist für die Schutzfähigkeit des Werkes ebenso unerheblich wie das Genre, die zugrundeliegende Idee, der Stil oder ob das Werk mit musikalischer oder sprachlicher Begleitung aufgeführt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Wandtke, Urheberrecht, S. 69 Rn 42&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Disclaimer}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Urheberrecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jennifer Olearczyk</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Blog&amp;diff=442</id>
		<title>Blog</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Blog&amp;diff=442"/>
		<updated>2014-03-04T12:59:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jennifer Olearczyk: /* Geförderte Kompetenzen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Weblogs (kurz: Blog) werden häufig als digitale Tagebücher beschrieben und sind ein einfach zu bedienendes Werkzeug, mit dem sich Inhalte schnell und unkompliziert im Internet veröffentlichen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einführung ==&lt;br /&gt;
Ein Blog wird i.d.R. von einem Autor („Blogger“) betrieben. Es kann sich jedoch auch eine Autorengruppe beteiligen. Blogs sind, wie Tagebücher, meist endlos und können unbegrenzt weitergeführt werden. Es können jedoch auch zeitlich auf ein Ereignis oder Projekt beschränkte Blogs geführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prinzipiell richten sich Blogs an die gesamte Internetöffentlichkeit. Die Einstellungsoptionen lassen es typischerweise jedoch zu, ein Blog so anzulegen, dass nur wenige konkrete oder gar keine Besucher Einsicht nehmen können. Blogs, die im Rahmen der [[ILIAS|Lernplattform ILIAS]] angelegt werden, befinden sich in einem geschützten Raum und müssen zunächst gezielt für bestimmte Personen freigegeben werden, bevor sie von anderen gelesen werden können. Wird das Blog öffentlich geführt, können beliebige Personen die Einträge des Bloggers lesen und ggf. Kommentare zu den Einträgen anfügen. Ist das Blog auf privat gesetzt, ähnelt es eher einem Tagebuch, da nur der Blogautor selbst Zugriff darauf hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommentarfunktion ist eines der wesentlichen Merkmale, das Blogs von Tagebüchern auf der einen Seite und herkömmlichen Websites auf der anderen Seite abgrenzt. Vergleichbar sind sie mit [[Forum|Foren]], da hier auch mehrere Beteiligte Einträge verfassen können. Im Unterschied zum [[Forum]] gibt es beim Blog eine klare Trennung zwischen Autor(en) und Lesern, während in Foren grundsätzlich alle Teilnehmer Beiträge verfassen können. Der Austausch ähnelt dort (insbesondere in unmoderierten Foren) einer spontanen [[Thread|Diskussion]]. Im Gegensatz dazu ist der Blogbetreiber inhaltlicher Administrator seines Blogs und bestimmt zum einen die Themen, zum anderen auch, welche Kommentare zur Veröffentlichung zugelassen werden sollen. Außerdem können Blogs über die sogenannte [[Blogroll]] mit anderen Blogs vernetzt werden. Auf diese Art und Weise entsteht eine ganze [[Community]] von Blogbetreibern, die über ihre Blogs in Kontakt treten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technisch betrachtet ist ein Blog ein einfaches [[Content Management System]]. Die Beiträge und Kommentare werden getrennt vom jeweiligen Layout und Design in einer Datenbank gespeichert und verwaltet. Die Seite wird beim Aufrufen durch den Nutzer jedes Mal dynamisch neu aufgebaut. Das Aussehen des Blogs kann (abhängig von Software und Anbieter) durch den Nutzer mit Hilfe von [[Template|Templates]] angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erstellen eines Eintrags oder Kommentars zu einem Eintrag ist auch für technisch ungeübte Nutzer mit Hilfe eines [[WYSIWYG|WYSIWYG]]-Editors leicht möglich. Typischerweise können in die Einträge auch Video- und Bilddateien eingebunden werden. Umfangreichere Software bietet auch die Möglichkeit, andere Dateiformate, z. B. pdf, doc, ppt, direkt in den Beitrag einzufügen, ohne den Umweg über einen anderen [[Host]] nehmen zu müssen. Die Beiträge werden i.d.R. in chronologisch umgekehrter Reihenfolge angezeigt, so dass der aktuellste Beitrag als erster auf der Website erscheint. Sie werden, je nach Ambitionen des Betreibers, mehr oder weniger regelmäßig aktualisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Grundlagen ==&lt;br /&gt;
Blogs können auf einem Server gehostet und mit Hilfe spezieller Software, die u.a. auch als [[Open Source]] Software zur Verfügung steht, betrieben werden. Man kann  jedoch auch auf die vielfältigen Angebote von Providern im Internet zurückgreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg bietet allen Universitätsangehörigen und Studierenden die Möglichkeit, ein eigenes Blog zu betreiben. Diese basieren auf der [[Wordpress-Software]] und bieten vielfältige Funktionalitäten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://blogs.urz.uni-halle.de/blog/ Blog bei blogs@urz anlegen] oder [http://www.itz.uni-halle.de/dienstleistungen/blogs/faq/ FAQ zu Blogs bei blogs@urz anschauen]  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Außerdem ist die Blogfunktionalität auch in der an der MLU betriebenen [[Lernplattform]] [[ILIAS]] integriert. Hier kann jeder Nutzer ein persönliches Blog betreiben, das er gezielt für alle, bestimmte oder keine anderen Nutzer freigeben kann. Seit dem Sommersemester 2013 steht die Blogfunktionalität auch innerhalb von Kursen in [[ILIAS]] zur Verfügung. Hier können Blogs dann von den Teilnehmern des Kurses gemeinsam genutzt werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Blog_anlegen_01.png|thumb|left|300px|Blog in ILIAS anlegen]]{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzszenarien ==&lt;br /&gt;
=== Kategorien von Blogs ===&lt;br /&gt;
Blogs lassen sich nach verschiedenen Kriterien kategorisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst lassen sich Blogs nach der '''Anzahl und Art der Autoren''' unterscheiden. Während die meisten Blogs von nur einem Autor geführt werden, existieren auch Weblogs, die von Autorengemeinschaften betrieben werden, sodass dann Beiträge von mehreren Autoren verfasst und veröffentlicht werden. Es kann sich um Blogs handeln, die von Privatpersonen, öffentlichen Einrichtungen, wirtschaftlichen Unternehmen oder gemeinnützigen Vereinen betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach der '''Sphäre''', in welcher das Blog betrieben wird, kann man zwischen privaten Blogs, Blogs im Bildungskontext (Schule oder Hochschule) oder Blogs mit wirtschaftlichem Hintergrund unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lässt sich auch hinsichtlich der '''Funktion''', die das Blog erfüllen soll, unterscheiden. So kann es zur Verbreitung und Speicherung von Wissen/Information genutzt werden. Es kann einen kritischen Kommentar zu aktuellen Geschehnissen liefern oder der eigenen Reflexion dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach '''Intention des Blogbetreibers''' kann das Blog verschiedene Bedürfnisse des Autors erfüllen, z. B. das Bedürfnis nach Kontakt zu anderen Menschen, positive Selbsterfahrung/Kompetenzerleben, Selbstdarstellung oder Introspektive.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso lassen sich Blogs nach rein '''inhaltlichen Gesichtspunkten''' in Kategorien unterteilen. Eine übliche Unterscheidung bezieht sich auf die im Blog vorwiegend eingesetzten Medien. So existieren z. B. sog. Filterblogs, die Listen von Internetadressen enthalten, Videoblogs oder Fotoblogs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blogs lassen sich auch nach ihrer '''&amp;quot;Lebensdauer&amp;quot;''' kategorisieren. So existieren die meisten Blogs auf unbestimmte Zeit, werden also kontinuierlich fortgeführt, oder sind zumindest als solche intendiert, werden aber aufgrund mangelnden Interesses wieder aufgegeben. Im Gegensatz dazu gibt es auch Blogs, die von Beginn an nur für einen bestimmten Zeitraum angelegt werden. Solche Event- oder Projektblogs begleiten einen Prozess und verlieren ihre wesentliche Bedeutung mit Abschluss dieses Prozesses. Jedoch können sie später noch als Dokumentation Interesse finden. Blogs dieser Art befassen sich mit ganz konkreten Ereignissen, z. B. der Fußballweltmeisterschaft oder Bundestagswahlen, oder dienen dem sehr konkreten Zweck der Projektplanung für kleine Gruppen oder werden zur Dokumentation von Arbeitsergebnissen einer konkreten Veranstaltung während eines Semesters eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsatz von Blogs in der Lehre ===&lt;br /&gt;
Zunächst kann man nach dem Grad der Partizipation des jeweiligen Nutzers unterscheiden. Ein Nutzer kann ein Blog passiv lesend konsumieren oder als aktiver Autor selbst betreiben. Eine Zwischenstellung nimmt der aktive Kommentator ein, der zwar in diesem Blog keine eigenen Blogeinträge verfasst, aber Beiträge anderer Personen zum Teil sehr umfangreich kommentiert. Jede dieser Rollen kann im Kontext der Lehre didaktisch sinnvoll eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind Einsatzformen denkbar, in denen der/die Lehrende ein Blog als Informationsplattform zu seiner/ihrer Lehrveranstaltung führt, z. B. um Termine bekanntzugeben, Materialien und Aufgaben zu verteilen oder Neuigkeiten aus dem Fachgebiet weiterzuleiten. Die Studierenden haben hier eine überwiegend passive Rolle. Sie konsumieren das Blog, indem sie lesen oder downloaden. Gegebenenfalls werden sie aktiv, indem sie kurze Kommentare zu den Beiträgen des/der Lehrenden verfassen oder die Lösungen zu den Aufgaben posten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führen die Teilnehmer einer Lehrveranstaltung eigene Blogs, werden sie als Autoren und/oder Kommentatoren aktiv. Denkbar sind hier Blogs, die von jedem Teilnehmer individuell in einer Form des Lerntagebuchs ([http://meinlerntagebuch.blogspot.de/ Beispiel eines seminarbegleitenden Lerntagebuchs]) geführt werden, oder auch Gruppenblogs, die von einer Gruppe Studierenden zur Begleitung einer Gruppenarbeit genutzt werden. Jedes der Gruppenmitglieder kann hier eigene Beiträge posten. Das Blog kann als Austauschforum, Diskussionsplattform für die Gruppe, Projekttagebuch, Planungshilfe oder zur Ergebnispräsentation dienen. &lt;br /&gt;
Wird ein Blog von Teilnehmern geführt (unabhängig davon, ob es sich um ein individuelles oder ein Gruppenblog handelt), können Lehrende Kommentare zu den Einträgen verfassen und so Feedback zum Arbeitsprozess und den Ergebnissen liefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Liste bietet Anregungen zum Einsatz von Blogs in der Lehre.&lt;br /&gt;
*Recherche&lt;br /&gt;
*Sprachkompetenz&lt;br /&gt;
*Kritisches Reflektieren von Quellen&lt;br /&gt;
*Kritisches Reflektieren von Themen&lt;br /&gt;
*Reflexion des eigenen Lernprozess&lt;br /&gt;
*Projektarbeiten oder Praktika dokumentieren&lt;br /&gt;
*Organisation des Arbeitsprozesses in kleinen Gruppen&lt;br /&gt;
*Feedback via Kommentarfunktion&lt;br /&gt;
*Einreichen von Aufgaben oder Hausarbeiten&lt;br /&gt;
*[[E-Portfolio|Portfolio]]&lt;br /&gt;
*Zusammenstellung von Quellen&lt;br /&gt;
*Ideensammlung&lt;br /&gt;
*Arbeitsmaterial verteilen&lt;br /&gt;
*Neuigkeiten aus dem Fachgebiet darstellen&lt;br /&gt;
*Außendarstellung des Fachbereichs, Instituts oder der Hochschule&lt;br /&gt;
*Informelles Kommunikationsmittel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiele von Blogs an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot; caption=&amp;quot;&amp;quot; widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiele Blogs 01 Scholarship Guide.png| [http://blogs.urz.uni-halle.de/scholarshipguide/ &amp;quot;Scholarship Guide&amp;quot;] von Jay Krishna Thakur - fortlaufendes Blog zu einem konkreten Thema&lt;br /&gt;
Beispiele Blogs 02 Kansai.png| [http://blogs.urz.uni-halle.de/kamon/ &amp;quot;Kamon die Zweite&amp;quot;] von Markus Pommerening - Blog zur Begleitung eines Auslandsaufenthaltes&lt;br /&gt;
Beispiele Blogs 03 LLZ.png| [http://blog.llz.uni-halle.de/ &amp;quot;@LLZ Zentrum für multimediales Lehren und Lernen&amp;quot;] - fortlaufendes Blog des @LLZ mit Fachinformationen rund um das Thema E-Learning&lt;br /&gt;
Beispiele Blogs 04 InstitutGeschichte.png| [http://blogs.urz.uni-halle.de/iggeschichte/ &amp;quot;Institutsgruppe Geschichte&amp;quot;] - fortlaufendes Blog mit informellen Nachrichten und Terminen aus dem Fachbereich&lt;br /&gt;
Beispiele Blogs 05 Stolpersteine.png| [http://blogs.urz.uni-halle.de/stolpersteine/ &amp;quot;ASQ: Projekt Stolpersteine&amp;quot;] von Christian Drosdziok - zeitlich begrenztes Blog zur Dokumentation eines Projektes&lt;br /&gt;
Beispiele Blogs 06 Wirtschaftsrecht.png| [http://blogs.urz.uni-halle.de/wirtschaftsrecht/ &amp;quot;Wirtschaftsrecht&amp;quot;] - fortlaufendes Blog des Instituts für Wirtschaftsrecht mit Fachinformationen und Terminen, Einsatz diverser Medien (z. B. Vortragsvideos)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Didaktische Konzeption ==&lt;br /&gt;
=== Vor- und Nachteile von Blogs ===&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 350px;&amp;quot;| &lt;br /&gt;
{{Balkenbox|#008aa3|&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;Vorteile&amp;lt;/h4&amp;gt;|&lt;br /&gt;
* Ubiquität: Zugriff auf die Inhalte von jedem Ort und zu jeder Zeit&lt;br /&gt;
* Multimedialität: Einbinden verschiedener Medien möglich (ist nicht auf Text beschränkt)&lt;br /&gt;
* Einbinden anderer [[Web 2.0]]-Technologien möglich&lt;br /&gt;
* Kommentarfunktion: Dozent und Studierende können ja nach Anwendungsfall Anmerkungen hinterlassen&lt;br /&gt;
* Spontanität des Mediums&lt;br /&gt;
* Informell: es gibt keine vorgegebene Form (wie z. B. bei Hausarbeiten), wodurch Hemmungen abgebaut werden&lt;br /&gt;
* [[Allgemeine Designempfehlungen zur Motivationssteigerung|Motivation]]ssteigernd&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 350px;&amp;quot; |{{Balkenbox|#008aa3|&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;Nachteile&amp;lt;/h4&amp;gt;|&lt;br /&gt;
* Umgang mit der Technik: Vielzahl von Funktionalitäten kann überwältigen und vom Inhalt ablenken&lt;br /&gt;
* Support: technischer Support muss gewährleistet werden, u. U. vom Dozenten&lt;br /&gt;
* [[Datenschutz]]: Die Regeln des Datenschutzes müssen eingehalten werden. Teilnehmer müssen darüber aufgeklärt werden, wer ihre Beiträge lesen kann, und über Möglichkeiten, wie sie ihre Privatsphäre schützen können&lt;br /&gt;
* [[Datensicherheit]]: wird am besten gewährleistet, wenn das Blog vom Hochschulrechenzentrum gehostet wird, da dann sicher gestellt ist, dass regelmäßig ein Backup erfolgt.&lt;br /&gt;
* [[Studien- und Prüfungsordnungen]]: sollen Blogs Teil von Prüfungsleistungen sein und bewertet werden, muss dies in den jeweiligen Ordnungen vorgesehen sein&lt;br /&gt;
* Internetzugang muss für jeden Teilnehmer gewährleistet sein&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geförderte Kompetenzen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der untenstehenden Tabelle wird beispielhaft dargestellt, welche Kompetenzen mit möglichen Arbeitsaufträgen unter Einsatz eines Blogs gefördert werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable mw-collapsible&amp;quot; &lt;br /&gt;
|+ Mögliche Arbeitsaufträge für Blogs&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width: 350px;&amp;quot; | Aufgabe !! style=&amp;quot;width: 350px;&amp;quot; | Geförderte Kompetenzen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Finde Informationen/Wissen zu einem vorgegebenen Thema. || Recherche, Analyse und Bewertung von Informationen, Organisation von Informationen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nimm Kontakt zu Experten eines Themengebietes auf. || Kommunikation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Verfasse einen wissenschaftlichen Text zu einem Thema. || Schreibkompetenz (Stil, Ausdruck, Orthographie, Grammatik), Layout von Texten im Internet, Recherche für den Text&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Verfasse einen Text in einer Fremdsprache. || Sprachkompetenz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lies die Beiträge deiner Kommilitonen und formuliere deine Meinung darüber. || Sprache, angemessener Stil, Kritik üben, [[Netiquette]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Verfasse einen (fachlich) kritischen Kommentar zu einem Blogbeitrag (eines Kommilitonen oder Experten). || kritische Analyse und Reflexion (Quellen, Themen, Meinungen, Fachinhalte)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Führe ein (seminarbegleitendes) Lerntagebuch. || Selbstreflexion, Planung und Organisation des Lernprozesses&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Plant und dokumentiert den Fortschritt einer Projektarbeit (in der Gruppe). || Planung, Organisation, Teamwork, Dokumentation (objektiv beschreiben), Protokollieren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Diskutiert einen Beitrag zu einem Thema in der Gruppe. || Sprache, Ausdruck, Meinung bilden und vertreten, argumentieren, Kritikfähigkeit, mehrere Standpunkte und Interessen anderer erkennen und nachvollziehen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Verfasse einen Praktikumsbericht. || Sprachkompetenz, Termintreue&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anforderungen an die Lehrenden ===&lt;br /&gt;
Je nachdem wie das Blog in der Veranstaltung eingesetzt werden soll, bestehen unterschiedlich Anforderungen an den/die Lehrende und müssen unterschiedliche Vorarbeiten geleistet werden.&lt;br /&gt;
Soll das Blog als veranstaltungsbegleitendes Informationsblog eingesetzt werden, müssen die Lehrenden das Blog anlegen bzw. anlegen lassen, ggf. die Rechte vergeben, die es Mitarbeitern erlauben, im Blog Einträge zu verfassen und die [[URL]] des Blogs für alle Teilnehmer rechtzeitig bekannt geben. Im Verlauf der Veranstaltung sollte darauf geachtet werden, dass fortlaufend, in nicht allzu langen Abständen Einträge verfasst werden, damit sich die Veranstaltungsteilnehmer an das Blog als Informationsquelle gewöhnen und dieses nicht in Vergessenheit gerät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird ein Kursblog verwendet, in dem Teilnehmer eigene Beiträge verfassen oder Beiträge ihrer Kommilitonen kommentieren sollen, ist es hilfreich zu Beginn eine [[Netiquette]] festzulegen, die dann auch durchgesetzt werden muss, sollte sie verletzt werden. Die Studierenden sollten auch darüber belehrt werden, dass sie kein [[Urheberrecht|urheberrechtlich]] geschütztes Material ohne Zustimmung des [[Urheber|Urhebers]] im Blog einbinden dürfen. Da Blogeinträge durch sogenannte Tags verschiedenen Kategorien zugewiesen werden können, sollte vorab festgelegt werden, wer Tags neu hinzufügen darf oder ggf. welche Tags verwendet werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollen die Teilnehmer eigene Blogs anlegen und diese über längere Zeit (z. B. veranstaltungs- oder projektbegleitend) kontinuierlich betreiben, muss sichergestellt werden, dass jeder Teilnehmer ein Blog anlegen und verwalten kann. Sie sollten auch über die Möglichkeiten aufgeklärt werden, wie sie ihre Privatsphäre schützen können (z. B. indem das Blog nicht öffentlich im Internet angezeigt wird, sondern nur bestimmten ausgewählten Personen zugänglich ist oder als öffentlich sichtbarer Name ein Pseudonym anstelle des eigenen Namens verwendet wird). Die Lehrenden müssen entweder selbst den administrativen Support übernehmen oder zuvor klären, dass dieser von anderer Seite übernommen wird, z. B. vom Rechenzentrum.&lt;br /&gt;
Werden Blogs über einen längeren Zeitraum betrieben, sollten die Lehrenden bereits von Beginn an ein Konzept zur [[Allgemeine Designempfehlungen zur Motivationssteigerung|Aufrechterhaltung der Motivation]] einplanen. Typischerweise flaut der Enthusiasmus über ein Blog nach einer begeisterten Anfangsphase ab und muss gezielt aufrechterhalten werden bis eine Gewöhnung eintritt und die Studierenden Einträge wieder aus eigenem Antrieb verfassen.&lt;br /&gt;
Soll ein Blog zur Bewertung herangezogen werden, muss berücksichtigt werden, ob diese Form der Studien-/Prüfungsleistung in den jeweiligen [[Studien- und Prüfungsordnungen]] vorgesehen ist. Außerdem müssen die Kriterien von Beginn an detailliert sein und allen Studierenden bekannt gemacht werden. Da der Sinn eines Blogs u. a. darin liegt, dass kontinuierlich darin Einträge verfasst werden (und damit auch kontinuierlich gelernt wird) und nicht konzentriert viele Einträge am Ende des Semesters, muss dies auch in den Bewertungsrichtlinien berücksichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Tools ===&lt;br /&gt;
Blogs können aufgrund ihrer vielfältigen Einsatzmöglichkeiten in allen Veranstaltungsformen eingesetzt werden. Stellt das Führen eines Blogs eine Studien- oder Prüfungsleistung dar, sollte der Dozent/die Dozentin berücksichtigen, dass die Blogs kontinuierlich von ihr/ihm gelesen und kommentiert oder bewertet werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere sehr textlastige Werkzeuge, wie z. B. [[Forum|Foren]], sollten nicht gleichzeitig mit einem Blog eingesetzt werden. Es bietet sich jedoch an, Kursblogs einzusetzen, wenn andere Medien eingebunden werden sollen, wie z. B. Videos aus [[Vorlesungsaufzeichnung|Vorlesungsaufzeichnungen]] oder Bilder und Grafiken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Workflow ==&lt;br /&gt;
=== Anlegen eines Blogs in einem ILIAS-Kurs ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot; caption=&amp;quot;&amp;quot; widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Blog anlegen Kurs 01.png| 1. Klicken Sie auf der Kursoberfläche auf &amp;quot;Neues Objekt hinzufügen...&amp;quot;&lt;br /&gt;
Blog anlegen Kurs 02.png| 2. ...und wählen Sie die Option &amp;quot;Blog&amp;quot; aus.&lt;br /&gt;
Blog anlegen Kurs 03.png| 3. Geben Sie dem Blog einen Titel. Optional können Sie eine Beschreibung hinzufügen. Klicken Sie dann auf &amp;quot;Blog anlegen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Blog anlegen Kurs 04.png| 4. Das Blog wurde angelegt, ist aber noch leer. Machen Sie Ihren ersten Eintrag, indem Sie einen Titel vergeben und auf &amp;quot;Eintrag hinzufügen&amp;quot; klicken.&lt;br /&gt;
Blog anlegen Kurs 05.png| 5. Bearbeiten Sie den Eintrag wie üblich mit dem [[Text-/Media-Editor]]. Sie können verschiedene Medien hinzufügen (z. B. Text, Bild, Video)&lt;br /&gt;
Blog anlegen Kurs 06.png| 6. Geben Sie z. B. einen Text ein und klicken Sie dann auf &amp;quot;Speichern und zurückkehren&amp;quot;, um den Eintrag zu sichern und zur vorherigen Ansicht zurückzukehren.&lt;br /&gt;
Blog anlegen Kurs 07.png| 7. Solange der Eintrag von einem rot gepunkteten Rahmen umgeben ist, handelt es sich um einen Entwurf, der im Blog noch nicht angezeigt wird. Klicken Sie auf &amp;quot;Aktionen&amp;quot; und dann auf &amp;quot;Eintrag veröffentlichen&amp;quot;, damit der Eintrag im Blog erscheint.&lt;br /&gt;
Blog anlegen Kurs 08.png| 8. Klicken Sie auf zurück, um in die Übersicht des Kursblogs zurückzukehren...&lt;br /&gt;
Blog anlegen Kurs 09.png| 9. ...hier können Sie wie unter 4. beschrieben weitere Einträge anlegen.&lt;br /&gt;
Blog anlegen Kurs 10.png| 10. Das Blog erscheint mit seinem Titel und dem Blog-Icon auf der Kurs-Seite.&lt;br /&gt;
Blog anlegen Kurs 11.png| 11. Durch Anklicken des Titels gelangen sie in die Blogansicht, in der auch oben links der Avatar des Blog-Eigentümers gezeigt wird. Durch Klick auf &amp;quot;Kommentare&amp;quot; werden die Kommentare zu einem Eintrag angezeigt. Sie können dann auch einen eigenen Kommentar hinterlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anlegen eines individuellen Blogs in ILIAS ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot; caption=&amp;quot;&amp;quot; widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eigenes Blog anlegen 01.png| 1. Klicken Sie auf &amp;quot;Persönlicher Schreibtisch&amp;quot; und dann auf &amp;quot;Mein Arbeitsraum&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Eigenes Blog anlegen 02.png| 2. Klicken Sie auf &amp;quot;Neues Objekt hinzufügen&amp;quot;...&lt;br /&gt;
Eigenes Blog anlegen 03.png| 3. ...und wählen Sie dann die Option &amp;quot;Blog&amp;quot; aus. Verfahren Sie dann wie oben in &amp;quot;Anlegen eines Blogs in einem ILIAS-Kurs&amp;quot; ab Schritt 3 gezeigt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ein Blog bei blogs@urz anlegen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot; caption=&amp;quot;&amp;quot; widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Uni blog anlegen 01.png| Rufen Sie die Seite [https://blogs.urz.uni-halle.de/ blogs@urz] auf und klicken Sie auf &amp;quot;Neuen Blog starten&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Uni blog anlegen 02.png| Melden Sie sich dann mit Ihrem 5-stelligen Uni-Nutzerkennzeichen und dem zugehörigen Passwort an und folgen Sie der Anleitung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
Alby, Tom: Web 2.0 Konzepte Anwendungen Technologien, 3. Auflage, Münschen, 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Back, Andrea: Bloggen und Microblogging in Lehrveranstaltungen - Variationen aus sieben Jahren eigener Lehrpraxis in: Reinmann, Gabi/Ebner, Martin/Schön, Sandra (Hrsg.): Hochschuldidaktik im Zeichen von Heterogenität und Vielfalt, Norderstedt, 2013 (online abrufbar unter: http://www.bimsev.de/n/userfiles/downloads/festschrift.pdf)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kantel, Jörg: Per Anhalter durch das Mitmach-Web, Heidelberg u.a., 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langenfeld, Ina R.: Die Welt bloggt, Marburg , 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maurice, Florence: Web 2.0 Praxis AJAX, Newsfeeds, Blogs, Microformats, München, 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Internetressourcen ==&lt;br /&gt;
[http://www.ph-ludwigsburg.de/fileadmin/subsites/2e-imix-t-01/user_files/personal/spannagel/publikationen/Akbari_et_al-Planungsraster_Weblogeinsatz.pdf Akbari, Mostafa/Schmidt, Tim/Spannagel, Christian: Ein Planungsraster zum Einsatz von Weblogs in der Lehre]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://openair.rgu.ac.uk/bitstream/10059/687/1/Smith%20Storytelling%20SIPR%20res%20sum.pdf Burnett, Simon u.a.: Storytelling though blogging: A knowledge management and therapeutic tool in policing]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.blogherald.com/2008/02/11/how-many-blogs-are-there-is-someone-still-counting/ Helmond, Ann: How Many Blogs Are There? Is Someone Still Counting?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://somelastthoughts.blogspot.de/2013/06/blogs-im-hoersaal-praktische-beispiele-und-einsatzszenarien.html Höllermann, Philipp: Blogs im Hörsaal: Beispiele und Anwendungsszenarien für den Blogeinsatz in der Hochschullehre]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://psych.stanford.edu/~mgumbrec/Why_We_Blog.pdf Nardi, Bonnie A./Schiano, Diane J./Gumbrecht, Michelle/Swartz, Luke: Why We Blog in: Communicaions of the ACM December 2004, S. 41 ff.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://oreilly.com/web2/archive/what-is-web-20.html O’Reilly, Tim: What is Web 2.0 Design Patterns and Business Models for Next Generation Software]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/kommunikation/weblog/weblogs_25.07.06cr.pdf Panke, Stefanie/Oestermeier, Uwe: Weblogs in der Lehre - Drei Fallbeispiele]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/LERNTECHNIK/Weblogs.shtml Stangl, Werner: Werner Stangls Arbeitsblätter, Weblogs, Blogs als Werkzeuge für selbstorganisiertes Lernen] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.stangl-taller.at/ARBEITSBLAETTER/LERNTECHNIK/Weblogs-Praxis.shtml Stangle, Werner: Weblogs in der Praxis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.cyberjournalist.net/news/003674.php unbek.: How many blogs are there?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.e-teaching.org/didaktik/kommunikation/weblog/ unbek. auf e-teaching.org: Weblogs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://theedublogger.com/2013/08/08/the-state-of-educational-blogging-2013/ Waters, Sue: The State of Educational Blogging 2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://steve-wheeler.blogspot.de/2011/07/seven-reasons-teachers-should-blog.html Wheeler, Steeve: Seven reasons teachers should blog]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Didaktische Bausteine]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jennifer Olearczyk</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Blog&amp;diff=441</id>
		<title>Blog</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Blog&amp;diff=441"/>
		<updated>2014-03-04T12:57:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jennifer Olearczyk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Weblogs (kurz: Blog) werden häufig als digitale Tagebücher beschrieben und sind ein einfach zu bedienendes Werkzeug, mit dem sich Inhalte schnell und unkompliziert im Internet veröffentlichen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einführung ==&lt;br /&gt;
Ein Blog wird i.d.R. von einem Autor („Blogger“) betrieben. Es kann sich jedoch auch eine Autorengruppe beteiligen. Blogs sind, wie Tagebücher, meist endlos und können unbegrenzt weitergeführt werden. Es können jedoch auch zeitlich auf ein Ereignis oder Projekt beschränkte Blogs geführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prinzipiell richten sich Blogs an die gesamte Internetöffentlichkeit. Die Einstellungsoptionen lassen es typischerweise jedoch zu, ein Blog so anzulegen, dass nur wenige konkrete oder gar keine Besucher Einsicht nehmen können. Blogs, die im Rahmen der [[ILIAS|Lernplattform ILIAS]] angelegt werden, befinden sich in einem geschützten Raum und müssen zunächst gezielt für bestimmte Personen freigegeben werden, bevor sie von anderen gelesen werden können. Wird das Blog öffentlich geführt, können beliebige Personen die Einträge des Bloggers lesen und ggf. Kommentare zu den Einträgen anfügen. Ist das Blog auf privat gesetzt, ähnelt es eher einem Tagebuch, da nur der Blogautor selbst Zugriff darauf hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommentarfunktion ist eines der wesentlichen Merkmale, das Blogs von Tagebüchern auf der einen Seite und herkömmlichen Websites auf der anderen Seite abgrenzt. Vergleichbar sind sie mit [[Forum|Foren]], da hier auch mehrere Beteiligte Einträge verfassen können. Im Unterschied zum [[Forum]] gibt es beim Blog eine klare Trennung zwischen Autor(en) und Lesern, während in Foren grundsätzlich alle Teilnehmer Beiträge verfassen können. Der Austausch ähnelt dort (insbesondere in unmoderierten Foren) einer spontanen [[Thread|Diskussion]]. Im Gegensatz dazu ist der Blogbetreiber inhaltlicher Administrator seines Blogs und bestimmt zum einen die Themen, zum anderen auch, welche Kommentare zur Veröffentlichung zugelassen werden sollen. Außerdem können Blogs über die sogenannte [[Blogroll]] mit anderen Blogs vernetzt werden. Auf diese Art und Weise entsteht eine ganze [[Community]] von Blogbetreibern, die über ihre Blogs in Kontakt treten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technisch betrachtet ist ein Blog ein einfaches [[Content Management System]]. Die Beiträge und Kommentare werden getrennt vom jeweiligen Layout und Design in einer Datenbank gespeichert und verwaltet. Die Seite wird beim Aufrufen durch den Nutzer jedes Mal dynamisch neu aufgebaut. Das Aussehen des Blogs kann (abhängig von Software und Anbieter) durch den Nutzer mit Hilfe von [[Template|Templates]] angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erstellen eines Eintrags oder Kommentars zu einem Eintrag ist auch für technisch ungeübte Nutzer mit Hilfe eines [[WYSIWYG|WYSIWYG]]-Editors leicht möglich. Typischerweise können in die Einträge auch Video- und Bilddateien eingebunden werden. Umfangreichere Software bietet auch die Möglichkeit, andere Dateiformate, z. B. pdf, doc, ppt, direkt in den Beitrag einzufügen, ohne den Umweg über einen anderen [[Host]] nehmen zu müssen. Die Beiträge werden i.d.R. in chronologisch umgekehrter Reihenfolge angezeigt, so dass der aktuellste Beitrag als erster auf der Website erscheint. Sie werden, je nach Ambitionen des Betreibers, mehr oder weniger regelmäßig aktualisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Grundlagen ==&lt;br /&gt;
Blogs können auf einem Server gehostet und mit Hilfe spezieller Software, die u.a. auch als [[Open Source]] Software zur Verfügung steht, betrieben werden. Man kann  jedoch auch auf die vielfältigen Angebote von Providern im Internet zurückgreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg bietet allen Universitätsangehörigen und Studierenden die Möglichkeit, ein eigenes Blog zu betreiben. Diese basieren auf der [[Wordpress-Software]] und bieten vielfältige Funktionalitäten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://blogs.urz.uni-halle.de/blog/ Blog bei blogs@urz anlegen] oder [http://www.itz.uni-halle.de/dienstleistungen/blogs/faq/ FAQ zu Blogs bei blogs@urz anschauen]  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Außerdem ist die Blogfunktionalität auch in der an der MLU betriebenen [[Lernplattform]] [[ILIAS]] integriert. Hier kann jeder Nutzer ein persönliches Blog betreiben, das er gezielt für alle, bestimmte oder keine anderen Nutzer freigeben kann. Seit dem Sommersemester 2013 steht die Blogfunktionalität auch innerhalb von Kursen in [[ILIAS]] zur Verfügung. Hier können Blogs dann von den Teilnehmern des Kurses gemeinsam genutzt werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Blog_anlegen_01.png|thumb|left|300px|Blog in ILIAS anlegen]]{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzszenarien ==&lt;br /&gt;
=== Kategorien von Blogs ===&lt;br /&gt;
Blogs lassen sich nach verschiedenen Kriterien kategorisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst lassen sich Blogs nach der '''Anzahl und Art der Autoren''' unterscheiden. Während die meisten Blogs von nur einem Autor geführt werden, existieren auch Weblogs, die von Autorengemeinschaften betrieben werden, sodass dann Beiträge von mehreren Autoren verfasst und veröffentlicht werden. Es kann sich um Blogs handeln, die von Privatpersonen, öffentlichen Einrichtungen, wirtschaftlichen Unternehmen oder gemeinnützigen Vereinen betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach der '''Sphäre''', in welcher das Blog betrieben wird, kann man zwischen privaten Blogs, Blogs im Bildungskontext (Schule oder Hochschule) oder Blogs mit wirtschaftlichem Hintergrund unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lässt sich auch hinsichtlich der '''Funktion''', die das Blog erfüllen soll, unterscheiden. So kann es zur Verbreitung und Speicherung von Wissen/Information genutzt werden. Es kann einen kritischen Kommentar zu aktuellen Geschehnissen liefern oder der eigenen Reflexion dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach '''Intention des Blogbetreibers''' kann das Blog verschiedene Bedürfnisse des Autors erfüllen, z. B. das Bedürfnis nach Kontakt zu anderen Menschen, positive Selbsterfahrung/Kompetenzerleben, Selbstdarstellung oder Introspektive.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso lassen sich Blogs nach rein '''inhaltlichen Gesichtspunkten''' in Kategorien unterteilen. Eine übliche Unterscheidung bezieht sich auf die im Blog vorwiegend eingesetzten Medien. So existieren z. B. sog. Filterblogs, die Listen von Internetadressen enthalten, Videoblogs oder Fotoblogs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blogs lassen sich auch nach ihrer '''&amp;quot;Lebensdauer&amp;quot;''' kategorisieren. So existieren die meisten Blogs auf unbestimmte Zeit, werden also kontinuierlich fortgeführt, oder sind zumindest als solche intendiert, werden aber aufgrund mangelnden Interesses wieder aufgegeben. Im Gegensatz dazu gibt es auch Blogs, die von Beginn an nur für einen bestimmten Zeitraum angelegt werden. Solche Event- oder Projektblogs begleiten einen Prozess und verlieren ihre wesentliche Bedeutung mit Abschluss dieses Prozesses. Jedoch können sie später noch als Dokumentation Interesse finden. Blogs dieser Art befassen sich mit ganz konkreten Ereignissen, z. B. der Fußballweltmeisterschaft oder Bundestagswahlen, oder dienen dem sehr konkreten Zweck der Projektplanung für kleine Gruppen oder werden zur Dokumentation von Arbeitsergebnissen einer konkreten Veranstaltung während eines Semesters eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsatz von Blogs in der Lehre ===&lt;br /&gt;
Zunächst kann man nach dem Grad der Partizipation des jeweiligen Nutzers unterscheiden. Ein Nutzer kann ein Blog passiv lesend konsumieren oder als aktiver Autor selbst betreiben. Eine Zwischenstellung nimmt der aktive Kommentator ein, der zwar in diesem Blog keine eigenen Blogeinträge verfasst, aber Beiträge anderer Personen zum Teil sehr umfangreich kommentiert. Jede dieser Rollen kann im Kontext der Lehre didaktisch sinnvoll eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind Einsatzformen denkbar, in denen der/die Lehrende ein Blog als Informationsplattform zu seiner/ihrer Lehrveranstaltung führt, z. B. um Termine bekanntzugeben, Materialien und Aufgaben zu verteilen oder Neuigkeiten aus dem Fachgebiet weiterzuleiten. Die Studierenden haben hier eine überwiegend passive Rolle. Sie konsumieren das Blog, indem sie lesen oder downloaden. Gegebenenfalls werden sie aktiv, indem sie kurze Kommentare zu den Beiträgen des/der Lehrenden verfassen oder die Lösungen zu den Aufgaben posten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führen die Teilnehmer einer Lehrveranstaltung eigene Blogs, werden sie als Autoren und/oder Kommentatoren aktiv. Denkbar sind hier Blogs, die von jedem Teilnehmer individuell in einer Form des Lerntagebuchs ([http://meinlerntagebuch.blogspot.de/ Beispiel eines seminarbegleitenden Lerntagebuchs]) geführt werden, oder auch Gruppenblogs, die von einer Gruppe Studierenden zur Begleitung einer Gruppenarbeit genutzt werden. Jedes der Gruppenmitglieder kann hier eigene Beiträge posten. Das Blog kann als Austauschforum, Diskussionsplattform für die Gruppe, Projekttagebuch, Planungshilfe oder zur Ergebnispräsentation dienen. &lt;br /&gt;
Wird ein Blog von Teilnehmern geführt (unabhängig davon, ob es sich um ein individuelles oder ein Gruppenblog handelt), können Lehrende Kommentare zu den Einträgen verfassen und so Feedback zum Arbeitsprozess und den Ergebnissen liefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Liste bietet Anregungen zum Einsatz von Blogs in der Lehre.&lt;br /&gt;
*Recherche&lt;br /&gt;
*Sprachkompetenz&lt;br /&gt;
*Kritisches Reflektieren von Quellen&lt;br /&gt;
*Kritisches Reflektieren von Themen&lt;br /&gt;
*Reflexion des eigenen Lernprozess&lt;br /&gt;
*Projektarbeiten oder Praktika dokumentieren&lt;br /&gt;
*Organisation des Arbeitsprozesses in kleinen Gruppen&lt;br /&gt;
*Feedback via Kommentarfunktion&lt;br /&gt;
*Einreichen von Aufgaben oder Hausarbeiten&lt;br /&gt;
*[[E-Portfolio|Portfolio]]&lt;br /&gt;
*Zusammenstellung von Quellen&lt;br /&gt;
*Ideensammlung&lt;br /&gt;
*Arbeitsmaterial verteilen&lt;br /&gt;
*Neuigkeiten aus dem Fachgebiet darstellen&lt;br /&gt;
*Außendarstellung des Fachbereichs, Instituts oder der Hochschule&lt;br /&gt;
*Informelles Kommunikationsmittel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiele von Blogs an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot; caption=&amp;quot;&amp;quot; widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiele Blogs 01 Scholarship Guide.png| [http://blogs.urz.uni-halle.de/scholarshipguide/ &amp;quot;Scholarship Guide&amp;quot;] von Jay Krishna Thakur - fortlaufendes Blog zu einem konkreten Thema&lt;br /&gt;
Beispiele Blogs 02 Kansai.png| [http://blogs.urz.uni-halle.de/kamon/ &amp;quot;Kamon die Zweite&amp;quot;] von Markus Pommerening - Blog zur Begleitung eines Auslandsaufenthaltes&lt;br /&gt;
Beispiele Blogs 03 LLZ.png| [http://blog.llz.uni-halle.de/ &amp;quot;@LLZ Zentrum für multimediales Lehren und Lernen&amp;quot;] - fortlaufendes Blog des @LLZ mit Fachinformationen rund um das Thema E-Learning&lt;br /&gt;
Beispiele Blogs 04 InstitutGeschichte.png| [http://blogs.urz.uni-halle.de/iggeschichte/ &amp;quot;Institutsgruppe Geschichte&amp;quot;] - fortlaufendes Blog mit informellen Nachrichten und Terminen aus dem Fachbereich&lt;br /&gt;
Beispiele Blogs 05 Stolpersteine.png| [http://blogs.urz.uni-halle.de/stolpersteine/ &amp;quot;ASQ: Projekt Stolpersteine&amp;quot;] von Christian Drosdziok - zeitlich begrenztes Blog zur Dokumentation eines Projektes&lt;br /&gt;
Beispiele Blogs 06 Wirtschaftsrecht.png| [http://blogs.urz.uni-halle.de/wirtschaftsrecht/ &amp;quot;Wirtschaftsrecht&amp;quot;] - fortlaufendes Blog des Instituts für Wirtschaftsrecht mit Fachinformationen und Terminen, Einsatz diverser Medien (z. B. Vortragsvideos)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Didaktische Konzeption ==&lt;br /&gt;
=== Vor- und Nachteile von Blogs ===&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 350px;&amp;quot;| &lt;br /&gt;
{{Balkenbox|#008aa3|&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;Vorteile&amp;lt;/h4&amp;gt;|&lt;br /&gt;
* Ubiquität: Zugriff auf die Inhalte von jedem Ort und zu jeder Zeit&lt;br /&gt;
* Multimedialität: Einbinden verschiedener Medien möglich (ist nicht auf Text beschränkt)&lt;br /&gt;
* Einbinden anderer [[Web 2.0]]-Technologien möglich&lt;br /&gt;
* Kommentarfunktion: Dozent und Studierende können ja nach Anwendungsfall Anmerkungen hinterlassen&lt;br /&gt;
* Spontanität des Mediums&lt;br /&gt;
* Informell: es gibt keine vorgegebene Form (wie z. B. bei Hausarbeiten), wodurch Hemmungen abgebaut werden&lt;br /&gt;
* [[Allgemeine Designempfehlungen zur Motivationssteigerung|Motivation]]ssteigernd&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 350px;&amp;quot; |{{Balkenbox|#008aa3|&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;Nachteile&amp;lt;/h4&amp;gt;|&lt;br /&gt;
* Umgang mit der Technik: Vielzahl von Funktionalitäten kann überwältigen und vom Inhalt ablenken&lt;br /&gt;
* Support: technischer Support muss gewährleistet werden, u. U. vom Dozenten&lt;br /&gt;
* [[Datenschutz]]: Die Regeln des Datenschutzes müssen eingehalten werden. Teilnehmer müssen darüber aufgeklärt werden, wer ihre Beiträge lesen kann, und über Möglichkeiten, wie sie ihre Privatsphäre schützen können&lt;br /&gt;
* [[Datensicherheit]]: wird am besten gewährleistet, wenn das Blog vom Hochschulrechenzentrum gehostet wird, da dann sicher gestellt ist, dass regelmäßig ein Backup erfolgt.&lt;br /&gt;
* [[Studien- und Prüfungsordnungen]]: sollen Blogs Teil von Prüfungsleistungen sein und bewertet werden, muss dies in den jeweiligen Ordnungen vorgesehen sein&lt;br /&gt;
* Internetzugang muss für jeden Teilnehmer gewährleistet sein&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geförderte Kompetenzen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der untenstehenden Tabelle wird beispielhaft dargestellt, welche Kompetenzen mit möglichen Arbeitsaufträgen unter Einsatz eines Blogs gefördert werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable mw-collapsible&amp;quot; &lt;br /&gt;
|+ Mögliche Arbeitsaufträge für Blogs&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width: 350px;&amp;quot; | Aufgabe !! style=&amp;quot;width: 350px;&amp;quot; | Geförderte Kompetenzen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Finde Informationen/Wissen zu einem vorgegebenen Thema. || Recherche, Analyse und Bewertung von Informationen, Organisation von Informationen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nimm Kontakt zu Experten eines Themengebietes auf. || Kommunikation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Verfasse einen wissenschaftlichen Text zu einem Thema. || Schreibkompetenz (Stil, Ausdruck, Orthographie, Grammatik), Layout von Texten im Internet, Recherche für den Text&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Verfasse einen Text in einer Fremdsprache. || Sprachkompetenz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lies die Beiträge deiner Kommilitonen und formuliere deine Meinung darüber. || Sprache, angemessener Stil, Kritik üben, [[Netiquette]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Verfasse einen (fachlich) kritischen Kommentar zu einem Blogbeitrag (eines Kommilitonen oder Experten). || kritische Analyse und Reflexion (Quellen, Themen, Meinungen, Fachinhalte)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Führe ein (seminarbegleitendes) Lerntagebuch. || Selbstreflexion, Planung und Organisation des Lernprozesses&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Plant und dokumentiert den Fortschritt einer Projektarbeit (in der Gruppe). || Planung, Organisation, Teamwork, Dokumentation (objektiv beschreiben), Protokollieren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Diskutiert einen Beitrag zu einem Thema in der Gruppe. || Sprache, Ausdruck, Meinung bilden und vertreten, argumentieren, Kritikfähigkeit, mehrere Standpunkte und Interessen anderer erkennen und nachvollziehen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Verfasse einen Praktikumsbericht. || Sprachkometenz, Termintreue&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anforderungen an die Lehrenden ===&lt;br /&gt;
Je nachdem wie das Blog in der Veranstaltung eingesetzt werden soll, bestehen unterschiedlich Anforderungen an den/die Lehrende und müssen unterschiedliche Vorarbeiten geleistet werden.&lt;br /&gt;
Soll das Blog als veranstaltungsbegleitendes Informationsblog eingesetzt werden, müssen die Lehrenden das Blog anlegen bzw. anlegen lassen, ggf. die Rechte vergeben, die es Mitarbeitern erlauben, im Blog Einträge zu verfassen und die [[URL]] des Blogs für alle Teilnehmer rechtzeitig bekannt geben. Im Verlauf der Veranstaltung sollte darauf geachtet werden, dass fortlaufend, in nicht allzu langen Abständen Einträge verfasst werden, damit sich die Veranstaltungsteilnehmer an das Blog als Informationsquelle gewöhnen und dieses nicht in Vergessenheit gerät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird ein Kursblog verwendet, in dem Teilnehmer eigene Beiträge verfassen oder Beiträge ihrer Kommilitonen kommentieren sollen, ist es hilfreich zu Beginn eine [[Netiquette]] festzulegen, die dann auch durchgesetzt werden muss, sollte sie verletzt werden. Die Studierenden sollten auch darüber belehrt werden, dass sie kein [[Urheberrecht|urheberrechtlich]] geschütztes Material ohne Zustimmung des [[Urheber|Urhebers]] im Blog einbinden dürfen. Da Blogeinträge durch sogenannte Tags verschiedenen Kategorien zugewiesen werden können, sollte vorab festgelegt werden, wer Tags neu hinzufügen darf oder ggf. welche Tags verwendet werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollen die Teilnehmer eigene Blogs anlegen und diese über längere Zeit (z. B. veranstaltungs- oder projektbegleitend) kontinuierlich betreiben, muss sichergestellt werden, dass jeder Teilnehmer ein Blog anlegen und verwalten kann. Sie sollten auch über die Möglichkeiten aufgeklärt werden, wie sie ihre Privatsphäre schützen können (z. B. indem das Blog nicht öffentlich im Internet angezeigt wird, sondern nur bestimmten ausgewählten Personen zugänglich ist oder als öffentlich sichtbarer Name ein Pseudonym anstelle des eigenen Namens verwendet wird). Die Lehrenden müssen entweder selbst den administrativen Support übernehmen oder zuvor klären, dass dieser von anderer Seite übernommen wird, z. B. vom Rechenzentrum.&lt;br /&gt;
Werden Blogs über einen längeren Zeitraum betrieben, sollten die Lehrenden bereits von Beginn an ein Konzept zur [[Allgemeine Designempfehlungen zur Motivationssteigerung|Aufrechterhaltung der Motivation]] einplanen. Typischerweise flaut der Enthusiasmus über ein Blog nach einer begeisterten Anfangsphase ab und muss gezielt aufrechterhalten werden bis eine Gewöhnung eintritt und die Studierenden Einträge wieder aus eigenem Antrieb verfassen.&lt;br /&gt;
Soll ein Blog zur Bewertung herangezogen werden, muss berücksichtigt werden, ob diese Form der Studien-/Prüfungsleistung in den jeweiligen [[Studien- und Prüfungsordnungen]] vorgesehen ist. Außerdem müssen die Kriterien von Beginn an detailliert sein und allen Studierenden bekannt gemacht werden. Da der Sinn eines Blogs u. a. darin liegt, dass kontinuierlich darin Einträge verfasst werden (und damit auch kontinuierlich gelernt wird) und nicht konzentriert viele Einträge am Ende des Semesters, muss dies auch in den Bewertungsrichtlinien berücksichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Tools ===&lt;br /&gt;
Blogs können aufgrund ihrer vielfältigen Einsatzmöglichkeiten in allen Veranstaltungsformen eingesetzt werden. Stellt das Führen eines Blogs eine Studien- oder Prüfungsleistung dar, sollte der Dozent/die Dozentin berücksichtigen, dass die Blogs kontinuierlich von ihr/ihm gelesen und kommentiert oder bewertet werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere sehr textlastige Werkzeuge, wie z. B. [[Forum|Foren]], sollten nicht gleichzeitig mit einem Blog eingesetzt werden. Es bietet sich jedoch an, Kursblogs einzusetzen, wenn andere Medien eingebunden werden sollen, wie z. B. Videos aus [[Vorlesungsaufzeichnung|Vorlesungsaufzeichnungen]] oder Bilder und Grafiken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Workflow ==&lt;br /&gt;
=== Anlegen eines Blogs in einem ILIAS-Kurs ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot; caption=&amp;quot;&amp;quot; widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Blog anlegen Kurs 01.png| 1. Klicken Sie auf der Kursoberfläche auf &amp;quot;Neues Objekt hinzufügen...&amp;quot;&lt;br /&gt;
Blog anlegen Kurs 02.png| 2. ...und wählen Sie die Option &amp;quot;Blog&amp;quot; aus.&lt;br /&gt;
Blog anlegen Kurs 03.png| 3. Geben Sie dem Blog einen Titel. Optional können Sie eine Beschreibung hinzufügen. Klicken Sie dann auf &amp;quot;Blog anlegen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Blog anlegen Kurs 04.png| 4. Das Blog wurde angelegt, ist aber noch leer. Machen Sie Ihren ersten Eintrag, indem Sie einen Titel vergeben und auf &amp;quot;Eintrag hinzufügen&amp;quot; klicken.&lt;br /&gt;
Blog anlegen Kurs 05.png| 5. Bearbeiten Sie den Eintrag wie üblich mit dem [[Text-/Media-Editor]]. Sie können verschiedene Medien hinzufügen (z. B. Text, Bild, Video)&lt;br /&gt;
Blog anlegen Kurs 06.png| 6. Geben Sie z. B. einen Text ein und klicken Sie dann auf &amp;quot;Speichern und zurückkehren&amp;quot;, um den Eintrag zu sichern und zur vorherigen Ansicht zurückzukehren.&lt;br /&gt;
Blog anlegen Kurs 07.png| 7. Solange der Eintrag von einem rot gepunkteten Rahmen umgeben ist, handelt es sich um einen Entwurf, der im Blog noch nicht angezeigt wird. Klicken Sie auf &amp;quot;Aktionen&amp;quot; und dann auf &amp;quot;Eintrag veröffentlichen&amp;quot;, damit der Eintrag im Blog erscheint.&lt;br /&gt;
Blog anlegen Kurs 08.png| 8. Klicken Sie auf zurück, um in die Übersicht des Kursblogs zurückzukehren...&lt;br /&gt;
Blog anlegen Kurs 09.png| 9. ...hier können Sie wie unter 4. beschrieben weitere Einträge anlegen.&lt;br /&gt;
Blog anlegen Kurs 10.png| 10. Das Blog erscheint mit seinem Titel und dem Blog-Icon auf der Kurs-Seite.&lt;br /&gt;
Blog anlegen Kurs 11.png| 11. Durch Anklicken des Titels gelangen sie in die Blogansicht, in der auch oben links der Avatar des Blog-Eigentümers gezeigt wird. Durch Klick auf &amp;quot;Kommentare&amp;quot; werden die Kommentare zu einem Eintrag angezeigt. Sie können dann auch einen eigenen Kommentar hinterlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anlegen eines individuellen Blogs in ILIAS ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot; caption=&amp;quot;&amp;quot; widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eigenes Blog anlegen 01.png| 1. Klicken Sie auf &amp;quot;Persönlicher Schreibtisch&amp;quot; und dann auf &amp;quot;Mein Arbeitsraum&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Eigenes Blog anlegen 02.png| 2. Klicken Sie auf &amp;quot;Neues Objekt hinzufügen&amp;quot;...&lt;br /&gt;
Eigenes Blog anlegen 03.png| 3. ...und wählen Sie dann die Option &amp;quot;Blog&amp;quot; aus. Verfahren Sie dann wie oben in &amp;quot;Anlegen eines Blogs in einem ILIAS-Kurs&amp;quot; ab Schritt 3 gezeigt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ein Blog bei blogs@urz anlegen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot; caption=&amp;quot;&amp;quot; widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Uni blog anlegen 01.png| Rufen Sie die Seite [https://blogs.urz.uni-halle.de/ blogs@urz] auf und klicken Sie auf &amp;quot;Neuen Blog starten&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Uni blog anlegen 02.png| Melden Sie sich dann mit Ihrem 5-stelligen Uni-Nutzerkennzeichen und dem zugehörigen Passwort an und folgen Sie der Anleitung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
Alby, Tom: Web 2.0 Konzepte Anwendungen Technologien, 3. Auflage, Münschen, 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Back, Andrea: Bloggen und Microblogging in Lehrveranstaltungen - Variationen aus sieben Jahren eigener Lehrpraxis in: Reinmann, Gabi/Ebner, Martin/Schön, Sandra (Hrsg.): Hochschuldidaktik im Zeichen von Heterogenität und Vielfalt, Norderstedt, 2013 (online abrufbar unter: http://www.bimsev.de/n/userfiles/downloads/festschrift.pdf)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kantel, Jörg: Per Anhalter durch das Mitmach-Web, Heidelberg u.a., 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langenfeld, Ina R.: Die Welt bloggt, Marburg , 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maurice, Florence: Web 2.0 Praxis AJAX, Newsfeeds, Blogs, Microformats, München, 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Internetressourcen ==&lt;br /&gt;
[http://www.ph-ludwigsburg.de/fileadmin/subsites/2e-imix-t-01/user_files/personal/spannagel/publikationen/Akbari_et_al-Planungsraster_Weblogeinsatz.pdf Akbari, Mostafa/Schmidt, Tim/Spannagel, Christian: Ein Planungsraster zum Einsatz von Weblogs in der Lehre]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://openair.rgu.ac.uk/bitstream/10059/687/1/Smith%20Storytelling%20SIPR%20res%20sum.pdf Burnett, Simon u.a.: Storytelling though blogging: A knowledge management and therapeutic tool in policing]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.blogherald.com/2008/02/11/how-many-blogs-are-there-is-someone-still-counting/ Helmond, Ann: How Many Blogs Are There? Is Someone Still Counting?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://somelastthoughts.blogspot.de/2013/06/blogs-im-hoersaal-praktische-beispiele-und-einsatzszenarien.html Höllermann, Philipp: Blogs im Hörsaal: Beispiele und Anwendungsszenarien für den Blogeinsatz in der Hochschullehre]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://psych.stanford.edu/~mgumbrec/Why_We_Blog.pdf Nardi, Bonnie A./Schiano, Diane J./Gumbrecht, Michelle/Swartz, Luke: Why We Blog in: Communicaions of the ACM December 2004, S. 41 ff.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://oreilly.com/web2/archive/what-is-web-20.html O’Reilly, Tim: What is Web 2.0 Design Patterns and Business Models for Next Generation Software]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/kommunikation/weblog/weblogs_25.07.06cr.pdf Panke, Stefanie/Oestermeier, Uwe: Weblogs in der Lehre - Drei Fallbeispiele]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/LERNTECHNIK/Weblogs.shtml Stangl, Werner: Werner Stangls Arbeitsblätter, Weblogs, Blogs als Werkzeuge für selbstorganisiertes Lernen] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.stangl-taller.at/ARBEITSBLAETTER/LERNTECHNIK/Weblogs-Praxis.shtml Stangle, Werner: Weblogs in der Praxis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.cyberjournalist.net/news/003674.php unbek.: How many blogs are there?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.e-teaching.org/didaktik/kommunikation/weblog/ unbek. auf e-teaching.org: Weblogs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://theedublogger.com/2013/08/08/the-state-of-educational-blogging-2013/ Waters, Sue: The State of Educational Blogging 2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://steve-wheeler.blogspot.de/2011/07/seven-reasons-teachers-should-blog.html Wheeler, Steeve: Seven reasons teachers should blog]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Didaktische Bausteine]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jennifer Olearczyk</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Blog&amp;diff=440</id>
		<title>Blog</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Blog&amp;diff=440"/>
		<updated>2014-03-04T12:56:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jennifer Olearczyk: /* Einführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Weblogs (kurz: Blog) werden häufig als digitale Tagebücher beschrieben und sind ein einfach zu bedienendes Werkzeug, mit dem sich Inhalte schnell und unkompliziert im Internet veröffentlichen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einführung ==&lt;br /&gt;
Ein Blog wird i.d.R. von einem Autor („Blogger“) betrieben. Es kann sich jedoch auch eine Autorengruppe beteiligen. Blogs sind, wie Tagebücher, meist endlos und können unbegrenzt weitergeführt werden. Es können jedoch auch zeitlich auf ein Ereignis oder Projekt beschränkte Blogs geführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prinzipiell richten sich Blogs an die gesamte Internetöffentlichkeit. Die Einstellungsoptionen lassen es typischerweise jedoch zu, ein Blog so anzulegen, dass nur wenige konkrete oder gar keine Besucher Einsicht nehmen können. Blogs, die im Rahmen der [[ILIAS|Lernplattform ILIAS]] angelegt werden, befinden sich in einem geschützten Raum und müssen zunächst gezielt für bestimmte Personen freigegeben werden, bevor sie von anderen gelesen werden können. Wird das Blog öffentlich geführt, können beliebige Personen die Einträge des Bloggers lesen und ggf. Kommentare zu den Einträgen anfügen. Ist das Blog auf privat gesetzt, ähnelt es eher einem Tagebuch, da nur der Blogautor selbst Zugriff darauf hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommentarfunktion ist eines der wesentlichen Merkmale, das Blogs von Tagebüchern auf der einen Seite und herkömmlichen Websites auf der anderen Seite abgrenzt. Vergleichbar sind sie mit [[Forum|Foren]], da hier auch mehrere Beteiligte Einträge verfassen können. Im Unterschied zum [[Forum]] gibt es beim Blog eine klare Trennung zwischen Autor(en) und Lesern, während in Foren grundsätzlich alle Teilnehmer Beiträge verfassen können. Der Austausch ähnelt dort (insbesondere in unmoderierten Foren) einer spontanen [[Thread|Diskussion]] Diskussion. Im Gegensatz dazu ist der Blogbetreiber inhaltlicher Administrator seines Blogs und bestimmt zum einen die Themen, zum anderen auch, welche Kommentare zur Veröffentlichung zugelassen werden sollen. Außerdem können Blogs über die sogenannte [[Blogroll]] mit anderen Blogs vernetzt werden. Auf diese Art und Weise entsteht eine ganze [[Community]] von Blogbetreibern, die über ihre Blogs in Kontakt treten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technisch betrachtet ist ein Blog ein einfaches [[Content Management System]]. Die Beiträge und Kommentare werden getrennt vom jeweiligen Layout und Design in einer Datenbank gespeichert und verwaltet. Die Seite wird beim Aufrufen durch den Nutzer jedes Mal dynamisch neu aufgebaut. Das Aussehen des Blogs kann (abhängig von Software und Anbieter) durch den Nutzer mit Hilfe von [[Template|Templates]] angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erstellen eines Eintrags oder Kommentars zu einem Eintrag ist auch für technisch ungeübte Nutzer mit Hilfe eines [[WYSIWYG|WYSIWYG]]-Editors leicht möglich. Typischerweise können in die Einträge auch Video- und Bilddateien eingebunden werden. Umfangreichere Software bietet auch die Möglichkeit, andere Dateiformate, z. B. pdf, doc, ppt, direkt in den Beitrag einzufügen, ohne den Umweg über einen anderen [[Host]] nehmen zu müssen. Die Beiträge werden i.d.R. in chronologisch umgekehrter Reihenfolge angezeigt, so dass der aktuellste Beitrag als erster auf der Website erscheint. Sie werden, je nach Ambitionen des Betreibers, mehr oder weniger regelmäßig aktualisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Grundlagen ==&lt;br /&gt;
Blogs können auf einem Server gehostet und mit Hilfe spezieller Software, die u.a. auch als [[Open Source]] Software zur Verfügung steht, betrieben werden. Man kann  jedoch auch auf die vielfältigen Angebote von Providern im Internet zurückgreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg bietet allen Universitätsangehörigen und Studierenden die Möglichkeit, ein eigenes Blog zu betreiben. Diese basieren auf der [[Wordpress-Software]] und bieten vielfältige Funktionalitäten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://blogs.urz.uni-halle.de/blog/ Blog bei blogs@urz anlegen] oder [http://www.itz.uni-halle.de/dienstleistungen/blogs/faq/ FAQ zu Blogs bei blogs@urz anschauen]  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Außerdem ist die Blogfunktionalität auch in der an der MLU betriebenen [[Lernplattform]] [[ILIAS]] integriert. Hier kann jeder Nutzer ein persönliches Blog betreiben, das er gezielt für alle, bestimmte oder keine anderen Nutzer freigeben kann. Seit dem Sommersemester 2013 steht die Blogfunktionalität auch innerhalb von Kursen in [[ILIAS]] zur Verfügung. Hier können Blogs dann von den Teilnehmern des Kurses gemeinsam genutzt werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Blog_anlegen_01.png|thumb|left|300px|Blog in ILIAS anlegen]]{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzszenarien ==&lt;br /&gt;
=== Kategorien von Blogs ===&lt;br /&gt;
Blogs lassen sich nach verschiedenen Kriterien kategorisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst lassen sich Blogs nach der '''Anzahl und Art der Autoren''' unterscheiden. Während die meisten Blogs von nur einem Autor geführt werden, existieren auch Weblogs, die von Autorengemeinschaften betrieben werden, sodass dann Beiträge von mehreren Autoren verfasst und veröffentlicht werden. Es kann sich um Blogs handeln, die von Privatpersonen, öffentlichen Einrichtungen, wirtschaftlichen Unternehmen oder gemeinnützigen Vereinen betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach der '''Sphäre''', in welcher das Blog betrieben wird, kann man zwischen privaten Blogs, Blogs im Bildungskontext (Schule oder Hochschule) oder Blogs mit wirtschaftlichem Hintergrund unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lässt sich auch hinsichtlich der '''Funktion''', die das Blog erfüllen soll, unterscheiden. So kann es zur Verbreitung und Speicherung von Wissen/Information genutzt werden. Es kann einen kritischen Kommentar zu aktuellen Geschehnissen liefern oder der eigenen Reflexion dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach '''Intention des Blogbetreibers''' kann das Blog verschiedene Bedürfnisse des Autors erfüllen, z. B. das Bedürfnis nach Kontakt zu anderen Menschen, positive Selbsterfahrung/Kompetenzerleben, Selbstdarstellung oder Introspektive.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso lassen sich Blogs nach rein '''inhaltlichen Gesichtspunkten''' in Kategorien unterteilen. Eine übliche Unterscheidung bezieht sich auf die im Blog vorwiegend eingesetzten Medien. So existieren z. B. sog. Filterblogs, die Listen von Internetadressen enthalten, Videoblogs oder Fotoblogs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blogs lassen sich auch nach ihrer '''&amp;quot;Lebensdauer&amp;quot;''' kategorisieren. So existieren die meisten Blogs auf unbestimmte Zeit, werden also kontinuierlich fortgeführt, oder sind zumindest als solche intendiert, werden aber aufgrund mangelnden Interesses wieder aufgegeben. Im Gegensatz dazu gibt es auch Blogs, die von Beginn an nur für einen bestimmten Zeitraum angelegt werden. Solche Event- oder Projektblogs begleiten einen Prozess und verlieren ihre wesentliche Bedeutung mit Abschluss dieses Prozesses. Jedoch können sie später noch als Dokumentation Interesse finden. Blogs dieser Art befassen sich mit ganz konkreten Ereignissen, z. B. der Fußballweltmeisterschaft oder Bundestagswahlen, oder dienen dem sehr konkreten Zweck der Projektplanung für kleine Gruppen oder werden zur Dokumentation von Arbeitsergebnissen einer konkreten Veranstaltung während eines Semesters eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsatz von Blogs in der Lehre ===&lt;br /&gt;
Zunächst kann man nach dem Grad der Partizipation des jeweiligen Nutzers unterscheiden. Ein Nutzer kann ein Blog passiv lesend konsumieren oder als aktiver Autor selbst betreiben. Eine Zwischenstellung nimmt der aktive Kommentator ein, der zwar in diesem Blog keine eigenen Blogeinträge verfasst, aber Beiträge anderer Personen zum Teil sehr umfangreich kommentiert. Jede dieser Rollen kann im Kontext der Lehre didaktisch sinnvoll eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind Einsatzformen denkbar, in denen der/die Lehrende ein Blog als Informationsplattform zu seiner/ihrer Lehrveranstaltung führt, z. B. um Termine bekanntzugeben, Materialien und Aufgaben zu verteilen oder Neuigkeiten aus dem Fachgebiet weiterzuleiten. Die Studierenden haben hier eine überwiegend passive Rolle. Sie konsumieren das Blog, indem sie lesen oder downloaden. Gegebenenfalls werden sie aktiv, indem sie kurze Kommentare zu den Beiträgen des/der Lehrenden verfassen oder die Lösungen zu den Aufgaben posten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führen die Teilnehmer einer Lehrveranstaltung eigene Blogs, werden sie als Autoren und/oder Kommentatoren aktiv. Denkbar sind hier Blogs, die von jedem Teilnehmer individuell in einer Form des Lerntagebuchs ([http://meinlerntagebuch.blogspot.de/ Beispiel eines seminarbegleitenden Lerntagebuchs]) geführt werden, oder auch Gruppenblogs, die von einer Gruppe Studierenden zur Begleitung einer Gruppenarbeit genutzt werden. Jedes der Gruppenmitglieder kann hier eigene Beiträge posten. Das Blog kann als Austauschforum, Diskussionsplattform für die Gruppe, Projekttagebuch, Planungshilfe oder zur Ergebnispräsentation dienen. &lt;br /&gt;
Wird ein Blog von Teilnehmern geführt (unabhängig davon, ob es sich um ein individuelles oder ein Gruppenblog handelt), können Lehrende Kommentare zu den Einträgen verfassen und so Feedback zum Arbeitsprozess und den Ergebnissen liefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Liste bietet Anregungen zum Einsatz von Blogs in der Lehre.&lt;br /&gt;
*Recherche&lt;br /&gt;
*Sprachkompetenz&lt;br /&gt;
*Kritisches Reflektieren von Quellen&lt;br /&gt;
*Kritisches Reflektieren von Themen&lt;br /&gt;
*Reflexion des eigenen Lernprozess&lt;br /&gt;
*Projektarbeiten oder Praktika dokumentieren&lt;br /&gt;
*Organisation des Arbeitsprozesses in kleinen Gruppen&lt;br /&gt;
*Feedback via Kommentarfunktion&lt;br /&gt;
*Einreichen von Aufgaben oder Hausarbeiten&lt;br /&gt;
*[[E-Portfolio|Portfolio]]&lt;br /&gt;
*Zusammenstellung von Quellen&lt;br /&gt;
*Ideensammlung&lt;br /&gt;
*Arbeitsmaterial verteilen&lt;br /&gt;
*Neuigkeiten aus dem Fachgebiet darstellen&lt;br /&gt;
*Außendarstellung des Fachbereichs, Instituts oder der Hochschule&lt;br /&gt;
*Informelles Kommunikationsmittel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiele von Blogs an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot; caption=&amp;quot;&amp;quot; widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiele Blogs 01 Scholarship Guide.png| [http://blogs.urz.uni-halle.de/scholarshipguide/ &amp;quot;Scholarship Guide&amp;quot;] von Jay Krishna Thakur - fortlaufendes Blog zu einem konkreten Thema&lt;br /&gt;
Beispiele Blogs 02 Kansai.png| [http://blogs.urz.uni-halle.de/kamon/ &amp;quot;Kamon die Zweite&amp;quot;] von Markus Pommerening - Blog zur Begleitung eines Auslandsaufenthaltes&lt;br /&gt;
Beispiele Blogs 03 LLZ.png| [http://blog.llz.uni-halle.de/ &amp;quot;@LLZ Zentrum für multimediales Lehren und Lernen&amp;quot;] - fortlaufendes Blog des @LLZ mit Fachinformationen rund um das Thema E-Learning&lt;br /&gt;
Beispiele Blogs 04 InstitutGeschichte.png| [http://blogs.urz.uni-halle.de/iggeschichte/ &amp;quot;Institutsgruppe Geschichte&amp;quot;] - fortlaufendes Blog mit informellen Nachrichten und Terminen aus dem Fachbereich&lt;br /&gt;
Beispiele Blogs 05 Stolpersteine.png| [http://blogs.urz.uni-halle.de/stolpersteine/ &amp;quot;ASQ: Projekt Stolpersteine&amp;quot;] von Christian Drosdziok - zeitlich begrenztes Blog zur Dokumentation eines Projektes&lt;br /&gt;
Beispiele Blogs 06 Wirtschaftsrecht.png| [http://blogs.urz.uni-halle.de/wirtschaftsrecht/ &amp;quot;Wirtschaftsrecht&amp;quot;] - fortlaufendes Blog des Instituts für Wirtschaftsrecht mit Fachinformationen und Terminen, Einsatz diverser Medien (z. B. Vortragsvideos)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Didaktische Konzeption ==&lt;br /&gt;
=== Vor- und Nachteile von Blogs ===&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 350px;&amp;quot;| &lt;br /&gt;
{{Balkenbox|#008aa3|&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;Vorteile&amp;lt;/h4&amp;gt;|&lt;br /&gt;
* Ubiquität: Zugriff auf die Inhalte von jedem Ort und zu jeder Zeit&lt;br /&gt;
* Multimedialität: Einbinden verschiedener Medien möglich (ist nicht auf Text beschränkt)&lt;br /&gt;
* Einbinden anderer [[Web 2.0]]-Technologien möglich&lt;br /&gt;
* Kommentarfunktion: Dozent und Studierende können ja nach Anwendungsfall Anmerkungen hinterlassen&lt;br /&gt;
* Spontanität des Mediums&lt;br /&gt;
* Informell: es gibt keine vorgegebene Form (wie z. B. bei Hausarbeiten), wodurch Hemmungen abgebaut werden&lt;br /&gt;
* [[Allgemeine Designempfehlungen zur Motivationssteigerung|Motivation]]ssteigernd&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 350px;&amp;quot; |{{Balkenbox|#008aa3|&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;Nachteile&amp;lt;/h4&amp;gt;|&lt;br /&gt;
* Umgang mit der Technik: Vielzahl von Funktionalitäten kann überwältigen und vom Inhalt ablenken&lt;br /&gt;
* Support: technischer Support muss gewährleistet werden, u. U. vom Dozenten&lt;br /&gt;
* [[Datenschutz]]: Die Regeln des Datenschutzes müssen eingehalten werden. Teilnehmer müssen darüber aufgeklärt werden, wer ihre Beiträge lesen kann, und über Möglichkeiten, wie sie ihre Privatsphäre schützen können&lt;br /&gt;
* [[Datensicherheit]]: wird am besten gewährleistet, wenn das Blog vom Hochschulrechenzentrum gehostet wird, da dann sicher gestellt ist, dass regelmäßig ein Backup erfolgt.&lt;br /&gt;
* [[Studien- und Prüfungsordnungen]]: sollen Blogs Teil von Prüfungsleistungen sein und bewertet werden, muss dies in den jeweiligen Ordnungen vorgesehen sein&lt;br /&gt;
* Internetzugang muss für jeden Teilnehmer gewährleistet sein&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geförderte Kompetenzen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der untenstehenden Tabelle wird beispielhaft dargestellt, welche Kompetenzen mit möglichen Arbeitsaufträgen unter Einsatz eines Blogs gefördert werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable mw-collapsible&amp;quot; &lt;br /&gt;
|+ Mögliche Arbeitsaufträge für Blogs&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width: 350px;&amp;quot; | Aufgabe !! style=&amp;quot;width: 350px;&amp;quot; | Geförderte Kompetenzen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Finde Informationen/Wissen zu einem vorgegebenen Thema. || Recherche, Analyse und Bewertung von Informationen, Organisation von Informationen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nimm Kontakt zu Experten eines Themengebietes auf. || Kommunikation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Verfasse einen wissenschaftlichen Text zu einem Thema. || Schreibkompetenz (Stil, Ausdruck, Orthographie, Grammatik), Layout von Texten im Internet, Recherche für den Text&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Verfasse einen Text in einer Fremdsprache. || Sprachkompetenz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lies die Beiträge deiner Kommilitonen und formuliere deine Meinung darüber. || Sprache, angemessener Stil, Kritik üben, [[Netiquette]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Verfasse einen (fachlich) kritischen Kommentar zu einem Blogbeitrag (eines Kommilitonen oder Experten). || kritische Analyse und Reflexion (Quellen, Themen, Meinungen, Fachinhalte)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Führe ein (seminarbegleitendes) Lerntagebuch. || Selbstreflexion, Planung und Organisation des Lernprozesses&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Plant und dokumentiert den Fortschritt einer Projektarbeit (in der Gruppe). || Planung, Organisation, Teamwork, Dokumentation (objektiv beschreiben), Protokollieren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Diskutiert einen Beitrag zu einem Thema in der Gruppe. || Sprache, Ausdruck, Meinung bilden und vertreten, argumentieren, Kritikfähigkeit, mehrere Standpunkte und Interessen anderer erkennen und nachvollziehen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Verfasse einen Praktikumsbericht. || Sprachkometenz, Termintreue&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anforderungen an die Lehrenden ===&lt;br /&gt;
Je nachdem wie das Blog in der Veranstaltung eingesetzt werden soll, bestehen unterschiedlich Anforderungen an den/die Lehrende und müssen unterschiedliche Vorarbeiten geleistet werden.&lt;br /&gt;
Soll das Blog als veranstaltungsbegleitendes Informationsblog eingesetzt werden, müssen die Lehrenden das Blog anlegen bzw. anlegen lassen, ggf. die Rechte vergeben, die es Mitarbeitern erlauben, im Blog Einträge zu verfassen und die [[URL]] des Blogs für alle Teilnehmer rechtzeitig bekannt geben. Im Verlauf der Veranstaltung sollte darauf geachtet werden, dass fortlaufend, in nicht allzu langen Abständen Einträge verfasst werden, damit sich die Veranstaltungsteilnehmer an das Blog als Informationsquelle gewöhnen und dieses nicht in Vergessenheit gerät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird ein Kursblog verwendet, in dem Teilnehmer eigene Beiträge verfassen oder Beiträge ihrer Kommilitonen kommentieren sollen, ist es hilfreich zu Beginn eine [[Netiquette]] festzulegen, die dann auch durchgesetzt werden muss, sollte sie verletzt werden. Die Studierenden sollten auch darüber belehrt werden, dass sie kein [[Urheberrecht|urheberrechtlich]] geschütztes Material ohne Zustimmung des [[Urheber|Urhebers]] im Blog einbinden dürfen. Da Blogeinträge durch sogenannte Tags verschiedenen Kategorien zugewiesen werden können, sollte vorab festgelegt werden, wer Tags neu hinzufügen darf oder ggf. welche Tags verwendet werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollen die Teilnehmer eigene Blogs anlegen und diese über längere Zeit (z. B. veranstaltungs- oder projektbegleitend) kontinuierlich betreiben, muss sichergestellt werden, dass jeder Teilnehmer ein Blog anlegen und verwalten kann. Sie sollten auch über die Möglichkeiten aufgeklärt werden, wie sie ihre Privatsphäre schützen können (z. B. indem das Blog nicht öffentlich im Internet angezeigt wird, sondern nur bestimmten ausgewählten Personen zugänglich ist oder als öffentlich sichtbarer Name ein Pseudonym anstelle des eigenen Namens verwendet wird). Die Lehrenden müssen entweder selbst den administrativen Support übernehmen oder zuvor klären, dass dieser von anderer Seite übernommen wird, z. B. vom Rechenzentrum.&lt;br /&gt;
Werden Blogs über einen längeren Zeitraum betrieben, sollten die Lehrenden bereits von Beginn an ein Konzept zur [[Allgemeine Designempfehlungen zur Motivationssteigerung|Aufrechterhaltung der Motivation]] einplanen. Typischerweise flaut der Enthusiasmus über ein Blog nach einer begeisterten Anfangsphase ab und muss gezielt aufrechterhalten werden bis eine Gewöhnung eintritt und die Studierenden Einträge wieder aus eigenem Antrieb verfassen.&lt;br /&gt;
Soll ein Blog zur Bewertung herangezogen werden, muss berücksichtigt werden, ob diese Form der Studien-/Prüfungsleistung in den jeweiligen [[Studien- und Prüfungsordnungen]] vorgesehen ist. Außerdem müssen die Kriterien von Beginn an detailliert sein und allen Studierenden bekannt gemacht werden. Da der Sinn eines Blogs u. a. darin liegt, dass kontinuierlich darin Einträge verfasst werden (und damit auch kontinuierlich gelernt wird) und nicht konzentriert viele Einträge am Ende des Semesters, muss dies auch in den Bewertungsrichtlinien berücksichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Tools ===&lt;br /&gt;
Blogs können aufgrund ihrer vielfältigen Einsatzmöglichkeiten in allen Veranstaltungsformen eingesetzt werden. Stellt das Führen eines Blogs eine Studien- oder Prüfungsleistung dar, sollte der Dozent/die Dozentin berücksichtigen, dass die Blogs kontinuierlich von ihr/ihm gelesen und kommentiert oder bewertet werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere sehr textlastige Werkzeuge, wie z. B. [[Forum|Foren]], sollten nicht gleichzeitig mit einem Blog eingesetzt werden. Es bietet sich jedoch an, Kursblogs einzusetzen, wenn andere Medien eingebunden werden sollen, wie z. B. Videos aus [[Vorlesungsaufzeichnung|Vorlesungsaufzeichnungen]] oder Bilder und Grafiken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Workflow ==&lt;br /&gt;
=== Anlegen eines Blogs in einem ILIAS-Kurs ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot; caption=&amp;quot;&amp;quot; widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Blog anlegen Kurs 01.png| 1. Klicken Sie auf der Kursoberfläche auf &amp;quot;Neues Objekt hinzufügen...&amp;quot;&lt;br /&gt;
Blog anlegen Kurs 02.png| 2. ...und wählen Sie die Option &amp;quot;Blog&amp;quot; aus.&lt;br /&gt;
Blog anlegen Kurs 03.png| 3. Geben Sie dem Blog einen Titel. Optional können Sie eine Beschreibung hinzufügen. Klicken Sie dann auf &amp;quot;Blog anlegen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Blog anlegen Kurs 04.png| 4. Das Blog wurde angelegt, ist aber noch leer. Machen Sie Ihren ersten Eintrag, indem Sie einen Titel vergeben und auf &amp;quot;Eintrag hinzufügen&amp;quot; klicken.&lt;br /&gt;
Blog anlegen Kurs 05.png| 5. Bearbeiten Sie den Eintrag wie üblich mit dem [[Text-/Media-Editor]]. Sie können verschiedene Medien hinzufügen (z. B. Text, Bild, Video)&lt;br /&gt;
Blog anlegen Kurs 06.png| 6. Geben Sie z. B. einen Text ein und klicken Sie dann auf &amp;quot;Speichern und zurückkehren&amp;quot;, um den Eintrag zu sichern und zur vorherigen Ansicht zurückzukehren.&lt;br /&gt;
Blog anlegen Kurs 07.png| 7. Solange der Eintrag von einem rot gepunkteten Rahmen umgeben ist, handelt es sich um einen Entwurf, der im Blog noch nicht angezeigt wird. Klicken Sie auf &amp;quot;Aktionen&amp;quot; und dann auf &amp;quot;Eintrag veröffentlichen&amp;quot;, damit der Eintrag im Blog erscheint.&lt;br /&gt;
Blog anlegen Kurs 08.png| 8. Klicken Sie auf zurück, um in die Übersicht des Kursblogs zurückzukehren...&lt;br /&gt;
Blog anlegen Kurs 09.png| 9. ...hier können Sie wie unter 4. beschrieben weitere Einträge anlegen.&lt;br /&gt;
Blog anlegen Kurs 10.png| 10. Das Blog erscheint mit seinem Titel und dem Blog-Icon auf der Kurs-Seite.&lt;br /&gt;
Blog anlegen Kurs 11.png| 11. Durch Anklicken des Titels gelangen sie in die Blogansicht, in der auch oben links der Avatar des Blog-Eigentümers gezeigt wird. Durch Klick auf &amp;quot;Kommentare&amp;quot; werden die Kommentare zu einem Eintrag angezeigt. Sie können dann auch einen eigenen Kommentar hinterlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anlegen eines individuellen Blogs in ILIAS ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot; caption=&amp;quot;&amp;quot; widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eigenes Blog anlegen 01.png| 1. Klicken Sie auf &amp;quot;Persönlicher Schreibtisch&amp;quot; und dann auf &amp;quot;Mein Arbeitsraum&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Eigenes Blog anlegen 02.png| 2. Klicken Sie auf &amp;quot;Neues Objekt hinzufügen&amp;quot;...&lt;br /&gt;
Eigenes Blog anlegen 03.png| 3. ...und wählen Sie dann die Option &amp;quot;Blog&amp;quot; aus. Verfahren Sie dann wie oben in &amp;quot;Anlegen eines Blogs in einem ILIAS-Kurs&amp;quot; ab Schritt 3 gezeigt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ein Blog bei blogs@urz anlegen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot; caption=&amp;quot;&amp;quot; widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Uni blog anlegen 01.png| Rufen Sie die Seite [https://blogs.urz.uni-halle.de/ blogs@urz] auf und klicken Sie auf &amp;quot;Neuen Blog starten&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Uni blog anlegen 02.png| Melden Sie sich dann mit Ihrem 5-stelligen Uni-Nutzerkennzeichen und dem zugehörigen Passwort an und folgen Sie der Anleitung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
Alby, Tom: Web 2.0 Konzepte Anwendungen Technologien, 3. Auflage, Münschen, 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Back, Andrea: Bloggen und Microblogging in Lehrveranstaltungen - Variationen aus sieben Jahren eigener Lehrpraxis in: Reinmann, Gabi/Ebner, Martin/Schön, Sandra (Hrsg.): Hochschuldidaktik im Zeichen von Heterogenität und Vielfalt, Norderstedt, 2013 (online abrufbar unter: http://www.bimsev.de/n/userfiles/downloads/festschrift.pdf)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kantel, Jörg: Per Anhalter durch das Mitmach-Web, Heidelberg u.a., 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langenfeld, Ina R.: Die Welt bloggt, Marburg , 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maurice, Florence: Web 2.0 Praxis AJAX, Newsfeeds, Blogs, Microformats, München, 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Internetressourcen ==&lt;br /&gt;
[http://www.ph-ludwigsburg.de/fileadmin/subsites/2e-imix-t-01/user_files/personal/spannagel/publikationen/Akbari_et_al-Planungsraster_Weblogeinsatz.pdf Akbari, Mostafa/Schmidt, Tim/Spannagel, Christian: Ein Planungsraster zum Einsatz von Weblogs in der Lehre]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://openair.rgu.ac.uk/bitstream/10059/687/1/Smith%20Storytelling%20SIPR%20res%20sum.pdf Burnett, Simon u.a.: Storytelling though blogging: A knowledge management and therapeutic tool in policing]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.blogherald.com/2008/02/11/how-many-blogs-are-there-is-someone-still-counting/ Helmond, Ann: How Many Blogs Are There? Is Someone Still Counting?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://somelastthoughts.blogspot.de/2013/06/blogs-im-hoersaal-praktische-beispiele-und-einsatzszenarien.html Höllermann, Philipp: Blogs im Hörsaal: Beispiele und Anwendungsszenarien für den Blogeinsatz in der Hochschullehre]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://psych.stanford.edu/~mgumbrec/Why_We_Blog.pdf Nardi, Bonnie A./Schiano, Diane J./Gumbrecht, Michelle/Swartz, Luke: Why We Blog in: Communicaions of the ACM December 2004, S. 41 ff.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://oreilly.com/web2/archive/what-is-web-20.html O’Reilly, Tim: What is Web 2.0 Design Patterns and Business Models for Next Generation Software]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/kommunikation/weblog/weblogs_25.07.06cr.pdf Panke, Stefanie/Oestermeier, Uwe: Weblogs in der Lehre - Drei Fallbeispiele]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/LERNTECHNIK/Weblogs.shtml Stangl, Werner: Werner Stangls Arbeitsblätter, Weblogs, Blogs als Werkzeuge für selbstorganisiertes Lernen] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.stangl-taller.at/ARBEITSBLAETTER/LERNTECHNIK/Weblogs-Praxis.shtml Stangle, Werner: Weblogs in der Praxis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.cyberjournalist.net/news/003674.php unbek.: How many blogs are there?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.e-teaching.org/didaktik/kommunikation/weblog/ unbek. auf e-teaching.org: Weblogs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://theedublogger.com/2013/08/08/the-state-of-educational-blogging-2013/ Waters, Sue: The State of Educational Blogging 2013]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://steve-wheeler.blogspot.de/2011/07/seven-reasons-teachers-should-blog.html Wheeler, Steeve: Seven reasons teachers should blog]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Didaktische Bausteine]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jennifer Olearczyk</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Bearbeitung&amp;diff=399</id>
		<title>Bearbeitung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Bearbeitung&amp;diff=399"/>
		<updated>2014-03-04T12:11:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jennifer Olearczyk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Unter Bearbeitung versteht man die Umgestaltung eines [[Urheberrechtsschutz|urheberrechtlich geschützten]] [[Werk|Werkes]] in der Form, dass ein neues, selbständig geschütztes Werk entsteht, das aber das Ausgangswerk noch erkennen lässt. Das neue Werk muss eine eigene persönliche Schöpfung des Bearbeiters sein, also gegenüber dem Ausgangswerk eine ausreichende [[Werk#Gestaltungshöhe|Gestaltungshöhe]] haben. Das Maß dafür ist abhängig von der Komplexität des Ausgangswerks. Hat dieses bereits einen hohen schöpferischen Anspruch, so sind an die Gestaltungshöhe der Bearbeitung ebenso hohe Ansprüche zu stellen. Ob eine ausreichende [[Werk#Gestaltungshöhe|Gestaltungshöhe]] vorliegt, ist nach einem objektiven Maßstab zu bestimmen. Auf den subjektiven Willen des Bearbeiters kommt es dabei nicht an.&amp;lt;ref&amp;gt;Wandtke, Urheberrecht, S. 82 Rn 82 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Textbox &lt;br /&gt;
| titel = Merke: &lt;br /&gt;
| text = Das Bearbeitungsrecht ist ein Verwertungsrecht des Urhebers und nicht ein Recht des Bearbeiters.&amp;lt;ref&amp;gt;Wandtke, Urheberrecht, S. 151 Rn 169&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style = width: 100%; margin: 10px 0px;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__3.html § 3 UrhG] nennt als Beispiel für eine Bearbeitung explizit die Übersetzung. Weitere Bearbeitungen können z. B. die Übertragung in ein anderes Genre, Umsetzung in eine andere [[Werk|Werkart]] oder Verfilmung sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__23.html § 23 UrhG] darf die Bearbeitung nur mit Einwilligung des [[Urheber|Urhebers]] des Ausgangswerkes veröffentlicht oder verwertet werden. Für die reine Anfertigung einer Bearbeitung (ohne [[Veröffentlichen|Veröffentlichung]] oder Verwertung) bedarf es der Einwilligung nur für bestimmte Werkgattungen, nämlich bei der Umsetzung von geschützten Plänen von [[Werke der bildenden Künste|Werken der bildenden Künste]], beim Nachbau eines [[Werke der bildenden Künste|Werkes der Baukunst]] oder bei der Bearbeitung eines Datenbankwerkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiele für Bearbeitungen:''' Übersetzung, Dramatisierung (Umsetzung für die Bühne), Verfilmung eines Romans, Fortsetzung eines Romans, Variation, Instrumentierung, Orchestrierung, Coverversion eines Liedes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgrenzungsschwierigkeiten können entstehen, wenn das neue Werk entweder keine ausreichende eigene [[Werk#Gestaltungshöhe|Gestaltungshöhe]] aufweist oder das Ausgangswerk nicht mehr erkannt wird.&lt;br /&gt;
Wollte der Bearbeiter ein Ausgangswerk umgestalten und eine Bearbeitung schaffen, erreichte aber objektiv nicht die erforderliche Gestaltungshöhe, kann es sich um eine (nahezu identische) Vervielfältigung handeln. Das Recht zur [[Vervielfältigungsrecht|Vervielfältigung]] steht laut [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__15.html § 15 UrhG] ausschließlich dem Urheber zu, ist also im Gegensatz zur Bearbeitung ([http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__23.html § 23 UrhG]) auch nicht im privaten Bereich (ohne Veröffentlichung) zulässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Anker &lt;br /&gt;
| name = freie Benutzung &lt;br /&gt;
}}Kann das Ausgangswerk in der Bearbeitung nicht mehr erkannt werden, so handelt es sich entweder um eine Neuschöpfung oder um eine sog. '''Freie Benutzung''' ([http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__24.html § 24 UrhG]), die auch ohne Einwilligung des Urhebers des Ausgangswerkes veröffentlicht oder verwertet werden kann, da bloße Ideen oder Konzepte grundsätzlich nicht vom Urheberrecht geschützt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Dreier/Schulze, Urheberrechtsgesetz Kommentar, § 3 Rn 4 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Disclaimer}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Urheberrecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jennifer Olearczyk</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Amtliche_Werke&amp;diff=2038</id>
		<title>Amtliche Werke</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Amtliche_Werke&amp;diff=2038"/>
		<updated>2014-03-04T11:25:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jennifer Olearczyk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Amtliche Werke im Sinne des Urheberrechts sind gem. [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__5.html § 5 UrhG] Gesetze, Verordnungen, amtliche Erlasse und Bekanntmachungen sowie Entscheidungen und amtlich verfasste Leitsätze zu Entscheidungen. Sie genießen keinen urheberrechtlichen Schutz, obwohl sie u. U. die Kriterien für urheberrechtliche [[Werk|Werke]] erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiel:''' Der Text des Gesetzes über [[Urheberrecht]] und verwandte Schutzrechte (Urheberrechtsgesetz) ist ein amtliches Werk und kann daher kopiert werden, ohne dass der Nutzer eine Urheberrechtsverletzung begeht. Hier zunächst die Darstellung des Textes auf den Seiten unseres [[Wiki|Wikis]].&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Textbox &lt;br /&gt;
| titel = § 5 UrhG (Amtliche Werke)&lt;br /&gt;
| text = &lt;br /&gt;
(1) Gesetze, Verordnungen, amtliche Erlasse und Bekanntmachungen sowie Entscheidungen und amtlich verfaßte Leitsätze zu Entscheidungen genießen keinen [[Urheberrechtsschutz|urheberrechtlichen Schutz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) Das gleiche gilt für andere amtliche Werke, die im amtlichen Interesse zur allgemeinen Kenntnisnahme veröffentlicht worden sind, mit der Einschränkung, daß die Bestimmungen über Änderungsverbot und Quellenangabe in § 62 Abs. 1 bis 3 und § 63 Abs. 1 und 2 entsprechend anzuwenden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(3) Das Urheberrecht an privaten Normwerken wird durch die Absätze 1 und 2 nicht berührt, wenn Gesetze, Verordnungen, Erlasse oder amtliche Bekanntmachungen auf sie verweisen, ohne ihren Wortlaut wiederzugeben. In diesem Fall ist der [[Urheber]] verpflichtet, jedem Verleger zu angemessenen Bedingungen ein Recht zur [[Vervielfältigungsrecht|Vervielfältigung]] und [[Verbreitungsrecht|Verbreitung]] einzuräumen. Ist ein Dritter Inhaber des ausschließlichen Rechts zur Vervielfältigung und Verbreitung, so ist dieser zur Einräumung des Nutzungsrechts nach Satz 2 verpflichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style = width: 100%; margin: 10px 0px;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Davon zu unterscheiden ist jedoch die jeweilige Darstellung dieses Textes oder die Gestaltung der Website, auf der der Text abgebildet wird, welche unter Umständen urheberrechtlich geschützt sein können. &lt;br /&gt;
Im Folgenden die Darstellung des Gesetzestextes auf der Seite http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__2.html.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div style=&amp;quot;border: 1px solid silver; padding: 20px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;iframe src=&amp;quot;http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__5.html&amp;quot; style=&amp;quot;border-width: 0px&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; height=&amp;quot;600&amp;quot; frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; scrolling=&amp;quot;no&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Disclaimer}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Urheberrecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jennifer Olearczyk</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Amtliche_Werke&amp;diff=2037</id>
		<title>Amtliche Werke</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Amtliche_Werke&amp;diff=2037"/>
		<updated>2014-03-04T11:24:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jennifer Olearczyk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Amtliche Werke im Sinne des Urheberrechts sind gem. [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__5.html § 5 UrhG] Gesetze, Verordnungen, amtliche Erlasse und Bekanntmachungen sowie Entscheidungen und amtlich verfasste Leitsätze zu Entscheidungen. Sie genießen keinen urheberrechtlichen Schutz, obwohl sie u. U. die Kriterien für urheberrechtliche [[Werk|Werke]] erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiel:''' Der Text des Gesetzes über [[Urheberrecht]] und verwandte Schutzrechte (Urheberrechtsgesetz) ist ein amtliches Werk und kann daher kopiert werden, ohne dass der Nutzer eine Urheberrechtsverletzung begeht. Hier zunächst die Darstellung des Textes auf den Seiten unseres [[Wiki|Wikis]].&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Textbox &lt;br /&gt;
| titel = § 5 UrhG (Amtliche Werke)&lt;br /&gt;
| text = &lt;br /&gt;
(1) Gesetze, Verordnungen, amtliche Erlasse und Bekanntmachungen sowie Entscheidungen und amtlich verfaßte Leitsätze zu Entscheidungen genießen keinen [[Urheberrechtsschutz|urheberrechtlichen Schutz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) Das gleiche gilt für andere amtliche Werke, die im amtlichen Interesse zur allgemeinen Kenntnisnahme veröffentlicht worden sind, mit der Einschränkung, daß die Bestimmungen über Änderungsverbot und Quellenangabe in § 62 Abs. 1 bis 3 und § 63 Abs. 1 und 2 entsprechend anzuwenden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(3) Das Urheberrecht an privaten Normwerken wird durch die Absätze 1 und 2 nicht berührt, wenn Gesetze, Verordnungen, Erlasse oder amtliche Bekanntmachungen auf sie verweisen, ohne ihren Wortlaut wiederzugeben. In diesem Fall ist der [[Urheber]] verpflichtet, jedem Verleger zu angemessenen Bedingungen ein Recht zur [[Vervielfältigungsrecht|Vervielfältigung]] und [[Verbreitungsrechte|Verbreitung]] einzuräumen. Ist ein Dritter Inhaber des ausschließlichen Rechts zur Vervielfältigung und Verbreitung, so ist dieser zur Einräumung des Nutzungsrechts nach Satz 2 verpflichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style = width: 100%; margin: 10px 0px;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Davon zu unterscheiden ist jedoch die jeweilige Darstellung dieses Textes oder die Gestaltung der Website, auf der der Text abgebildet wird, welche unter Umständen urheberrechtlich geschützt sein können. &lt;br /&gt;
Im Folgenden die Darstellung des Gesetzestextes auf der Seite http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__2.html.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div style=&amp;quot;border: 1px solid silver; padding: 20px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;iframe src=&amp;quot;http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__5.html&amp;quot; style=&amp;quot;border-width: 0px&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; height=&amp;quot;600&amp;quot; frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; scrolling=&amp;quot;no&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Disclaimer}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Urheberrecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jennifer Olearczyk</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Amtliche_Werke&amp;diff=2036</id>
		<title>Amtliche Werke</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Amtliche_Werke&amp;diff=2036"/>
		<updated>2014-03-04T11:24:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jennifer Olearczyk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Amtliche Werke im Sinne des Urheberrechts sind gem. [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__5.html § 5 UrhG] Gesetze, Verordnungen, amtliche Erlasse und Bekanntmachungen sowie Entscheidungen und amtlich verfasste Leitsätze zu Entscheidungen. Sie genießen keinen urheberrechtlichen Schutz, obwohl sie u. U. die Kriterien für urheberrechtliche [[Werk|Werke]] erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiel:''' Der Text des Gesetzes über [[Urheberrecht]] und verwandte Schutzrechte (Urheberrechtsgesetz) ist ein amtliches Werk und kann daher kopiert werden, ohne dass der Nutzer eine Urheberrechtsverletzung begeht. Hier zunächst die Darstellung des Textes auf den Seiten unseres [[Wiki|Wikis]].&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Textbox &lt;br /&gt;
| titel = § 5 UrhG (Amtliche Werke)&lt;br /&gt;
| text = &lt;br /&gt;
(1) Gesetze, Verordnungen, amtliche Erlasse und Bekanntmachungen sowie Entscheidungen und amtlich verfaßte Leitsätze zu Entscheidungen genießen keinen [[Urheberrechtschutz|urheberrechtlichen Schutz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) Das gleiche gilt für andere amtliche Werke, die im amtlichen Interesse zur allgemeinen Kenntnisnahme veröffentlicht worden sind, mit der Einschränkung, daß die Bestimmungen über Änderungsverbot und Quellenangabe in § 62 Abs. 1 bis 3 und § 63 Abs. 1 und 2 entsprechend anzuwenden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(3) Das Urheberrecht an privaten Normwerken wird durch die Absätze 1 und 2 nicht berührt, wenn Gesetze, Verordnungen, Erlasse oder amtliche Bekanntmachungen auf sie verweisen, ohne ihren Wortlaut wiederzugeben. In diesem Fall ist der [[Urheber]] verpflichtet, jedem Verleger zu angemessenen Bedingungen ein Recht zur [[Vervielfältigungsrecht|Vervielfältigung]] und [[Verbreitungsrechte|Verbreitung]] einzuräumen. Ist ein Dritter Inhaber des ausschließlichen Rechts zur Vervielfältigung und Verbreitung, so ist dieser zur Einräumung des Nutzungsrechts nach Satz 2 verpflichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style = width: 100%; margin: 10px 0px;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Davon zu unterscheiden ist jedoch die jeweilige Darstellung dieses Textes oder die Gestaltung der Website, auf der der Text abgebildet wird, welche unter Umständen urheberrechtlich geschützt sein können. &lt;br /&gt;
Im Folgenden die Darstellung des Gesetzestextes auf der Seite http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__2.html.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div style=&amp;quot;border: 1px solid silver; padding: 20px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;iframe src=&amp;quot;http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__5.html&amp;quot; style=&amp;quot;border-width: 0px&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; height=&amp;quot;600&amp;quot; frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; scrolling=&amp;quot;no&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Disclaimer}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Urheberrecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jennifer Olearczyk</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Amtliche_Werke&amp;diff=2035</id>
		<title>Amtliche Werke</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Amtliche_Werke&amp;diff=2035"/>
		<updated>2014-03-04T11:18:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jennifer Olearczyk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Amtliche Werke im Sinne des Urheberrechts sind gem. [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__5.html § 5 UrhG] Gesetze, Verordnungen, amtliche Erlasse und Bekanntmachungen sowie Entscheidungen und amtlich verfasste Leitsätze zu Entscheidungen. Sie genießen keinen urheberrechtlichen Schutz, obwohl sie u. U. die Kriterien für urheberrechtliche [[Werk|Werke]] erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiel:''' Der Text des Gesetzes über [[Urheberrecht]] und verwandte Schutzrechte (Urheberrechtsgesetz) ist ein amtliches Werk und kann daher kopiert werden, ohne dass der Nutzer eine Urheberrechtsverletzung begeht. Hier zunächst die Darstellung des Textes auf den Seiten unseres [[Wiki|Wikis]].&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Textbox &lt;br /&gt;
| titel = § 5 UrhG (Amtliche Werke)&lt;br /&gt;
| text = &lt;br /&gt;
(1) Gesetze, Verordnungen, amtliche Erlasse und Bekanntmachungen sowie Entscheidungen und amtlich verfaßte Leitsätze zu Entscheidungen genießen keinen urheberrechtlichen Schutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) Das gleiche gilt für andere amtliche Werke, die im amtlichen Interesse zur allgemeinen Kenntnisnahme veröffentlicht worden sind, mit der Einschränkung, daß die Bestimmungen über Änderungsverbot und Quellenangabe in § 62 Abs. 1 bis 3 und § 63 Abs. 1 und 2 entsprechend anzuwenden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(3) Das Urheberrecht an privaten Normwerken wird durch die Absätze 1 und 2 nicht berührt, wenn Gesetze, Verordnungen, Erlasse oder amtliche Bekanntmachungen auf sie verweisen, ohne ihren Wortlaut wiederzugeben. In diesem Fall ist der Urheber verpflichtet, jedem Verleger zu angemessenen Bedingungen ein Recht zur Vervielfältigung und Verbreitung einzuräumen. Ist ein Dritter Inhaber des ausschließlichen Rechts zur Vervielfältigung und Verbreitung, so ist dieser zur Einräumung des Nutzungsrechts nach Satz 2 verpflichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style = width: 100%; margin: 10px 0px;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Davon zu unterscheiden ist jedoch die jeweilige Darstellung dieses Textes oder die Gestaltung der Website, auf der der Text abgebildet wird, welche unter Umständen urheberrechtlich geschützt sein können. &lt;br /&gt;
Im Folgenden die Darstellung des Gesetzestextes auf der Seite http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__2.html.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div style=&amp;quot;border: 1px solid silver; padding: 20px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;iframe src=&amp;quot;http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__5.html&amp;quot; style=&amp;quot;border-width: 0px&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; height=&amp;quot;600&amp;quot; frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; scrolling=&amp;quot;no&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Disclaimer}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Urheberrecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jennifer Olearczyk</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=RSS-Feed&amp;diff=1101</id>
		<title>RSS-Feed</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=RSS-Feed&amp;diff=1101"/>
		<updated>2014-03-04T11:15:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jennifer Olearczyk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:RSS-Newsfeed.jpg|150px|RSS-Feed|alt=RSS-Feed|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RSS steht ursprünglich für ''Rich Site Summary'', später wurde es auch mit ''Really Simple Syndication'' übersetzt. Informationen über einer Website&lt;br /&gt;
werden in Kurzform mittels RSS zusammengefasst. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.e-teaching.org/didaktik/recherche/quellen/rss/index_html RSS auf e-teaching.org] 20.12.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über jegliche Änderungen kann man sich benachrichtigen lassen. Dafür gibt es Programme bzw. Dienste - sogenannte '''RSS-Reader'''. Die Webseiten selbst bieten dafür die Funktion des '''RSS-Newsfeeds''' an. Meist erkennbar an einem kleinen Zeichen (vgl. Abb. RSS-Feed). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele wären [[Blog|Blogs]], Nachrichtenseiten oder auch Seiten von Zeitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abonnenten eines RSS-Newsfeeds bleiben mittels RSS-Reader auf dem Laufenden, &amp;quot;ohne dass diese den Blog besuchen müssen.&amp;quot; (Niegemann, 2008: 524 &amp;lt;ref&amp;gt;Niegemann, H.M., Domagk, S., Hessel, S., Hein, A., Hupfer, M., Zobel, A. (2008): Kompendium multimediales Lernen. Berlin Heidelberg: Springer, S. 524&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jennifer Olearczyk</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=RSS-Feed&amp;diff=1100</id>
		<title>RSS-Feed</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=RSS-Feed&amp;diff=1100"/>
		<updated>2014-03-04T11:14:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jennifer Olearczyk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:RSS-Newsfeed.jpg|150px|RSS-Feed|alt=RSS-Feed|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RSS steht ursprünglich für ''Rich Site Summary'', später wurde es auch mit ''Really Simple Syndication'' übersetzt. Informationen über einer Website&lt;br /&gt;
werden in Kurzform mittels RSS zusammengefasst. &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.e-teaching.org/didaktik/recherche/quellen/rss/index_html RSS auf e-teaching.org] 20.12.2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über jegliche Änderungen kann man sich benachrichtigen lassen. Dafür gibt es Programme bzw. Dienste - sogenannte '''RSS-Reader'''. Die Webseiten selbst bieten dafür die Funktion des '''RSS-Newsfeeds''' an. Meist erkennbar an einem kleinen Zeichen (vgl. Abb. RSS-Feed). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele wären [[Blog|Blogs], Nachrichtenseiten oder auch Seiten von Zeitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abonnenten eines RSS-Newsfeeds bleiben mittels RSS-Reader auf dem Laufenden, &amp;quot;ohne dass diese den Blog besuchen müssen.&amp;quot; (Niegemann, 2008: 524 &amp;lt;ref&amp;gt;Niegemann, H.M., Domagk, S., Hessel, S., Hein, A., Hupfer, M., Zobel, A. (2008): Kompendium multimediales Lernen. Berlin Heidelberg: Springer, S. 524&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jennifer Olearczyk</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Podcast&amp;diff=1067</id>
		<title>Podcast</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Podcast&amp;diff=1067"/>
		<updated>2014-03-04T11:13:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jennifer Olearczyk: /* Podcast-Produktion durch Lernende */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Didaktische Bausteine]]&lt;br /&gt;
Ein Podcast ist eine über das Internet veröffentlichte, zeit- sowie ortsunabhängig abrufbare Sendung (On-Demand). Diese Sendung kann auditiv oder auch audiovisuell aufbereitetes Material umfassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzszenarien ==&lt;br /&gt;
=== Kategorien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Art des Formates von Podcasts werden verschiedene Ausführungen unterschieden.&lt;br /&gt;
* Ein Audio-Podcast ist eine Mediendatei, die ausschließlich reine Tonaufnahmen, d. h. nur ein Audio-Signal enthält. Ein großer Vorteil von Audio-Podcasts ist die leichte Herstellung derartiger Podcasts und die einfache Einbindung aber auch Verbreitung z. B. über Dateien im mp3-Format.&lt;br /&gt;
* Vodcasts, auch als Videocasts bezeichnet, beinhalten Ton- und Videoaufzeichnung (z. B. des Referenten). Ein wesentlicher Vorteil gegenüber reinen Audio-Podcasts ist eine Ergänzung durch visuelle Darstellungen. Oftmals werden insbesondere mit langen Videocasts sehr große Datenmengen erzeugt, deshalb werden die Podcasts teilweise über eine Streaming-Quelle aufgerufen.&lt;br /&gt;
* Screen- oder Slidecasts sind audiovisuelle Podcasts. Audio- und Videostream liegen nebeneinander vor, zudem können z. B. Folienpräsentationen und Bildschirmaufzeichnungen einbezogen werden. Häufig werden Screencasts als Tutorials, eine visualisierte Form einer Gebrauchsanweisung oder einer Kenntnisvermittlung, bereitgestellt. &lt;br /&gt;
* Doccasts transportieren parallel Textinformationen. Zumeist werden Dokumente in pdf-Format genutzt.&lt;br /&gt;
* Werden die oben genannten Podcast-Formate mit Zusatzinformationen angereichert, dann liegt ein Enhanced Podcast vor. In einem Enhanced Podcast wird eine Audio- bzw. Video-Datei z. B. durch digitalisierte Folien, elektronische Verweise (links), Steuerungsfunktionen und/oder Kapitelmarkierungen erweitert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;podcast&amp;quot;&amp;gt;http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/index_html (Stand 13.10.2013)&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Podcasts mit dem Ziel der Wissensvermittlung können alle angegebenen Formate nutzen. In der Literatur  werden Lehr-/Lernpodcasts auch als Educast (educational Podcast) bezeichnet. &amp;lt;ref&amp;gt; Arnold, P.; Kilian, L.; Thillosen, A.; Zimmer, G.: Handbuch E-Learning. Lehren und Lernen mit digitalen Medien. W.Bertelsmann Verlag GmbH &amp;amp;Co KG, Bielefeld 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel für einen Vodcast&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt; &lt;br /&gt;
  &amp;lt;iframe width=&amp;quot;500&amp;quot; height=&amp;quot;281&amp;quot;&lt;br /&gt;
  src=&amp;quot;http://player.vimeo.com/video/66076787&amp;quot;&lt;br /&gt;
  frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; allowfullscreen&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ziele der Integration von Podcasts in der Lehre === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Präsentation von Lehr-/Lerninhalten&lt;br /&gt;
* Verbreitung von Mitteilungen und Informationen&lt;br /&gt;
* Interaktion zwischen Nutzern und Systemen &lt;br /&gt;
* Kollaboration &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Podcasts können, wie alle E-Learning-Bausteine, entsprechend den drei verschiedenen Basiskonzepten bzw. typischen Möglichkeiten Ergänzung, Integration und [[Virtualisierungsgrad|Virtualisieren]] eingesetzt werden. &amp;lt;ref name=&amp;quot;podcast&amp;quot;&amp;gt;http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/index_html&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Bachmann, G.; Dittler, Martina: „Integration von E-Learning in die Hochschule: Umsetzung einer gesamtuniversitären Strategie an der Universität Basel“. In: Bremer, C. und Kohl, K. E. (Hsrg.): E-Learning Strategien und E-Learning Kompetenzen an Hochschulen. Bielefeld 2004&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Linierte Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;liniert&amp;quot; style=&amp;quot;float: left; margin: 33px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Basiskonzepte&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;gerade&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Ergänzung: Podcasts als Erweiterung bzw. Ergänzung von Präsenzlehre – zumeist nicht verpflichtend&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Integration: Podcasts in Kombination mit Präsenz- und Online-Zeiten – zumeist nicht verpflichtend&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;gerade&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Virtualisieren: Podcasts vollständig in Online-Veranstaltungen zur Wissensvermittlung integriert - verpflichtend&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Podcast-Produktion ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Podcasts können sowohl von den Lehrenden als auch den Studierenden erstellt werden. Der Aufwand zur Erstellung eines Podcasts, hängt vom gewünschten Format ab. Reine Audio-Podcasts können mit geringem Aufwand aufgezeichnet werden, Enhanced Podcasts hingegen benötigen je nach gewünschten Zusatzinformationen einen höheren Bearbeitungsaufwand.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
==== Podcast-Produktion durch Lehrende ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lehrende können Podcasts in unterschiedlichen Szenarien in E-Learning–Arrangements einbinden. Möglichkeiten der Podcast-Produktion für Lehrende umfassen z. B.: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Vorlesungs- und Seminarmitschnitte&lt;br /&gt;
:* als Enhanced Podcast aufbereitete Vorlesungen&lt;br /&gt;
:* Kommentare zu Übungen und Aufgaben zumeist in Form von Audiocasts&lt;br /&gt;
:* Podcasts mit ergänzenden Informationen z. B. Forschungsergebnisse und aktuelle Bezüge &lt;br /&gt;
:* Interviews mit Experten aus der Wirtschaft&lt;br /&gt;
:* eine Form der Rückmeldung an Studierende etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Textbox &lt;br /&gt;
| titel = &lt;br /&gt;
Vorteile des Bereitstellung von Podcasts in der Lehre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| text = &lt;br /&gt;
* Podcasts unterstützen zeit- und ortsunabhängiges, ans eigene Lerntempo angepasstes Lernen&lt;br /&gt;
* für Veranstaltungen gilt, dass diese z. B. bei Krankheit nachgearbeitet werden können&lt;br /&gt;
* zusätzliche Informationen können schnell verbreitet werden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style = width: 40% &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am weitesten verbreitete Methode in der Lehre ist die Bereitstellung von Vorlesungsmitschnitten zur Unterstützung der Studierenden bei der Vor- und Nachbereitung der Lerninhalte. An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg steht den Lehrenden ein E-Vorlesungsservice bereit. Dieser übernimmt den organisatorischen Ablauf, sowohl die Mitschnitte als auch die Nachbereitung und Einbindung der Aufzeichnungen ins [[LMS|Lernmanagementsystem]] [[ILIAS]]. Vollständig digitalisierte Vorlesungen können z. B. als Enhanced Podcast mit dem Vorlesungssystem Matterhorn (an der MLU noch im Aufbau) gestaltet werden. Die Einbindung der Aufzeichnungen in Lernplattformen und speziell in die bestehenden Lernplattformen Stud.IP und ILIAS ist unkompliziert. Neben dem Angebot für die Studierenden ermöglichen Podcasts den Lehrenden zudem eine Reflextion der eigenen Lehrveranstaltung. Damit können Attraktivität und Qualität von Lehrveranstaltungen gesteigert werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Vielfältigkeit der Möglichkeiten zur Gestaltung eigenen Lehrveranstaltung erfordert von den Lehrenden eine intensive Auseinandersetzung mit der Frage, ob Mitschnitte für die Veranstaltung geeignet sind und für die Studierenden einen Mehrwert aufweisen. Dabei müssen Konzepte zwangsweise [[E-Didaktik|fachdidaktische Aspekte]] berücksichtigen, um die Lernumwelt sinnvoll zu gestalten. In dem Folgenden gezeigten Podcast diskutieren die Professoren der MLU Ulrich Kortenkamp (Didaktik der Mathematik) und Martin Lindner (Didaktik der Biologie) am Rande auch über die Einbindung von Vorlesungsmitschnitten in ihre Veranstaltung. Dabei stellt Ulrich Kortenkamp den Nutzen und die Vorteile seiner Mitschnitte heraus und geht auf Podcasts als „individuelles Lernerlebnis“ ein. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt; &lt;br /&gt;
  &amp;lt;iframe width=&amp;quot;500&amp;quot; height=&amp;quot;281&amp;quot;&lt;br /&gt;
  src=&amp;quot;http://player.vimeo.com/video/69241132&amp;quot;&lt;br /&gt;
  frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; allowfullscreen&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den genannten Vorteilen, die der Einsatz von Podcasts bietet, müssen auch Nachteile benannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nicht alle fachlichen Inhalte eignen sich für die Vermittlung über Podcasts.  &lt;br /&gt;
* Studierende haben keinen direkten Kontakt zum Dozenten und können nicht sofort nachfragen. &lt;br /&gt;
* [[Selbstgesteuertes Lernen|Studierende müssen eine hohe Motivation zeigen]], da oftmals zu Hause eine größere Gefahr der Ablenkung besteht. &lt;br /&gt;
* Insbesondere für Podcasts, die nicht über eine interne Plattform der Hochschule bereitgestellt werden, sondern öffentlich im Netz verfügbar sind, ist eine Einhaltung des [[Urheberrecht|Urheberrechts]] zu beachten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;podcast&amp;quot;&amp;gt;http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/index_html(Stand 13.10.2013)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Podcast-Produktion durch Lernende ==== &lt;br /&gt;
Podcast-Produktion durch Lernende umfassen z. B.: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:* Referate in Form von Podcasts&lt;br /&gt;
:* Ergebnisdarstellung von Projektarbeiten&lt;br /&gt;
:* Insbesondere Audiocasts zur Reflektion&lt;br /&gt;
:* Sprachtraining&lt;br /&gt;
:* Erarbeitung von Video-Tutorials&lt;br /&gt;
:* Audioguides etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studierenden können hier die [[Sozialformen]] Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit etabliert werden. Durch die eigenständige Erstellung der Podcasts zur Präsentation wird eine aktive fachliche Auseinandersetzung mit den Inhalten notwendig. Zudem wird die [[Medienkompetenz]] der Studierenden gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeitaufwand für Erstellung und Durchführung ===&lt;br /&gt;
Der Zeitaufwand für die direkte Erstellung eines Podcasts ist abhängig von der inhaltlichen Ausgestaltung und Länge des Beitrages. Dabei muss unterschieden werden, ob es sich um einen reinen Mitschnitt oder ein Drehbuch mit Storyboard handelt. Letztere sind zumeist sehr zeitaufwändig, da neben dem Konzept zumeist Texte geschrieben und eingesprochen werden müssen. Hier müssen verstärkt Aufwand und Nutzen abgewägt werden. Zudem ist bei der Planung der Einbindung von Podcasts in eine Lehrveranstaltung der gewünschte Virtualisierungsgrad einzubeziehen. Von den Lehrenden ist im Vorfeld zu bedenken, ob die Podcasts als Ergänzungs- oder Integrationsangebot gelten, sodass nach wie vor die Präsenzlehre im Vordergrund steht, oder ob das Angebot Online ausgerichtet und vollständig virtuell sein soll. Für die Organisations- und Arbeitsabläufe ergibt sich daraus ein unterschiedlicher Zeitaufwand. &amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bachmann, G.; Haefeli, O.; Kindt, M.: Campus 2002: Die virtuelle Hochschule in der Konsolidierungsphase, Reihe Medien in der Wissenschaft, Münster: Waxmann, Bd. 18, S. 87-97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsatzszenarien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vorlesung, Seminar, Übung, Audio-Konferenz (Mitschnitt z. B. als Audio oder Video)&lt;br /&gt;
* Hybridform (anreichern z. B. mit visuellen Elementen, Verschlagwortung) &lt;br /&gt;
* von Studierenden erstellte Aufgaben und Übungen, ausgerichtet auf die fachliche Auseinandersetzung mit den Inhalten&lt;br /&gt;
* Interaktive Audio-Anwendung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Didaktische Konzeptionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Textbox &lt;br /&gt;
| titel = &lt;br /&gt;
Didaktisch-methodische Analyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| text = &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wozu? - Lehr-/Lernziele&lt;br /&gt;
* Was? - Inhalt&lt;br /&gt;
* Wer? - Zielgruppe&lt;br /&gt;
* Wann? Wo? - Lehr-/Lernsituation&lt;br /&gt;
* Wie? - Methodik&lt;br /&gt;
* Womit? - Medien &amp;lt;ref&amp;gt;Ballod, M.: Vortrag Basiswissen. Grundlagen beim E-Learning. 2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style = width: 24% &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Didaktisch-methodische Analyse ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Podcasts auch in Form von Vorlesungsaufzeichnungen erfordern oftmals eine neue Strukturierung der Vorlesungsinhalte. Der Integration von Podcasts in das Lehrkonzept sollte eine didaktisch-methodische Analyse voranstellen. Für die Planung von Podcasts müssen, wie bei allem anderen E-Learning-Einheiten, die Zielgruppe und die Ziele, die der Lernende erreichen soll, klar definiert werden. Aus diesen Zielen ist die Ableitung kleinerer Feinziele notwendig, um die zumeist im Veranstaltungsverlauf vergleichsweise kleine Lerneinheit zu planen. Es ist zu berücksichtigen ob z. B. auf Vorkenntnissen der Studierenden aufgebaut werden soll oder zudem den Studierenden Zusatzmaterial übergeben oder Aufgaben erteilt werden. &amp;lt;ref&amp;gt;http://publik.tuwien.ac.at/files/PubDat_173622.pdf S.70-79 (Stand 13.10.2013)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus didaktischer Sicht sollten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Länge eines Podcasts 20-30 Minuten nicht überschreiten&lt;br /&gt;
* eine sinnvolle Gliederung in Kapitel und Abschnitte unbedingt einbezogen werden&lt;br /&gt;
* die einzelnen Inhalte separat aufrufbar sein.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Textbox &lt;br /&gt;
| titel = &lt;br /&gt;
Qualitätsmerkmale&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| text = &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Qualität der Fachinhalte  &lt;br /&gt;
* Aufnahmequalität des Podcasts (z. B. Hintergrundgeräusche, Sprachqualität)&lt;br /&gt;
* Qualität der Navigation und Handhabung und Auffindbarkeit&lt;br /&gt;
* Aktualität des Podcasts (Weiterverwendung)&amp;lt;ref name=&amp;quot;podcast&amp;quot;&amp;gt;http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/index_html(Stand 13.10.2013)&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style = width: 40% &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standards und Qualitätsmerkmale === &lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Vorteile von Podcasts voll ausschöpfen zu können, müssen einige Standards und Qualitätsmerkmale gewährleistet sein. Die Qualität eines Podcasts wird dabei zum einen hauptsächlich an der fachlichen Qualität der Inhalte und deren Strukturierung gemessen, zum anderen an der Qualität der Aufnahme. Hier ist sowohl auf die Bildqualität, als auch die Qualität des Audio-Streams zu achten. Zusätzlich wird die Güte eines bereitgestellten Podcasts dadurch bestimmt, ob der Lernende oder Nutzer die Möglichkeit hat, gut zu navigieren, d. h. innerhalb des Podcasts in den Lerneinheiten und Themen unkompliziert zu wechseln. &amp;lt;ref name=&amp;quot;podcast&amp;quot;&amp;gt;http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/index_html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sozialformen ===&lt;br /&gt;
* Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kompetenzen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Einsatz des Bausteins werden unterschiedliche Kompetenzen gefördert.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf Seiten der Lehrenden:&lt;br /&gt;
* Methodenkompetenz&lt;br /&gt;
* Medienkompetenz&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Auf Seiten der Lernenden:&lt;br /&gt;
* Methoden- und Sozialkompetenz&lt;br /&gt;
* Selbstorganisiertes Lernen&lt;br /&gt;
* Medienkompetenz&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
* Zu Beginn der Lehrveranstaltung sollte die Thematik, die der Podcast umfasst, verdeutlicht werden. Es ist zudem sinnvoll, die Anforderungen an den Lernenden z. B. in Bezug auf Vorwissen oder auch die Bearbeitungszeit mitzuteilen. &lt;br /&gt;
* Für Podcasts in Form von Vorlesungsaufzeichnungen ist es vorteilhaft, die Lerneinheit in kleinere thematisch abgeschlossene Themengebiete zu zerlegen bzw. eine Verschlagwortung vorzunehmen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Workflow - Einarbeiten von Podcasts ==&lt;br /&gt;
=== Workflow - Anbindung über Stud.IP als Lernobjekt in ILIAS ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten Podcasts an eine Veranstaltung anzubinden. Im Folgenden wird die Vorgehensweise der Anbindung eines ILIAS Lernmoduls an Stud.IP und die anschließende Integration von Podcasts bzw. Vorlesungsaufzeichnungen in das ILIAS-Lernmodul beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot; caption=&amp;quot;&amp;quot; widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einbau1.png| 1. Loggen Sie sich dazu mit Ihren Zugangsdaten in Stud.IP ein und gehen Sie in Ihre Veranstaltung.&lt;br /&gt;
Einbau2.png| 2. Gehen Sie nun auf den Reiter „+“, um die Inhaltselemente des Kurses zu konfigurieren.&lt;br /&gt;
Einbau3.png| 3. Aktivieren Sie die Lernobjekte-Schnittstelle, indem Sie danach auf „übernehmen“ klicken&lt;br /&gt;
Einbau4.png| 4. Sie finden nun den Reiter Lernobjekte in Ihrer Übersicht.&lt;br /&gt;
Einbau5.png| 5. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Lernobjekte hinzufügen/entfernen“.&lt;br /&gt;
Einbau6.png| 6. Wählen Sie „ILIAS4-URZ“ aus und betätigen die Schaltfläche „auswählen“. &lt;br /&gt;
Einbau7.png| 7. Der Kurs wurde im ILIAS angelegt und Sie können den Kurs öffnen, indem Sie die Schaltfläche „ILIAS-Kurs öffnen“ betätigen.&lt;br /&gt;
Einbau8.png| 8. Betätigen Sie nun die Schaltfläche „Neues Objekt hinzufügen“.&lt;br /&gt;
Einbau9.png| 9. Wählen Sie „Lernmodul ILIAS“ aus der Liste aus.&lt;br /&gt;
Einbau10.png| 10. Im Fenster „Neues ILIAS-Lernmodul anlegen“ müssen Sie dem Lernmodul einen Titel geben. &lt;br /&gt;
Einbau11.png| 11. Optional können Sie eine Beschreibung einfügen.&lt;br /&gt;
Einbau12.png| 12. Danach klicken Sie auf „ILIAS-Lernmodul anlegen“.&lt;br /&gt;
Einbau13.png| 13. Das Lernmodul wird geöffnet. Sie können ein Kapitel anlegen. Geben Sie hierzu den Titel ein und bestätigen Sie mit der Schaltfläche „Titel speichern“.&lt;br /&gt;
Einbau14.png| 14. Durch Anklicken „Bearbeiten“ wird eine Seite im Kapitel angelegt.&lt;br /&gt;
Einbau15.png| 15. Geben Sie der Seite einen Titel (z. B. den Ihrer Vorlesung) und speichern Sie durch betätigen der Schaltfläche „Titel speichern“.&lt;br /&gt;
Einbau16.png| 16. Es öffnet sich die Seite. Durch Anklicken von „+“ öffnet sich ein Menü. Hier wählen Sie die Option „Bild/Audio/Video einfügen“.&lt;br /&gt;
Einbau17.png| 17. Geben Sie einen Titel ein und bestätigen, dass Sie das Video über eine URL einbinden wollen.&lt;br /&gt;
Einbau18.png| 18. Nun übernehmen Sie die URL in das vorgesehene Feld (Sie erhalten den Link nach dem Schnitt und der Ablage Ihrer Vorlesung auf dem Medienserver).&lt;br /&gt;
Einbau19.png| 19. Im nächsten Schritt können Sie die Größe anpassen. Geben Sie (wenn Ihnen keine anderen Formatvorgaben von uns übergeben werden) für die Breite 800 und die Höhe 450 ein. Achten Sie darauf, dass Sie einen Haken bei „Proportionen beibehalten&amp;quot; setzen.&lt;br /&gt;
Einbau20.png| 20. Speichern Sie anschließend die Einstellungen und es erscheint: Medienobjekt gespeichert.&lt;br /&gt;
Einbau21.png| 21. Rufen Sie jetzt die Seite auf.&lt;br /&gt;
Einbau22.png| 22. Es erscheint das Video, das durch Bedienen des Abspiel-Buttons gestartet werden kann.&lt;br /&gt;
Einbau23.png| 23. Im nächsten Schritt klicken Sie das erstellte Lernmodul an.&lt;br /&gt;
Einbau24.png| 24. Gehen Sie nun zu den Einstellungen.&lt;br /&gt;
Einbau25.png| 25. Schalten Sie das Lernmodul „Online&amp;quot; und speichern die Einstellung.&lt;br /&gt;
Einbau26.png| 26. Sie erhalten eine Bestätigung, dass Ihre Änderungen gespeichert sind. Das Lernmodul (und somit auch das Video) ist nun von den Studierenden abrufbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Workflow - Anbindung als Informationsseite an einen Stud.IP-Kurs ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden Abschnitt finden Sie den Workflow zum Anbinden eines Videos an Ihre Stud.IP-Veranstaltung. Die Einbindung erfolgt als Informationsseite, der Videoabruf für die Teilnehmer über den angelegten Reiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot; caption=&amp;quot;&amp;quot; widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
StudIP1.png| 1. Loggen Sie sich dazu mit Ihren Zugangsdaten in Stud.IP ein und gehen Sie auf „Meine Veranstaltungen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
StudIP2.png| 2. Wählen Sie die Veranstaltung aus, an die das Video angebunden werden soll.&lt;br /&gt;
StudIP3.png| 3. Gehen Sie nun auf den Reiter „+“, um die Inhaltselemente des Kurses zu konfigurieren.&lt;br /&gt;
StudIP4.png| 4. Stellen Sie die „Freie Informationsseite“ auf „an“ und übernehmen Sie diese Einstellung.&lt;br /&gt;
StudIP5.png| 5. Ihnen wird angezeigt: „Die veränderte Konfiguration wurde übernommen“. Klicken Sie nun auf den Reiter „Informationen“.&lt;br /&gt;
StudIP6.png| 6. Ein neuer Reiter „Informationen“ wird angelegt. Gehen Sie auf bearbeiten, um die Informationen einzuarbeiten.&lt;br /&gt;
StudIP7.png| 7. Im Eingabefeld Informationen können Sie nun den Titel für den Reiter eingeben z. B. „Vorlesung“.&lt;br /&gt;
StudIP8.png| 8. In das darunter liegende Eingabefeld geben Sie die Information „[video:850]“ ein und den Link zum Mediaserver (850 gibt die Größe/Breite des Videobildes an). Klicken Sie im Anschluss auf die Schaltfläche „übernehmen“.&lt;br /&gt;
StudIP9.png| 9. Die Änderungen wurden übernommen. Das Video kann nun von allen Kursteilnehmern über den Play-Button abgerufen werden.&lt;br /&gt;
StudIP10.png| 10. Möchten Sie weitere Videos einbinden, gehen Sie auf den Reiter „Neuen Eintrag einfügen“ und wiederholen Sie die Schritte 7-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Literatur=&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
= Internetressourcen =&lt;br /&gt;
:* [http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/index_html Podcast (Didaktik)(Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/langtext_podcast_04_09_07.pdf Podcasts: Neue Chancen für die universitäre Bildung (Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://pb21.de/files/2011/05/Podcasting-fu%C2%A6%C3%AAr-Einsteiger-1.21.pdf/ Podcasting für Einsteiger (Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://winfwiki.wi-fom.de/index.php/Einsatzm%C3%B6glichkeiten_von_Podcasts_zur_Unterst%C3%BCtzung_der_Lehre Einsatzmöglichkeiten von Podcasts zur Unterstützung der Lehre (Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://fmysql.tu-graz.ac.at/~karl/verlagspdf/podcasting_tagungsband.pdf Lifetime Podcasting (Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://www2.informatik.uni-osnabrueck.de/papers_pdf/2006_05.pdf Techniken und Einsatzszenarien für Podcasts in der universitären Lehre (Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://www.blogs.uni-osnabrueck.de/web20/2008/07/31/metapodcastserie-zum-thema-lernen-mit-podcasts/ Metapodcastserie zum Thema “Lernen mit Podcasts” (Stand: 12.10.2013]&lt;br /&gt;
:* [http://hermes.unibw-hamburg.de/werkstatt/berichte/bericht20.pdf Podcasting in der Lehre: Bericht über den Einsatz an der Helmut-Schmidt-Universität (Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://www.podcast.de/podcasting/schritt-fuer-schritt-erklaert podcasting Schritt für Schritt erklärt (Stand: 12.10.2013)]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jennifer Olearczyk</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Podcast&amp;diff=1066</id>
		<title>Podcast</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Podcast&amp;diff=1066"/>
		<updated>2014-03-04T11:09:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jennifer Olearczyk: /* Podcast-Produktion durch Lernende */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Didaktische Bausteine]]&lt;br /&gt;
Ein Podcast ist eine über das Internet veröffentlichte, zeit- sowie ortsunabhängig abrufbare Sendung (On-Demand). Diese Sendung kann auditiv oder auch audiovisuell aufbereitetes Material umfassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzszenarien ==&lt;br /&gt;
=== Kategorien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Art des Formates von Podcasts werden verschiedene Ausführungen unterschieden.&lt;br /&gt;
* Ein Audio-Podcast ist eine Mediendatei, die ausschließlich reine Tonaufnahmen, d. h. nur ein Audio-Signal enthält. Ein großer Vorteil von Audio-Podcasts ist die leichte Herstellung derartiger Podcasts und die einfache Einbindung aber auch Verbreitung z. B. über Dateien im mp3-Format.&lt;br /&gt;
* Vodcasts, auch als Videocasts bezeichnet, beinhalten Ton- und Videoaufzeichnung (z. B. des Referenten). Ein wesentlicher Vorteil gegenüber reinen Audio-Podcasts ist eine Ergänzung durch visuelle Darstellungen. Oftmals werden insbesondere mit langen Videocasts sehr große Datenmengen erzeugt, deshalb werden die Podcasts teilweise über eine Streaming-Quelle aufgerufen.&lt;br /&gt;
* Screen- oder Slidecasts sind audiovisuelle Podcasts. Audio- und Videostream liegen nebeneinander vor, zudem können z. B. Folienpräsentationen und Bildschirmaufzeichnungen einbezogen werden. Häufig werden Screencasts als Tutorials, eine visualisierte Form einer Gebrauchsanweisung oder einer Kenntnisvermittlung, bereitgestellt. &lt;br /&gt;
* Doccasts transportieren parallel Textinformationen. Zumeist werden Dokumente in pdf-Format genutzt.&lt;br /&gt;
* Werden die oben genannten Podcast-Formate mit Zusatzinformationen angereichert, dann liegt ein Enhanced Podcast vor. In einem Enhanced Podcast wird eine Audio- bzw. Video-Datei z. B. durch digitalisierte Folien, elektronische Verweise (links), Steuerungsfunktionen und/oder Kapitelmarkierungen erweitert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;podcast&amp;quot;&amp;gt;http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/index_html (Stand 13.10.2013)&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Podcasts mit dem Ziel der Wissensvermittlung können alle angegebenen Formate nutzen. In der Literatur  werden Lehr-/Lernpodcasts auch als Educast (educational Podcast) bezeichnet. &amp;lt;ref&amp;gt; Arnold, P.; Kilian, L.; Thillosen, A.; Zimmer, G.: Handbuch E-Learning. Lehren und Lernen mit digitalen Medien. W.Bertelsmann Verlag GmbH &amp;amp;Co KG, Bielefeld 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel für einen Vodcast&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt; &lt;br /&gt;
  &amp;lt;iframe width=&amp;quot;500&amp;quot; height=&amp;quot;281&amp;quot;&lt;br /&gt;
  src=&amp;quot;http://player.vimeo.com/video/66076787&amp;quot;&lt;br /&gt;
  frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; allowfullscreen&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ziele der Integration von Podcasts in der Lehre === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Präsentation von Lehr-/Lerninhalten&lt;br /&gt;
* Verbreitung von Mitteilungen und Informationen&lt;br /&gt;
* Interaktion zwischen Nutzern und Systemen &lt;br /&gt;
* Kollaboration &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Podcasts können, wie alle E-Learning-Bausteine, entsprechend den drei verschiedenen Basiskonzepten bzw. typischen Möglichkeiten Ergänzung, Integration und [[Virtualisierungsgrad|Virtualisieren]] eingesetzt werden. &amp;lt;ref name=&amp;quot;podcast&amp;quot;&amp;gt;http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/index_html&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Bachmann, G.; Dittler, Martina: „Integration von E-Learning in die Hochschule: Umsetzung einer gesamtuniversitären Strategie an der Universität Basel“. In: Bremer, C. und Kohl, K. E. (Hsrg.): E-Learning Strategien und E-Learning Kompetenzen an Hochschulen. Bielefeld 2004&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Linierte Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;liniert&amp;quot; style=&amp;quot;float: left; margin: 33px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Basiskonzepte&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;gerade&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Ergänzung: Podcasts als Erweiterung bzw. Ergänzung von Präsenzlehre – zumeist nicht verpflichtend&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Integration: Podcasts in Kombination mit Präsenz- und Online-Zeiten – zumeist nicht verpflichtend&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;gerade&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Virtualisieren: Podcasts vollständig in Online-Veranstaltungen zur Wissensvermittlung integriert - verpflichtend&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Podcast-Produktion ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Podcasts können sowohl von den Lehrenden als auch den Studierenden erstellt werden. Der Aufwand zur Erstellung eines Podcasts, hängt vom gewünschten Format ab. Reine Audio-Podcasts können mit geringem Aufwand aufgezeichnet werden, Enhanced Podcasts hingegen benötigen je nach gewünschten Zusatzinformationen einen höheren Bearbeitungsaufwand.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
==== Podcast-Produktion durch Lehrende ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lehrende können Podcasts in unterschiedlichen Szenarien in E-Learning–Arrangements einbinden. Möglichkeiten der Podcast-Produktion für Lehrende umfassen z. B.: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Vorlesungs- und Seminarmitschnitte&lt;br /&gt;
:* als Enhanced Podcast aufbereitete Vorlesungen&lt;br /&gt;
:* Kommentare zu Übungen und Aufgaben zumeist in Form von Audiocasts&lt;br /&gt;
:* Podcasts mit ergänzenden Informationen z. B. Forschungsergebnisse und aktuelle Bezüge &lt;br /&gt;
:* Interviews mit Experten aus der Wirtschaft&lt;br /&gt;
:* eine Form der Rückmeldung an Studierende etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Textbox &lt;br /&gt;
| titel = &lt;br /&gt;
Vorteile des Bereitstellung von Podcasts in der Lehre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| text = &lt;br /&gt;
* Podcasts unterstützen zeit- und ortsunabhängiges, ans eigene Lerntempo angepasstes Lernen&lt;br /&gt;
* für Veranstaltungen gilt, dass diese z. B. bei Krankheit nachgearbeitet werden können&lt;br /&gt;
* zusätzliche Informationen können schnell verbreitet werden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style = width: 40% &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am weitesten verbreitete Methode in der Lehre ist die Bereitstellung von Vorlesungsmitschnitten zur Unterstützung der Studierenden bei der Vor- und Nachbereitung der Lerninhalte. An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg steht den Lehrenden ein E-Vorlesungsservice bereit. Dieser übernimmt den organisatorischen Ablauf, sowohl die Mitschnitte als auch die Nachbereitung und Einbindung der Aufzeichnungen ins [[LMS|Lernmanagementsystem]] [[ILIAS]]. Vollständig digitalisierte Vorlesungen können z. B. als Enhanced Podcast mit dem Vorlesungssystem Matterhorn (an der MLU noch im Aufbau) gestaltet werden. Die Einbindung der Aufzeichnungen in Lernplattformen und speziell in die bestehenden Lernplattformen Stud.IP und ILIAS ist unkompliziert. Neben dem Angebot für die Studierenden ermöglichen Podcasts den Lehrenden zudem eine Reflextion der eigenen Lehrveranstaltung. Damit können Attraktivität und Qualität von Lehrveranstaltungen gesteigert werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Vielfältigkeit der Möglichkeiten zur Gestaltung eigenen Lehrveranstaltung erfordert von den Lehrenden eine intensive Auseinandersetzung mit der Frage, ob Mitschnitte für die Veranstaltung geeignet sind und für die Studierenden einen Mehrwert aufweisen. Dabei müssen Konzepte zwangsweise [[E-Didaktik|fachdidaktische Aspekte]] berücksichtigen, um die Lernumwelt sinnvoll zu gestalten. In dem Folgenden gezeigten Podcast diskutieren die Professoren der MLU Ulrich Kortenkamp (Didaktik der Mathematik) und Martin Lindner (Didaktik der Biologie) am Rande auch über die Einbindung von Vorlesungsmitschnitten in ihre Veranstaltung. Dabei stellt Ulrich Kortenkamp den Nutzen und die Vorteile seiner Mitschnitte heraus und geht auf Podcasts als „individuelles Lernerlebnis“ ein. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt; &lt;br /&gt;
  &amp;lt;iframe width=&amp;quot;500&amp;quot; height=&amp;quot;281&amp;quot;&lt;br /&gt;
  src=&amp;quot;http://player.vimeo.com/video/69241132&amp;quot;&lt;br /&gt;
  frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; allowfullscreen&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den genannten Vorteilen, die der Einsatz von Podcasts bietet, müssen auch Nachteile benannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nicht alle fachlichen Inhalte eignen sich für die Vermittlung über Podcasts.  &lt;br /&gt;
* Studierende haben keinen direkten Kontakt zum Dozenten und können nicht sofort nachfragen. &lt;br /&gt;
* [[Selbstgesteuertes Lernen|Studierende müssen eine hohe Motivation zeigen]], da oftmals zu Hause eine größere Gefahr der Ablenkung besteht. &lt;br /&gt;
* Insbesondere für Podcasts, die nicht über eine interne Plattform der Hochschule bereitgestellt werden, sondern öffentlich im Netz verfügbar sind, ist eine Einhaltung des [[Urheberrecht|Urheberrechts]] zu beachten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;podcast&amp;quot;&amp;gt;http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/index_html(Stand 13.10.2013)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Podcast-Produktion durch Lernende ==== &lt;br /&gt;
Podcast-Produktion durch Lernende umfassen z. B.: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:* Referate in Form von Podcasts&lt;br /&gt;
:* Ergebnisdarstellung von Projektarbeiten&lt;br /&gt;
:* Insbesondere Audiocasts zur Reflektion&lt;br /&gt;
:* Sprachtraining&lt;br /&gt;
:* Erarbeitung von Video-Tutorials&lt;br /&gt;
:* Audioguides etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studierenden können hier die Sozialformen Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit etabliert werden. Durch die eigenständige Erstellung der Podcasts zur Präsentation wird eine aktive fachliche Auseinandersetzung mit den Inhalten notwendig. Zudem wird die [[Medienkompetenz]] der Studierenden gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeitaufwand für Erstellung und Durchführung ===&lt;br /&gt;
Der Zeitaufwand für die direkte Erstellung eines Podcasts ist abhängig von der inhaltlichen Ausgestaltung und Länge des Beitrages. Dabei muss unterschieden werden, ob es sich um einen reinen Mitschnitt oder ein Drehbuch mit Storyboard handelt. Letztere sind zumeist sehr zeitaufwändig, da neben dem Konzept zumeist Texte geschrieben und eingesprochen werden müssen. Hier müssen verstärkt Aufwand und Nutzen abgewägt werden. Zudem ist bei der Planung der Einbindung von Podcasts in eine Lehrveranstaltung der gewünschte Virtualisierungsgrad einzubeziehen. Von den Lehrenden ist im Vorfeld zu bedenken, ob die Podcasts als Ergänzungs- oder Integrationsangebot gelten, sodass nach wie vor die Präsenzlehre im Vordergrund steht, oder ob das Angebot Online ausgerichtet und vollständig virtuell sein soll. Für die Organisations- und Arbeitsabläufe ergibt sich daraus ein unterschiedlicher Zeitaufwand. &amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bachmann, G.; Haefeli, O.; Kindt, M.: Campus 2002: Die virtuelle Hochschule in der Konsolidierungsphase, Reihe Medien in der Wissenschaft, Münster: Waxmann, Bd. 18, S. 87-97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsatzszenarien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vorlesung, Seminar, Übung, Audio-Konferenz (Mitschnitt z. B. als Audio oder Video)&lt;br /&gt;
* Hybridform (anreichern z. B. mit visuellen Elementen, Verschlagwortung) &lt;br /&gt;
* von Studierenden erstellte Aufgaben und Übungen, ausgerichtet auf die fachliche Auseinandersetzung mit den Inhalten&lt;br /&gt;
* Interaktive Audio-Anwendung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Didaktische Konzeptionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Textbox &lt;br /&gt;
| titel = &lt;br /&gt;
Didaktisch-methodische Analyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| text = &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wozu? - Lehr-/Lernziele&lt;br /&gt;
* Was? - Inhalt&lt;br /&gt;
* Wer? - Zielgruppe&lt;br /&gt;
* Wann? Wo? - Lehr-/Lernsituation&lt;br /&gt;
* Wie? - Methodik&lt;br /&gt;
* Womit? - Medien &amp;lt;ref&amp;gt;Ballod, M.: Vortrag Basiswissen. Grundlagen beim E-Learning. 2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style = width: 24% &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Didaktisch-methodische Analyse ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Podcasts auch in Form von Vorlesungsaufzeichnungen erfordern oftmals eine neue Strukturierung der Vorlesungsinhalte. Der Integration von Podcasts in das Lehrkonzept sollte eine didaktisch-methodische Analyse voranstellen. Für die Planung von Podcasts müssen, wie bei allem anderen E-Learning-Einheiten, die Zielgruppe und die Ziele, die der Lernende erreichen soll, klar definiert werden. Aus diesen Zielen ist die Ableitung kleinerer Feinziele notwendig, um die zumeist im Veranstaltungsverlauf vergleichsweise kleine Lerneinheit zu planen. Es ist zu berücksichtigen ob z. B. auf Vorkenntnissen der Studierenden aufgebaut werden soll oder zudem den Studierenden Zusatzmaterial übergeben oder Aufgaben erteilt werden. &amp;lt;ref&amp;gt;http://publik.tuwien.ac.at/files/PubDat_173622.pdf S.70-79 (Stand 13.10.2013)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus didaktischer Sicht sollten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Länge eines Podcasts 20-30 Minuten nicht überschreiten&lt;br /&gt;
* eine sinnvolle Gliederung in Kapitel und Abschnitte unbedingt einbezogen werden&lt;br /&gt;
* die einzelnen Inhalte separat aufrufbar sein.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Textbox &lt;br /&gt;
| titel = &lt;br /&gt;
Qualitätsmerkmale&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| text = &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Qualität der Fachinhalte  &lt;br /&gt;
* Aufnahmequalität des Podcasts (z. B. Hintergrundgeräusche, Sprachqualität)&lt;br /&gt;
* Qualität der Navigation und Handhabung und Auffindbarkeit&lt;br /&gt;
* Aktualität des Podcasts (Weiterverwendung)&amp;lt;ref name=&amp;quot;podcast&amp;quot;&amp;gt;http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/index_html(Stand 13.10.2013)&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style = width: 40% &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standards und Qualitätsmerkmale === &lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Vorteile von Podcasts voll ausschöpfen zu können, müssen einige Standards und Qualitätsmerkmale gewährleistet sein. Die Qualität eines Podcasts wird dabei zum einen hauptsächlich an der fachlichen Qualität der Inhalte und deren Strukturierung gemessen, zum anderen an der Qualität der Aufnahme. Hier ist sowohl auf die Bildqualität, als auch die Qualität des Audio-Streams zu achten. Zusätzlich wird die Güte eines bereitgestellten Podcasts dadurch bestimmt, ob der Lernende oder Nutzer die Möglichkeit hat, gut zu navigieren, d. h. innerhalb des Podcasts in den Lerneinheiten und Themen unkompliziert zu wechseln. &amp;lt;ref name=&amp;quot;podcast&amp;quot;&amp;gt;http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/index_html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sozialformen ===&lt;br /&gt;
* Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kompetenzen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Einsatz des Bausteins werden unterschiedliche Kompetenzen gefördert.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf Seiten der Lehrenden:&lt;br /&gt;
* Methodenkompetenz&lt;br /&gt;
* Medienkompetenz&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Auf Seiten der Lernenden:&lt;br /&gt;
* Methoden- und Sozialkompetenz&lt;br /&gt;
* Selbstorganisiertes Lernen&lt;br /&gt;
* Medienkompetenz&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
* Zu Beginn der Lehrveranstaltung sollte die Thematik, die der Podcast umfasst, verdeutlicht werden. Es ist zudem sinnvoll, die Anforderungen an den Lernenden z. B. in Bezug auf Vorwissen oder auch die Bearbeitungszeit mitzuteilen. &lt;br /&gt;
* Für Podcasts in Form von Vorlesungsaufzeichnungen ist es vorteilhaft, die Lerneinheit in kleinere thematisch abgeschlossene Themengebiete zu zerlegen bzw. eine Verschlagwortung vorzunehmen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Workflow - Einarbeiten von Podcasts ==&lt;br /&gt;
=== Workflow - Anbindung über Stud.IP als Lernobjekt in ILIAS ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten Podcasts an eine Veranstaltung anzubinden. Im Folgenden wird die Vorgehensweise der Anbindung eines ILIAS Lernmoduls an Stud.IP und die anschließende Integration von Podcasts bzw. Vorlesungsaufzeichnungen in das ILIAS-Lernmodul beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot; caption=&amp;quot;&amp;quot; widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einbau1.png| 1. Loggen Sie sich dazu mit Ihren Zugangsdaten in Stud.IP ein und gehen Sie in Ihre Veranstaltung.&lt;br /&gt;
Einbau2.png| 2. Gehen Sie nun auf den Reiter „+“, um die Inhaltselemente des Kurses zu konfigurieren.&lt;br /&gt;
Einbau3.png| 3. Aktivieren Sie die Lernobjekte-Schnittstelle, indem Sie danach auf „übernehmen“ klicken&lt;br /&gt;
Einbau4.png| 4. Sie finden nun den Reiter Lernobjekte in Ihrer Übersicht.&lt;br /&gt;
Einbau5.png| 5. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Lernobjekte hinzufügen/entfernen“.&lt;br /&gt;
Einbau6.png| 6. Wählen Sie „ILIAS4-URZ“ aus und betätigen die Schaltfläche „auswählen“. &lt;br /&gt;
Einbau7.png| 7. Der Kurs wurde im ILIAS angelegt und Sie können den Kurs öffnen, indem Sie die Schaltfläche „ILIAS-Kurs öffnen“ betätigen.&lt;br /&gt;
Einbau8.png| 8. Betätigen Sie nun die Schaltfläche „Neues Objekt hinzufügen“.&lt;br /&gt;
Einbau9.png| 9. Wählen Sie „Lernmodul ILIAS“ aus der Liste aus.&lt;br /&gt;
Einbau10.png| 10. Im Fenster „Neues ILIAS-Lernmodul anlegen“ müssen Sie dem Lernmodul einen Titel geben. &lt;br /&gt;
Einbau11.png| 11. Optional können Sie eine Beschreibung einfügen.&lt;br /&gt;
Einbau12.png| 12. Danach klicken Sie auf „ILIAS-Lernmodul anlegen“.&lt;br /&gt;
Einbau13.png| 13. Das Lernmodul wird geöffnet. Sie können ein Kapitel anlegen. Geben Sie hierzu den Titel ein und bestätigen Sie mit der Schaltfläche „Titel speichern“.&lt;br /&gt;
Einbau14.png| 14. Durch Anklicken „Bearbeiten“ wird eine Seite im Kapitel angelegt.&lt;br /&gt;
Einbau15.png| 15. Geben Sie der Seite einen Titel (z. B. den Ihrer Vorlesung) und speichern Sie durch betätigen der Schaltfläche „Titel speichern“.&lt;br /&gt;
Einbau16.png| 16. Es öffnet sich die Seite. Durch Anklicken von „+“ öffnet sich ein Menü. Hier wählen Sie die Option „Bild/Audio/Video einfügen“.&lt;br /&gt;
Einbau17.png| 17. Geben Sie einen Titel ein und bestätigen, dass Sie das Video über eine URL einbinden wollen.&lt;br /&gt;
Einbau18.png| 18. Nun übernehmen Sie die URL in das vorgesehene Feld (Sie erhalten den Link nach dem Schnitt und der Ablage Ihrer Vorlesung auf dem Medienserver).&lt;br /&gt;
Einbau19.png| 19. Im nächsten Schritt können Sie die Größe anpassen. Geben Sie (wenn Ihnen keine anderen Formatvorgaben von uns übergeben werden) für die Breite 800 und die Höhe 450 ein. Achten Sie darauf, dass Sie einen Haken bei „Proportionen beibehalten&amp;quot; setzen.&lt;br /&gt;
Einbau20.png| 20. Speichern Sie anschließend die Einstellungen und es erscheint: Medienobjekt gespeichert.&lt;br /&gt;
Einbau21.png| 21. Rufen Sie jetzt die Seite auf.&lt;br /&gt;
Einbau22.png| 22. Es erscheint das Video, das durch Bedienen des Abspiel-Buttons gestartet werden kann.&lt;br /&gt;
Einbau23.png| 23. Im nächsten Schritt klicken Sie das erstellte Lernmodul an.&lt;br /&gt;
Einbau24.png| 24. Gehen Sie nun zu den Einstellungen.&lt;br /&gt;
Einbau25.png| 25. Schalten Sie das Lernmodul „Online&amp;quot; und speichern die Einstellung.&lt;br /&gt;
Einbau26.png| 26. Sie erhalten eine Bestätigung, dass Ihre Änderungen gespeichert sind. Das Lernmodul (und somit auch das Video) ist nun von den Studierenden abrufbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Workflow - Anbindung als Informationsseite an einen Stud.IP-Kurs ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden Abschnitt finden Sie den Workflow zum Anbinden eines Videos an Ihre Stud.IP-Veranstaltung. Die Einbindung erfolgt als Informationsseite, der Videoabruf für die Teilnehmer über den angelegten Reiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot; caption=&amp;quot;&amp;quot; widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
StudIP1.png| 1. Loggen Sie sich dazu mit Ihren Zugangsdaten in Stud.IP ein und gehen Sie auf „Meine Veranstaltungen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
StudIP2.png| 2. Wählen Sie die Veranstaltung aus, an die das Video angebunden werden soll.&lt;br /&gt;
StudIP3.png| 3. Gehen Sie nun auf den Reiter „+“, um die Inhaltselemente des Kurses zu konfigurieren.&lt;br /&gt;
StudIP4.png| 4. Stellen Sie die „Freie Informationsseite“ auf „an“ und übernehmen Sie diese Einstellung.&lt;br /&gt;
StudIP5.png| 5. Ihnen wird angezeigt: „Die veränderte Konfiguration wurde übernommen“. Klicken Sie nun auf den Reiter „Informationen“.&lt;br /&gt;
StudIP6.png| 6. Ein neuer Reiter „Informationen“ wird angelegt. Gehen Sie auf bearbeiten, um die Informationen einzuarbeiten.&lt;br /&gt;
StudIP7.png| 7. Im Eingabefeld Informationen können Sie nun den Titel für den Reiter eingeben z. B. „Vorlesung“.&lt;br /&gt;
StudIP8.png| 8. In das darunter liegende Eingabefeld geben Sie die Information „[video:850]“ ein und den Link zum Mediaserver (850 gibt die Größe/Breite des Videobildes an). Klicken Sie im Anschluss auf die Schaltfläche „übernehmen“.&lt;br /&gt;
StudIP9.png| 9. Die Änderungen wurden übernommen. Das Video kann nun von allen Kursteilnehmern über den Play-Button abgerufen werden.&lt;br /&gt;
StudIP10.png| 10. Möchten Sie weitere Videos einbinden, gehen Sie auf den Reiter „Neuen Eintrag einfügen“ und wiederholen Sie die Schritte 7-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Literatur=&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
= Internetressourcen =&lt;br /&gt;
:* [http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/index_html Podcast (Didaktik)(Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/langtext_podcast_04_09_07.pdf Podcasts: Neue Chancen für die universitäre Bildung (Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://pb21.de/files/2011/05/Podcasting-fu%C2%A6%C3%AAr-Einsteiger-1.21.pdf/ Podcasting für Einsteiger (Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://winfwiki.wi-fom.de/index.php/Einsatzm%C3%B6glichkeiten_von_Podcasts_zur_Unterst%C3%BCtzung_der_Lehre Einsatzmöglichkeiten von Podcasts zur Unterstützung der Lehre (Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://fmysql.tu-graz.ac.at/~karl/verlagspdf/podcasting_tagungsband.pdf Lifetime Podcasting (Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://www2.informatik.uni-osnabrueck.de/papers_pdf/2006_05.pdf Techniken und Einsatzszenarien für Podcasts in der universitären Lehre (Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://www.blogs.uni-osnabrueck.de/web20/2008/07/31/metapodcastserie-zum-thema-lernen-mit-podcasts/ Metapodcastserie zum Thema “Lernen mit Podcasts” (Stand: 12.10.2013]&lt;br /&gt;
:* [http://hermes.unibw-hamburg.de/werkstatt/berichte/bericht20.pdf Podcasting in der Lehre: Bericht über den Einsatz an der Helmut-Schmidt-Universität (Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://www.podcast.de/podcasting/schritt-fuer-schritt-erklaert podcasting Schritt für Schritt erklärt (Stand: 12.10.2013)]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jennifer Olearczyk</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Podcast&amp;diff=1065</id>
		<title>Podcast</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Podcast&amp;diff=1065"/>
		<updated>2014-03-04T11:07:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jennifer Olearczyk: /* Podcast-Produktion durch Lehrende */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Didaktische Bausteine]]&lt;br /&gt;
Ein Podcast ist eine über das Internet veröffentlichte, zeit- sowie ortsunabhängig abrufbare Sendung (On-Demand). Diese Sendung kann auditiv oder auch audiovisuell aufbereitetes Material umfassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzszenarien ==&lt;br /&gt;
=== Kategorien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Art des Formates von Podcasts werden verschiedene Ausführungen unterschieden.&lt;br /&gt;
* Ein Audio-Podcast ist eine Mediendatei, die ausschließlich reine Tonaufnahmen, d. h. nur ein Audio-Signal enthält. Ein großer Vorteil von Audio-Podcasts ist die leichte Herstellung derartiger Podcasts und die einfache Einbindung aber auch Verbreitung z. B. über Dateien im mp3-Format.&lt;br /&gt;
* Vodcasts, auch als Videocasts bezeichnet, beinhalten Ton- und Videoaufzeichnung (z. B. des Referenten). Ein wesentlicher Vorteil gegenüber reinen Audio-Podcasts ist eine Ergänzung durch visuelle Darstellungen. Oftmals werden insbesondere mit langen Videocasts sehr große Datenmengen erzeugt, deshalb werden die Podcasts teilweise über eine Streaming-Quelle aufgerufen.&lt;br /&gt;
* Screen- oder Slidecasts sind audiovisuelle Podcasts. Audio- und Videostream liegen nebeneinander vor, zudem können z. B. Folienpräsentationen und Bildschirmaufzeichnungen einbezogen werden. Häufig werden Screencasts als Tutorials, eine visualisierte Form einer Gebrauchsanweisung oder einer Kenntnisvermittlung, bereitgestellt. &lt;br /&gt;
* Doccasts transportieren parallel Textinformationen. Zumeist werden Dokumente in pdf-Format genutzt.&lt;br /&gt;
* Werden die oben genannten Podcast-Formate mit Zusatzinformationen angereichert, dann liegt ein Enhanced Podcast vor. In einem Enhanced Podcast wird eine Audio- bzw. Video-Datei z. B. durch digitalisierte Folien, elektronische Verweise (links), Steuerungsfunktionen und/oder Kapitelmarkierungen erweitert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;podcast&amp;quot;&amp;gt;http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/index_html (Stand 13.10.2013)&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Podcasts mit dem Ziel der Wissensvermittlung können alle angegebenen Formate nutzen. In der Literatur  werden Lehr-/Lernpodcasts auch als Educast (educational Podcast) bezeichnet. &amp;lt;ref&amp;gt; Arnold, P.; Kilian, L.; Thillosen, A.; Zimmer, G.: Handbuch E-Learning. Lehren und Lernen mit digitalen Medien. W.Bertelsmann Verlag GmbH &amp;amp;Co KG, Bielefeld 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel für einen Vodcast&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt; &lt;br /&gt;
  &amp;lt;iframe width=&amp;quot;500&amp;quot; height=&amp;quot;281&amp;quot;&lt;br /&gt;
  src=&amp;quot;http://player.vimeo.com/video/66076787&amp;quot;&lt;br /&gt;
  frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; allowfullscreen&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ziele der Integration von Podcasts in der Lehre === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Präsentation von Lehr-/Lerninhalten&lt;br /&gt;
* Verbreitung von Mitteilungen und Informationen&lt;br /&gt;
* Interaktion zwischen Nutzern und Systemen &lt;br /&gt;
* Kollaboration &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Podcasts können, wie alle E-Learning-Bausteine, entsprechend den drei verschiedenen Basiskonzepten bzw. typischen Möglichkeiten Ergänzung, Integration und [[Virtualisierungsgrad|Virtualisieren]] eingesetzt werden. &amp;lt;ref name=&amp;quot;podcast&amp;quot;&amp;gt;http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/index_html&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Bachmann, G.; Dittler, Martina: „Integration von E-Learning in die Hochschule: Umsetzung einer gesamtuniversitären Strategie an der Universität Basel“. In: Bremer, C. und Kohl, K. E. (Hsrg.): E-Learning Strategien und E-Learning Kompetenzen an Hochschulen. Bielefeld 2004&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Linierte Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;liniert&amp;quot; style=&amp;quot;float: left; margin: 33px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Basiskonzepte&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;gerade&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Ergänzung: Podcasts als Erweiterung bzw. Ergänzung von Präsenzlehre – zumeist nicht verpflichtend&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Integration: Podcasts in Kombination mit Präsenz- und Online-Zeiten – zumeist nicht verpflichtend&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;gerade&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Virtualisieren: Podcasts vollständig in Online-Veranstaltungen zur Wissensvermittlung integriert - verpflichtend&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Podcast-Produktion ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Podcasts können sowohl von den Lehrenden als auch den Studierenden erstellt werden. Der Aufwand zur Erstellung eines Podcasts, hängt vom gewünschten Format ab. Reine Audio-Podcasts können mit geringem Aufwand aufgezeichnet werden, Enhanced Podcasts hingegen benötigen je nach gewünschten Zusatzinformationen einen höheren Bearbeitungsaufwand.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
==== Podcast-Produktion durch Lehrende ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lehrende können Podcasts in unterschiedlichen Szenarien in E-Learning–Arrangements einbinden. Möglichkeiten der Podcast-Produktion für Lehrende umfassen z. B.: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Vorlesungs- und Seminarmitschnitte&lt;br /&gt;
:* als Enhanced Podcast aufbereitete Vorlesungen&lt;br /&gt;
:* Kommentare zu Übungen und Aufgaben zumeist in Form von Audiocasts&lt;br /&gt;
:* Podcasts mit ergänzenden Informationen z. B. Forschungsergebnisse und aktuelle Bezüge &lt;br /&gt;
:* Interviews mit Experten aus der Wirtschaft&lt;br /&gt;
:* eine Form der Rückmeldung an Studierende etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Textbox &lt;br /&gt;
| titel = &lt;br /&gt;
Vorteile des Bereitstellung von Podcasts in der Lehre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| text = &lt;br /&gt;
* Podcasts unterstützen zeit- und ortsunabhängiges, ans eigene Lerntempo angepasstes Lernen&lt;br /&gt;
* für Veranstaltungen gilt, dass diese z. B. bei Krankheit nachgearbeitet werden können&lt;br /&gt;
* zusätzliche Informationen können schnell verbreitet werden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style = width: 40% &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am weitesten verbreitete Methode in der Lehre ist die Bereitstellung von Vorlesungsmitschnitten zur Unterstützung der Studierenden bei der Vor- und Nachbereitung der Lerninhalte. An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg steht den Lehrenden ein E-Vorlesungsservice bereit. Dieser übernimmt den organisatorischen Ablauf, sowohl die Mitschnitte als auch die Nachbereitung und Einbindung der Aufzeichnungen ins [[LMS|Lernmanagementsystem]] [[ILIAS]]. Vollständig digitalisierte Vorlesungen können z. B. als Enhanced Podcast mit dem Vorlesungssystem Matterhorn (an der MLU noch im Aufbau) gestaltet werden. Die Einbindung der Aufzeichnungen in Lernplattformen und speziell in die bestehenden Lernplattformen Stud.IP und ILIAS ist unkompliziert. Neben dem Angebot für die Studierenden ermöglichen Podcasts den Lehrenden zudem eine Reflextion der eigenen Lehrveranstaltung. Damit können Attraktivität und Qualität von Lehrveranstaltungen gesteigert werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Vielfältigkeit der Möglichkeiten zur Gestaltung eigenen Lehrveranstaltung erfordert von den Lehrenden eine intensive Auseinandersetzung mit der Frage, ob Mitschnitte für die Veranstaltung geeignet sind und für die Studierenden einen Mehrwert aufweisen. Dabei müssen Konzepte zwangsweise [[E-Didaktik|fachdidaktische Aspekte]] berücksichtigen, um die Lernumwelt sinnvoll zu gestalten. In dem Folgenden gezeigten Podcast diskutieren die Professoren der MLU Ulrich Kortenkamp (Didaktik der Mathematik) und Martin Lindner (Didaktik der Biologie) am Rande auch über die Einbindung von Vorlesungsmitschnitten in ihre Veranstaltung. Dabei stellt Ulrich Kortenkamp den Nutzen und die Vorteile seiner Mitschnitte heraus und geht auf Podcasts als „individuelles Lernerlebnis“ ein. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt; &lt;br /&gt;
  &amp;lt;iframe width=&amp;quot;500&amp;quot; height=&amp;quot;281&amp;quot;&lt;br /&gt;
  src=&amp;quot;http://player.vimeo.com/video/69241132&amp;quot;&lt;br /&gt;
  frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; allowfullscreen&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den genannten Vorteilen, die der Einsatz von Podcasts bietet, müssen auch Nachteile benannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nicht alle fachlichen Inhalte eignen sich für die Vermittlung über Podcasts.  &lt;br /&gt;
* Studierende haben keinen direkten Kontakt zum Dozenten und können nicht sofort nachfragen. &lt;br /&gt;
* [[Selbstgesteuertes Lernen|Studierende müssen eine hohe Motivation zeigen]], da oftmals zu Hause eine größere Gefahr der Ablenkung besteht. &lt;br /&gt;
* Insbesondere für Podcasts, die nicht über eine interne Plattform der Hochschule bereitgestellt werden, sondern öffentlich im Netz verfügbar sind, ist eine Einhaltung des [[Urheberrecht|Urheberrechts]] zu beachten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;podcast&amp;quot;&amp;gt;http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/index_html(Stand 13.10.2013)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Podcast-Produktion durch Lernende ==== &lt;br /&gt;
Podcast-Produktion durch Lernende umfassen z. B.: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:* Referate in Form von Podcasts&lt;br /&gt;
:* Ergebnisdarstellung von Projektarbeiten&lt;br /&gt;
:* Insbesondere Audiocasts zur Reflektion&lt;br /&gt;
:* Sprachtraining&lt;br /&gt;
:* Erarbeitung von Video-Tutorials&lt;br /&gt;
:* Audioguides etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studierenden können hier die Sozialformen Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit etabliert werden. Durch die eigenständige Erstellung der Podcasts zur Präsentation wird eine aktive fachliche Auseinandersetzung mit den Inhalten notwendig. Zudem wird die Medienkompetenz der Studierenden gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeitaufwand für Erstellung und Durchführung ===&lt;br /&gt;
Der Zeitaufwand für die direkte Erstellung eines Podcasts ist abhängig von der inhaltlichen Ausgestaltung und Länge des Beitrages. Dabei muss unterschieden werden, ob es sich um einen reinen Mitschnitt oder ein Drehbuch mit Storyboard handelt. Letztere sind zumeist sehr zeitaufwändig, da neben dem Konzept zumeist Texte geschrieben und eingesprochen werden müssen. Hier müssen verstärkt Aufwand und Nutzen abgewägt werden. Zudem ist bei der Planung der Einbindung von Podcasts in eine Lehrveranstaltung der gewünschte Virtualisierungsgrad einzubeziehen. Von den Lehrenden ist im Vorfeld zu bedenken, ob die Podcasts als Ergänzungs- oder Integrationsangebot gelten, sodass nach wie vor die Präsenzlehre im Vordergrund steht, oder ob das Angebot Online ausgerichtet und vollständig virtuell sein soll. Für die Organisations- und Arbeitsabläufe ergibt sich daraus ein unterschiedlicher Zeitaufwand. &amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bachmann, G.; Haefeli, O.; Kindt, M.: Campus 2002: Die virtuelle Hochschule in der Konsolidierungsphase, Reihe Medien in der Wissenschaft, Münster: Waxmann, Bd. 18, S. 87-97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsatzszenarien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vorlesung, Seminar, Übung, Audio-Konferenz (Mitschnitt z. B. als Audio oder Video)&lt;br /&gt;
* Hybridform (anreichern z. B. mit visuellen Elementen, Verschlagwortung) &lt;br /&gt;
* von Studierenden erstellte Aufgaben und Übungen, ausgerichtet auf die fachliche Auseinandersetzung mit den Inhalten&lt;br /&gt;
* Interaktive Audio-Anwendung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Didaktische Konzeptionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Textbox &lt;br /&gt;
| titel = &lt;br /&gt;
Didaktisch-methodische Analyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| text = &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wozu? - Lehr-/Lernziele&lt;br /&gt;
* Was? - Inhalt&lt;br /&gt;
* Wer? - Zielgruppe&lt;br /&gt;
* Wann? Wo? - Lehr-/Lernsituation&lt;br /&gt;
* Wie? - Methodik&lt;br /&gt;
* Womit? - Medien &amp;lt;ref&amp;gt;Ballod, M.: Vortrag Basiswissen. Grundlagen beim E-Learning. 2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style = width: 24% &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Didaktisch-methodische Analyse ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Podcasts auch in Form von Vorlesungsaufzeichnungen erfordern oftmals eine neue Strukturierung der Vorlesungsinhalte. Der Integration von Podcasts in das Lehrkonzept sollte eine didaktisch-methodische Analyse voranstellen. Für die Planung von Podcasts müssen, wie bei allem anderen E-Learning-Einheiten, die Zielgruppe und die Ziele, die der Lernende erreichen soll, klar definiert werden. Aus diesen Zielen ist die Ableitung kleinerer Feinziele notwendig, um die zumeist im Veranstaltungsverlauf vergleichsweise kleine Lerneinheit zu planen. Es ist zu berücksichtigen ob z. B. auf Vorkenntnissen der Studierenden aufgebaut werden soll oder zudem den Studierenden Zusatzmaterial übergeben oder Aufgaben erteilt werden. &amp;lt;ref&amp;gt;http://publik.tuwien.ac.at/files/PubDat_173622.pdf S.70-79 (Stand 13.10.2013)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus didaktischer Sicht sollten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Länge eines Podcasts 20-30 Minuten nicht überschreiten&lt;br /&gt;
* eine sinnvolle Gliederung in Kapitel und Abschnitte unbedingt einbezogen werden&lt;br /&gt;
* die einzelnen Inhalte separat aufrufbar sein.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Textbox &lt;br /&gt;
| titel = &lt;br /&gt;
Qualitätsmerkmale&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| text = &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Qualität der Fachinhalte  &lt;br /&gt;
* Aufnahmequalität des Podcasts (z. B. Hintergrundgeräusche, Sprachqualität)&lt;br /&gt;
* Qualität der Navigation und Handhabung und Auffindbarkeit&lt;br /&gt;
* Aktualität des Podcasts (Weiterverwendung)&amp;lt;ref name=&amp;quot;podcast&amp;quot;&amp;gt;http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/index_html(Stand 13.10.2013)&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style = width: 40% &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standards und Qualitätsmerkmale === &lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Vorteile von Podcasts voll ausschöpfen zu können, müssen einige Standards und Qualitätsmerkmale gewährleistet sein. Die Qualität eines Podcasts wird dabei zum einen hauptsächlich an der fachlichen Qualität der Inhalte und deren Strukturierung gemessen, zum anderen an der Qualität der Aufnahme. Hier ist sowohl auf die Bildqualität, als auch die Qualität des Audio-Streams zu achten. Zusätzlich wird die Güte eines bereitgestellten Podcasts dadurch bestimmt, ob der Lernende oder Nutzer die Möglichkeit hat, gut zu navigieren, d. h. innerhalb des Podcasts in den Lerneinheiten und Themen unkompliziert zu wechseln. &amp;lt;ref name=&amp;quot;podcast&amp;quot;&amp;gt;http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/index_html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sozialformen ===&lt;br /&gt;
* Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kompetenzen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Einsatz des Bausteins werden unterschiedliche Kompetenzen gefördert.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf Seiten der Lehrenden:&lt;br /&gt;
* Methodenkompetenz&lt;br /&gt;
* Medienkompetenz&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Auf Seiten der Lernenden:&lt;br /&gt;
* Methoden- und Sozialkompetenz&lt;br /&gt;
* Selbstorganisiertes Lernen&lt;br /&gt;
* Medienkompetenz&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
* Zu Beginn der Lehrveranstaltung sollte die Thematik, die der Podcast umfasst, verdeutlicht werden. Es ist zudem sinnvoll, die Anforderungen an den Lernenden z. B. in Bezug auf Vorwissen oder auch die Bearbeitungszeit mitzuteilen. &lt;br /&gt;
* Für Podcasts in Form von Vorlesungsaufzeichnungen ist es vorteilhaft, die Lerneinheit in kleinere thematisch abgeschlossene Themengebiete zu zerlegen bzw. eine Verschlagwortung vorzunehmen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Workflow - Einarbeiten von Podcasts ==&lt;br /&gt;
=== Workflow - Anbindung über Stud.IP als Lernobjekt in ILIAS ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten Podcasts an eine Veranstaltung anzubinden. Im Folgenden wird die Vorgehensweise der Anbindung eines ILIAS Lernmoduls an Stud.IP und die anschließende Integration von Podcasts bzw. Vorlesungsaufzeichnungen in das ILIAS-Lernmodul beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot; caption=&amp;quot;&amp;quot; widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einbau1.png| 1. Loggen Sie sich dazu mit Ihren Zugangsdaten in Stud.IP ein und gehen Sie in Ihre Veranstaltung.&lt;br /&gt;
Einbau2.png| 2. Gehen Sie nun auf den Reiter „+“, um die Inhaltselemente des Kurses zu konfigurieren.&lt;br /&gt;
Einbau3.png| 3. Aktivieren Sie die Lernobjekte-Schnittstelle, indem Sie danach auf „übernehmen“ klicken&lt;br /&gt;
Einbau4.png| 4. Sie finden nun den Reiter Lernobjekte in Ihrer Übersicht.&lt;br /&gt;
Einbau5.png| 5. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Lernobjekte hinzufügen/entfernen“.&lt;br /&gt;
Einbau6.png| 6. Wählen Sie „ILIAS4-URZ“ aus und betätigen die Schaltfläche „auswählen“. &lt;br /&gt;
Einbau7.png| 7. Der Kurs wurde im ILIAS angelegt und Sie können den Kurs öffnen, indem Sie die Schaltfläche „ILIAS-Kurs öffnen“ betätigen.&lt;br /&gt;
Einbau8.png| 8. Betätigen Sie nun die Schaltfläche „Neues Objekt hinzufügen“.&lt;br /&gt;
Einbau9.png| 9. Wählen Sie „Lernmodul ILIAS“ aus der Liste aus.&lt;br /&gt;
Einbau10.png| 10. Im Fenster „Neues ILIAS-Lernmodul anlegen“ müssen Sie dem Lernmodul einen Titel geben. &lt;br /&gt;
Einbau11.png| 11. Optional können Sie eine Beschreibung einfügen.&lt;br /&gt;
Einbau12.png| 12. Danach klicken Sie auf „ILIAS-Lernmodul anlegen“.&lt;br /&gt;
Einbau13.png| 13. Das Lernmodul wird geöffnet. Sie können ein Kapitel anlegen. Geben Sie hierzu den Titel ein und bestätigen Sie mit der Schaltfläche „Titel speichern“.&lt;br /&gt;
Einbau14.png| 14. Durch Anklicken „Bearbeiten“ wird eine Seite im Kapitel angelegt.&lt;br /&gt;
Einbau15.png| 15. Geben Sie der Seite einen Titel (z. B. den Ihrer Vorlesung) und speichern Sie durch betätigen der Schaltfläche „Titel speichern“.&lt;br /&gt;
Einbau16.png| 16. Es öffnet sich die Seite. Durch Anklicken von „+“ öffnet sich ein Menü. Hier wählen Sie die Option „Bild/Audio/Video einfügen“.&lt;br /&gt;
Einbau17.png| 17. Geben Sie einen Titel ein und bestätigen, dass Sie das Video über eine URL einbinden wollen.&lt;br /&gt;
Einbau18.png| 18. Nun übernehmen Sie die URL in das vorgesehene Feld (Sie erhalten den Link nach dem Schnitt und der Ablage Ihrer Vorlesung auf dem Medienserver).&lt;br /&gt;
Einbau19.png| 19. Im nächsten Schritt können Sie die Größe anpassen. Geben Sie (wenn Ihnen keine anderen Formatvorgaben von uns übergeben werden) für die Breite 800 und die Höhe 450 ein. Achten Sie darauf, dass Sie einen Haken bei „Proportionen beibehalten&amp;quot; setzen.&lt;br /&gt;
Einbau20.png| 20. Speichern Sie anschließend die Einstellungen und es erscheint: Medienobjekt gespeichert.&lt;br /&gt;
Einbau21.png| 21. Rufen Sie jetzt die Seite auf.&lt;br /&gt;
Einbau22.png| 22. Es erscheint das Video, das durch Bedienen des Abspiel-Buttons gestartet werden kann.&lt;br /&gt;
Einbau23.png| 23. Im nächsten Schritt klicken Sie das erstellte Lernmodul an.&lt;br /&gt;
Einbau24.png| 24. Gehen Sie nun zu den Einstellungen.&lt;br /&gt;
Einbau25.png| 25. Schalten Sie das Lernmodul „Online&amp;quot; und speichern die Einstellung.&lt;br /&gt;
Einbau26.png| 26. Sie erhalten eine Bestätigung, dass Ihre Änderungen gespeichert sind. Das Lernmodul (und somit auch das Video) ist nun von den Studierenden abrufbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Workflow - Anbindung als Informationsseite an einen Stud.IP-Kurs ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden Abschnitt finden Sie den Workflow zum Anbinden eines Videos an Ihre Stud.IP-Veranstaltung. Die Einbindung erfolgt als Informationsseite, der Videoabruf für die Teilnehmer über den angelegten Reiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot; caption=&amp;quot;&amp;quot; widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
StudIP1.png| 1. Loggen Sie sich dazu mit Ihren Zugangsdaten in Stud.IP ein und gehen Sie auf „Meine Veranstaltungen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
StudIP2.png| 2. Wählen Sie die Veranstaltung aus, an die das Video angebunden werden soll.&lt;br /&gt;
StudIP3.png| 3. Gehen Sie nun auf den Reiter „+“, um die Inhaltselemente des Kurses zu konfigurieren.&lt;br /&gt;
StudIP4.png| 4. Stellen Sie die „Freie Informationsseite“ auf „an“ und übernehmen Sie diese Einstellung.&lt;br /&gt;
StudIP5.png| 5. Ihnen wird angezeigt: „Die veränderte Konfiguration wurde übernommen“. Klicken Sie nun auf den Reiter „Informationen“.&lt;br /&gt;
StudIP6.png| 6. Ein neuer Reiter „Informationen“ wird angelegt. Gehen Sie auf bearbeiten, um die Informationen einzuarbeiten.&lt;br /&gt;
StudIP7.png| 7. Im Eingabefeld Informationen können Sie nun den Titel für den Reiter eingeben z. B. „Vorlesung“.&lt;br /&gt;
StudIP8.png| 8. In das darunter liegende Eingabefeld geben Sie die Information „[video:850]“ ein und den Link zum Mediaserver (850 gibt die Größe/Breite des Videobildes an). Klicken Sie im Anschluss auf die Schaltfläche „übernehmen“.&lt;br /&gt;
StudIP9.png| 9. Die Änderungen wurden übernommen. Das Video kann nun von allen Kursteilnehmern über den Play-Button abgerufen werden.&lt;br /&gt;
StudIP10.png| 10. Möchten Sie weitere Videos einbinden, gehen Sie auf den Reiter „Neuen Eintrag einfügen“ und wiederholen Sie die Schritte 7-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Literatur=&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
= Internetressourcen =&lt;br /&gt;
:* [http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/index_html Podcast (Didaktik)(Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/langtext_podcast_04_09_07.pdf Podcasts: Neue Chancen für die universitäre Bildung (Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://pb21.de/files/2011/05/Podcasting-fu%C2%A6%C3%AAr-Einsteiger-1.21.pdf/ Podcasting für Einsteiger (Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://winfwiki.wi-fom.de/index.php/Einsatzm%C3%B6glichkeiten_von_Podcasts_zur_Unterst%C3%BCtzung_der_Lehre Einsatzmöglichkeiten von Podcasts zur Unterstützung der Lehre (Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://fmysql.tu-graz.ac.at/~karl/verlagspdf/podcasting_tagungsband.pdf Lifetime Podcasting (Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://www2.informatik.uni-osnabrueck.de/papers_pdf/2006_05.pdf Techniken und Einsatzszenarien für Podcasts in der universitären Lehre (Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://www.blogs.uni-osnabrueck.de/web20/2008/07/31/metapodcastserie-zum-thema-lernen-mit-podcasts/ Metapodcastserie zum Thema “Lernen mit Podcasts” (Stand: 12.10.2013]&lt;br /&gt;
:* [http://hermes.unibw-hamburg.de/werkstatt/berichte/bericht20.pdf Podcasting in der Lehre: Bericht über den Einsatz an der Helmut-Schmidt-Universität (Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://www.podcast.de/podcasting/schritt-fuer-schritt-erklaert podcasting Schritt für Schritt erklärt (Stand: 12.10.2013)]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jennifer Olearczyk</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Podcast&amp;diff=1064</id>
		<title>Podcast</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Podcast&amp;diff=1064"/>
		<updated>2014-03-04T11:04:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jennifer Olearczyk: /* Podcast-Produktion durch Lehrende */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Didaktische Bausteine]]&lt;br /&gt;
Ein Podcast ist eine über das Internet veröffentlichte, zeit- sowie ortsunabhängig abrufbare Sendung (On-Demand). Diese Sendung kann auditiv oder auch audiovisuell aufbereitetes Material umfassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzszenarien ==&lt;br /&gt;
=== Kategorien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Art des Formates von Podcasts werden verschiedene Ausführungen unterschieden.&lt;br /&gt;
* Ein Audio-Podcast ist eine Mediendatei, die ausschließlich reine Tonaufnahmen, d. h. nur ein Audio-Signal enthält. Ein großer Vorteil von Audio-Podcasts ist die leichte Herstellung derartiger Podcasts und die einfache Einbindung aber auch Verbreitung z. B. über Dateien im mp3-Format.&lt;br /&gt;
* Vodcasts, auch als Videocasts bezeichnet, beinhalten Ton- und Videoaufzeichnung (z. B. des Referenten). Ein wesentlicher Vorteil gegenüber reinen Audio-Podcasts ist eine Ergänzung durch visuelle Darstellungen. Oftmals werden insbesondere mit langen Videocasts sehr große Datenmengen erzeugt, deshalb werden die Podcasts teilweise über eine Streaming-Quelle aufgerufen.&lt;br /&gt;
* Screen- oder Slidecasts sind audiovisuelle Podcasts. Audio- und Videostream liegen nebeneinander vor, zudem können z. B. Folienpräsentationen und Bildschirmaufzeichnungen einbezogen werden. Häufig werden Screencasts als Tutorials, eine visualisierte Form einer Gebrauchsanweisung oder einer Kenntnisvermittlung, bereitgestellt. &lt;br /&gt;
* Doccasts transportieren parallel Textinformationen. Zumeist werden Dokumente in pdf-Format genutzt.&lt;br /&gt;
* Werden die oben genannten Podcast-Formate mit Zusatzinformationen angereichert, dann liegt ein Enhanced Podcast vor. In einem Enhanced Podcast wird eine Audio- bzw. Video-Datei z. B. durch digitalisierte Folien, elektronische Verweise (links), Steuerungsfunktionen und/oder Kapitelmarkierungen erweitert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;podcast&amp;quot;&amp;gt;http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/index_html (Stand 13.10.2013)&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Podcasts mit dem Ziel der Wissensvermittlung können alle angegebenen Formate nutzen. In der Literatur  werden Lehr-/Lernpodcasts auch als Educast (educational Podcast) bezeichnet. &amp;lt;ref&amp;gt; Arnold, P.; Kilian, L.; Thillosen, A.; Zimmer, G.: Handbuch E-Learning. Lehren und Lernen mit digitalen Medien. W.Bertelsmann Verlag GmbH &amp;amp;Co KG, Bielefeld 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel für einen Vodcast&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt; &lt;br /&gt;
  &amp;lt;iframe width=&amp;quot;500&amp;quot; height=&amp;quot;281&amp;quot;&lt;br /&gt;
  src=&amp;quot;http://player.vimeo.com/video/66076787&amp;quot;&lt;br /&gt;
  frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; allowfullscreen&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ziele der Integration von Podcasts in der Lehre === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Präsentation von Lehr-/Lerninhalten&lt;br /&gt;
* Verbreitung von Mitteilungen und Informationen&lt;br /&gt;
* Interaktion zwischen Nutzern und Systemen &lt;br /&gt;
* Kollaboration &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Podcasts können, wie alle E-Learning-Bausteine, entsprechend den drei verschiedenen Basiskonzepten bzw. typischen Möglichkeiten Ergänzung, Integration und [[Virtualisierungsgrad|Virtualisieren]] eingesetzt werden. &amp;lt;ref name=&amp;quot;podcast&amp;quot;&amp;gt;http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/index_html&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Bachmann, G.; Dittler, Martina: „Integration von E-Learning in die Hochschule: Umsetzung einer gesamtuniversitären Strategie an der Universität Basel“. In: Bremer, C. und Kohl, K. E. (Hsrg.): E-Learning Strategien und E-Learning Kompetenzen an Hochschulen. Bielefeld 2004&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Linierte Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;liniert&amp;quot; style=&amp;quot;float: left; margin: 33px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Basiskonzepte&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;gerade&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Ergänzung: Podcasts als Erweiterung bzw. Ergänzung von Präsenzlehre – zumeist nicht verpflichtend&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Integration: Podcasts in Kombination mit Präsenz- und Online-Zeiten – zumeist nicht verpflichtend&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;gerade&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Virtualisieren: Podcasts vollständig in Online-Veranstaltungen zur Wissensvermittlung integriert - verpflichtend&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Podcast-Produktion ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Podcasts können sowohl von den Lehrenden als auch den Studierenden erstellt werden. Der Aufwand zur Erstellung eines Podcasts, hängt vom gewünschten Format ab. Reine Audio-Podcasts können mit geringem Aufwand aufgezeichnet werden, Enhanced Podcasts hingegen benötigen je nach gewünschten Zusatzinformationen einen höheren Bearbeitungsaufwand.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
==== Podcast-Produktion durch Lehrende ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lehrende können Podcasts in unterschiedlichen Szenarien in E-Learning–Arrangements einbinden. Möglichkeiten der Podcast-Produktion für Lehrende umfassen z. B.: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Vorlesungs- und Seminarmitschnitte&lt;br /&gt;
:* als Enhanced Podcast aufbereitete Vorlesungen&lt;br /&gt;
:* Kommentare zu Übungen und Aufgaben zumeist in Form von Audiocasts&lt;br /&gt;
:* Podcasts mit ergänzenden Informationen z. B. Forschungsergebnisse und aktuelle Bezüge &lt;br /&gt;
:* Interviews mit Experten aus der Wirtschaft&lt;br /&gt;
:* eine Form der Rückmeldung an Studierende etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Textbox &lt;br /&gt;
| titel = &lt;br /&gt;
Vorteile des Bereitstellung von Podcasts in der Lehre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| text = &lt;br /&gt;
* Podcasts unterstützen zeit- und ortsunabhängiges, ans eigene Lerntempo angepasstes Lernen&lt;br /&gt;
* für Veranstaltungen gilt, dass diese z. B. bei Krankheit nachgearbeitet werden können&lt;br /&gt;
* zusätzliche Informationen können schnell verbreitet werden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style = width: 40% &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am weitesten verbreitete Methode in der Lehre ist die Bereitstellung von Vorlesungsmitschnitten zur Unterstützung der Studierenden bei der Vor- und Nachbereitung der Lerninhalte. An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg steht den Lehrenden ein E-Vorlesungsservice bereit. Dieser übernimmt den organisatorischen Ablauf, sowohl die Mitschnitte als auch die Nachbereitung und Einbindung der Aufzeichnungen ins [[LMS|Lernmanagementsystem]] [[ILIAS]]. Vollständig digitalisierte Vorlesungen können z. B. als Enhanced Podcast mit dem Vorlesungssystem Matterhorn (an der MLU noch im Aufbau) gestaltet werden. Die Einbindung der Aufzeichnungen in Lernplattformen und speziell in die bestehenden Lernplattformen Stud.IP und ILIAS ist unkompliziert. Neben dem Angebot für die Studierenden ermöglichen Podcasts den Lehrenden zudem eine Reflextion der eigenen Lehrveranstaltung. Damit können Attraktivität und Qualität von Lehrveranstaltungen gesteigert werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Vielfältigkeit der Möglichkeiten zur Gestaltung eigenen Lehrveranstaltung erfordert von den Lehrenden eine intensive Auseinandersetzung mit der Frage, ob Mitschnitte für die Veranstaltung geeignet sind und für die Studierenden einen Mehrwert aufweisen. Dabei müssen Konzepte zwangsweise [[E-Didaktik|fachdidaktische Aspekte]] berücksichtigen, um die Lernumwelt sinnvoll zu gestalten. In dem Folgenden gezeigten Podcast diskutieren die Professoren der MLU Ulrich Kortenkamp (Didaktik der Mathematik) und Martin Lindner (Didaktik der Biologie) am Rande auch über die Einbindung von Vorlesungsmitschnitten in ihre Veranstaltung. Dabei stellt Ulrich Kortenkamp den Nutzen und die Vorteile seiner Mitschnitte heraus und geht auf Podcasts als „individuelles Lernerlebnis“ ein. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt; &lt;br /&gt;
  &amp;lt;iframe width=&amp;quot;500&amp;quot; height=&amp;quot;281&amp;quot;&lt;br /&gt;
  src=&amp;quot;http://player.vimeo.com/video/69241132&amp;quot;&lt;br /&gt;
  frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; allowfullscreen&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den genannten Vorteilen, die der Einsatz von Podcasts bietet, müssen auch Nachteile benannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nicht alle fachlichen Inhalte eignen sich für die Vermittlung über Podcasts.  &lt;br /&gt;
* Studierende haben keinen direkten Kontakt zum Dozenten und können nicht sofort nachfragen. &lt;br /&gt;
* Studierende müssen eine hohe Motivation zeigen, da oftmals zu Hause eine größere Gefahr der Ablenkung besteht. &lt;br /&gt;
* Insbesondere für Podcasts, die nicht über eine interne Plattform der Hochschule bereitgestellt werden, sondern öffentlich im Netz verfügbar sind, ist eine Einhaltung des [[Urheberrecht|Urheberrechts]] zu beachten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;podcast&amp;quot;&amp;gt;http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/index_html(Stand 13.10.2013)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Podcast-Produktion durch Lernende ==== &lt;br /&gt;
Podcast-Produktion durch Lernende umfassen z. B.: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:* Referate in Form von Podcasts&lt;br /&gt;
:* Ergebnisdarstellung von Projektarbeiten&lt;br /&gt;
:* Insbesondere Audiocasts zur Reflektion&lt;br /&gt;
:* Sprachtraining&lt;br /&gt;
:* Erarbeitung von Video-Tutorials&lt;br /&gt;
:* Audioguides etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studierenden können hier die Sozialformen Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit etabliert werden. Durch die eigenständige Erstellung der Podcasts zur Präsentation wird eine aktive fachliche Auseinandersetzung mit den Inhalten notwendig. Zudem wird die Medienkompetenz der Studierenden gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeitaufwand für Erstellung und Durchführung ===&lt;br /&gt;
Der Zeitaufwand für die direkte Erstellung eines Podcasts ist abhängig von der inhaltlichen Ausgestaltung und Länge des Beitrages. Dabei muss unterschieden werden, ob es sich um einen reinen Mitschnitt oder ein Drehbuch mit Storyboard handelt. Letztere sind zumeist sehr zeitaufwändig, da neben dem Konzept zumeist Texte geschrieben und eingesprochen werden müssen. Hier müssen verstärkt Aufwand und Nutzen abgewägt werden. Zudem ist bei der Planung der Einbindung von Podcasts in eine Lehrveranstaltung der gewünschte Virtualisierungsgrad einzubeziehen. Von den Lehrenden ist im Vorfeld zu bedenken, ob die Podcasts als Ergänzungs- oder Integrationsangebot gelten, sodass nach wie vor die Präsenzlehre im Vordergrund steht, oder ob das Angebot Online ausgerichtet und vollständig virtuell sein soll. Für die Organisations- und Arbeitsabläufe ergibt sich daraus ein unterschiedlicher Zeitaufwand. &amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bachmann, G.; Haefeli, O.; Kindt, M.: Campus 2002: Die virtuelle Hochschule in der Konsolidierungsphase, Reihe Medien in der Wissenschaft, Münster: Waxmann, Bd. 18, S. 87-97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsatzszenarien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vorlesung, Seminar, Übung, Audio-Konferenz (Mitschnitt z. B. als Audio oder Video)&lt;br /&gt;
* Hybridform (anreichern z. B. mit visuellen Elementen, Verschlagwortung) &lt;br /&gt;
* von Studierenden erstellte Aufgaben und Übungen, ausgerichtet auf die fachliche Auseinandersetzung mit den Inhalten&lt;br /&gt;
* Interaktive Audio-Anwendung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Didaktische Konzeptionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Textbox &lt;br /&gt;
| titel = &lt;br /&gt;
Didaktisch-methodische Analyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| text = &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wozu? - Lehr-/Lernziele&lt;br /&gt;
* Was? - Inhalt&lt;br /&gt;
* Wer? - Zielgruppe&lt;br /&gt;
* Wann? Wo? - Lehr-/Lernsituation&lt;br /&gt;
* Wie? - Methodik&lt;br /&gt;
* Womit? - Medien &amp;lt;ref&amp;gt;Ballod, M.: Vortrag Basiswissen. Grundlagen beim E-Learning. 2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style = width: 24% &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Didaktisch-methodische Analyse ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Podcasts auch in Form von Vorlesungsaufzeichnungen erfordern oftmals eine neue Strukturierung der Vorlesungsinhalte. Der Integration von Podcasts in das Lehrkonzept sollte eine didaktisch-methodische Analyse voranstellen. Für die Planung von Podcasts müssen, wie bei allem anderen E-Learning-Einheiten, die Zielgruppe und die Ziele, die der Lernende erreichen soll, klar definiert werden. Aus diesen Zielen ist die Ableitung kleinerer Feinziele notwendig, um die zumeist im Veranstaltungsverlauf vergleichsweise kleine Lerneinheit zu planen. Es ist zu berücksichtigen ob z. B. auf Vorkenntnissen der Studierenden aufgebaut werden soll oder zudem den Studierenden Zusatzmaterial übergeben oder Aufgaben erteilt werden. &amp;lt;ref&amp;gt;http://publik.tuwien.ac.at/files/PubDat_173622.pdf S.70-79 (Stand 13.10.2013)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus didaktischer Sicht sollten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Länge eines Podcasts 20-30 Minuten nicht überschreiten&lt;br /&gt;
* eine sinnvolle Gliederung in Kapitel und Abschnitte unbedingt einbezogen werden&lt;br /&gt;
* die einzelnen Inhalte separat aufrufbar sein.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Textbox &lt;br /&gt;
| titel = &lt;br /&gt;
Qualitätsmerkmale&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| text = &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Qualität der Fachinhalte  &lt;br /&gt;
* Aufnahmequalität des Podcasts (z. B. Hintergrundgeräusche, Sprachqualität)&lt;br /&gt;
* Qualität der Navigation und Handhabung und Auffindbarkeit&lt;br /&gt;
* Aktualität des Podcasts (Weiterverwendung)&amp;lt;ref name=&amp;quot;podcast&amp;quot;&amp;gt;http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/index_html(Stand 13.10.2013)&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style = width: 40% &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standards und Qualitätsmerkmale === &lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Vorteile von Podcasts voll ausschöpfen zu können, müssen einige Standards und Qualitätsmerkmale gewährleistet sein. Die Qualität eines Podcasts wird dabei zum einen hauptsächlich an der fachlichen Qualität der Inhalte und deren Strukturierung gemessen, zum anderen an der Qualität der Aufnahme. Hier ist sowohl auf die Bildqualität, als auch die Qualität des Audio-Streams zu achten. Zusätzlich wird die Güte eines bereitgestellten Podcasts dadurch bestimmt, ob der Lernende oder Nutzer die Möglichkeit hat, gut zu navigieren, d. h. innerhalb des Podcasts in den Lerneinheiten und Themen unkompliziert zu wechseln. &amp;lt;ref name=&amp;quot;podcast&amp;quot;&amp;gt;http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/index_html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sozialformen ===&lt;br /&gt;
* Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kompetenzen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Einsatz des Bausteins werden unterschiedliche Kompetenzen gefördert.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf Seiten der Lehrenden:&lt;br /&gt;
* Methodenkompetenz&lt;br /&gt;
* Medienkompetenz&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Auf Seiten der Lernenden:&lt;br /&gt;
* Methoden- und Sozialkompetenz&lt;br /&gt;
* Selbstorganisiertes Lernen&lt;br /&gt;
* Medienkompetenz&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
* Zu Beginn der Lehrveranstaltung sollte die Thematik, die der Podcast umfasst, verdeutlicht werden. Es ist zudem sinnvoll, die Anforderungen an den Lernenden z. B. in Bezug auf Vorwissen oder auch die Bearbeitungszeit mitzuteilen. &lt;br /&gt;
* Für Podcasts in Form von Vorlesungsaufzeichnungen ist es vorteilhaft, die Lerneinheit in kleinere thematisch abgeschlossene Themengebiete zu zerlegen bzw. eine Verschlagwortung vorzunehmen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Workflow - Einarbeiten von Podcasts ==&lt;br /&gt;
=== Workflow - Anbindung über Stud.IP als Lernobjekt in ILIAS ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten Podcasts an eine Veranstaltung anzubinden. Im Folgenden wird die Vorgehensweise der Anbindung eines ILIAS Lernmoduls an Stud.IP und die anschließende Integration von Podcasts bzw. Vorlesungsaufzeichnungen in das ILIAS-Lernmodul beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot; caption=&amp;quot;&amp;quot; widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einbau1.png| 1. Loggen Sie sich dazu mit Ihren Zugangsdaten in Stud.IP ein und gehen Sie in Ihre Veranstaltung.&lt;br /&gt;
Einbau2.png| 2. Gehen Sie nun auf den Reiter „+“, um die Inhaltselemente des Kurses zu konfigurieren.&lt;br /&gt;
Einbau3.png| 3. Aktivieren Sie die Lernobjekte-Schnittstelle, indem Sie danach auf „übernehmen“ klicken&lt;br /&gt;
Einbau4.png| 4. Sie finden nun den Reiter Lernobjekte in Ihrer Übersicht.&lt;br /&gt;
Einbau5.png| 5. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Lernobjekte hinzufügen/entfernen“.&lt;br /&gt;
Einbau6.png| 6. Wählen Sie „ILIAS4-URZ“ aus und betätigen die Schaltfläche „auswählen“. &lt;br /&gt;
Einbau7.png| 7. Der Kurs wurde im ILIAS angelegt und Sie können den Kurs öffnen, indem Sie die Schaltfläche „ILIAS-Kurs öffnen“ betätigen.&lt;br /&gt;
Einbau8.png| 8. Betätigen Sie nun die Schaltfläche „Neues Objekt hinzufügen“.&lt;br /&gt;
Einbau9.png| 9. Wählen Sie „Lernmodul ILIAS“ aus der Liste aus.&lt;br /&gt;
Einbau10.png| 10. Im Fenster „Neues ILIAS-Lernmodul anlegen“ müssen Sie dem Lernmodul einen Titel geben. &lt;br /&gt;
Einbau11.png| 11. Optional können Sie eine Beschreibung einfügen.&lt;br /&gt;
Einbau12.png| 12. Danach klicken Sie auf „ILIAS-Lernmodul anlegen“.&lt;br /&gt;
Einbau13.png| 13. Das Lernmodul wird geöffnet. Sie können ein Kapitel anlegen. Geben Sie hierzu den Titel ein und bestätigen Sie mit der Schaltfläche „Titel speichern“.&lt;br /&gt;
Einbau14.png| 14. Durch Anklicken „Bearbeiten“ wird eine Seite im Kapitel angelegt.&lt;br /&gt;
Einbau15.png| 15. Geben Sie der Seite einen Titel (z. B. den Ihrer Vorlesung) und speichern Sie durch betätigen der Schaltfläche „Titel speichern“.&lt;br /&gt;
Einbau16.png| 16. Es öffnet sich die Seite. Durch Anklicken von „+“ öffnet sich ein Menü. Hier wählen Sie die Option „Bild/Audio/Video einfügen“.&lt;br /&gt;
Einbau17.png| 17. Geben Sie einen Titel ein und bestätigen, dass Sie das Video über eine URL einbinden wollen.&lt;br /&gt;
Einbau18.png| 18. Nun übernehmen Sie die URL in das vorgesehene Feld (Sie erhalten den Link nach dem Schnitt und der Ablage Ihrer Vorlesung auf dem Medienserver).&lt;br /&gt;
Einbau19.png| 19. Im nächsten Schritt können Sie die Größe anpassen. Geben Sie (wenn Ihnen keine anderen Formatvorgaben von uns übergeben werden) für die Breite 800 und die Höhe 450 ein. Achten Sie darauf, dass Sie einen Haken bei „Proportionen beibehalten&amp;quot; setzen.&lt;br /&gt;
Einbau20.png| 20. Speichern Sie anschließend die Einstellungen und es erscheint: Medienobjekt gespeichert.&lt;br /&gt;
Einbau21.png| 21. Rufen Sie jetzt die Seite auf.&lt;br /&gt;
Einbau22.png| 22. Es erscheint das Video, das durch Bedienen des Abspiel-Buttons gestartet werden kann.&lt;br /&gt;
Einbau23.png| 23. Im nächsten Schritt klicken Sie das erstellte Lernmodul an.&lt;br /&gt;
Einbau24.png| 24. Gehen Sie nun zu den Einstellungen.&lt;br /&gt;
Einbau25.png| 25. Schalten Sie das Lernmodul „Online&amp;quot; und speichern die Einstellung.&lt;br /&gt;
Einbau26.png| 26. Sie erhalten eine Bestätigung, dass Ihre Änderungen gespeichert sind. Das Lernmodul (und somit auch das Video) ist nun von den Studierenden abrufbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Workflow - Anbindung als Informationsseite an einen Stud.IP-Kurs ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden Abschnitt finden Sie den Workflow zum Anbinden eines Videos an Ihre Stud.IP-Veranstaltung. Die Einbindung erfolgt als Informationsseite, der Videoabruf für die Teilnehmer über den angelegten Reiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot; caption=&amp;quot;&amp;quot; widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
StudIP1.png| 1. Loggen Sie sich dazu mit Ihren Zugangsdaten in Stud.IP ein und gehen Sie auf „Meine Veranstaltungen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
StudIP2.png| 2. Wählen Sie die Veranstaltung aus, an die das Video angebunden werden soll.&lt;br /&gt;
StudIP3.png| 3. Gehen Sie nun auf den Reiter „+“, um die Inhaltselemente des Kurses zu konfigurieren.&lt;br /&gt;
StudIP4.png| 4. Stellen Sie die „Freie Informationsseite“ auf „an“ und übernehmen Sie diese Einstellung.&lt;br /&gt;
StudIP5.png| 5. Ihnen wird angezeigt: „Die veränderte Konfiguration wurde übernommen“. Klicken Sie nun auf den Reiter „Informationen“.&lt;br /&gt;
StudIP6.png| 6. Ein neuer Reiter „Informationen“ wird angelegt. Gehen Sie auf bearbeiten, um die Informationen einzuarbeiten.&lt;br /&gt;
StudIP7.png| 7. Im Eingabefeld Informationen können Sie nun den Titel für den Reiter eingeben z. B. „Vorlesung“.&lt;br /&gt;
StudIP8.png| 8. In das darunter liegende Eingabefeld geben Sie die Information „[video:850]“ ein und den Link zum Mediaserver (850 gibt die Größe/Breite des Videobildes an). Klicken Sie im Anschluss auf die Schaltfläche „übernehmen“.&lt;br /&gt;
StudIP9.png| 9. Die Änderungen wurden übernommen. Das Video kann nun von allen Kursteilnehmern über den Play-Button abgerufen werden.&lt;br /&gt;
StudIP10.png| 10. Möchten Sie weitere Videos einbinden, gehen Sie auf den Reiter „Neuen Eintrag einfügen“ und wiederholen Sie die Schritte 7-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Literatur=&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
= Internetressourcen =&lt;br /&gt;
:* [http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/index_html Podcast (Didaktik)(Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/langtext_podcast_04_09_07.pdf Podcasts: Neue Chancen für die universitäre Bildung (Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://pb21.de/files/2011/05/Podcasting-fu%C2%A6%C3%AAr-Einsteiger-1.21.pdf/ Podcasting für Einsteiger (Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://winfwiki.wi-fom.de/index.php/Einsatzm%C3%B6glichkeiten_von_Podcasts_zur_Unterst%C3%BCtzung_der_Lehre Einsatzmöglichkeiten von Podcasts zur Unterstützung der Lehre (Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://fmysql.tu-graz.ac.at/~karl/verlagspdf/podcasting_tagungsband.pdf Lifetime Podcasting (Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://www2.informatik.uni-osnabrueck.de/papers_pdf/2006_05.pdf Techniken und Einsatzszenarien für Podcasts in der universitären Lehre (Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://www.blogs.uni-osnabrueck.de/web20/2008/07/31/metapodcastserie-zum-thema-lernen-mit-podcasts/ Metapodcastserie zum Thema “Lernen mit Podcasts” (Stand: 12.10.2013]&lt;br /&gt;
:* [http://hermes.unibw-hamburg.de/werkstatt/berichte/bericht20.pdf Podcasting in der Lehre: Bericht über den Einsatz an der Helmut-Schmidt-Universität (Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://www.podcast.de/podcasting/schritt-fuer-schritt-erklaert podcasting Schritt für Schritt erklärt (Stand: 12.10.2013)]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jennifer Olearczyk</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Podcast&amp;diff=1063</id>
		<title>Podcast</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Podcast&amp;diff=1063"/>
		<updated>2014-03-04T11:03:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jennifer Olearczyk: /* Podcast-Produktion durch Lehrende */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Didaktische Bausteine]]&lt;br /&gt;
Ein Podcast ist eine über das Internet veröffentlichte, zeit- sowie ortsunabhängig abrufbare Sendung (On-Demand). Diese Sendung kann auditiv oder auch audiovisuell aufbereitetes Material umfassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzszenarien ==&lt;br /&gt;
=== Kategorien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Art des Formates von Podcasts werden verschiedene Ausführungen unterschieden.&lt;br /&gt;
* Ein Audio-Podcast ist eine Mediendatei, die ausschließlich reine Tonaufnahmen, d. h. nur ein Audio-Signal enthält. Ein großer Vorteil von Audio-Podcasts ist die leichte Herstellung derartiger Podcasts und die einfache Einbindung aber auch Verbreitung z. B. über Dateien im mp3-Format.&lt;br /&gt;
* Vodcasts, auch als Videocasts bezeichnet, beinhalten Ton- und Videoaufzeichnung (z. B. des Referenten). Ein wesentlicher Vorteil gegenüber reinen Audio-Podcasts ist eine Ergänzung durch visuelle Darstellungen. Oftmals werden insbesondere mit langen Videocasts sehr große Datenmengen erzeugt, deshalb werden die Podcasts teilweise über eine Streaming-Quelle aufgerufen.&lt;br /&gt;
* Screen- oder Slidecasts sind audiovisuelle Podcasts. Audio- und Videostream liegen nebeneinander vor, zudem können z. B. Folienpräsentationen und Bildschirmaufzeichnungen einbezogen werden. Häufig werden Screencasts als Tutorials, eine visualisierte Form einer Gebrauchsanweisung oder einer Kenntnisvermittlung, bereitgestellt. &lt;br /&gt;
* Doccasts transportieren parallel Textinformationen. Zumeist werden Dokumente in pdf-Format genutzt.&lt;br /&gt;
* Werden die oben genannten Podcast-Formate mit Zusatzinformationen angereichert, dann liegt ein Enhanced Podcast vor. In einem Enhanced Podcast wird eine Audio- bzw. Video-Datei z. B. durch digitalisierte Folien, elektronische Verweise (links), Steuerungsfunktionen und/oder Kapitelmarkierungen erweitert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;podcast&amp;quot;&amp;gt;http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/index_html (Stand 13.10.2013)&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Podcasts mit dem Ziel der Wissensvermittlung können alle angegebenen Formate nutzen. In der Literatur  werden Lehr-/Lernpodcasts auch als Educast (educational Podcast) bezeichnet. &amp;lt;ref&amp;gt; Arnold, P.; Kilian, L.; Thillosen, A.; Zimmer, G.: Handbuch E-Learning. Lehren und Lernen mit digitalen Medien. W.Bertelsmann Verlag GmbH &amp;amp;Co KG, Bielefeld 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel für einen Vodcast&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt; &lt;br /&gt;
  &amp;lt;iframe width=&amp;quot;500&amp;quot; height=&amp;quot;281&amp;quot;&lt;br /&gt;
  src=&amp;quot;http://player.vimeo.com/video/66076787&amp;quot;&lt;br /&gt;
  frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; allowfullscreen&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ziele der Integration von Podcasts in der Lehre === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Präsentation von Lehr-/Lerninhalten&lt;br /&gt;
* Verbreitung von Mitteilungen und Informationen&lt;br /&gt;
* Interaktion zwischen Nutzern und Systemen &lt;br /&gt;
* Kollaboration &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Podcasts können, wie alle E-Learning-Bausteine, entsprechend den drei verschiedenen Basiskonzepten bzw. typischen Möglichkeiten Ergänzung, Integration und [[Virtualisierungsgrad|Virtualisieren]] eingesetzt werden. &amp;lt;ref name=&amp;quot;podcast&amp;quot;&amp;gt;http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/index_html&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Bachmann, G.; Dittler, Martina: „Integration von E-Learning in die Hochschule: Umsetzung einer gesamtuniversitären Strategie an der Universität Basel“. In: Bremer, C. und Kohl, K. E. (Hsrg.): E-Learning Strategien und E-Learning Kompetenzen an Hochschulen. Bielefeld 2004&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Linierte Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;liniert&amp;quot; style=&amp;quot;float: left; margin: 33px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Basiskonzepte&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;gerade&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Ergänzung: Podcasts als Erweiterung bzw. Ergänzung von Präsenzlehre – zumeist nicht verpflichtend&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Integration: Podcasts in Kombination mit Präsenz- und Online-Zeiten – zumeist nicht verpflichtend&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;gerade&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Virtualisieren: Podcasts vollständig in Online-Veranstaltungen zur Wissensvermittlung integriert - verpflichtend&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Podcast-Produktion ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Podcasts können sowohl von den Lehrenden als auch den Studierenden erstellt werden. Der Aufwand zur Erstellung eines Podcasts, hängt vom gewünschten Format ab. Reine Audio-Podcasts können mit geringem Aufwand aufgezeichnet werden, Enhanced Podcasts hingegen benötigen je nach gewünschten Zusatzinformationen einen höheren Bearbeitungsaufwand.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
==== Podcast-Produktion durch Lehrende ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lehrende können Podcasts in unterschiedlichen Szenarien in E-Learning–Arrangements einbinden. Möglichkeiten der Podcast-Produktion für Lehrende umfassen z. B.: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Vorlesungs- und Seminarmitschnitte&lt;br /&gt;
:* als Enhanced Podcast aufbereitete Vorlesungen&lt;br /&gt;
:* Kommentare zu Übungen und Aufgaben zumeist in Form von Audiocasts&lt;br /&gt;
:* Podcasts mit ergänzenden Informationen z. B. Forschungsergebnisse und aktuelle Bezüge &lt;br /&gt;
:* Interviews mit Experten aus der Wirtschaft&lt;br /&gt;
:* eine Form der Rückmeldung an Studierende etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Textbox &lt;br /&gt;
| titel = &lt;br /&gt;
Vorteile des Bereitstellung von Podcasts in der Lehre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| text = &lt;br /&gt;
* Podcasts unterstützen zeit- und ortsunabhängiges, ans eigene Lerntempo angepasstes Lernen&lt;br /&gt;
* für Veranstaltungen gilt, dass diese z. B. bei Krankheit nachgearbeitet werden können&lt;br /&gt;
* zusätzliche Informationen können schnell verbreitet werden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style = width: 40% &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am weitesten verbreitete Methode in der Lehre ist die Bereitstellung von Vorlesungsmitschnitten zur Unterstützung der Studierenden bei der Vor- und Nachbereitung der Lerninhalte. An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg steht den Lehrenden ein E-Vorlesungsservice bereit. Dieser übernimmt den organisatorischen Ablauf, sowohl die Mitschnitte als auch die Nachbereitung und Einbindung der Aufzeichnungen ins [[LMS|Lernmanagementsystem]] [[ILIAS]]. Vollständig digitalisierte Vorlesungen können z. B. als Enhanced Podcast mit dem Vorlesungssystem Matterhorn (an der MLU noch im Aufbau) gestaltet werden. Die Einbindung der Aufzeichnungen in Lernplattformen und speziell in die bestehenden Lernplattformen Stud.IP und ILIAS ist unkompliziert. Neben dem Angebot für die Studierenden ermöglichen Podcasts den Lehrenden zudem eine Reflextion der eigenen Lehrveranstaltung. Damit können Attraktivität und Qualität von Lehrveranstaltungen gesteigert werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Vielfältigkeit der Möglichkeiten zur Gestaltung eigenen Lehrveranstaltung erfordert von den Lehrenden eine intensive Auseinandersetzung mit der Frage, ob Mitschnitte für die Veranstaltung geeignet sind und für die Studierenden einen Mehrwert aufweisen. Dabei müssen Konzepte zwangsweise [[E-Didaktik|fachdidaktische Aspekte]] berücksichtigen, um die Lernumwelt sinnvoll zu gestalten. In dem Folgenden gezeigten Podcast diskutieren die Professoren der MLU Ulrich Kortenkamp (Didaktik der Mathematik) und Martin Lindner (Didaktik der Biologie) am Rande auch über die Einbindung von Vorlesungsmitschnitten in ihre Veranstaltung. Dabei stellt Ulrich Kortenkamp den Nutzen und die Vorteile seiner Mitschnitte heraus und geht auf Podcasts als „individuelles Lernerlebnis“ ein. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt; &lt;br /&gt;
  &amp;lt;iframe width=&amp;quot;500&amp;quot; height=&amp;quot;281&amp;quot;&lt;br /&gt;
  src=&amp;quot;http://player.vimeo.com/video/69241132&amp;quot;&lt;br /&gt;
  frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; allowfullscreen&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den genannten Vorteilen, die der Einsatz von Podcasts bietet, müssen auch Nachteile benannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nicht alle fachlichen Inhalte eignen sich für die Vermittlung über Podcasts.  &lt;br /&gt;
* Studierende haben keinen direkten Kontakt zum Dozenten und können nicht sofort nachfragen. &lt;br /&gt;
* Studierende müssen eine hohe Motivation zeigen, da oftmals zu Hause eine größere Gefahr der Ablenkung besteht. &lt;br /&gt;
* Insbesondere für Podcasts, die nicht über eine interne Plattform der Hochschule bereitgestellt werden, sondern öffentlich im Netz verfügbar sind, ist eine Einhaltung des Urheberrechts zu beachten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;podcast&amp;quot;&amp;gt;http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/index_html(Stand 13.10.2013)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Podcast-Produktion durch Lernende ==== &lt;br /&gt;
Podcast-Produktion durch Lernende umfassen z. B.: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:* Referate in Form von Podcasts&lt;br /&gt;
:* Ergebnisdarstellung von Projektarbeiten&lt;br /&gt;
:* Insbesondere Audiocasts zur Reflektion&lt;br /&gt;
:* Sprachtraining&lt;br /&gt;
:* Erarbeitung von Video-Tutorials&lt;br /&gt;
:* Audioguides etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studierenden können hier die Sozialformen Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit etabliert werden. Durch die eigenständige Erstellung der Podcasts zur Präsentation wird eine aktive fachliche Auseinandersetzung mit den Inhalten notwendig. Zudem wird die Medienkompetenz der Studierenden gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeitaufwand für Erstellung und Durchführung ===&lt;br /&gt;
Der Zeitaufwand für die direkte Erstellung eines Podcasts ist abhängig von der inhaltlichen Ausgestaltung und Länge des Beitrages. Dabei muss unterschieden werden, ob es sich um einen reinen Mitschnitt oder ein Drehbuch mit Storyboard handelt. Letztere sind zumeist sehr zeitaufwändig, da neben dem Konzept zumeist Texte geschrieben und eingesprochen werden müssen. Hier müssen verstärkt Aufwand und Nutzen abgewägt werden. Zudem ist bei der Planung der Einbindung von Podcasts in eine Lehrveranstaltung der gewünschte Virtualisierungsgrad einzubeziehen. Von den Lehrenden ist im Vorfeld zu bedenken, ob die Podcasts als Ergänzungs- oder Integrationsangebot gelten, sodass nach wie vor die Präsenzlehre im Vordergrund steht, oder ob das Angebot Online ausgerichtet und vollständig virtuell sein soll. Für die Organisations- und Arbeitsabläufe ergibt sich daraus ein unterschiedlicher Zeitaufwand. &amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bachmann, G.; Haefeli, O.; Kindt, M.: Campus 2002: Die virtuelle Hochschule in der Konsolidierungsphase, Reihe Medien in der Wissenschaft, Münster: Waxmann, Bd. 18, S. 87-97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsatzszenarien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vorlesung, Seminar, Übung, Audio-Konferenz (Mitschnitt z. B. als Audio oder Video)&lt;br /&gt;
* Hybridform (anreichern z. B. mit visuellen Elementen, Verschlagwortung) &lt;br /&gt;
* von Studierenden erstellte Aufgaben und Übungen, ausgerichtet auf die fachliche Auseinandersetzung mit den Inhalten&lt;br /&gt;
* Interaktive Audio-Anwendung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Didaktische Konzeptionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Textbox &lt;br /&gt;
| titel = &lt;br /&gt;
Didaktisch-methodische Analyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| text = &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wozu? - Lehr-/Lernziele&lt;br /&gt;
* Was? - Inhalt&lt;br /&gt;
* Wer? - Zielgruppe&lt;br /&gt;
* Wann? Wo? - Lehr-/Lernsituation&lt;br /&gt;
* Wie? - Methodik&lt;br /&gt;
* Womit? - Medien &amp;lt;ref&amp;gt;Ballod, M.: Vortrag Basiswissen. Grundlagen beim E-Learning. 2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style = width: 24% &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Didaktisch-methodische Analyse ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Podcasts auch in Form von Vorlesungsaufzeichnungen erfordern oftmals eine neue Strukturierung der Vorlesungsinhalte. Der Integration von Podcasts in das Lehrkonzept sollte eine didaktisch-methodische Analyse voranstellen. Für die Planung von Podcasts müssen, wie bei allem anderen E-Learning-Einheiten, die Zielgruppe und die Ziele, die der Lernende erreichen soll, klar definiert werden. Aus diesen Zielen ist die Ableitung kleinerer Feinziele notwendig, um die zumeist im Veranstaltungsverlauf vergleichsweise kleine Lerneinheit zu planen. Es ist zu berücksichtigen ob z. B. auf Vorkenntnissen der Studierenden aufgebaut werden soll oder zudem den Studierenden Zusatzmaterial übergeben oder Aufgaben erteilt werden. &amp;lt;ref&amp;gt;http://publik.tuwien.ac.at/files/PubDat_173622.pdf S.70-79 (Stand 13.10.2013)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus didaktischer Sicht sollten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Länge eines Podcasts 20-30 Minuten nicht überschreiten&lt;br /&gt;
* eine sinnvolle Gliederung in Kapitel und Abschnitte unbedingt einbezogen werden&lt;br /&gt;
* die einzelnen Inhalte separat aufrufbar sein.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Textbox &lt;br /&gt;
| titel = &lt;br /&gt;
Qualitätsmerkmale&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| text = &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Qualität der Fachinhalte  &lt;br /&gt;
* Aufnahmequalität des Podcasts (z. B. Hintergrundgeräusche, Sprachqualität)&lt;br /&gt;
* Qualität der Navigation und Handhabung und Auffindbarkeit&lt;br /&gt;
* Aktualität des Podcasts (Weiterverwendung)&amp;lt;ref name=&amp;quot;podcast&amp;quot;&amp;gt;http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/index_html(Stand 13.10.2013)&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style = width: 40% &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standards und Qualitätsmerkmale === &lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Vorteile von Podcasts voll ausschöpfen zu können, müssen einige Standards und Qualitätsmerkmale gewährleistet sein. Die Qualität eines Podcasts wird dabei zum einen hauptsächlich an der fachlichen Qualität der Inhalte und deren Strukturierung gemessen, zum anderen an der Qualität der Aufnahme. Hier ist sowohl auf die Bildqualität, als auch die Qualität des Audio-Streams zu achten. Zusätzlich wird die Güte eines bereitgestellten Podcasts dadurch bestimmt, ob der Lernende oder Nutzer die Möglichkeit hat, gut zu navigieren, d. h. innerhalb des Podcasts in den Lerneinheiten und Themen unkompliziert zu wechseln. &amp;lt;ref name=&amp;quot;podcast&amp;quot;&amp;gt;http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/index_html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sozialformen ===&lt;br /&gt;
* Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kompetenzen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Einsatz des Bausteins werden unterschiedliche Kompetenzen gefördert.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf Seiten der Lehrenden:&lt;br /&gt;
* Methodenkompetenz&lt;br /&gt;
* Medienkompetenz&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Auf Seiten der Lernenden:&lt;br /&gt;
* Methoden- und Sozialkompetenz&lt;br /&gt;
* Selbstorganisiertes Lernen&lt;br /&gt;
* Medienkompetenz&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
* Zu Beginn der Lehrveranstaltung sollte die Thematik, die der Podcast umfasst, verdeutlicht werden. Es ist zudem sinnvoll, die Anforderungen an den Lernenden z. B. in Bezug auf Vorwissen oder auch die Bearbeitungszeit mitzuteilen. &lt;br /&gt;
* Für Podcasts in Form von Vorlesungsaufzeichnungen ist es vorteilhaft, die Lerneinheit in kleinere thematisch abgeschlossene Themengebiete zu zerlegen bzw. eine Verschlagwortung vorzunehmen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Workflow - Einarbeiten von Podcasts ==&lt;br /&gt;
=== Workflow - Anbindung über Stud.IP als Lernobjekt in ILIAS ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten Podcasts an eine Veranstaltung anzubinden. Im Folgenden wird die Vorgehensweise der Anbindung eines ILIAS Lernmoduls an Stud.IP und die anschließende Integration von Podcasts bzw. Vorlesungsaufzeichnungen in das ILIAS-Lernmodul beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot; caption=&amp;quot;&amp;quot; widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einbau1.png| 1. Loggen Sie sich dazu mit Ihren Zugangsdaten in Stud.IP ein und gehen Sie in Ihre Veranstaltung.&lt;br /&gt;
Einbau2.png| 2. Gehen Sie nun auf den Reiter „+“, um die Inhaltselemente des Kurses zu konfigurieren.&lt;br /&gt;
Einbau3.png| 3. Aktivieren Sie die Lernobjekte-Schnittstelle, indem Sie danach auf „übernehmen“ klicken&lt;br /&gt;
Einbau4.png| 4. Sie finden nun den Reiter Lernobjekte in Ihrer Übersicht.&lt;br /&gt;
Einbau5.png| 5. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Lernobjekte hinzufügen/entfernen“.&lt;br /&gt;
Einbau6.png| 6. Wählen Sie „ILIAS4-URZ“ aus und betätigen die Schaltfläche „auswählen“. &lt;br /&gt;
Einbau7.png| 7. Der Kurs wurde im ILIAS angelegt und Sie können den Kurs öffnen, indem Sie die Schaltfläche „ILIAS-Kurs öffnen“ betätigen.&lt;br /&gt;
Einbau8.png| 8. Betätigen Sie nun die Schaltfläche „Neues Objekt hinzufügen“.&lt;br /&gt;
Einbau9.png| 9. Wählen Sie „Lernmodul ILIAS“ aus der Liste aus.&lt;br /&gt;
Einbau10.png| 10. Im Fenster „Neues ILIAS-Lernmodul anlegen“ müssen Sie dem Lernmodul einen Titel geben. &lt;br /&gt;
Einbau11.png| 11. Optional können Sie eine Beschreibung einfügen.&lt;br /&gt;
Einbau12.png| 12. Danach klicken Sie auf „ILIAS-Lernmodul anlegen“.&lt;br /&gt;
Einbau13.png| 13. Das Lernmodul wird geöffnet. Sie können ein Kapitel anlegen. Geben Sie hierzu den Titel ein und bestätigen Sie mit der Schaltfläche „Titel speichern“.&lt;br /&gt;
Einbau14.png| 14. Durch Anklicken „Bearbeiten“ wird eine Seite im Kapitel angelegt.&lt;br /&gt;
Einbau15.png| 15. Geben Sie der Seite einen Titel (z. B. den Ihrer Vorlesung) und speichern Sie durch betätigen der Schaltfläche „Titel speichern“.&lt;br /&gt;
Einbau16.png| 16. Es öffnet sich die Seite. Durch Anklicken von „+“ öffnet sich ein Menü. Hier wählen Sie die Option „Bild/Audio/Video einfügen“.&lt;br /&gt;
Einbau17.png| 17. Geben Sie einen Titel ein und bestätigen, dass Sie das Video über eine URL einbinden wollen.&lt;br /&gt;
Einbau18.png| 18. Nun übernehmen Sie die URL in das vorgesehene Feld (Sie erhalten den Link nach dem Schnitt und der Ablage Ihrer Vorlesung auf dem Medienserver).&lt;br /&gt;
Einbau19.png| 19. Im nächsten Schritt können Sie die Größe anpassen. Geben Sie (wenn Ihnen keine anderen Formatvorgaben von uns übergeben werden) für die Breite 800 und die Höhe 450 ein. Achten Sie darauf, dass Sie einen Haken bei „Proportionen beibehalten&amp;quot; setzen.&lt;br /&gt;
Einbau20.png| 20. Speichern Sie anschließend die Einstellungen und es erscheint: Medienobjekt gespeichert.&lt;br /&gt;
Einbau21.png| 21. Rufen Sie jetzt die Seite auf.&lt;br /&gt;
Einbau22.png| 22. Es erscheint das Video, das durch Bedienen des Abspiel-Buttons gestartet werden kann.&lt;br /&gt;
Einbau23.png| 23. Im nächsten Schritt klicken Sie das erstellte Lernmodul an.&lt;br /&gt;
Einbau24.png| 24. Gehen Sie nun zu den Einstellungen.&lt;br /&gt;
Einbau25.png| 25. Schalten Sie das Lernmodul „Online&amp;quot; und speichern die Einstellung.&lt;br /&gt;
Einbau26.png| 26. Sie erhalten eine Bestätigung, dass Ihre Änderungen gespeichert sind. Das Lernmodul (und somit auch das Video) ist nun von den Studierenden abrufbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Workflow - Anbindung als Informationsseite an einen Stud.IP-Kurs ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden Abschnitt finden Sie den Workflow zum Anbinden eines Videos an Ihre Stud.IP-Veranstaltung. Die Einbindung erfolgt als Informationsseite, der Videoabruf für die Teilnehmer über den angelegten Reiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot; caption=&amp;quot;&amp;quot; widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
StudIP1.png| 1. Loggen Sie sich dazu mit Ihren Zugangsdaten in Stud.IP ein und gehen Sie auf „Meine Veranstaltungen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
StudIP2.png| 2. Wählen Sie die Veranstaltung aus, an die das Video angebunden werden soll.&lt;br /&gt;
StudIP3.png| 3. Gehen Sie nun auf den Reiter „+“, um die Inhaltselemente des Kurses zu konfigurieren.&lt;br /&gt;
StudIP4.png| 4. Stellen Sie die „Freie Informationsseite“ auf „an“ und übernehmen Sie diese Einstellung.&lt;br /&gt;
StudIP5.png| 5. Ihnen wird angezeigt: „Die veränderte Konfiguration wurde übernommen“. Klicken Sie nun auf den Reiter „Informationen“.&lt;br /&gt;
StudIP6.png| 6. Ein neuer Reiter „Informationen“ wird angelegt. Gehen Sie auf bearbeiten, um die Informationen einzuarbeiten.&lt;br /&gt;
StudIP7.png| 7. Im Eingabefeld Informationen können Sie nun den Titel für den Reiter eingeben z. B. „Vorlesung“.&lt;br /&gt;
StudIP8.png| 8. In das darunter liegende Eingabefeld geben Sie die Information „[video:850]“ ein und den Link zum Mediaserver (850 gibt die Größe/Breite des Videobildes an). Klicken Sie im Anschluss auf die Schaltfläche „übernehmen“.&lt;br /&gt;
StudIP9.png| 9. Die Änderungen wurden übernommen. Das Video kann nun von allen Kursteilnehmern über den Play-Button abgerufen werden.&lt;br /&gt;
StudIP10.png| 10. Möchten Sie weitere Videos einbinden, gehen Sie auf den Reiter „Neuen Eintrag einfügen“ und wiederholen Sie die Schritte 7-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Literatur=&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
= Internetressourcen =&lt;br /&gt;
:* [http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/index_html Podcast (Didaktik)(Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/langtext_podcast_04_09_07.pdf Podcasts: Neue Chancen für die universitäre Bildung (Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://pb21.de/files/2011/05/Podcasting-fu%C2%A6%C3%AAr-Einsteiger-1.21.pdf/ Podcasting für Einsteiger (Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://winfwiki.wi-fom.de/index.php/Einsatzm%C3%B6glichkeiten_von_Podcasts_zur_Unterst%C3%BCtzung_der_Lehre Einsatzmöglichkeiten von Podcasts zur Unterstützung der Lehre (Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://fmysql.tu-graz.ac.at/~karl/verlagspdf/podcasting_tagungsband.pdf Lifetime Podcasting (Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://www2.informatik.uni-osnabrueck.de/papers_pdf/2006_05.pdf Techniken und Einsatzszenarien für Podcasts in der universitären Lehre (Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://www.blogs.uni-osnabrueck.de/web20/2008/07/31/metapodcastserie-zum-thema-lernen-mit-podcasts/ Metapodcastserie zum Thema “Lernen mit Podcasts” (Stand: 12.10.2013]&lt;br /&gt;
:* [http://hermes.unibw-hamburg.de/werkstatt/berichte/bericht20.pdf Podcasting in der Lehre: Bericht über den Einsatz an der Helmut-Schmidt-Universität (Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://www.podcast.de/podcasting/schritt-fuer-schritt-erklaert podcasting Schritt für Schritt erklärt (Stand: 12.10.2013)]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jennifer Olearczyk</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Podcast&amp;diff=1062</id>
		<title>Podcast</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Podcast&amp;diff=1062"/>
		<updated>2014-03-04T11:02:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jennifer Olearczyk: /* Podcast-Produktion durch Lehrende */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Didaktische Bausteine]]&lt;br /&gt;
Ein Podcast ist eine über das Internet veröffentlichte, zeit- sowie ortsunabhängig abrufbare Sendung (On-Demand). Diese Sendung kann auditiv oder auch audiovisuell aufbereitetes Material umfassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzszenarien ==&lt;br /&gt;
=== Kategorien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Art des Formates von Podcasts werden verschiedene Ausführungen unterschieden.&lt;br /&gt;
* Ein Audio-Podcast ist eine Mediendatei, die ausschließlich reine Tonaufnahmen, d. h. nur ein Audio-Signal enthält. Ein großer Vorteil von Audio-Podcasts ist die leichte Herstellung derartiger Podcasts und die einfache Einbindung aber auch Verbreitung z. B. über Dateien im mp3-Format.&lt;br /&gt;
* Vodcasts, auch als Videocasts bezeichnet, beinhalten Ton- und Videoaufzeichnung (z. B. des Referenten). Ein wesentlicher Vorteil gegenüber reinen Audio-Podcasts ist eine Ergänzung durch visuelle Darstellungen. Oftmals werden insbesondere mit langen Videocasts sehr große Datenmengen erzeugt, deshalb werden die Podcasts teilweise über eine Streaming-Quelle aufgerufen.&lt;br /&gt;
* Screen- oder Slidecasts sind audiovisuelle Podcasts. Audio- und Videostream liegen nebeneinander vor, zudem können z. B. Folienpräsentationen und Bildschirmaufzeichnungen einbezogen werden. Häufig werden Screencasts als Tutorials, eine visualisierte Form einer Gebrauchsanweisung oder einer Kenntnisvermittlung, bereitgestellt. &lt;br /&gt;
* Doccasts transportieren parallel Textinformationen. Zumeist werden Dokumente in pdf-Format genutzt.&lt;br /&gt;
* Werden die oben genannten Podcast-Formate mit Zusatzinformationen angereichert, dann liegt ein Enhanced Podcast vor. In einem Enhanced Podcast wird eine Audio- bzw. Video-Datei z. B. durch digitalisierte Folien, elektronische Verweise (links), Steuerungsfunktionen und/oder Kapitelmarkierungen erweitert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;podcast&amp;quot;&amp;gt;http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/index_html (Stand 13.10.2013)&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Podcasts mit dem Ziel der Wissensvermittlung können alle angegebenen Formate nutzen. In der Literatur  werden Lehr-/Lernpodcasts auch als Educast (educational Podcast) bezeichnet. &amp;lt;ref&amp;gt; Arnold, P.; Kilian, L.; Thillosen, A.; Zimmer, G.: Handbuch E-Learning. Lehren und Lernen mit digitalen Medien. W.Bertelsmann Verlag GmbH &amp;amp;Co KG, Bielefeld 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel für einen Vodcast&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt; &lt;br /&gt;
  &amp;lt;iframe width=&amp;quot;500&amp;quot; height=&amp;quot;281&amp;quot;&lt;br /&gt;
  src=&amp;quot;http://player.vimeo.com/video/66076787&amp;quot;&lt;br /&gt;
  frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; allowfullscreen&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ziele der Integration von Podcasts in der Lehre === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Präsentation von Lehr-/Lerninhalten&lt;br /&gt;
* Verbreitung von Mitteilungen und Informationen&lt;br /&gt;
* Interaktion zwischen Nutzern und Systemen &lt;br /&gt;
* Kollaboration &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Podcasts können, wie alle E-Learning-Bausteine, entsprechend den drei verschiedenen Basiskonzepten bzw. typischen Möglichkeiten Ergänzung, Integration und [[Virtualisierungsgrad|Virtualisieren]] eingesetzt werden. &amp;lt;ref name=&amp;quot;podcast&amp;quot;&amp;gt;http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/index_html&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Bachmann, G.; Dittler, Martina: „Integration von E-Learning in die Hochschule: Umsetzung einer gesamtuniversitären Strategie an der Universität Basel“. In: Bremer, C. und Kohl, K. E. (Hsrg.): E-Learning Strategien und E-Learning Kompetenzen an Hochschulen. Bielefeld 2004&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Linierte Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;liniert&amp;quot; style=&amp;quot;float: left; margin: 33px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Basiskonzepte&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;gerade&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Ergänzung: Podcasts als Erweiterung bzw. Ergänzung von Präsenzlehre – zumeist nicht verpflichtend&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Integration: Podcasts in Kombination mit Präsenz- und Online-Zeiten – zumeist nicht verpflichtend&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;gerade&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Virtualisieren: Podcasts vollständig in Online-Veranstaltungen zur Wissensvermittlung integriert - verpflichtend&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Podcast-Produktion ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Podcasts können sowohl von den Lehrenden als auch den Studierenden erstellt werden. Der Aufwand zur Erstellung eines Podcasts, hängt vom gewünschten Format ab. Reine Audio-Podcasts können mit geringem Aufwand aufgezeichnet werden, Enhanced Podcasts hingegen benötigen je nach gewünschten Zusatzinformationen einen höheren Bearbeitungsaufwand.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
==== Podcast-Produktion durch Lehrende ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lehrende können Podcasts in unterschiedlichen Szenarien in E-Learning–Arrangements einbinden. Möglichkeiten der Podcast-Produktion für Lehrende umfassen z. B.: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Vorlesungs- und Seminarmitschnitte&lt;br /&gt;
:* als Enhanced Podcast aufbereitete Vorlesungen&lt;br /&gt;
:* Kommentare zu Übungen und Aufgaben zumeist in Form von Audiocasts&lt;br /&gt;
:* Podcasts mit ergänzenden Informationen z. B. Forschungsergebnisse und aktuelle Bezüge &lt;br /&gt;
:* Interviews mit Experten aus der Wirtschaft&lt;br /&gt;
:* eine Form der Rückmeldung an Studierende etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Textbox &lt;br /&gt;
| titel = &lt;br /&gt;
Vorteile des Bereitstellung von Podcasts in der Lehre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| text = &lt;br /&gt;
* Podcasts unterstützen zeit- und ortsunabhängiges, ans eigene Lerntempo angepasstes Lernen&lt;br /&gt;
* für Veranstaltungen gilt, dass diese z. B. bei Krankheit nachgearbeitet werden können&lt;br /&gt;
* zusätzliche Informationen können schnell verbreitet werden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style = width: 40% &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Motivationsdesign|Motivation]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am weitesten verbreitete Methode in der Lehre ist die Bereitstellung von Vorlesungsmitschnitten zur Unterstützung der Studierenden bei der Vor- und Nachbereitung der Lerninhalte. An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg steht den Lehrenden ein E-Vorlesungsservice bereit. Dieser übernimmt den organisatorischen Ablauf, sowohl die Mitschnitte als auch die Nachbereitung und Einbindung der Aufzeichnungen ins [[LMS|Lernmanagementsystem]] [[ILIAS]]. Vollständig digitalisierte Vorlesungen können z. B. als Enhanced Podcast mit dem Vorlesungssystem Matterhorn (an der MLU noch im Aufbau) gestaltet werden. Die Einbindung der Aufzeichnungen in Lernplattformen und speziell in die bestehenden Lernplattformen Stud.IP und ILIAS ist unkompliziert. Neben dem Angebot für die Studierenden ermöglichen Podcasts den Lehrenden zudem eine Reflextion der eigenen Lehrveranstaltung. Damit können Attraktivität und Qualität von Lehrveranstaltungen gesteigert werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Vielfältigkeit der Möglichkeiten zur Gestaltung eigenen Lehrveranstaltung erfordert von den Lehrenden eine intensive Auseinandersetzung mit der Frage, ob Mitschnitte für die Veranstaltung geeignet sind und für die Studierenden einen Mehrwert aufweisen. Dabei müssen Konzepte zwangsweise [[E-Didaktik|fachdidaktische Aspekte]] berücksichtigen, um die Lernumwelt sinnvoll zu gestalten. In dem Folgenden gezeigten Podcast diskutieren die Professoren der MLU Ulrich Kortenkamp (Didaktik der Mathematik) und Martin Lindner (Didaktik der Biologie) am Rande auch über die Einbindung von Vorlesungsmitschnitten in ihre Veranstaltung. Dabei stellt Ulrich Kortenkamp den Nutzen und die Vorteile seiner Mitschnitte heraus und geht auf Podcasts als „individuelles Lernerlebnis“ ein. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt; &lt;br /&gt;
  &amp;lt;iframe width=&amp;quot;500&amp;quot; height=&amp;quot;281&amp;quot;&lt;br /&gt;
  src=&amp;quot;http://player.vimeo.com/video/69241132&amp;quot;&lt;br /&gt;
  frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; allowfullscreen&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den genannten Vorteilen, die der Einsatz von Podcasts bietet, müssen auch Nachteile benannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nicht alle fachlichen Inhalte eignen sich für die Vermittlung über Podcasts.  &lt;br /&gt;
* Studierende haben keinen direkten Kontakt zum Dozenten und können nicht sofort nachfragen. &lt;br /&gt;
* Studierende müssen eine hohe Motivation zeigen, da oftmals zu Hause eine größere Gefahr der Ablenkung besteht. &lt;br /&gt;
* Insbesondere für Podcasts, die nicht über eine interne Plattform der Hochschule bereitgestellt werden, sondern öffentlich im Netz verfügbar sind, ist eine Einhaltung des Urheberrechts zu beachten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;podcast&amp;quot;&amp;gt;http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/index_html(Stand 13.10.2013)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Podcast-Produktion durch Lernende ==== &lt;br /&gt;
Podcast-Produktion durch Lernende umfassen z. B.: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:* Referate in Form von Podcasts&lt;br /&gt;
:* Ergebnisdarstellung von Projektarbeiten&lt;br /&gt;
:* Insbesondere Audiocasts zur Reflektion&lt;br /&gt;
:* Sprachtraining&lt;br /&gt;
:* Erarbeitung von Video-Tutorials&lt;br /&gt;
:* Audioguides etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studierenden können hier die Sozialformen Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit etabliert werden. Durch die eigenständige Erstellung der Podcasts zur Präsentation wird eine aktive fachliche Auseinandersetzung mit den Inhalten notwendig. Zudem wird die Medienkompetenz der Studierenden gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeitaufwand für Erstellung und Durchführung ===&lt;br /&gt;
Der Zeitaufwand für die direkte Erstellung eines Podcasts ist abhängig von der inhaltlichen Ausgestaltung und Länge des Beitrages. Dabei muss unterschieden werden, ob es sich um einen reinen Mitschnitt oder ein Drehbuch mit Storyboard handelt. Letztere sind zumeist sehr zeitaufwändig, da neben dem Konzept zumeist Texte geschrieben und eingesprochen werden müssen. Hier müssen verstärkt Aufwand und Nutzen abgewägt werden. Zudem ist bei der Planung der Einbindung von Podcasts in eine Lehrveranstaltung der gewünschte Virtualisierungsgrad einzubeziehen. Von den Lehrenden ist im Vorfeld zu bedenken, ob die Podcasts als Ergänzungs- oder Integrationsangebot gelten, sodass nach wie vor die Präsenzlehre im Vordergrund steht, oder ob das Angebot Online ausgerichtet und vollständig virtuell sein soll. Für die Organisations- und Arbeitsabläufe ergibt sich daraus ein unterschiedlicher Zeitaufwand. &amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bachmann, G.; Haefeli, O.; Kindt, M.: Campus 2002: Die virtuelle Hochschule in der Konsolidierungsphase, Reihe Medien in der Wissenschaft, Münster: Waxmann, Bd. 18, S. 87-97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsatzszenarien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vorlesung, Seminar, Übung, Audio-Konferenz (Mitschnitt z. B. als Audio oder Video)&lt;br /&gt;
* Hybridform (anreichern z. B. mit visuellen Elementen, Verschlagwortung) &lt;br /&gt;
* von Studierenden erstellte Aufgaben und Übungen, ausgerichtet auf die fachliche Auseinandersetzung mit den Inhalten&lt;br /&gt;
* Interaktive Audio-Anwendung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Didaktische Konzeptionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Textbox &lt;br /&gt;
| titel = &lt;br /&gt;
Didaktisch-methodische Analyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| text = &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wozu? - Lehr-/Lernziele&lt;br /&gt;
* Was? - Inhalt&lt;br /&gt;
* Wer? - Zielgruppe&lt;br /&gt;
* Wann? Wo? - Lehr-/Lernsituation&lt;br /&gt;
* Wie? - Methodik&lt;br /&gt;
* Womit? - Medien &amp;lt;ref&amp;gt;Ballod, M.: Vortrag Basiswissen. Grundlagen beim E-Learning. 2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style = width: 24% &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Didaktisch-methodische Analyse ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Podcasts auch in Form von Vorlesungsaufzeichnungen erfordern oftmals eine neue Strukturierung der Vorlesungsinhalte. Der Integration von Podcasts in das Lehrkonzept sollte eine didaktisch-methodische Analyse voranstellen. Für die Planung von Podcasts müssen, wie bei allem anderen E-Learning-Einheiten, die Zielgruppe und die Ziele, die der Lernende erreichen soll, klar definiert werden. Aus diesen Zielen ist die Ableitung kleinerer Feinziele notwendig, um die zumeist im Veranstaltungsverlauf vergleichsweise kleine Lerneinheit zu planen. Es ist zu berücksichtigen ob z. B. auf Vorkenntnissen der Studierenden aufgebaut werden soll oder zudem den Studierenden Zusatzmaterial übergeben oder Aufgaben erteilt werden. &amp;lt;ref&amp;gt;http://publik.tuwien.ac.at/files/PubDat_173622.pdf S.70-79 (Stand 13.10.2013)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus didaktischer Sicht sollten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Länge eines Podcasts 20-30 Minuten nicht überschreiten&lt;br /&gt;
* eine sinnvolle Gliederung in Kapitel und Abschnitte unbedingt einbezogen werden&lt;br /&gt;
* die einzelnen Inhalte separat aufrufbar sein.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Textbox &lt;br /&gt;
| titel = &lt;br /&gt;
Qualitätsmerkmale&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| text = &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Qualität der Fachinhalte  &lt;br /&gt;
* Aufnahmequalität des Podcasts (z. B. Hintergrundgeräusche, Sprachqualität)&lt;br /&gt;
* Qualität der Navigation und Handhabung und Auffindbarkeit&lt;br /&gt;
* Aktualität des Podcasts (Weiterverwendung)&amp;lt;ref name=&amp;quot;podcast&amp;quot;&amp;gt;http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/index_html(Stand 13.10.2013)&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style = width: 40% &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standards und Qualitätsmerkmale === &lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Vorteile von Podcasts voll ausschöpfen zu können, müssen einige Standards und Qualitätsmerkmale gewährleistet sein. Die Qualität eines Podcasts wird dabei zum einen hauptsächlich an der fachlichen Qualität der Inhalte und deren Strukturierung gemessen, zum anderen an der Qualität der Aufnahme. Hier ist sowohl auf die Bildqualität, als auch die Qualität des Audio-Streams zu achten. Zusätzlich wird die Güte eines bereitgestellten Podcasts dadurch bestimmt, ob der Lernende oder Nutzer die Möglichkeit hat, gut zu navigieren, d. h. innerhalb des Podcasts in den Lerneinheiten und Themen unkompliziert zu wechseln. &amp;lt;ref name=&amp;quot;podcast&amp;quot;&amp;gt;http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/index_html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sozialformen ===&lt;br /&gt;
* Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kompetenzen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Einsatz des Bausteins werden unterschiedliche Kompetenzen gefördert.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf Seiten der Lehrenden:&lt;br /&gt;
* Methodenkompetenz&lt;br /&gt;
* Medienkompetenz&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Auf Seiten der Lernenden:&lt;br /&gt;
* Methoden- und Sozialkompetenz&lt;br /&gt;
* Selbstorganisiertes Lernen&lt;br /&gt;
* Medienkompetenz&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
* Zu Beginn der Lehrveranstaltung sollte die Thematik, die der Podcast umfasst, verdeutlicht werden. Es ist zudem sinnvoll, die Anforderungen an den Lernenden z. B. in Bezug auf Vorwissen oder auch die Bearbeitungszeit mitzuteilen. &lt;br /&gt;
* Für Podcasts in Form von Vorlesungsaufzeichnungen ist es vorteilhaft, die Lerneinheit in kleinere thematisch abgeschlossene Themengebiete zu zerlegen bzw. eine Verschlagwortung vorzunehmen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Workflow - Einarbeiten von Podcasts ==&lt;br /&gt;
=== Workflow - Anbindung über Stud.IP als Lernobjekt in ILIAS ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten Podcasts an eine Veranstaltung anzubinden. Im Folgenden wird die Vorgehensweise der Anbindung eines ILIAS Lernmoduls an Stud.IP und die anschließende Integration von Podcasts bzw. Vorlesungsaufzeichnungen in das ILIAS-Lernmodul beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot; caption=&amp;quot;&amp;quot; widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einbau1.png| 1. Loggen Sie sich dazu mit Ihren Zugangsdaten in Stud.IP ein und gehen Sie in Ihre Veranstaltung.&lt;br /&gt;
Einbau2.png| 2. Gehen Sie nun auf den Reiter „+“, um die Inhaltselemente des Kurses zu konfigurieren.&lt;br /&gt;
Einbau3.png| 3. Aktivieren Sie die Lernobjekte-Schnittstelle, indem Sie danach auf „übernehmen“ klicken&lt;br /&gt;
Einbau4.png| 4. Sie finden nun den Reiter Lernobjekte in Ihrer Übersicht.&lt;br /&gt;
Einbau5.png| 5. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Lernobjekte hinzufügen/entfernen“.&lt;br /&gt;
Einbau6.png| 6. Wählen Sie „ILIAS4-URZ“ aus und betätigen die Schaltfläche „auswählen“. &lt;br /&gt;
Einbau7.png| 7. Der Kurs wurde im ILIAS angelegt und Sie können den Kurs öffnen, indem Sie die Schaltfläche „ILIAS-Kurs öffnen“ betätigen.&lt;br /&gt;
Einbau8.png| 8. Betätigen Sie nun die Schaltfläche „Neues Objekt hinzufügen“.&lt;br /&gt;
Einbau9.png| 9. Wählen Sie „Lernmodul ILIAS“ aus der Liste aus.&lt;br /&gt;
Einbau10.png| 10. Im Fenster „Neues ILIAS-Lernmodul anlegen“ müssen Sie dem Lernmodul einen Titel geben. &lt;br /&gt;
Einbau11.png| 11. Optional können Sie eine Beschreibung einfügen.&lt;br /&gt;
Einbau12.png| 12. Danach klicken Sie auf „ILIAS-Lernmodul anlegen“.&lt;br /&gt;
Einbau13.png| 13. Das Lernmodul wird geöffnet. Sie können ein Kapitel anlegen. Geben Sie hierzu den Titel ein und bestätigen Sie mit der Schaltfläche „Titel speichern“.&lt;br /&gt;
Einbau14.png| 14. Durch Anklicken „Bearbeiten“ wird eine Seite im Kapitel angelegt.&lt;br /&gt;
Einbau15.png| 15. Geben Sie der Seite einen Titel (z. B. den Ihrer Vorlesung) und speichern Sie durch betätigen der Schaltfläche „Titel speichern“.&lt;br /&gt;
Einbau16.png| 16. Es öffnet sich die Seite. Durch Anklicken von „+“ öffnet sich ein Menü. Hier wählen Sie die Option „Bild/Audio/Video einfügen“.&lt;br /&gt;
Einbau17.png| 17. Geben Sie einen Titel ein und bestätigen, dass Sie das Video über eine URL einbinden wollen.&lt;br /&gt;
Einbau18.png| 18. Nun übernehmen Sie die URL in das vorgesehene Feld (Sie erhalten den Link nach dem Schnitt und der Ablage Ihrer Vorlesung auf dem Medienserver).&lt;br /&gt;
Einbau19.png| 19. Im nächsten Schritt können Sie die Größe anpassen. Geben Sie (wenn Ihnen keine anderen Formatvorgaben von uns übergeben werden) für die Breite 800 und die Höhe 450 ein. Achten Sie darauf, dass Sie einen Haken bei „Proportionen beibehalten&amp;quot; setzen.&lt;br /&gt;
Einbau20.png| 20. Speichern Sie anschließend die Einstellungen und es erscheint: Medienobjekt gespeichert.&lt;br /&gt;
Einbau21.png| 21. Rufen Sie jetzt die Seite auf.&lt;br /&gt;
Einbau22.png| 22. Es erscheint das Video, das durch Bedienen des Abspiel-Buttons gestartet werden kann.&lt;br /&gt;
Einbau23.png| 23. Im nächsten Schritt klicken Sie das erstellte Lernmodul an.&lt;br /&gt;
Einbau24.png| 24. Gehen Sie nun zu den Einstellungen.&lt;br /&gt;
Einbau25.png| 25. Schalten Sie das Lernmodul „Online&amp;quot; und speichern die Einstellung.&lt;br /&gt;
Einbau26.png| 26. Sie erhalten eine Bestätigung, dass Ihre Änderungen gespeichert sind. Das Lernmodul (und somit auch das Video) ist nun von den Studierenden abrufbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Workflow - Anbindung als Informationsseite an einen Stud.IP-Kurs ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden Abschnitt finden Sie den Workflow zum Anbinden eines Videos an Ihre Stud.IP-Veranstaltung. Die Einbindung erfolgt als Informationsseite, der Videoabruf für die Teilnehmer über den angelegten Reiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot; caption=&amp;quot;&amp;quot; widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
StudIP1.png| 1. Loggen Sie sich dazu mit Ihren Zugangsdaten in Stud.IP ein und gehen Sie auf „Meine Veranstaltungen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
StudIP2.png| 2. Wählen Sie die Veranstaltung aus, an die das Video angebunden werden soll.&lt;br /&gt;
StudIP3.png| 3. Gehen Sie nun auf den Reiter „+“, um die Inhaltselemente des Kurses zu konfigurieren.&lt;br /&gt;
StudIP4.png| 4. Stellen Sie die „Freie Informationsseite“ auf „an“ und übernehmen Sie diese Einstellung.&lt;br /&gt;
StudIP5.png| 5. Ihnen wird angezeigt: „Die veränderte Konfiguration wurde übernommen“. Klicken Sie nun auf den Reiter „Informationen“.&lt;br /&gt;
StudIP6.png| 6. Ein neuer Reiter „Informationen“ wird angelegt. Gehen Sie auf bearbeiten, um die Informationen einzuarbeiten.&lt;br /&gt;
StudIP7.png| 7. Im Eingabefeld Informationen können Sie nun den Titel für den Reiter eingeben z. B. „Vorlesung“.&lt;br /&gt;
StudIP8.png| 8. In das darunter liegende Eingabefeld geben Sie die Information „[video:850]“ ein und den Link zum Mediaserver (850 gibt die Größe/Breite des Videobildes an). Klicken Sie im Anschluss auf die Schaltfläche „übernehmen“.&lt;br /&gt;
StudIP9.png| 9. Die Änderungen wurden übernommen. Das Video kann nun von allen Kursteilnehmern über den Play-Button abgerufen werden.&lt;br /&gt;
StudIP10.png| 10. Möchten Sie weitere Videos einbinden, gehen Sie auf den Reiter „Neuen Eintrag einfügen“ und wiederholen Sie die Schritte 7-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Literatur=&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
= Internetressourcen =&lt;br /&gt;
:* [http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/index_html Podcast (Didaktik)(Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/langtext_podcast_04_09_07.pdf Podcasts: Neue Chancen für die universitäre Bildung (Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://pb21.de/files/2011/05/Podcasting-fu%C2%A6%C3%AAr-Einsteiger-1.21.pdf/ Podcasting für Einsteiger (Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://winfwiki.wi-fom.de/index.php/Einsatzm%C3%B6glichkeiten_von_Podcasts_zur_Unterst%C3%BCtzung_der_Lehre Einsatzmöglichkeiten von Podcasts zur Unterstützung der Lehre (Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://fmysql.tu-graz.ac.at/~karl/verlagspdf/podcasting_tagungsband.pdf Lifetime Podcasting (Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://www2.informatik.uni-osnabrueck.de/papers_pdf/2006_05.pdf Techniken und Einsatzszenarien für Podcasts in der universitären Lehre (Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://www.blogs.uni-osnabrueck.de/web20/2008/07/31/metapodcastserie-zum-thema-lernen-mit-podcasts/ Metapodcastserie zum Thema “Lernen mit Podcasts” (Stand: 12.10.2013]&lt;br /&gt;
:* [http://hermes.unibw-hamburg.de/werkstatt/berichte/bericht20.pdf Podcasting in der Lehre: Bericht über den Einsatz an der Helmut-Schmidt-Universität (Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://www.podcast.de/podcasting/schritt-fuer-schritt-erklaert podcasting Schritt für Schritt erklärt (Stand: 12.10.2013)]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jennifer Olearczyk</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Podcast&amp;diff=1061</id>
		<title>Podcast</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Podcast&amp;diff=1061"/>
		<updated>2014-03-04T11:01:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jennifer Olearczyk: /* Podcast-Produktion durch Lehrende */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Didaktische Bausteine]]&lt;br /&gt;
Ein Podcast ist eine über das Internet veröffentlichte, zeit- sowie ortsunabhängig abrufbare Sendung (On-Demand). Diese Sendung kann auditiv oder auch audiovisuell aufbereitetes Material umfassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzszenarien ==&lt;br /&gt;
=== Kategorien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Art des Formates von Podcasts werden verschiedene Ausführungen unterschieden.&lt;br /&gt;
* Ein Audio-Podcast ist eine Mediendatei, die ausschließlich reine Tonaufnahmen, d. h. nur ein Audio-Signal enthält. Ein großer Vorteil von Audio-Podcasts ist die leichte Herstellung derartiger Podcasts und die einfache Einbindung aber auch Verbreitung z. B. über Dateien im mp3-Format.&lt;br /&gt;
* Vodcasts, auch als Videocasts bezeichnet, beinhalten Ton- und Videoaufzeichnung (z. B. des Referenten). Ein wesentlicher Vorteil gegenüber reinen Audio-Podcasts ist eine Ergänzung durch visuelle Darstellungen. Oftmals werden insbesondere mit langen Videocasts sehr große Datenmengen erzeugt, deshalb werden die Podcasts teilweise über eine Streaming-Quelle aufgerufen.&lt;br /&gt;
* Screen- oder Slidecasts sind audiovisuelle Podcasts. Audio- und Videostream liegen nebeneinander vor, zudem können z. B. Folienpräsentationen und Bildschirmaufzeichnungen einbezogen werden. Häufig werden Screencasts als Tutorials, eine visualisierte Form einer Gebrauchsanweisung oder einer Kenntnisvermittlung, bereitgestellt. &lt;br /&gt;
* Doccasts transportieren parallel Textinformationen. Zumeist werden Dokumente in pdf-Format genutzt.&lt;br /&gt;
* Werden die oben genannten Podcast-Formate mit Zusatzinformationen angereichert, dann liegt ein Enhanced Podcast vor. In einem Enhanced Podcast wird eine Audio- bzw. Video-Datei z. B. durch digitalisierte Folien, elektronische Verweise (links), Steuerungsfunktionen und/oder Kapitelmarkierungen erweitert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;podcast&amp;quot;&amp;gt;http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/index_html (Stand 13.10.2013)&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Podcasts mit dem Ziel der Wissensvermittlung können alle angegebenen Formate nutzen. In der Literatur  werden Lehr-/Lernpodcasts auch als Educast (educational Podcast) bezeichnet. &amp;lt;ref&amp;gt; Arnold, P.; Kilian, L.; Thillosen, A.; Zimmer, G.: Handbuch E-Learning. Lehren und Lernen mit digitalen Medien. W.Bertelsmann Verlag GmbH &amp;amp;Co KG, Bielefeld 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel für einen Vodcast&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt; &lt;br /&gt;
  &amp;lt;iframe width=&amp;quot;500&amp;quot; height=&amp;quot;281&amp;quot;&lt;br /&gt;
  src=&amp;quot;http://player.vimeo.com/video/66076787&amp;quot;&lt;br /&gt;
  frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; allowfullscreen&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ziele der Integration von Podcasts in der Lehre === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Präsentation von Lehr-/Lerninhalten&lt;br /&gt;
* Verbreitung von Mitteilungen und Informationen&lt;br /&gt;
* Interaktion zwischen Nutzern und Systemen &lt;br /&gt;
* Kollaboration &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Podcasts können, wie alle E-Learning-Bausteine, entsprechend den drei verschiedenen Basiskonzepten bzw. typischen Möglichkeiten Ergänzung, Integration und [[Virtualisierungsgrad|Virtualisieren]] eingesetzt werden. &amp;lt;ref name=&amp;quot;podcast&amp;quot;&amp;gt;http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/index_html&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Bachmann, G.; Dittler, Martina: „Integration von E-Learning in die Hochschule: Umsetzung einer gesamtuniversitären Strategie an der Universität Basel“. In: Bremer, C. und Kohl, K. E. (Hsrg.): E-Learning Strategien und E-Learning Kompetenzen an Hochschulen. Bielefeld 2004&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Linierte Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;liniert&amp;quot; style=&amp;quot;float: left; margin: 33px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Basiskonzepte&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;gerade&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Ergänzung: Podcasts als Erweiterung bzw. Ergänzung von Präsenzlehre – zumeist nicht verpflichtend&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Integration: Podcasts in Kombination mit Präsenz- und Online-Zeiten – zumeist nicht verpflichtend&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;gerade&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Virtualisieren: Podcasts vollständig in Online-Veranstaltungen zur Wissensvermittlung integriert - verpflichtend&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Podcast-Produktion ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Podcasts können sowohl von den Lehrenden als auch den Studierenden erstellt werden. Der Aufwand zur Erstellung eines Podcasts, hängt vom gewünschten Format ab. Reine Audio-Podcasts können mit geringem Aufwand aufgezeichnet werden, Enhanced Podcasts hingegen benötigen je nach gewünschten Zusatzinformationen einen höheren Bearbeitungsaufwand.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
==== Podcast-Produktion durch Lehrende ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lehrende können Podcasts in unterschiedlichen Szenarien in E-Learning–Arrangements einbinden. Möglichkeiten der Podcast-Produktion für Lehrende umfassen z. B.: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Vorlesungs- und Seminarmitschnitte&lt;br /&gt;
:* als Enhanced Podcast aufbereitete Vorlesungen&lt;br /&gt;
:* Kommentare zu Übungen und Aufgaben zumeist in Form von Audiocasts&lt;br /&gt;
:* Podcasts mit ergänzenden Informationen z. B. Forschungsergebnisse und aktuelle Bezüge &lt;br /&gt;
:* Interviews mit Experten aus der Wirtschaft&lt;br /&gt;
:* eine Form der Rückmeldung an Studierende etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Textbox &lt;br /&gt;
| titel = &lt;br /&gt;
Vorteile des Bereitstellung von Podcasts in der Lehre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| text = &lt;br /&gt;
* Podcasts unterstützen zeit- und ortsunabhängiges, ans eigene Lerntempo angepasstes Lernen&lt;br /&gt;
* für Veranstaltungen gilt, dass diese z. B. bei Krankheit nachgearbeitet werden können&lt;br /&gt;
* zusätzliche Informationen können schnell verbreitet werden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style = width: 40% &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am weitesten verbreitete Methode in der Lehre ist die Bereitstellung von Vorlesungsmitschnitten zur Unterstützung der Studierenden bei der Vor- und Nachbereitung der Lerninhalte. An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg steht den Lehrenden ein E-Vorlesungsservice bereit. Dieser übernimmt den organisatorischen Ablauf, sowohl die Mitschnitte als auch die Nachbereitung und Einbindung der Aufzeichnungen ins [[LMS|Lernmanagementsystem]] [[ILIAS]]. Vollständig digitalisierte Vorlesungen können z. B. als Enhanced Podcast mit dem Vorlesungssystem Matterhorn (an der MLU noch im Aufbau) gestaltet werden. Die Einbindung der Aufzeichnungen in Lernplattformen und speziell in die bestehenden Lernplattformen Stud.IP und ILIAS ist unkompliziert. Neben dem Angebot für die Studierenden ermöglichen Podcasts den Lehrenden zudem eine Reflextion der eigenen Lehrveranstaltung. Damit können Attraktivität und Qualität von Lehrveranstaltungen gesteigert werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Vielfältigkeit der Möglichkeiten zur Gestaltung eigenen Lehrveranstaltung erfordert von den Lehrenden eine intensive Auseinandersetzung mit der Frage, ob Mitschnitte für die Veranstaltung geeignet sind und für die Studierenden einen Mehrwert aufweisen. Dabei müssen Konzepte zwangsweise [[fachdidaktische Aspekte|E-Didaktik]] berücksichtigen, um die Lernumwelt sinnvoll zu gestalten. In dem Folgenden gezeigten Podcast diskutieren die Professoren der MLU Ulrich Kortenkamp (Didaktik der Mathematik) und Martin Lindner (Didaktik der Biologie) am Rande auch über die Einbindung von Vorlesungsmitschnitten in ihre Veranstaltung. Dabei stellt Ulrich Kortenkamp den Nutzen und die Vorteile seiner Mitschnitte heraus und geht auf Podcasts als „individuelles Lernerlebnis“ ein. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt; &lt;br /&gt;
  &amp;lt;iframe width=&amp;quot;500&amp;quot; height=&amp;quot;281&amp;quot;&lt;br /&gt;
  src=&amp;quot;http://player.vimeo.com/video/69241132&amp;quot;&lt;br /&gt;
  frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; allowfullscreen&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den genannten Vorteilen, die der Einsatz von Podcasts bietet, müssen auch Nachteile benannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nicht alle fachlichen Inhalte eignen sich für die Vermittlung über Podcasts.  &lt;br /&gt;
* Studierende haben keinen direkten Kontakt zum Dozenten und können nicht sofort nachfragen. &lt;br /&gt;
* Studierende müssen eine hohe Motivation zeigen, da oftmals zu Hause eine größere Gefahr der Ablenkung besteht. &lt;br /&gt;
* Insbesondere für Podcasts, die nicht über eine interne Plattform der Hochschule bereitgestellt werden, sondern öffentlich im Netz verfügbar sind, ist eine Einhaltung des Urheberrechts zu beachten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;podcast&amp;quot;&amp;gt;http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/index_html(Stand 13.10.2013)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Podcast-Produktion durch Lernende ==== &lt;br /&gt;
Podcast-Produktion durch Lernende umfassen z. B.: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:* Referate in Form von Podcasts&lt;br /&gt;
:* Ergebnisdarstellung von Projektarbeiten&lt;br /&gt;
:* Insbesondere Audiocasts zur Reflektion&lt;br /&gt;
:* Sprachtraining&lt;br /&gt;
:* Erarbeitung von Video-Tutorials&lt;br /&gt;
:* Audioguides etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studierenden können hier die Sozialformen Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit etabliert werden. Durch die eigenständige Erstellung der Podcasts zur Präsentation wird eine aktive fachliche Auseinandersetzung mit den Inhalten notwendig. Zudem wird die Medienkompetenz der Studierenden gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeitaufwand für Erstellung und Durchführung ===&lt;br /&gt;
Der Zeitaufwand für die direkte Erstellung eines Podcasts ist abhängig von der inhaltlichen Ausgestaltung und Länge des Beitrages. Dabei muss unterschieden werden, ob es sich um einen reinen Mitschnitt oder ein Drehbuch mit Storyboard handelt. Letztere sind zumeist sehr zeitaufwändig, da neben dem Konzept zumeist Texte geschrieben und eingesprochen werden müssen. Hier müssen verstärkt Aufwand und Nutzen abgewägt werden. Zudem ist bei der Planung der Einbindung von Podcasts in eine Lehrveranstaltung der gewünschte Virtualisierungsgrad einzubeziehen. Von den Lehrenden ist im Vorfeld zu bedenken, ob die Podcasts als Ergänzungs- oder Integrationsangebot gelten, sodass nach wie vor die Präsenzlehre im Vordergrund steht, oder ob das Angebot Online ausgerichtet und vollständig virtuell sein soll. Für die Organisations- und Arbeitsabläufe ergibt sich daraus ein unterschiedlicher Zeitaufwand. &amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bachmann, G.; Haefeli, O.; Kindt, M.: Campus 2002: Die virtuelle Hochschule in der Konsolidierungsphase, Reihe Medien in der Wissenschaft, Münster: Waxmann, Bd. 18, S. 87-97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsatzszenarien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vorlesung, Seminar, Übung, Audio-Konferenz (Mitschnitt z. B. als Audio oder Video)&lt;br /&gt;
* Hybridform (anreichern z. B. mit visuellen Elementen, Verschlagwortung) &lt;br /&gt;
* von Studierenden erstellte Aufgaben und Übungen, ausgerichtet auf die fachliche Auseinandersetzung mit den Inhalten&lt;br /&gt;
* Interaktive Audio-Anwendung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Didaktische Konzeptionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Textbox &lt;br /&gt;
| titel = &lt;br /&gt;
Didaktisch-methodische Analyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| text = &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wozu? - Lehr-/Lernziele&lt;br /&gt;
* Was? - Inhalt&lt;br /&gt;
* Wer? - Zielgruppe&lt;br /&gt;
* Wann? Wo? - Lehr-/Lernsituation&lt;br /&gt;
* Wie? - Methodik&lt;br /&gt;
* Womit? - Medien &amp;lt;ref&amp;gt;Ballod, M.: Vortrag Basiswissen. Grundlagen beim E-Learning. 2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style = width: 24% &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Didaktisch-methodische Analyse ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Podcasts auch in Form von Vorlesungsaufzeichnungen erfordern oftmals eine neue Strukturierung der Vorlesungsinhalte. Der Integration von Podcasts in das Lehrkonzept sollte eine didaktisch-methodische Analyse voranstellen. Für die Planung von Podcasts müssen, wie bei allem anderen E-Learning-Einheiten, die Zielgruppe und die Ziele, die der Lernende erreichen soll, klar definiert werden. Aus diesen Zielen ist die Ableitung kleinerer Feinziele notwendig, um die zumeist im Veranstaltungsverlauf vergleichsweise kleine Lerneinheit zu planen. Es ist zu berücksichtigen ob z. B. auf Vorkenntnissen der Studierenden aufgebaut werden soll oder zudem den Studierenden Zusatzmaterial übergeben oder Aufgaben erteilt werden. &amp;lt;ref&amp;gt;http://publik.tuwien.ac.at/files/PubDat_173622.pdf S.70-79 (Stand 13.10.2013)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus didaktischer Sicht sollten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Länge eines Podcasts 20-30 Minuten nicht überschreiten&lt;br /&gt;
* eine sinnvolle Gliederung in Kapitel und Abschnitte unbedingt einbezogen werden&lt;br /&gt;
* die einzelnen Inhalte separat aufrufbar sein.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Textbox &lt;br /&gt;
| titel = &lt;br /&gt;
Qualitätsmerkmale&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| text = &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Qualität der Fachinhalte  &lt;br /&gt;
* Aufnahmequalität des Podcasts (z. B. Hintergrundgeräusche, Sprachqualität)&lt;br /&gt;
* Qualität der Navigation und Handhabung und Auffindbarkeit&lt;br /&gt;
* Aktualität des Podcasts (Weiterverwendung)&amp;lt;ref name=&amp;quot;podcast&amp;quot;&amp;gt;http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/index_html(Stand 13.10.2013)&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style = width: 40% &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standards und Qualitätsmerkmale === &lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Vorteile von Podcasts voll ausschöpfen zu können, müssen einige Standards und Qualitätsmerkmale gewährleistet sein. Die Qualität eines Podcasts wird dabei zum einen hauptsächlich an der fachlichen Qualität der Inhalte und deren Strukturierung gemessen, zum anderen an der Qualität der Aufnahme. Hier ist sowohl auf die Bildqualität, als auch die Qualität des Audio-Streams zu achten. Zusätzlich wird die Güte eines bereitgestellten Podcasts dadurch bestimmt, ob der Lernende oder Nutzer die Möglichkeit hat, gut zu navigieren, d. h. innerhalb des Podcasts in den Lerneinheiten und Themen unkompliziert zu wechseln. &amp;lt;ref name=&amp;quot;podcast&amp;quot;&amp;gt;http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/index_html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sozialformen ===&lt;br /&gt;
* Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kompetenzen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Einsatz des Bausteins werden unterschiedliche Kompetenzen gefördert.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf Seiten der Lehrenden:&lt;br /&gt;
* Methodenkompetenz&lt;br /&gt;
* Medienkompetenz&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Auf Seiten der Lernenden:&lt;br /&gt;
* Methoden- und Sozialkompetenz&lt;br /&gt;
* Selbstorganisiertes Lernen&lt;br /&gt;
* Medienkompetenz&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
* Zu Beginn der Lehrveranstaltung sollte die Thematik, die der Podcast umfasst, verdeutlicht werden. Es ist zudem sinnvoll, die Anforderungen an den Lernenden z. B. in Bezug auf Vorwissen oder auch die Bearbeitungszeit mitzuteilen. &lt;br /&gt;
* Für Podcasts in Form von Vorlesungsaufzeichnungen ist es vorteilhaft, die Lerneinheit in kleinere thematisch abgeschlossene Themengebiete zu zerlegen bzw. eine Verschlagwortung vorzunehmen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Workflow - Einarbeiten von Podcasts ==&lt;br /&gt;
=== Workflow - Anbindung über Stud.IP als Lernobjekt in ILIAS ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten Podcasts an eine Veranstaltung anzubinden. Im Folgenden wird die Vorgehensweise der Anbindung eines ILIAS Lernmoduls an Stud.IP und die anschließende Integration von Podcasts bzw. Vorlesungsaufzeichnungen in das ILIAS-Lernmodul beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot; caption=&amp;quot;&amp;quot; widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einbau1.png| 1. Loggen Sie sich dazu mit Ihren Zugangsdaten in Stud.IP ein und gehen Sie in Ihre Veranstaltung.&lt;br /&gt;
Einbau2.png| 2. Gehen Sie nun auf den Reiter „+“, um die Inhaltselemente des Kurses zu konfigurieren.&lt;br /&gt;
Einbau3.png| 3. Aktivieren Sie die Lernobjekte-Schnittstelle, indem Sie danach auf „übernehmen“ klicken&lt;br /&gt;
Einbau4.png| 4. Sie finden nun den Reiter Lernobjekte in Ihrer Übersicht.&lt;br /&gt;
Einbau5.png| 5. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Lernobjekte hinzufügen/entfernen“.&lt;br /&gt;
Einbau6.png| 6. Wählen Sie „ILIAS4-URZ“ aus und betätigen die Schaltfläche „auswählen“. &lt;br /&gt;
Einbau7.png| 7. Der Kurs wurde im ILIAS angelegt und Sie können den Kurs öffnen, indem Sie die Schaltfläche „ILIAS-Kurs öffnen“ betätigen.&lt;br /&gt;
Einbau8.png| 8. Betätigen Sie nun die Schaltfläche „Neues Objekt hinzufügen“.&lt;br /&gt;
Einbau9.png| 9. Wählen Sie „Lernmodul ILIAS“ aus der Liste aus.&lt;br /&gt;
Einbau10.png| 10. Im Fenster „Neues ILIAS-Lernmodul anlegen“ müssen Sie dem Lernmodul einen Titel geben. &lt;br /&gt;
Einbau11.png| 11. Optional können Sie eine Beschreibung einfügen.&lt;br /&gt;
Einbau12.png| 12. Danach klicken Sie auf „ILIAS-Lernmodul anlegen“.&lt;br /&gt;
Einbau13.png| 13. Das Lernmodul wird geöffnet. Sie können ein Kapitel anlegen. Geben Sie hierzu den Titel ein und bestätigen Sie mit der Schaltfläche „Titel speichern“.&lt;br /&gt;
Einbau14.png| 14. Durch Anklicken „Bearbeiten“ wird eine Seite im Kapitel angelegt.&lt;br /&gt;
Einbau15.png| 15. Geben Sie der Seite einen Titel (z. B. den Ihrer Vorlesung) und speichern Sie durch betätigen der Schaltfläche „Titel speichern“.&lt;br /&gt;
Einbau16.png| 16. Es öffnet sich die Seite. Durch Anklicken von „+“ öffnet sich ein Menü. Hier wählen Sie die Option „Bild/Audio/Video einfügen“.&lt;br /&gt;
Einbau17.png| 17. Geben Sie einen Titel ein und bestätigen, dass Sie das Video über eine URL einbinden wollen.&lt;br /&gt;
Einbau18.png| 18. Nun übernehmen Sie die URL in das vorgesehene Feld (Sie erhalten den Link nach dem Schnitt und der Ablage Ihrer Vorlesung auf dem Medienserver).&lt;br /&gt;
Einbau19.png| 19. Im nächsten Schritt können Sie die Größe anpassen. Geben Sie (wenn Ihnen keine anderen Formatvorgaben von uns übergeben werden) für die Breite 800 und die Höhe 450 ein. Achten Sie darauf, dass Sie einen Haken bei „Proportionen beibehalten&amp;quot; setzen.&lt;br /&gt;
Einbau20.png| 20. Speichern Sie anschließend die Einstellungen und es erscheint: Medienobjekt gespeichert.&lt;br /&gt;
Einbau21.png| 21. Rufen Sie jetzt die Seite auf.&lt;br /&gt;
Einbau22.png| 22. Es erscheint das Video, das durch Bedienen des Abspiel-Buttons gestartet werden kann.&lt;br /&gt;
Einbau23.png| 23. Im nächsten Schritt klicken Sie das erstellte Lernmodul an.&lt;br /&gt;
Einbau24.png| 24. Gehen Sie nun zu den Einstellungen.&lt;br /&gt;
Einbau25.png| 25. Schalten Sie das Lernmodul „Online&amp;quot; und speichern die Einstellung.&lt;br /&gt;
Einbau26.png| 26. Sie erhalten eine Bestätigung, dass Ihre Änderungen gespeichert sind. Das Lernmodul (und somit auch das Video) ist nun von den Studierenden abrufbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Workflow - Anbindung als Informationsseite an einen Stud.IP-Kurs ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden Abschnitt finden Sie den Workflow zum Anbinden eines Videos an Ihre Stud.IP-Veranstaltung. Die Einbindung erfolgt als Informationsseite, der Videoabruf für die Teilnehmer über den angelegten Reiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot; caption=&amp;quot;&amp;quot; widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
StudIP1.png| 1. Loggen Sie sich dazu mit Ihren Zugangsdaten in Stud.IP ein und gehen Sie auf „Meine Veranstaltungen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
StudIP2.png| 2. Wählen Sie die Veranstaltung aus, an die das Video angebunden werden soll.&lt;br /&gt;
StudIP3.png| 3. Gehen Sie nun auf den Reiter „+“, um die Inhaltselemente des Kurses zu konfigurieren.&lt;br /&gt;
StudIP4.png| 4. Stellen Sie die „Freie Informationsseite“ auf „an“ und übernehmen Sie diese Einstellung.&lt;br /&gt;
StudIP5.png| 5. Ihnen wird angezeigt: „Die veränderte Konfiguration wurde übernommen“. Klicken Sie nun auf den Reiter „Informationen“.&lt;br /&gt;
StudIP6.png| 6. Ein neuer Reiter „Informationen“ wird angelegt. Gehen Sie auf bearbeiten, um die Informationen einzuarbeiten.&lt;br /&gt;
StudIP7.png| 7. Im Eingabefeld Informationen können Sie nun den Titel für den Reiter eingeben z. B. „Vorlesung“.&lt;br /&gt;
StudIP8.png| 8. In das darunter liegende Eingabefeld geben Sie die Information „[video:850]“ ein und den Link zum Mediaserver (850 gibt die Größe/Breite des Videobildes an). Klicken Sie im Anschluss auf die Schaltfläche „übernehmen“.&lt;br /&gt;
StudIP9.png| 9. Die Änderungen wurden übernommen. Das Video kann nun von allen Kursteilnehmern über den Play-Button abgerufen werden.&lt;br /&gt;
StudIP10.png| 10. Möchten Sie weitere Videos einbinden, gehen Sie auf den Reiter „Neuen Eintrag einfügen“ und wiederholen Sie die Schritte 7-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Literatur=&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
= Internetressourcen =&lt;br /&gt;
:* [http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/index_html Podcast (Didaktik)(Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/langtext_podcast_04_09_07.pdf Podcasts: Neue Chancen für die universitäre Bildung (Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://pb21.de/files/2011/05/Podcasting-fu%C2%A6%C3%AAr-Einsteiger-1.21.pdf/ Podcasting für Einsteiger (Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://winfwiki.wi-fom.de/index.php/Einsatzm%C3%B6glichkeiten_von_Podcasts_zur_Unterst%C3%BCtzung_der_Lehre Einsatzmöglichkeiten von Podcasts zur Unterstützung der Lehre (Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://fmysql.tu-graz.ac.at/~karl/verlagspdf/podcasting_tagungsband.pdf Lifetime Podcasting (Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://www2.informatik.uni-osnabrueck.de/papers_pdf/2006_05.pdf Techniken und Einsatzszenarien für Podcasts in der universitären Lehre (Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://www.blogs.uni-osnabrueck.de/web20/2008/07/31/metapodcastserie-zum-thema-lernen-mit-podcasts/ Metapodcastserie zum Thema “Lernen mit Podcasts” (Stand: 12.10.2013]&lt;br /&gt;
:* [http://hermes.unibw-hamburg.de/werkstatt/berichte/bericht20.pdf Podcasting in der Lehre: Bericht über den Einsatz an der Helmut-Schmidt-Universität (Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://www.podcast.de/podcasting/schritt-fuer-schritt-erklaert podcasting Schritt für Schritt erklärt (Stand: 12.10.2013)]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jennifer Olearczyk</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Podcast&amp;diff=1060</id>
		<title>Podcast</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Podcast&amp;diff=1060"/>
		<updated>2014-03-04T11:00:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jennifer Olearczyk: /* Podcast-Produktion durch Lehrende */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Didaktische Bausteine]]&lt;br /&gt;
Ein Podcast ist eine über das Internet veröffentlichte, zeit- sowie ortsunabhängig abrufbare Sendung (On-Demand). Diese Sendung kann auditiv oder auch audiovisuell aufbereitetes Material umfassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzszenarien ==&lt;br /&gt;
=== Kategorien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Art des Formates von Podcasts werden verschiedene Ausführungen unterschieden.&lt;br /&gt;
* Ein Audio-Podcast ist eine Mediendatei, die ausschließlich reine Tonaufnahmen, d. h. nur ein Audio-Signal enthält. Ein großer Vorteil von Audio-Podcasts ist die leichte Herstellung derartiger Podcasts und die einfache Einbindung aber auch Verbreitung z. B. über Dateien im mp3-Format.&lt;br /&gt;
* Vodcasts, auch als Videocasts bezeichnet, beinhalten Ton- und Videoaufzeichnung (z. B. des Referenten). Ein wesentlicher Vorteil gegenüber reinen Audio-Podcasts ist eine Ergänzung durch visuelle Darstellungen. Oftmals werden insbesondere mit langen Videocasts sehr große Datenmengen erzeugt, deshalb werden die Podcasts teilweise über eine Streaming-Quelle aufgerufen.&lt;br /&gt;
* Screen- oder Slidecasts sind audiovisuelle Podcasts. Audio- und Videostream liegen nebeneinander vor, zudem können z. B. Folienpräsentationen und Bildschirmaufzeichnungen einbezogen werden. Häufig werden Screencasts als Tutorials, eine visualisierte Form einer Gebrauchsanweisung oder einer Kenntnisvermittlung, bereitgestellt. &lt;br /&gt;
* Doccasts transportieren parallel Textinformationen. Zumeist werden Dokumente in pdf-Format genutzt.&lt;br /&gt;
* Werden die oben genannten Podcast-Formate mit Zusatzinformationen angereichert, dann liegt ein Enhanced Podcast vor. In einem Enhanced Podcast wird eine Audio- bzw. Video-Datei z. B. durch digitalisierte Folien, elektronische Verweise (links), Steuerungsfunktionen und/oder Kapitelmarkierungen erweitert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;podcast&amp;quot;&amp;gt;http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/index_html (Stand 13.10.2013)&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Podcasts mit dem Ziel der Wissensvermittlung können alle angegebenen Formate nutzen. In der Literatur  werden Lehr-/Lernpodcasts auch als Educast (educational Podcast) bezeichnet. &amp;lt;ref&amp;gt; Arnold, P.; Kilian, L.; Thillosen, A.; Zimmer, G.: Handbuch E-Learning. Lehren und Lernen mit digitalen Medien. W.Bertelsmann Verlag GmbH &amp;amp;Co KG, Bielefeld 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel für einen Vodcast&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt; &lt;br /&gt;
  &amp;lt;iframe width=&amp;quot;500&amp;quot; height=&amp;quot;281&amp;quot;&lt;br /&gt;
  src=&amp;quot;http://player.vimeo.com/video/66076787&amp;quot;&lt;br /&gt;
  frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; allowfullscreen&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ziele der Integration von Podcasts in der Lehre === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Präsentation von Lehr-/Lerninhalten&lt;br /&gt;
* Verbreitung von Mitteilungen und Informationen&lt;br /&gt;
* Interaktion zwischen Nutzern und Systemen &lt;br /&gt;
* Kollaboration &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Podcasts können, wie alle E-Learning-Bausteine, entsprechend den drei verschiedenen Basiskonzepten bzw. typischen Möglichkeiten Ergänzung, Integration und [[Virtualisierungsgrad|Virtualisieren]] eingesetzt werden. &amp;lt;ref name=&amp;quot;podcast&amp;quot;&amp;gt;http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/index_html&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Bachmann, G.; Dittler, Martina: „Integration von E-Learning in die Hochschule: Umsetzung einer gesamtuniversitären Strategie an der Universität Basel“. In: Bremer, C. und Kohl, K. E. (Hsrg.): E-Learning Strategien und E-Learning Kompetenzen an Hochschulen. Bielefeld 2004&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Linierte Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;liniert&amp;quot; style=&amp;quot;float: left; margin: 33px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Basiskonzepte&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;gerade&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Ergänzung: Podcasts als Erweiterung bzw. Ergänzung von Präsenzlehre – zumeist nicht verpflichtend&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Integration: Podcasts in Kombination mit Präsenz- und Online-Zeiten – zumeist nicht verpflichtend&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;gerade&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Virtualisieren: Podcasts vollständig in Online-Veranstaltungen zur Wissensvermittlung integriert - verpflichtend&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Podcast-Produktion ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Podcasts können sowohl von den Lehrenden als auch den Studierenden erstellt werden. Der Aufwand zur Erstellung eines Podcasts, hängt vom gewünschten Format ab. Reine Audio-Podcasts können mit geringem Aufwand aufgezeichnet werden, Enhanced Podcasts hingegen benötigen je nach gewünschten Zusatzinformationen einen höheren Bearbeitungsaufwand.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
==== Podcast-Produktion durch Lehrende ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lehrende können Podcasts in unterschiedlichen Szenarien in E-Learning–Arrangements einbinden. Möglichkeiten der Podcast-Produktion für Lehrende umfassen z. B.: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Vorlesungs- und Seminarmitschnitte&lt;br /&gt;
:* als Enhanced Podcast aufbereitete Vorlesungen&lt;br /&gt;
:* Kommentare zu Übungen und Aufgaben zumeist in Form von Audiocasts&lt;br /&gt;
:* Podcasts mit ergänzenden Informationen z. B. Forschungsergebnisse und aktuelle Bezüge &lt;br /&gt;
:* Interviews mit Experten aus der Wirtschaft&lt;br /&gt;
:* eine Form der Rückmeldung an Studierende etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Textbox &lt;br /&gt;
| titel = &lt;br /&gt;
Vorteile des Bereitstellung von Podcasts in der Lehre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| text = &lt;br /&gt;
* Podcasts unterstützen zeit- und ortsunabhängiges, ans eigene Lerntempo angepasstes Lernen&lt;br /&gt;
* für Veranstaltungen gilt, dass diese z. B. bei Krankheit nachgearbeitet werden können&lt;br /&gt;
* zusätzliche Informationen können schnell verbreitet werden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style = width: 40% &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am weitesten verbreitete Methode in der Lehre ist die Bereitstellung von Vorlesungsmitschnitten zur Unterstützung der Studierenden bei der Vor- und Nachbereitung der Lerninhalte. An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg steht den Lehrenden ein E-Vorlesungsservice bereit. Dieser übernimmt den organisatorischen Ablauf, sowohl die Mitschnitte als auch die Nachbereitung und Einbindung der Aufzeichnungen ins [[LMS|Lernmanagementsystem]] [[ILIAS]]. Vollständig digitalisierte Vorlesungen können z. B. als Enhanced Podcast mit dem Vorlesungssystem Matterhorn (an der MLU noch im Aufbau) gestaltet werden. Die Einbindung der Aufzeichnungen in Lernplattformen und speziell in die bestehenden Lernplattformen Stud.IP und ILIAS ist unkompliziert. Neben dem Angebot für die Studierenden ermöglichen Podcasts den Lehrenden zudem eine Reflextion der eigenen Lehrveranstaltung. Damit können Attraktivität und Qualität von Lehrveranstaltungen gesteigert werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Vielfältigkeit der Möglichkeiten zur Gestaltung eigenen Lehrveranstaltung erfordert von den Lehrenden eine intensive Auseinandersetzung mit der Frage, ob Mitschnitte für die Veranstaltung geeignet sind und für die Studierenden einen Mehrwert aufweisen. Dabei müssen Konzepte zwangsweise [[fachdidaktische Aspekte|e-Didaktik]] berücksichtigen, um die Lernumwelt sinnvoll zu gestalten. In dem Folgenden gezeigten Podcast diskutieren die Professoren der MLU Ulrich Kortenkamp (Didaktik der Mathematik) und Martin Lindner (Didaktik der Biologie) am Rande auch über die Einbindung von Vorlesungsmitschnitten in ihre Veranstaltung. Dabei stellt Ulrich Kortenkamp den Nutzen und die Vorteile seiner Mitschnitte heraus und geht auf Podcasts als „individuelles Lernerlebnis“ ein. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt; &lt;br /&gt;
  &amp;lt;iframe width=&amp;quot;500&amp;quot; height=&amp;quot;281&amp;quot;&lt;br /&gt;
  src=&amp;quot;http://player.vimeo.com/video/69241132&amp;quot;&lt;br /&gt;
  frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; allowfullscreen&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den genannten Vorteilen, die der Einsatz von Podcasts bietet, müssen auch Nachteile benannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nicht alle fachlichen Inhalte eignen sich für die Vermittlung über Podcasts.  &lt;br /&gt;
* Studierende haben keinen direkten Kontakt zum Dozenten und können nicht sofort nachfragen. &lt;br /&gt;
* Studierende müssen eine hohe Motivation zeigen, da oftmals zu Hause eine größere Gefahr der Ablenkung besteht. &lt;br /&gt;
* Insbesondere für Podcasts, die nicht über eine interne Plattform der Hochschule bereitgestellt werden, sondern öffentlich im Netz verfügbar sind, ist eine Einhaltung des Urheberrechts zu beachten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;podcast&amp;quot;&amp;gt;http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/index_html(Stand 13.10.2013)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Podcast-Produktion durch Lernende ==== &lt;br /&gt;
Podcast-Produktion durch Lernende umfassen z. B.: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:* Referate in Form von Podcasts&lt;br /&gt;
:* Ergebnisdarstellung von Projektarbeiten&lt;br /&gt;
:* Insbesondere Audiocasts zur Reflektion&lt;br /&gt;
:* Sprachtraining&lt;br /&gt;
:* Erarbeitung von Video-Tutorials&lt;br /&gt;
:* Audioguides etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studierenden können hier die Sozialformen Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit etabliert werden. Durch die eigenständige Erstellung der Podcasts zur Präsentation wird eine aktive fachliche Auseinandersetzung mit den Inhalten notwendig. Zudem wird die Medienkompetenz der Studierenden gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeitaufwand für Erstellung und Durchführung ===&lt;br /&gt;
Der Zeitaufwand für die direkte Erstellung eines Podcasts ist abhängig von der inhaltlichen Ausgestaltung und Länge des Beitrages. Dabei muss unterschieden werden, ob es sich um einen reinen Mitschnitt oder ein Drehbuch mit Storyboard handelt. Letztere sind zumeist sehr zeitaufwändig, da neben dem Konzept zumeist Texte geschrieben und eingesprochen werden müssen. Hier müssen verstärkt Aufwand und Nutzen abgewägt werden. Zudem ist bei der Planung der Einbindung von Podcasts in eine Lehrveranstaltung der gewünschte Virtualisierungsgrad einzubeziehen. Von den Lehrenden ist im Vorfeld zu bedenken, ob die Podcasts als Ergänzungs- oder Integrationsangebot gelten, sodass nach wie vor die Präsenzlehre im Vordergrund steht, oder ob das Angebot Online ausgerichtet und vollständig virtuell sein soll. Für die Organisations- und Arbeitsabläufe ergibt sich daraus ein unterschiedlicher Zeitaufwand. &amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bachmann, G.; Haefeli, O.; Kindt, M.: Campus 2002: Die virtuelle Hochschule in der Konsolidierungsphase, Reihe Medien in der Wissenschaft, Münster: Waxmann, Bd. 18, S. 87-97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsatzszenarien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vorlesung, Seminar, Übung, Audio-Konferenz (Mitschnitt z. B. als Audio oder Video)&lt;br /&gt;
* Hybridform (anreichern z. B. mit visuellen Elementen, Verschlagwortung) &lt;br /&gt;
* von Studierenden erstellte Aufgaben und Übungen, ausgerichtet auf die fachliche Auseinandersetzung mit den Inhalten&lt;br /&gt;
* Interaktive Audio-Anwendung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Didaktische Konzeptionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Textbox &lt;br /&gt;
| titel = &lt;br /&gt;
Didaktisch-methodische Analyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| text = &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wozu? - Lehr-/Lernziele&lt;br /&gt;
* Was? - Inhalt&lt;br /&gt;
* Wer? - Zielgruppe&lt;br /&gt;
* Wann? Wo? - Lehr-/Lernsituation&lt;br /&gt;
* Wie? - Methodik&lt;br /&gt;
* Womit? - Medien &amp;lt;ref&amp;gt;Ballod, M.: Vortrag Basiswissen. Grundlagen beim E-Learning. 2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style = width: 24% &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Didaktisch-methodische Analyse ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Podcasts auch in Form von Vorlesungsaufzeichnungen erfordern oftmals eine neue Strukturierung der Vorlesungsinhalte. Der Integration von Podcasts in das Lehrkonzept sollte eine didaktisch-methodische Analyse voranstellen. Für die Planung von Podcasts müssen, wie bei allem anderen E-Learning-Einheiten, die Zielgruppe und die Ziele, die der Lernende erreichen soll, klar definiert werden. Aus diesen Zielen ist die Ableitung kleinerer Feinziele notwendig, um die zumeist im Veranstaltungsverlauf vergleichsweise kleine Lerneinheit zu planen. Es ist zu berücksichtigen ob z. B. auf Vorkenntnissen der Studierenden aufgebaut werden soll oder zudem den Studierenden Zusatzmaterial übergeben oder Aufgaben erteilt werden. &amp;lt;ref&amp;gt;http://publik.tuwien.ac.at/files/PubDat_173622.pdf S.70-79 (Stand 13.10.2013)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus didaktischer Sicht sollten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Länge eines Podcasts 20-30 Minuten nicht überschreiten&lt;br /&gt;
* eine sinnvolle Gliederung in Kapitel und Abschnitte unbedingt einbezogen werden&lt;br /&gt;
* die einzelnen Inhalte separat aufrufbar sein.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Textbox &lt;br /&gt;
| titel = &lt;br /&gt;
Qualitätsmerkmale&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| text = &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Qualität der Fachinhalte  &lt;br /&gt;
* Aufnahmequalität des Podcasts (z. B. Hintergrundgeräusche, Sprachqualität)&lt;br /&gt;
* Qualität der Navigation und Handhabung und Auffindbarkeit&lt;br /&gt;
* Aktualität des Podcasts (Weiterverwendung)&amp;lt;ref name=&amp;quot;podcast&amp;quot;&amp;gt;http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/index_html(Stand 13.10.2013)&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style = width: 40% &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standards und Qualitätsmerkmale === &lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Vorteile von Podcasts voll ausschöpfen zu können, müssen einige Standards und Qualitätsmerkmale gewährleistet sein. Die Qualität eines Podcasts wird dabei zum einen hauptsächlich an der fachlichen Qualität der Inhalte und deren Strukturierung gemessen, zum anderen an der Qualität der Aufnahme. Hier ist sowohl auf die Bildqualität, als auch die Qualität des Audio-Streams zu achten. Zusätzlich wird die Güte eines bereitgestellten Podcasts dadurch bestimmt, ob der Lernende oder Nutzer die Möglichkeit hat, gut zu navigieren, d. h. innerhalb des Podcasts in den Lerneinheiten und Themen unkompliziert zu wechseln. &amp;lt;ref name=&amp;quot;podcast&amp;quot;&amp;gt;http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/index_html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sozialformen ===&lt;br /&gt;
* Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kompetenzen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Einsatz des Bausteins werden unterschiedliche Kompetenzen gefördert.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf Seiten der Lehrenden:&lt;br /&gt;
* Methodenkompetenz&lt;br /&gt;
* Medienkompetenz&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Auf Seiten der Lernenden:&lt;br /&gt;
* Methoden- und Sozialkompetenz&lt;br /&gt;
* Selbstorganisiertes Lernen&lt;br /&gt;
* Medienkompetenz&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
* Zu Beginn der Lehrveranstaltung sollte die Thematik, die der Podcast umfasst, verdeutlicht werden. Es ist zudem sinnvoll, die Anforderungen an den Lernenden z. B. in Bezug auf Vorwissen oder auch die Bearbeitungszeit mitzuteilen. &lt;br /&gt;
* Für Podcasts in Form von Vorlesungsaufzeichnungen ist es vorteilhaft, die Lerneinheit in kleinere thematisch abgeschlossene Themengebiete zu zerlegen bzw. eine Verschlagwortung vorzunehmen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Workflow - Einarbeiten von Podcasts ==&lt;br /&gt;
=== Workflow - Anbindung über Stud.IP als Lernobjekt in ILIAS ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten Podcasts an eine Veranstaltung anzubinden. Im Folgenden wird die Vorgehensweise der Anbindung eines ILIAS Lernmoduls an Stud.IP und die anschließende Integration von Podcasts bzw. Vorlesungsaufzeichnungen in das ILIAS-Lernmodul beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot; caption=&amp;quot;&amp;quot; widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einbau1.png| 1. Loggen Sie sich dazu mit Ihren Zugangsdaten in Stud.IP ein und gehen Sie in Ihre Veranstaltung.&lt;br /&gt;
Einbau2.png| 2. Gehen Sie nun auf den Reiter „+“, um die Inhaltselemente des Kurses zu konfigurieren.&lt;br /&gt;
Einbau3.png| 3. Aktivieren Sie die Lernobjekte-Schnittstelle, indem Sie danach auf „übernehmen“ klicken&lt;br /&gt;
Einbau4.png| 4. Sie finden nun den Reiter Lernobjekte in Ihrer Übersicht.&lt;br /&gt;
Einbau5.png| 5. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Lernobjekte hinzufügen/entfernen“.&lt;br /&gt;
Einbau6.png| 6. Wählen Sie „ILIAS4-URZ“ aus und betätigen die Schaltfläche „auswählen“. &lt;br /&gt;
Einbau7.png| 7. Der Kurs wurde im ILIAS angelegt und Sie können den Kurs öffnen, indem Sie die Schaltfläche „ILIAS-Kurs öffnen“ betätigen.&lt;br /&gt;
Einbau8.png| 8. Betätigen Sie nun die Schaltfläche „Neues Objekt hinzufügen“.&lt;br /&gt;
Einbau9.png| 9. Wählen Sie „Lernmodul ILIAS“ aus der Liste aus.&lt;br /&gt;
Einbau10.png| 10. Im Fenster „Neues ILIAS-Lernmodul anlegen“ müssen Sie dem Lernmodul einen Titel geben. &lt;br /&gt;
Einbau11.png| 11. Optional können Sie eine Beschreibung einfügen.&lt;br /&gt;
Einbau12.png| 12. Danach klicken Sie auf „ILIAS-Lernmodul anlegen“.&lt;br /&gt;
Einbau13.png| 13. Das Lernmodul wird geöffnet. Sie können ein Kapitel anlegen. Geben Sie hierzu den Titel ein und bestätigen Sie mit der Schaltfläche „Titel speichern“.&lt;br /&gt;
Einbau14.png| 14. Durch Anklicken „Bearbeiten“ wird eine Seite im Kapitel angelegt.&lt;br /&gt;
Einbau15.png| 15. Geben Sie der Seite einen Titel (z. B. den Ihrer Vorlesung) und speichern Sie durch betätigen der Schaltfläche „Titel speichern“.&lt;br /&gt;
Einbau16.png| 16. Es öffnet sich die Seite. Durch Anklicken von „+“ öffnet sich ein Menü. Hier wählen Sie die Option „Bild/Audio/Video einfügen“.&lt;br /&gt;
Einbau17.png| 17. Geben Sie einen Titel ein und bestätigen, dass Sie das Video über eine URL einbinden wollen.&lt;br /&gt;
Einbau18.png| 18. Nun übernehmen Sie die URL in das vorgesehene Feld (Sie erhalten den Link nach dem Schnitt und der Ablage Ihrer Vorlesung auf dem Medienserver).&lt;br /&gt;
Einbau19.png| 19. Im nächsten Schritt können Sie die Größe anpassen. Geben Sie (wenn Ihnen keine anderen Formatvorgaben von uns übergeben werden) für die Breite 800 und die Höhe 450 ein. Achten Sie darauf, dass Sie einen Haken bei „Proportionen beibehalten&amp;quot; setzen.&lt;br /&gt;
Einbau20.png| 20. Speichern Sie anschließend die Einstellungen und es erscheint: Medienobjekt gespeichert.&lt;br /&gt;
Einbau21.png| 21. Rufen Sie jetzt die Seite auf.&lt;br /&gt;
Einbau22.png| 22. Es erscheint das Video, das durch Bedienen des Abspiel-Buttons gestartet werden kann.&lt;br /&gt;
Einbau23.png| 23. Im nächsten Schritt klicken Sie das erstellte Lernmodul an.&lt;br /&gt;
Einbau24.png| 24. Gehen Sie nun zu den Einstellungen.&lt;br /&gt;
Einbau25.png| 25. Schalten Sie das Lernmodul „Online&amp;quot; und speichern die Einstellung.&lt;br /&gt;
Einbau26.png| 26. Sie erhalten eine Bestätigung, dass Ihre Änderungen gespeichert sind. Das Lernmodul (und somit auch das Video) ist nun von den Studierenden abrufbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Workflow - Anbindung als Informationsseite an einen Stud.IP-Kurs ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden Abschnitt finden Sie den Workflow zum Anbinden eines Videos an Ihre Stud.IP-Veranstaltung. Die Einbindung erfolgt als Informationsseite, der Videoabruf für die Teilnehmer über den angelegten Reiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot; caption=&amp;quot;&amp;quot; widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
StudIP1.png| 1. Loggen Sie sich dazu mit Ihren Zugangsdaten in Stud.IP ein und gehen Sie auf „Meine Veranstaltungen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
StudIP2.png| 2. Wählen Sie die Veranstaltung aus, an die das Video angebunden werden soll.&lt;br /&gt;
StudIP3.png| 3. Gehen Sie nun auf den Reiter „+“, um die Inhaltselemente des Kurses zu konfigurieren.&lt;br /&gt;
StudIP4.png| 4. Stellen Sie die „Freie Informationsseite“ auf „an“ und übernehmen Sie diese Einstellung.&lt;br /&gt;
StudIP5.png| 5. Ihnen wird angezeigt: „Die veränderte Konfiguration wurde übernommen“. Klicken Sie nun auf den Reiter „Informationen“.&lt;br /&gt;
StudIP6.png| 6. Ein neuer Reiter „Informationen“ wird angelegt. Gehen Sie auf bearbeiten, um die Informationen einzuarbeiten.&lt;br /&gt;
StudIP7.png| 7. Im Eingabefeld Informationen können Sie nun den Titel für den Reiter eingeben z. B. „Vorlesung“.&lt;br /&gt;
StudIP8.png| 8. In das darunter liegende Eingabefeld geben Sie die Information „[video:850]“ ein und den Link zum Mediaserver (850 gibt die Größe/Breite des Videobildes an). Klicken Sie im Anschluss auf die Schaltfläche „übernehmen“.&lt;br /&gt;
StudIP9.png| 9. Die Änderungen wurden übernommen. Das Video kann nun von allen Kursteilnehmern über den Play-Button abgerufen werden.&lt;br /&gt;
StudIP10.png| 10. Möchten Sie weitere Videos einbinden, gehen Sie auf den Reiter „Neuen Eintrag einfügen“ und wiederholen Sie die Schritte 7-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Literatur=&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
= Internetressourcen =&lt;br /&gt;
:* [http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/index_html Podcast (Didaktik)(Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/langtext_podcast_04_09_07.pdf Podcasts: Neue Chancen für die universitäre Bildung (Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://pb21.de/files/2011/05/Podcasting-fu%C2%A6%C3%AAr-Einsteiger-1.21.pdf/ Podcasting für Einsteiger (Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://winfwiki.wi-fom.de/index.php/Einsatzm%C3%B6glichkeiten_von_Podcasts_zur_Unterst%C3%BCtzung_der_Lehre Einsatzmöglichkeiten von Podcasts zur Unterstützung der Lehre (Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://fmysql.tu-graz.ac.at/~karl/verlagspdf/podcasting_tagungsband.pdf Lifetime Podcasting (Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://www2.informatik.uni-osnabrueck.de/papers_pdf/2006_05.pdf Techniken und Einsatzszenarien für Podcasts in der universitären Lehre (Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://www.blogs.uni-osnabrueck.de/web20/2008/07/31/metapodcastserie-zum-thema-lernen-mit-podcasts/ Metapodcastserie zum Thema “Lernen mit Podcasts” (Stand: 12.10.2013]&lt;br /&gt;
:* [http://hermes.unibw-hamburg.de/werkstatt/berichte/bericht20.pdf Podcasting in der Lehre: Bericht über den Einsatz an der Helmut-Schmidt-Universität (Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://www.podcast.de/podcasting/schritt-fuer-schritt-erklaert podcasting Schritt für Schritt erklärt (Stand: 12.10.2013)]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jennifer Olearczyk</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Podcast&amp;diff=1059</id>
		<title>Podcast</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Podcast&amp;diff=1059"/>
		<updated>2014-03-04T10:51:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jennifer Olearczyk: /* Ziele der Integration von Podcasts in der Lehre */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Didaktische Bausteine]]&lt;br /&gt;
Ein Podcast ist eine über das Internet veröffentlichte, zeit- sowie ortsunabhängig abrufbare Sendung (On-Demand). Diese Sendung kann auditiv oder auch audiovisuell aufbereitetes Material umfassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzszenarien ==&lt;br /&gt;
=== Kategorien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Art des Formates von Podcasts werden verschiedene Ausführungen unterschieden.&lt;br /&gt;
* Ein Audio-Podcast ist eine Mediendatei, die ausschließlich reine Tonaufnahmen, d. h. nur ein Audio-Signal enthält. Ein großer Vorteil von Audio-Podcasts ist die leichte Herstellung derartiger Podcasts und die einfache Einbindung aber auch Verbreitung z. B. über Dateien im mp3-Format.&lt;br /&gt;
* Vodcasts, auch als Videocasts bezeichnet, beinhalten Ton- und Videoaufzeichnung (z. B. des Referenten). Ein wesentlicher Vorteil gegenüber reinen Audio-Podcasts ist eine Ergänzung durch visuelle Darstellungen. Oftmals werden insbesondere mit langen Videocasts sehr große Datenmengen erzeugt, deshalb werden die Podcasts teilweise über eine Streaming-Quelle aufgerufen.&lt;br /&gt;
* Screen- oder Slidecasts sind audiovisuelle Podcasts. Audio- und Videostream liegen nebeneinander vor, zudem können z. B. Folienpräsentationen und Bildschirmaufzeichnungen einbezogen werden. Häufig werden Screencasts als Tutorials, eine visualisierte Form einer Gebrauchsanweisung oder einer Kenntnisvermittlung, bereitgestellt. &lt;br /&gt;
* Doccasts transportieren parallel Textinformationen. Zumeist werden Dokumente in pdf-Format genutzt.&lt;br /&gt;
* Werden die oben genannten Podcast-Formate mit Zusatzinformationen angereichert, dann liegt ein Enhanced Podcast vor. In einem Enhanced Podcast wird eine Audio- bzw. Video-Datei z. B. durch digitalisierte Folien, elektronische Verweise (links), Steuerungsfunktionen und/oder Kapitelmarkierungen erweitert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;podcast&amp;quot;&amp;gt;http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/index_html (Stand 13.10.2013)&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Podcasts mit dem Ziel der Wissensvermittlung können alle angegebenen Formate nutzen. In der Literatur  werden Lehr-/Lernpodcasts auch als Educast (educational Podcast) bezeichnet. &amp;lt;ref&amp;gt; Arnold, P.; Kilian, L.; Thillosen, A.; Zimmer, G.: Handbuch E-Learning. Lehren und Lernen mit digitalen Medien. W.Bertelsmann Verlag GmbH &amp;amp;Co KG, Bielefeld 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel für einen Vodcast&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt; &lt;br /&gt;
  &amp;lt;iframe width=&amp;quot;500&amp;quot; height=&amp;quot;281&amp;quot;&lt;br /&gt;
  src=&amp;quot;http://player.vimeo.com/video/66076787&amp;quot;&lt;br /&gt;
  frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; allowfullscreen&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ziele der Integration von Podcasts in der Lehre === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Präsentation von Lehr-/Lerninhalten&lt;br /&gt;
* Verbreitung von Mitteilungen und Informationen&lt;br /&gt;
* Interaktion zwischen Nutzern und Systemen &lt;br /&gt;
* Kollaboration &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Podcasts können, wie alle E-Learning-Bausteine, entsprechend den drei verschiedenen Basiskonzepten bzw. typischen Möglichkeiten Ergänzung, Integration und [[Virtualisierungsgrad|Virtualisieren]] eingesetzt werden. &amp;lt;ref name=&amp;quot;podcast&amp;quot;&amp;gt;http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/index_html&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Bachmann, G.; Dittler, Martina: „Integration von E-Learning in die Hochschule: Umsetzung einer gesamtuniversitären Strategie an der Universität Basel“. In: Bremer, C. und Kohl, K. E. (Hsrg.): E-Learning Strategien und E-Learning Kompetenzen an Hochschulen. Bielefeld 2004&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Linierte Tabelle}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;liniert&amp;quot; style=&amp;quot;float: left; margin: 33px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Basiskonzepte&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;gerade&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Ergänzung: Podcasts als Erweiterung bzw. Ergänzung von Präsenzlehre – zumeist nicht verpflichtend&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Integration: Podcasts in Kombination mit Präsenz- und Online-Zeiten – zumeist nicht verpflichtend&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;gerade&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Virtualisieren: Podcasts vollständig in Online-Veranstaltungen zur Wissensvermittlung integriert - verpflichtend&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Podcast-Produktion ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Podcasts können sowohl von den Lehrenden als auch den Studierenden erstellt werden. Der Aufwand zur Erstellung eines Podcasts, hängt vom gewünschten Format ab. Reine Audio-Podcasts können mit geringem Aufwand aufgezeichnet werden, Enhanced Podcasts hingegen benötigen je nach gewünschten Zusatzinformationen einen höheren Bearbeitungsaufwand.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
==== Podcast-Produktion durch Lehrende ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lehrende können Podcasts in unterschiedlichen Szenarien in E-Learning–Arrangements einbinden. Möglichkeiten der Podcast-Produktion für Lehrende umfassen z. B.: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Vorlesungs- und Seminarmitschnitte&lt;br /&gt;
:* als Enhanced Podcast aufbereitete Vorlesungen&lt;br /&gt;
:* Kommentare zu Übungen und Aufgaben zumeist in Form von Audiocasts&lt;br /&gt;
:* Podcasts mit ergänzenden Informationen z. B. Forschungsergebnisse und aktuelle Bezüge &lt;br /&gt;
:* Interviews mit Experten aus der Wirtschaft&lt;br /&gt;
:* eine Form der Rückmeldung an Studierende etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Textbox &lt;br /&gt;
| titel = &lt;br /&gt;
Vorteile des Bereitstellung von Podcasts in der Lehre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| text = &lt;br /&gt;
* Podcasts unterstützen zeit- und ortsunabhängiges, ans eigene Lerntempo angepasstes Lernen&lt;br /&gt;
* für Veranstaltungen gilt, dass diese z. B. bei Krankheit nachgearbeitet werden können&lt;br /&gt;
* zusätzliche Informationen können schnell verbreitet werden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style = width: 40% &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am weitesten verbreitete Methode in der Lehre ist die Bereitstellung von Vorlesungsmitschnitten zur Unterstützung der Studierenden bei der Vor- und Nachbereitung der Lerninhalte. An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg steht den Lehrenden ein E-Vorlesungsservice bereit. Dieser übernimmt den organisatorischen Ablauf, sowohl die Mitschnitte als auch die Nachbereitung und Einbindung der Aufzeichnungen ins Lernmanagementsystem ILIAS. Vollständig digitalisierte Vorlesungen können z. B. als Enhanced Podcast mit dem Vorlesungssystem Matterhorn (an der MLU noch im Aufbau) gestaltet werden. Die Einbindung der Aufzeichnungen in Lernplattformen und speziell in die bestehenden Lernplattformen Stud.IP und ILIAS ist unkompliziert. Neben dem Angebot für die Studierenden ermöglichen Podcasts den Lehrenden zudem eine Reflextion der eigenen Lehrveranstaltung. Damit können Attraktivität und Qualität von Lehrveranstaltungen gesteigert werden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Vielfältigkeit der Möglichkeiten zur Gestaltung eigenen Lehrveranstaltung erfordert von den Lehrenden eine intensive Auseinandersetzung mit der Frage, ob Mitschnitte für die Veranstaltung geeignet sind und für die Studierenden einen Mehrwert aufweisen. Dabei müssen Konzepte zwangsweise fachdidaktische Aspekte berücksichtigen, um die Lernumwelt sinnvoll zu gestalten. In dem Folgenden gezeigten Podcast diskutieren die Professoren der MLU Ulrich Kortenkamp (Didaktik der Mathematik) und Martin Lindner (Didaktik der Biologie) am Rande auch über die Einbindung von Vorlesungsmitschnitten in ihre Veranstaltung. Dabei stellt Ulrich Kortenkamp den Nutzen und die Vorteile seiner Mitschnitte heraus und geht auf Podcasts als „individuelles Lernerlebnis“ ein. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt; &lt;br /&gt;
  &amp;lt;iframe width=&amp;quot;500&amp;quot; height=&amp;quot;281&amp;quot;&lt;br /&gt;
  src=&amp;quot;http://player.vimeo.com/video/69241132&amp;quot;&lt;br /&gt;
  frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; allowfullscreen&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/iframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den genannten Vorteilen, die der Einsatz von Podcasts bietet, müssen auch Nachteile benannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nicht alle fachlichen Inhalte eignen sich für die Vermittlung über Podcasts.  &lt;br /&gt;
* Studierende haben keinen direkten Kontakt zum Dozenten und können nicht sofort nachfragen. &lt;br /&gt;
* Studierende müssen eine hohe Motivation zeigen, da oftmals zu Hause eine größere Gefahr der Ablenkung besteht. &lt;br /&gt;
* Insbesondere für Podcasts, die nicht über eine interne Plattform der Hochschule bereitgestellt werden, sondern öffentlich im Netz verfügbar sind, ist eine Einhaltung des Urheberrechts zu beachten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;podcast&amp;quot;&amp;gt;http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/index_html(Stand 13.10.2013)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Podcast-Produktion durch Lernende ==== &lt;br /&gt;
Podcast-Produktion durch Lernende umfassen z. B.: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:* Referate in Form von Podcasts&lt;br /&gt;
:* Ergebnisdarstellung von Projektarbeiten&lt;br /&gt;
:* Insbesondere Audiocasts zur Reflektion&lt;br /&gt;
:* Sprachtraining&lt;br /&gt;
:* Erarbeitung von Video-Tutorials&lt;br /&gt;
:* Audioguides etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Studierenden können hier die Sozialformen Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit etabliert werden. Durch die eigenständige Erstellung der Podcasts zur Präsentation wird eine aktive fachliche Auseinandersetzung mit den Inhalten notwendig. Zudem wird die Medienkompetenz der Studierenden gefördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeitaufwand für Erstellung und Durchführung ===&lt;br /&gt;
Der Zeitaufwand für die direkte Erstellung eines Podcasts ist abhängig von der inhaltlichen Ausgestaltung und Länge des Beitrages. Dabei muss unterschieden werden, ob es sich um einen reinen Mitschnitt oder ein Drehbuch mit Storyboard handelt. Letztere sind zumeist sehr zeitaufwändig, da neben dem Konzept zumeist Texte geschrieben und eingesprochen werden müssen. Hier müssen verstärkt Aufwand und Nutzen abgewägt werden. Zudem ist bei der Planung der Einbindung von Podcasts in eine Lehrveranstaltung der gewünschte Virtualisierungsgrad einzubeziehen. Von den Lehrenden ist im Vorfeld zu bedenken, ob die Podcasts als Ergänzungs- oder Integrationsangebot gelten, sodass nach wie vor die Präsenzlehre im Vordergrund steht, oder ob das Angebot Online ausgerichtet und vollständig virtuell sein soll. Für die Organisations- und Arbeitsabläufe ergibt sich daraus ein unterschiedlicher Zeitaufwand. &amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bachmann, G.; Haefeli, O.; Kindt, M.: Campus 2002: Die virtuelle Hochschule in der Konsolidierungsphase, Reihe Medien in der Wissenschaft, Münster: Waxmann, Bd. 18, S. 87-97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsatzszenarien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vorlesung, Seminar, Übung, Audio-Konferenz (Mitschnitt z. B. als Audio oder Video)&lt;br /&gt;
* Hybridform (anreichern z. B. mit visuellen Elementen, Verschlagwortung) &lt;br /&gt;
* von Studierenden erstellte Aufgaben und Übungen, ausgerichtet auf die fachliche Auseinandersetzung mit den Inhalten&lt;br /&gt;
* Interaktive Audio-Anwendung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Didaktische Konzeptionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Textbox &lt;br /&gt;
| titel = &lt;br /&gt;
Didaktisch-methodische Analyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| text = &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wozu? - Lehr-/Lernziele&lt;br /&gt;
* Was? - Inhalt&lt;br /&gt;
* Wer? - Zielgruppe&lt;br /&gt;
* Wann? Wo? - Lehr-/Lernsituation&lt;br /&gt;
* Wie? - Methodik&lt;br /&gt;
* Womit? - Medien &amp;lt;ref&amp;gt;Ballod, M.: Vortrag Basiswissen. Grundlagen beim E-Learning. 2012 &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style = width: 24% &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Didaktisch-methodische Analyse ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Podcasts auch in Form von Vorlesungsaufzeichnungen erfordern oftmals eine neue Strukturierung der Vorlesungsinhalte. Der Integration von Podcasts in das Lehrkonzept sollte eine didaktisch-methodische Analyse voranstellen. Für die Planung von Podcasts müssen, wie bei allem anderen E-Learning-Einheiten, die Zielgruppe und die Ziele, die der Lernende erreichen soll, klar definiert werden. Aus diesen Zielen ist die Ableitung kleinerer Feinziele notwendig, um die zumeist im Veranstaltungsverlauf vergleichsweise kleine Lerneinheit zu planen. Es ist zu berücksichtigen ob z. B. auf Vorkenntnissen der Studierenden aufgebaut werden soll oder zudem den Studierenden Zusatzmaterial übergeben oder Aufgaben erteilt werden. &amp;lt;ref&amp;gt;http://publik.tuwien.ac.at/files/PubDat_173622.pdf S.70-79 (Stand 13.10.2013)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus didaktischer Sicht sollten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Länge eines Podcasts 20-30 Minuten nicht überschreiten&lt;br /&gt;
* eine sinnvolle Gliederung in Kapitel und Abschnitte unbedingt einbezogen werden&lt;br /&gt;
* die einzelnen Inhalte separat aufrufbar sein.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Textbox &lt;br /&gt;
| titel = &lt;br /&gt;
Qualitätsmerkmale&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| text = &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Qualität der Fachinhalte  &lt;br /&gt;
* Aufnahmequalität des Podcasts (z. B. Hintergrundgeräusche, Sprachqualität)&lt;br /&gt;
* Qualität der Navigation und Handhabung und Auffindbarkeit&lt;br /&gt;
* Aktualität des Podcasts (Weiterverwendung)&amp;lt;ref name=&amp;quot;podcast&amp;quot;&amp;gt;http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/index_html(Stand 13.10.2013)&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style = width: 40% &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standards und Qualitätsmerkmale === &lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Vorteile von Podcasts voll ausschöpfen zu können, müssen einige Standards und Qualitätsmerkmale gewährleistet sein. Die Qualität eines Podcasts wird dabei zum einen hauptsächlich an der fachlichen Qualität der Inhalte und deren Strukturierung gemessen, zum anderen an der Qualität der Aufnahme. Hier ist sowohl auf die Bildqualität, als auch die Qualität des Audio-Streams zu achten. Zusätzlich wird die Güte eines bereitgestellten Podcasts dadurch bestimmt, ob der Lernende oder Nutzer die Möglichkeit hat, gut zu navigieren, d. h. innerhalb des Podcasts in den Lerneinheiten und Themen unkompliziert zu wechseln. &amp;lt;ref name=&amp;quot;podcast&amp;quot;&amp;gt;http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/index_html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sozialformen ===&lt;br /&gt;
* Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kompetenzen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Einsatz des Bausteins werden unterschiedliche Kompetenzen gefördert.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf Seiten der Lehrenden:&lt;br /&gt;
* Methodenkompetenz&lt;br /&gt;
* Medienkompetenz&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Auf Seiten der Lernenden:&lt;br /&gt;
* Methoden- und Sozialkompetenz&lt;br /&gt;
* Selbstorganisiertes Lernen&lt;br /&gt;
* Medienkompetenz&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
* Zu Beginn der Lehrveranstaltung sollte die Thematik, die der Podcast umfasst, verdeutlicht werden. Es ist zudem sinnvoll, die Anforderungen an den Lernenden z. B. in Bezug auf Vorwissen oder auch die Bearbeitungszeit mitzuteilen. &lt;br /&gt;
* Für Podcasts in Form von Vorlesungsaufzeichnungen ist es vorteilhaft, die Lerneinheit in kleinere thematisch abgeschlossene Themengebiete zu zerlegen bzw. eine Verschlagwortung vorzunehmen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Workflow - Einarbeiten von Podcasts ==&lt;br /&gt;
=== Workflow - Anbindung über Stud.IP als Lernobjekt in ILIAS ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten Podcasts an eine Veranstaltung anzubinden. Im Folgenden wird die Vorgehensweise der Anbindung eines ILIAS Lernmoduls an Stud.IP und die anschließende Integration von Podcasts bzw. Vorlesungsaufzeichnungen in das ILIAS-Lernmodul beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot; caption=&amp;quot;&amp;quot; widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einbau1.png| 1. Loggen Sie sich dazu mit Ihren Zugangsdaten in Stud.IP ein und gehen Sie in Ihre Veranstaltung.&lt;br /&gt;
Einbau2.png| 2. Gehen Sie nun auf den Reiter „+“, um die Inhaltselemente des Kurses zu konfigurieren.&lt;br /&gt;
Einbau3.png| 3. Aktivieren Sie die Lernobjekte-Schnittstelle, indem Sie danach auf „übernehmen“ klicken&lt;br /&gt;
Einbau4.png| 4. Sie finden nun den Reiter Lernobjekte in Ihrer Übersicht.&lt;br /&gt;
Einbau5.png| 5. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Lernobjekte hinzufügen/entfernen“.&lt;br /&gt;
Einbau6.png| 6. Wählen Sie „ILIAS4-URZ“ aus und betätigen die Schaltfläche „auswählen“. &lt;br /&gt;
Einbau7.png| 7. Der Kurs wurde im ILIAS angelegt und Sie können den Kurs öffnen, indem Sie die Schaltfläche „ILIAS-Kurs öffnen“ betätigen.&lt;br /&gt;
Einbau8.png| 8. Betätigen Sie nun die Schaltfläche „Neues Objekt hinzufügen“.&lt;br /&gt;
Einbau9.png| 9. Wählen Sie „Lernmodul ILIAS“ aus der Liste aus.&lt;br /&gt;
Einbau10.png| 10. Im Fenster „Neues ILIAS-Lernmodul anlegen“ müssen Sie dem Lernmodul einen Titel geben. &lt;br /&gt;
Einbau11.png| 11. Optional können Sie eine Beschreibung einfügen.&lt;br /&gt;
Einbau12.png| 12. Danach klicken Sie auf „ILIAS-Lernmodul anlegen“.&lt;br /&gt;
Einbau13.png| 13. Das Lernmodul wird geöffnet. Sie können ein Kapitel anlegen. Geben Sie hierzu den Titel ein und bestätigen Sie mit der Schaltfläche „Titel speichern“.&lt;br /&gt;
Einbau14.png| 14. Durch Anklicken „Bearbeiten“ wird eine Seite im Kapitel angelegt.&lt;br /&gt;
Einbau15.png| 15. Geben Sie der Seite einen Titel (z. B. den Ihrer Vorlesung) und speichern Sie durch betätigen der Schaltfläche „Titel speichern“.&lt;br /&gt;
Einbau16.png| 16. Es öffnet sich die Seite. Durch Anklicken von „+“ öffnet sich ein Menü. Hier wählen Sie die Option „Bild/Audio/Video einfügen“.&lt;br /&gt;
Einbau17.png| 17. Geben Sie einen Titel ein und bestätigen, dass Sie das Video über eine URL einbinden wollen.&lt;br /&gt;
Einbau18.png| 18. Nun übernehmen Sie die URL in das vorgesehene Feld (Sie erhalten den Link nach dem Schnitt und der Ablage Ihrer Vorlesung auf dem Medienserver).&lt;br /&gt;
Einbau19.png| 19. Im nächsten Schritt können Sie die Größe anpassen. Geben Sie (wenn Ihnen keine anderen Formatvorgaben von uns übergeben werden) für die Breite 800 und die Höhe 450 ein. Achten Sie darauf, dass Sie einen Haken bei „Proportionen beibehalten&amp;quot; setzen.&lt;br /&gt;
Einbau20.png| 20. Speichern Sie anschließend die Einstellungen und es erscheint: Medienobjekt gespeichert.&lt;br /&gt;
Einbau21.png| 21. Rufen Sie jetzt die Seite auf.&lt;br /&gt;
Einbau22.png| 22. Es erscheint das Video, das durch Bedienen des Abspiel-Buttons gestartet werden kann.&lt;br /&gt;
Einbau23.png| 23. Im nächsten Schritt klicken Sie das erstellte Lernmodul an.&lt;br /&gt;
Einbau24.png| 24. Gehen Sie nun zu den Einstellungen.&lt;br /&gt;
Einbau25.png| 25. Schalten Sie das Lernmodul „Online&amp;quot; und speichern die Einstellung.&lt;br /&gt;
Einbau26.png| 26. Sie erhalten eine Bestätigung, dass Ihre Änderungen gespeichert sind. Das Lernmodul (und somit auch das Video) ist nun von den Studierenden abrufbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Workflow - Anbindung als Informationsseite an einen Stud.IP-Kurs ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden Abschnitt finden Sie den Workflow zum Anbinden eines Videos an Ihre Stud.IP-Veranstaltung. Die Einbindung erfolgt als Informationsseite, der Videoabruf für die Teilnehmer über den angelegten Reiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot; caption=&amp;quot;&amp;quot; widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
StudIP1.png| 1. Loggen Sie sich dazu mit Ihren Zugangsdaten in Stud.IP ein und gehen Sie auf „Meine Veranstaltungen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
StudIP2.png| 2. Wählen Sie die Veranstaltung aus, an die das Video angebunden werden soll.&lt;br /&gt;
StudIP3.png| 3. Gehen Sie nun auf den Reiter „+“, um die Inhaltselemente des Kurses zu konfigurieren.&lt;br /&gt;
StudIP4.png| 4. Stellen Sie die „Freie Informationsseite“ auf „an“ und übernehmen Sie diese Einstellung.&lt;br /&gt;
StudIP5.png| 5. Ihnen wird angezeigt: „Die veränderte Konfiguration wurde übernommen“. Klicken Sie nun auf den Reiter „Informationen“.&lt;br /&gt;
StudIP6.png| 6. Ein neuer Reiter „Informationen“ wird angelegt. Gehen Sie auf bearbeiten, um die Informationen einzuarbeiten.&lt;br /&gt;
StudIP7.png| 7. Im Eingabefeld Informationen können Sie nun den Titel für den Reiter eingeben z. B. „Vorlesung“.&lt;br /&gt;
StudIP8.png| 8. In das darunter liegende Eingabefeld geben Sie die Information „[video:850]“ ein und den Link zum Mediaserver (850 gibt die Größe/Breite des Videobildes an). Klicken Sie im Anschluss auf die Schaltfläche „übernehmen“.&lt;br /&gt;
StudIP9.png| 9. Die Änderungen wurden übernommen. Das Video kann nun von allen Kursteilnehmern über den Play-Button abgerufen werden.&lt;br /&gt;
StudIP10.png| 10. Möchten Sie weitere Videos einbinden, gehen Sie auf den Reiter „Neuen Eintrag einfügen“ und wiederholen Sie die Schritte 7-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Literatur=&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
= Internetressourcen =&lt;br /&gt;
:* [http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/index_html Podcast (Didaktik)(Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/ton/podcast/langtext_podcast_04_09_07.pdf Podcasts: Neue Chancen für die universitäre Bildung (Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://pb21.de/files/2011/05/Podcasting-fu%C2%A6%C3%AAr-Einsteiger-1.21.pdf/ Podcasting für Einsteiger (Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://winfwiki.wi-fom.de/index.php/Einsatzm%C3%B6glichkeiten_von_Podcasts_zur_Unterst%C3%BCtzung_der_Lehre Einsatzmöglichkeiten von Podcasts zur Unterstützung der Lehre (Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://fmysql.tu-graz.ac.at/~karl/verlagspdf/podcasting_tagungsband.pdf Lifetime Podcasting (Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://www2.informatik.uni-osnabrueck.de/papers_pdf/2006_05.pdf Techniken und Einsatzszenarien für Podcasts in der universitären Lehre (Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://www.blogs.uni-osnabrueck.de/web20/2008/07/31/metapodcastserie-zum-thema-lernen-mit-podcasts/ Metapodcastserie zum Thema “Lernen mit Podcasts” (Stand: 12.10.2013]&lt;br /&gt;
:* [http://hermes.unibw-hamburg.de/werkstatt/berichte/bericht20.pdf Podcasting in der Lehre: Bericht über den Einsatz an der Helmut-Schmidt-Universität (Stand: 12.10.2013)]&lt;br /&gt;
:* [http://www.podcast.de/podcasting/schritt-fuer-schritt-erklaert podcasting Schritt für Schritt erklärt (Stand: 12.10.2013)]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jennifer Olearczyk</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Zitat&amp;diff=1546</id>
		<title>Zitat</title>
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		<updated>2014-03-04T10:29:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jennifer Olearczyk: /* Allgemeine Voraussetzungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Textbox &lt;br /&gt;
| titel = § 51 UrhG &lt;br /&gt;
| text = &lt;br /&gt;
Zulässig ist die Vervielfältigung, Verbreitung und öffentliche Wiedergabe eines veröffentlichten [[Werk|Werkes]] zum Zweck des Zitats, sofern die Nutzung in ihrem Umfang durch den besonderen Zweck gerechtfertigt ist. Zulässig ist dies insbesondere, wenn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. einzelne Werke nach der Veröffentlichung in ein selbständiges wissenschaftliches Werk zur Erläuterung des Inhalts aufgenommen werden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Stellen eines Werkes nach der Veröffentlichung in einem selbständigen [[Sprachwerke|Sprachwerk]] angeführt werden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. einzelne Stellen eines erschienenen Werkes der Musik in einem selbständigen [[Werk der Musik|Musikwerke]] angeführt werden.&lt;br /&gt;
| style = width: 100%; margin: 10px 0px;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
== Allgemeine Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
Das Zitatrecht in [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__51.html § 51 UrhG] ist eine Schrankenregelung in Form der freien Nutzung. Jeder kann ein Werk zitieren, ohne den [[Urheber]] um Erlaubnis fragen oder gar eine Vergütung zahlen zu müssen, solange das Zitat den gesetzlichen Anforderungen gerecht wird. Hintergrund des Zitatrechts ist ein Interesse an der freien geistigen Auseinandersetzung mit Werken der Literatur, Kunst und Wissenschaft&amp;lt;ref&amp;gt;Wandtke, Urheberrecht, S. 248 Rn 29&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__51.html § 51 UrhG] erlaubt die [[Vervielfältigungsrecht|Vervielfältigung]], [[Verbreitungsrecht|Verbreitung]] und öffentliche Wiedergabe (alle Rechte, die in [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__15.html § 15 Abs. 2 UrhG] aufgezählt werden, also die unkörperliche Form der [[Verwertungsrechte|Verwertung]]) zum Zwecke des Zitats.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Voraussetzungen für die Zulässigkeit eines Zitats (Generalklausel § 51 S. 1 UrhG)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Veröffentlichung des zitierten Werkes''': Es darf nur aus einem Werk zitiert werden, das bereits [[Werk#erscheinen|veröffentlicht]] wurde. Veröffentlichen wird hier im Sinne des [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__6.html § 6 Abs. 1 UrhG] verstanden, d. h. das Werk muss der [[Öffentlichkeit]] zugänglich, aber nicht notwendigerweise dem wirtschaftlichen Verkehr zugeführt worden sein.&lt;br /&gt;
* '''Selbständigkeit des aufnehmenden Werkes''': Bei dem aufnehmenden Werk darf es sich nicht um eine Umgestaltung oder Bearbeitung handeln. Insofern müsste das Werk grundsätzlich [[Urheberrecht|urheberrechtsschutzfähig]] sein. Zitate können aber auch in amtliche Werke und Werke, deren Schutz bereits abgelaufen ist, aufgenommen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Dreier/Schulze, Urheberrechtsgesetz Kommentar, § 51 Rn 6&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wandtke, Urheberrecht, S. 249 Rn 32&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* '''Zitatzweck''': Das Zitat ist nur zulässig, wenn es seinem Zweck gerecht wird. Der Zitatzweck ist gegeben, wenn es Belegcharakter hat und eine innere Verbindung zum aufnehmenden Werk bestehen. Es muss im aufnehmenden Werk eine gedankliche Auseinandersetzung mit dem Zitat erfolgen. Dies ist dann der Fall, wenn es z. B. zur Veranschaulichung der eigenen Ausführungen genutzt wird, zur Faktendarstellung, kritischen Auseinandersetzung mit einer Gegenmeinung oder im Rahmen einer Rezension. Die Übernahme eines Werks oder von Werkteilen aus rein ästhetischen Gesichtspunkten zur Illustration ist unzulässig. Treffen Zitatzweck und andere Gründe zusammen, so muss der Zitatzweck immer überwiegen, d.h. die Belegfunktion im Vordergrund stehen. Ist das Zitat(objekt) beliebig austauschbar oder kann man sich das Zitat hinwegdenken, ohne dass sich am Sinngehalt oder der Verständlichkeit des aufnehmenden Werkes etwas ändert, fehlt der Zitatzweck und das Zitat ist also unzulässig.&amp;lt;ref&amp;gt;Dreier/Schulze, Urheberrechtsgesetz Kommentar, § 51 Rn 3f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wandtke, Urheberrecht, S. 249 Rn 33&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.jusline.de/index.php?cpid=f92f99b766343e040d46fcd6b03d3ee8&amp;amp;lawid=2&amp;amp;paid=51 Krause, Ringo: § 51 Zitate IV. 4. Zitatzweck]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* '''Gebotener Umfang''': Das Zitat ist nur erlaubt, ''&amp;quot;sofern die Nutzung in ihrem Umfang durch den besonderen Zweck gerechtfertigt ist&amp;quot;''. Der Umfang ist also durch den Zitatzweck begrenzt. Das Zitat darf nicht für sich selbst sprechen, an die Stelle eigener Erläuterungen treten oder zur Hauptsache des aufnehmenden Werkes werden. Die Nutzung des zitierten Werkes darf durch die Übernahme in das neue Werk nicht beeinträchtigt werden. Ob der richtige Umfang eingehalten wurde, muss durch eine Abwägung aller Umstände des Einzelfalls, wie Zweck, Umfang des zitierten Werks, Umfang des aufnehmenden Werks, Größe des Zitats und ggf. auch Besonderheiten wie die Art der Zugängichmachung des aufnehmenden Werkes, bestimmt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Dreier/Schulze, Urheberrechtsgesetz Kommentar, § 51 Rn 5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* '''Erkennbarkeit als Zitat''': Das Zitat muss als solches erkennbar sein. Es muss als fremder Bestandteil in dem aufnehmendem Werk kenntlich gemacht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Wandtke, Urheberrecht, S. 250 Rn 35&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies kann z. B. durch Anführungszeichen, Abheben vom restlichen Text durch Einrücken oder andere Stilmerkmale, Einblendungen, Anmerkungen, Hinweise im Programmheft oder CD-Booklet, gesprochenen Hinweis in einer Rede (&amp;quot;Ich zitiere...&amp;quot;) geschehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.jusline.de/index.php?cpid=f92f99b766343e040d46fcd6b03d3ee8&amp;amp;lawid=2&amp;amp;paid=51 Krause, Ringo: § 51 Zitate IV. 3. Erkennbarkeit des Zitats]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* '''Änderungsverbot''': Laut [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__62.html § 62 UrhG] sind Änderungen an dem Werk oder Werkteil, die zum Zwecke des Zitats (oder anderen im Gesetz erlaubten Zwecken) verwendet werden, nicht erlaubt. Es wird auf die Vorschrift des [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__39.html § 39 UrhG] verwiesen, der Änderungen durch Nutzungsrechtinhaber ausschließt. Generell sind Änderungen bereits durch [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__14.html § 14 UrhG] verboten ([[Urheberpersönlichkeitsrecht#Änderungsverbot|Generelles Änderungsverbot]]), [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__62.html § 62 UrhG] nimmt insofern nur die Klarstellung vor, dass dies auch für die gesetzlichen [[Schranken des Urheberrechts|Schranken]] gilt. Abweichungen davon sind nur in sehr begrenztem Umfang möglich, so nennt Abs. 2 Übersetzung und Übertragung in eine andere Tonart oder Stimmlage. Abs. 3 erlaubt Änderungen der Größe oder solche Änderungen, die durch das jeweilige Vervielfältigungsverfahren bedingt sind, soweit es sich um Werke der bildenden Künste oder Lichtbildwerke handelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Dreier/Schulze, Urheberrechtsgesetz, § 62 Rn 5 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
* '''Quellenangabe''': Wird ein Werk zitiert, so sind die Quelle und der Urheber deutlich anzugeben. Werden ganze Sprachwerke oder ganze Werke der Musik im Rahmen einer Schrankenbestimmung vervielfältigt, so ist auch der Verlag anzugeben und kenntlich zu machen, ob und welche Kürzungen vorgenommen wurden. ([http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__63.html § 63 UrhG]) Die Angabe der Quelle und des Urhebers sind Zulässigkeitsvoraussetzungen des Zitats. Fehlen diese wird es unzulässig. Der Urheber hat dann einen Unterlassungsanspruch und bei Verschulden unter Umständen einen Schadensersatzanspruch nach [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__97.html § 97 Abs. 1, 2 UrhG].&amp;lt;ref&amp;gt;Loewenheim, Handbuch des Urheberrechts, § 32 Rn 12&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wissenschaftliche Großzitat § 51 S. 2 Nr. 1 UrhG ===&lt;br /&gt;
§ 51 S. 2 Nr. 1 UrhG liefert eines der Regelbeispiele. Danach dürfen in ein wissenschaftliches [[Werk]] ganze veröffentlichte Werke zum Zweck der Erläuterung des Inhalts (des aufnehmenden Werkes) übernommen werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wissenschaftlich ist ein Werk, wenn es sich der ernsthaften, methodisch geordneten Suche nach Erkenntnis widmet. Es geht also um den Erkenntnisgewinn oder die Auseinandersetzung darüber. Dies fehlt bei belletristischen, politischen und weltanschaulichen Werken oder rein geschäftlichen Kommentaren. Bei populärwissenschaftlichen Werken muss der wissenschaftliche Anspruch die Unterhaltung überwiegen. Als aufnehmende Werke kommen wissenschaftliche Sprachwerke, Filme und TV-Sendungen und wissenschaftliche Darstellungen in Betracht, jedoch nicht Computerprogramme oder Lichtbildwerke, da es hier an der Erläuterung und Auseinandersetzung mit dem Inhalt fehlt.&amp;lt;ref&amp;gt;Dreier/Schulze, Urheberrechtsgesetz, § 51 Rn 8f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Falle des wissenschaftlichen Großzitats dürfen ganze Werke zitiert werden, unabhängig davon, wie umfangreich sie sind. Insofern ist diese Regelung großzügiger als die Generalklausel in Satz 1. Dies wird jedoch dadurch beschränkt, dass diese Zitate nur zum Zwecke der &amp;quot;Erläuterung des Inhalts&amp;quot; verwendet werden dürfen. Dieser muss besonders streng eingehalten werden, da durch die Übernahme eines ganzen Werkes besonders schwer in die Rechte des Urhebers eingegriffen wird. &amp;lt;ref&amp;gt;Dreier/Schulze, Urheberrechtsgesetz, § 51 Rn 10&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wandtke, Urheberrecht, S. 251 Rn 37&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kleinzitat § 51 S. 2. Nr. 2 UrhG ===&lt;br /&gt;
Ein weiteres Regelbeispiel des § 51 UrhG ist das sog. Kleinzitat. Hier dürfen Stellen eines Werkes in einem Sprachwerk angeführt werden. Es unterscheidet sich im Hinblick auf die Voraussetzungen nicht von der Generalklausel. &lt;br /&gt;
Die Angemessenheit des Umfangs des Zitats ist wie dort in Relation von Umfang des Zitats, Umfang des aufnehmenden Werkes und Umfang des ziterten Werkes zu bestimmen. Der Zitatzweck kann über die reine Erläuterung hinausgehen. Es ist auch die Verwendung des zitierten Teils als Motto, Hommage, Parodie oder zur Verdeutlichung einer Stimmungslage möglich.&amp;lt;ref&amp;gt;Dreier/Schulze, Urheberrechtsgesetz, § 51 Rn 14 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musikzitat § 51 S. 2 Nr. 3 UrhG ===&lt;br /&gt;
Laut Nr. 3 können auch Stellen aus einem Musikwerk in ein anderes Musikwerk als Zitat übernommen werde.&lt;br /&gt;
Der Zitatzweck ist hier, ähnlich wie in Nr. 2, weiter gefasst als in Nr. 1 und kann als Stilmittel, Hommage, Satire, Parodie u. ä. genutzt werden. &lt;br /&gt;
Die Quellenangabe ist hier kaum möglich, der Zuhörer muss jedoch erkennen können, dass es sich um einen fremden Bestandteil handelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Dreier/Schulze, Urheberrechtsgesetz, § 51 Rn 19&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es müssen hierbei jedoch die Einschränkungenen des [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__24.html § 24 Abs. 2 UrhG] beachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildzitat außerhalb wissenschaftlicher Werke ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Filmzitat ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Disclaimer}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Urheberrecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jennifer Olearczyk</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Zitat&amp;diff=1545</id>
		<title>Zitat</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Zitat&amp;diff=1545"/>
		<updated>2014-03-04T10:28:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jennifer Olearczyk: /* Allgemeine Voraussetzungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Textbox &lt;br /&gt;
| titel = § 51 UrhG &lt;br /&gt;
| text = &lt;br /&gt;
Zulässig ist die Vervielfältigung, Verbreitung und öffentliche Wiedergabe eines veröffentlichten [[Werk|Werkes]] zum Zweck des Zitats, sofern die Nutzung in ihrem Umfang durch den besonderen Zweck gerechtfertigt ist. Zulässig ist dies insbesondere, wenn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. einzelne Werke nach der Veröffentlichung in ein selbständiges wissenschaftliches Werk zur Erläuterung des Inhalts aufgenommen werden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Stellen eines Werkes nach der Veröffentlichung in einem selbständigen [[Sprachwerke|Sprachwerk]] angeführt werden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. einzelne Stellen eines erschienenen Werkes der Musik in einem selbständigen [[Werk der Musik|Musikwerke]] angeführt werden.&lt;br /&gt;
| style = width: 100%; margin: 10px 0px;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
== Allgemeine Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
Das Zitatrecht in [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__51.html § 51 UrhG] ist eine Schrankenregelung in Form der freien Nutzung. Jeder kann ein Werk zitieren, ohne den [[Urheber]] um Erlaubnis fragen oder gar eine Vergütung zahlen zu müssen, solange das Zitat den gesetzlichen Anforderungen gerecht wird. Hintergrund des Zitatrechts ist ein Interesse an der freien geistigen Auseinandersetzung mit Werken der Literatur, Kunst und Wissenschaft&amp;lt;ref&amp;gt;Wandtke, Urheberrecht, S. 248 Rn 29&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__51.html § 51 UrhG] erlaubt die [[Vervielfältigungsrecht|Vervielfältigung]], [[Verbreitungsrecht|Verbreitung]] und öffentliche Wiedergabe (alle Rechte, die in [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__15.html § 15 Abs. 2 UrhG] aufgezählt werden, also die unkörperliche Form der [[Verwertungsrechte|Verwertung]]) zum Zwecke des Zitats.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Voraussetzungen für die Zulässigkeit eines Zitats (Generalklausel § 51 S. 1 UrhG)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Veröffentlichung des zitierten Werkes''': Es darf nur aus einem Werk zitiert werden, das bereits [[Werk#erscheinen|veröffentlicht]] wurde. Veröffentlichen wird hier im Sinne des [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__6.html § 6 Abs. 1 UrhG] verstanden, d. h. das Werk muss der [[Öffentlichkeit]] zugänglich, aber nicht notwendigerweise dem wirtschaftlichen Verkehr zugeführt worden sein.&lt;br /&gt;
* '''Selbständigkeit des aufnehmenden Werkes''': Bei dem aufnehmenden Werk darf es sich nicht um eine Umgestaltung oder Bearbeitung handeln. Insofern müsste das Werk grundsätzlich [[urheberrechtsschutzfähig|Urheberecht]] sein. Zitate können aber auch in amtliche Werke und Werke, deren Schutz bereits abgelaufen ist, aufgenommen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Dreier/Schulze, Urheberrechtsgesetz Kommentar, § 51 Rn 6&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wandtke, Urheberrecht, S. 249 Rn 32&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* '''Zitatzweck''': Das Zitat ist nur zulässig, wenn es seinem Zweck gerecht wird. Der Zitatzweck ist gegeben, wenn es Belegcharakter hat und eine innere Verbindung zum aufnehmenden Werk bestehen. Es muss im aufnehmenden Werk eine gedankliche Auseinandersetzung mit dem Zitat erfolgen. Dies ist dann der Fall, wenn es z. B. zur Veranschaulichung der eigenen Ausführungen genutzt wird, zur Faktendarstellung, kritischen Auseinandersetzung mit einer Gegenmeinung oder im Rahmen einer Rezension. Die Übernahme eines Werks oder von Werkteilen aus rein ästhetischen Gesichtspunkten zur Illustration ist unzulässig. Treffen Zitatzweck und andere Gründe zusammen, so muss der Zitatzweck immer überwiegen, d.h. die Belegfunktion im Vordergrund stehen. Ist das Zitat(objekt) beliebig austauschbar oder kann man sich das Zitat hinwegdenken, ohne dass sich am Sinngehalt oder der Verständlichkeit des aufnehmenden Werkes etwas ändert, fehlt der Zitatzweck und das Zitat ist also unzulässig.&amp;lt;ref&amp;gt;Dreier/Schulze, Urheberrechtsgesetz Kommentar, § 51 Rn 3f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wandtke, Urheberrecht, S. 249 Rn 33&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.jusline.de/index.php?cpid=f92f99b766343e040d46fcd6b03d3ee8&amp;amp;lawid=2&amp;amp;paid=51 Krause, Ringo: § 51 Zitate IV. 4. Zitatzweck]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* '''Gebotener Umfang''': Das Zitat ist nur erlaubt, ''&amp;quot;sofern die Nutzung in ihrem Umfang durch den besonderen Zweck gerechtfertigt ist&amp;quot;''. Der Umfang ist also durch den Zitatzweck begrenzt. Das Zitat darf nicht für sich selbst sprechen, an die Stelle eigener Erläuterungen treten oder zur Hauptsache des aufnehmenden Werkes werden. Die Nutzung des zitierten Werkes darf durch die Übernahme in das neue Werk nicht beeinträchtigt werden. Ob der richtige Umfang eingehalten wurde, muss durch eine Abwägung aller Umstände des Einzelfalls, wie Zweck, Umfang des zitierten Werks, Umfang des aufnehmenden Werks, Größe des Zitats und ggf. auch Besonderheiten wie die Art der Zugängichmachung des aufnehmenden Werkes, bestimmt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Dreier/Schulze, Urheberrechtsgesetz Kommentar, § 51 Rn 5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* '''Erkennbarkeit als Zitat''': Das Zitat muss als solches erkennbar sein. Es muss als fremder Bestandteil in dem aufnehmendem Werk kenntlich gemacht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Wandtke, Urheberrecht, S. 250 Rn 35&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies kann z. B. durch Anführungszeichen, Abheben vom restlichen Text durch Einrücken oder andere Stilmerkmale, Einblendungen, Anmerkungen, Hinweise im Programmheft oder CD-Booklet, gesprochenen Hinweis in einer Rede (&amp;quot;Ich zitiere...&amp;quot;) geschehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.jusline.de/index.php?cpid=f92f99b766343e040d46fcd6b03d3ee8&amp;amp;lawid=2&amp;amp;paid=51 Krause, Ringo: § 51 Zitate IV. 3. Erkennbarkeit des Zitats]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* '''Änderungsverbot''': Laut [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__62.html § 62 UrhG] sind Änderungen an dem Werk oder Werkteil, die zum Zwecke des Zitats (oder anderen im Gesetz erlaubten Zwecken) verwendet werden, nicht erlaubt. Es wird auf die Vorschrift des [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__39.html § 39 UrhG] verwiesen, der Änderungen durch Nutzungsrechtinhaber ausschließt. Generell sind Änderungen bereits durch [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__14.html § 14 UrhG] verboten ([[Urheberpersönlichkeitsrecht#Änderungsverbot|Generelles Änderungsverbot]]), [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__62.html § 62 UrhG] nimmt insofern nur die Klarstellung vor, dass dies auch für die gesetzlichen [[Schranken des Urheberrechts|Schranken]] gilt. Abweichungen davon sind nur in sehr begrenztem Umfang möglich, so nennt Abs. 2 Übersetzung und Übertragung in eine andere Tonart oder Stimmlage. Abs. 3 erlaubt Änderungen der Größe oder solche Änderungen, die durch das jeweilige Vervielfältigungsverfahren bedingt sind, soweit es sich um Werke der bildenden Künste oder Lichtbildwerke handelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Dreier/Schulze, Urheberrechtsgesetz, § 62 Rn 5 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
* '''Quellenangabe''': Wird ein Werk zitiert, so sind die Quelle und der Urheber deutlich anzugeben. Werden ganze Sprachwerke oder ganze Werke der Musik im Rahmen einer Schrankenbestimmung vervielfältigt, so ist auch der Verlag anzugeben und kenntlich zu machen, ob und welche Kürzungen vorgenommen wurden. ([http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__63.html § 63 UrhG]) Die Angabe der Quelle und des Urhebers sind Zulässigkeitsvoraussetzungen des Zitats. Fehlen diese wird es unzulässig. Der Urheber hat dann einen Unterlassungsanspruch und bei Verschulden unter Umständen einen Schadensersatzanspruch nach [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__97.html § 97 Abs. 1, 2 UrhG].&amp;lt;ref&amp;gt;Loewenheim, Handbuch des Urheberrechts, § 32 Rn 12&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wissenschaftliche Großzitat § 51 S. 2 Nr. 1 UrhG ===&lt;br /&gt;
§ 51 S. 2 Nr. 1 UrhG liefert eines der Regelbeispiele. Danach dürfen in ein wissenschaftliches [[Werk]] ganze veröffentlichte Werke zum Zweck der Erläuterung des Inhalts (des aufnehmenden Werkes) übernommen werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wissenschaftlich ist ein Werk, wenn es sich der ernsthaften, methodisch geordneten Suche nach Erkenntnis widmet. Es geht also um den Erkenntnisgewinn oder die Auseinandersetzung darüber. Dies fehlt bei belletristischen, politischen und weltanschaulichen Werken oder rein geschäftlichen Kommentaren. Bei populärwissenschaftlichen Werken muss der wissenschaftliche Anspruch die Unterhaltung überwiegen. Als aufnehmende Werke kommen wissenschaftliche Sprachwerke, Filme und TV-Sendungen und wissenschaftliche Darstellungen in Betracht, jedoch nicht Computerprogramme oder Lichtbildwerke, da es hier an der Erläuterung und Auseinandersetzung mit dem Inhalt fehlt.&amp;lt;ref&amp;gt;Dreier/Schulze, Urheberrechtsgesetz, § 51 Rn 8f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Falle des wissenschaftlichen Großzitats dürfen ganze Werke zitiert werden, unabhängig davon, wie umfangreich sie sind. Insofern ist diese Regelung großzügiger als die Generalklausel in Satz 1. Dies wird jedoch dadurch beschränkt, dass diese Zitate nur zum Zwecke der &amp;quot;Erläuterung des Inhalts&amp;quot; verwendet werden dürfen. Dieser muss besonders streng eingehalten werden, da durch die Übernahme eines ganzen Werkes besonders schwer in die Rechte des Urhebers eingegriffen wird. &amp;lt;ref&amp;gt;Dreier/Schulze, Urheberrechtsgesetz, § 51 Rn 10&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wandtke, Urheberrecht, S. 251 Rn 37&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kleinzitat § 51 S. 2. Nr. 2 UrhG ===&lt;br /&gt;
Ein weiteres Regelbeispiel des § 51 UrhG ist das sog. Kleinzitat. Hier dürfen Stellen eines Werkes in einem Sprachwerk angeführt werden. Es unterscheidet sich im Hinblick auf die Voraussetzungen nicht von der Generalklausel. &lt;br /&gt;
Die Angemessenheit des Umfangs des Zitats ist wie dort in Relation von Umfang des Zitats, Umfang des aufnehmenden Werkes und Umfang des ziterten Werkes zu bestimmen. Der Zitatzweck kann über die reine Erläuterung hinausgehen. Es ist auch die Verwendung des zitierten Teils als Motto, Hommage, Parodie oder zur Verdeutlichung einer Stimmungslage möglich.&amp;lt;ref&amp;gt;Dreier/Schulze, Urheberrechtsgesetz, § 51 Rn 14 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musikzitat § 51 S. 2 Nr. 3 UrhG ===&lt;br /&gt;
Laut Nr. 3 können auch Stellen aus einem Musikwerk in ein anderes Musikwerk als Zitat übernommen werde.&lt;br /&gt;
Der Zitatzweck ist hier, ähnlich wie in Nr. 2, weiter gefasst als in Nr. 1 und kann als Stilmittel, Hommage, Satire, Parodie u. ä. genutzt werden. &lt;br /&gt;
Die Quellenangabe ist hier kaum möglich, der Zuhörer muss jedoch erkennen können, dass es sich um einen fremden Bestandteil handelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Dreier/Schulze, Urheberrechtsgesetz, § 51 Rn 19&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es müssen hierbei jedoch die Einschränkungenen des [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__24.html § 24 Abs. 2 UrhG] beachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildzitat außerhalb wissenschaftlicher Werke ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Filmzitat ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Disclaimer}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Urheberrecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jennifer Olearczyk</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Zitat&amp;diff=1544</id>
		<title>Zitat</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Zitat&amp;diff=1544"/>
		<updated>2014-03-04T10:27:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jennifer Olearczyk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Textbox &lt;br /&gt;
| titel = § 51 UrhG &lt;br /&gt;
| text = &lt;br /&gt;
Zulässig ist die Vervielfältigung, Verbreitung und öffentliche Wiedergabe eines veröffentlichten [[Werk|Werkes]] zum Zweck des Zitats, sofern die Nutzung in ihrem Umfang durch den besonderen Zweck gerechtfertigt ist. Zulässig ist dies insbesondere, wenn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. einzelne Werke nach der Veröffentlichung in ein selbständiges wissenschaftliches Werk zur Erläuterung des Inhalts aufgenommen werden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Stellen eines Werkes nach der Veröffentlichung in einem selbständigen [[Sprachwerke|Sprachwerk]] angeführt werden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. einzelne Stellen eines erschienenen Werkes der Musik in einem selbständigen [[Werk der Musik|Musikwerke]] angeführt werden.&lt;br /&gt;
| style = width: 100%; margin: 10px 0px;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
== Allgemeine Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
Das Zitatrecht in [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__51.html § 51 UrhG] ist eine Schrankenregelung in Form der freien Nutzung. Jeder kann ein Werk zitieren, ohne den [[Urheber]] um Erlaubnis fragen oder gar eine Vergütung zahlen zu müssen, solange das Zitat den gesetzlichen Anforderungen gerecht wird. Hintergrund des Zitatrechts ist ein Interesse an der freien geistigen Auseinandersetzung mit Werken der Literatur, Kunst und Wissenschaft&amp;lt;ref&amp;gt;Wandtke, Urheberrecht, S. 248 Rn 29&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__51.html § 51 UrhG] erlaubt die [[Vervielfältigungsrecht|Vervielfältigung]], [[Verbreitungsrecht|Verbreitung]] und öffentliche Wiedergabe (alle Rechte, die in [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__15.html § 15 Abs. 2 UrhG] aufgezählt werden, also die unkörperliche Form der [[Verwertungsrechte|Verwertung]]) zum Zwecke des Zitats.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Voraussetzungen für die Zulässigkeit eines Zitats (Generalklausel § 51 S. 1 UrhG)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Veröffentlichung des zitierten Werkes''': Es darf nur aus einem Werk zitiert werden, das bereits [[Werk#erscheinen|veröffentlicht]] wurde. Veröffentlichen wird hier im Sinne des [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__6.html § 6 Abs. 1 UrhG] verstanden, d. h. das Werk muss der [[Öffentlichkeit]] zugänglich, aber nicht notwendigerweise dem wirtschaftlichen Verkehr zugeführt worden sein.&lt;br /&gt;
* '''Selbständigkeit des aufnehmenden Werkes''': Bei dem aufnehmenden Werk darf es sich nicht um eine Umgestaltung oder Bearbeitung handeln. Insofern müsste das Werk grundsätzlich [[Urheberecht|urheberrechtsschutzfähig]] sein. Zitate können aber auch in amtliche Werke und Werke, deren Schutz bereits abgelaufen ist, aufgenommen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Dreier/Schulze, Urheberrechtsgesetz Kommentar, § 51 Rn 6&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wandtke, Urheberrecht, S. 249 Rn 32&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* '''Zitatzweck''': Das Zitat ist nur zulässig, wenn es seinem Zweck gerecht wird. Der Zitatzweck ist gegeben, wenn es Belegcharakter hat und eine innere Verbindung zum aufnehmenden Werk bestehen. Es muss im aufnehmenden Werk eine gedankliche Auseinandersetzung mit dem Zitat erfolgen. Dies ist dann der Fall, wenn es z. B. zur Veranschaulichung der eigenen Ausführungen genutzt wird, zur Faktendarstellung, kritischen Auseinandersetzung mit einer Gegenmeinung oder im Rahmen einer Rezension. Die Übernahme eines Werks oder von Werkteilen aus rein ästhetischen Gesichtspunkten zur Illustration ist unzulässig. Treffen Zitatzweck und andere Gründe zusammen, so muss der Zitatzweck immer überwiegen, d.h. die Belegfunktion im Vordergrund stehen. Ist das Zitat(objekt) beliebig austauschbar oder kann man sich das Zitat hinwegdenken, ohne dass sich am Sinngehalt oder der Verständlichkeit des aufnehmenden Werkes etwas ändert, fehlt der Zitatzweck und das Zitat ist also unzulässig.&amp;lt;ref&amp;gt;Dreier/Schulze, Urheberrechtsgesetz Kommentar, § 51 Rn 3f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wandtke, Urheberrecht, S. 249 Rn 33&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.jusline.de/index.php?cpid=f92f99b766343e040d46fcd6b03d3ee8&amp;amp;lawid=2&amp;amp;paid=51 Krause, Ringo: § 51 Zitate IV. 4. Zitatzweck]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* '''Gebotener Umfang''': Das Zitat ist nur erlaubt, ''&amp;quot;sofern die Nutzung in ihrem Umfang durch den besonderen Zweck gerechtfertigt ist&amp;quot;''. Der Umfang ist also durch den Zitatzweck begrenzt. Das Zitat darf nicht für sich selbst sprechen, an die Stelle eigener Erläuterungen treten oder zur Hauptsache des aufnehmenden Werkes werden. Die Nutzung des zitierten Werkes darf durch die Übernahme in das neue Werk nicht beeinträchtigt werden. Ob der richtige Umfang eingehalten wurde, muss durch eine Abwägung aller Umstände des Einzelfalls, wie Zweck, Umfang des zitierten Werks, Umfang des aufnehmenden Werks, Größe des Zitats und ggf. auch Besonderheiten wie die Art der Zugängichmachung des aufnehmenden Werkes, bestimmt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Dreier/Schulze, Urheberrechtsgesetz Kommentar, § 51 Rn 5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* '''Erkennbarkeit als Zitat''': Das Zitat muss als solches erkennbar sein. Es muss als fremder Bestandteil in dem aufnehmendem Werk kenntlich gemacht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Wandtke, Urheberrecht, S. 250 Rn 35&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies kann z. B. durch Anführungszeichen, Abheben vom restlichen Text durch Einrücken oder andere Stilmerkmale, Einblendungen, Anmerkungen, Hinweise im Programmheft oder CD-Booklet, gesprochenen Hinweis in einer Rede (&amp;quot;Ich zitiere...&amp;quot;) geschehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.jusline.de/index.php?cpid=f92f99b766343e040d46fcd6b03d3ee8&amp;amp;lawid=2&amp;amp;paid=51 Krause, Ringo: § 51 Zitate IV. 3. Erkennbarkeit des Zitats]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* '''Änderungsverbot''': Laut [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__62.html § 62 UrhG] sind Änderungen an dem Werk oder Werkteil, die zum Zwecke des Zitats (oder anderen im Gesetz erlaubten Zwecken) verwendet werden, nicht erlaubt. Es wird auf die Vorschrift des [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__39.html § 39 UrhG] verwiesen, der Änderungen durch Nutzungsrechtinhaber ausschließt. Generell sind Änderungen bereits durch [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__14.html § 14 UrhG] verboten ([[Urheberpersönlichkeitsrecht#Änderungsverbot|Generelles Änderungsverbot]]), [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__62.html § 62 UrhG] nimmt insofern nur die Klarstellung vor, dass dies auch für die gesetzlichen [[Schranken des Urheberrechts|Schranken]] gilt. Abweichungen davon sind nur in sehr begrenztem Umfang möglich, so nennt Abs. 2 Übersetzung und Übertragung in eine andere Tonart oder Stimmlage. Abs. 3 erlaubt Änderungen der Größe oder solche Änderungen, die durch das jeweilige Vervielfältigungsverfahren bedingt sind, soweit es sich um Werke der bildenden Künste oder Lichtbildwerke handelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Dreier/Schulze, Urheberrechtsgesetz, § 62 Rn 5 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
* '''Quellenangabe''': Wird ein Werk zitiert, so sind die Quelle und der Urheber deutlich anzugeben. Werden ganze Sprachwerke oder ganze Werke der Musik im Rahmen einer Schrankenbestimmung vervielfältigt, so ist auch der Verlag anzugeben und kenntlich zu machen, ob und welche Kürzungen vorgenommen wurden. ([http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__63.html § 63 UrhG]) Die Angabe der Quelle und des Urhebers sind Zulässigkeitsvoraussetzungen des Zitats. Fehlen diese wird es unzulässig. Der Urheber hat dann einen Unterlassungsanspruch und bei Verschulden unter Umständen einen Schadensersatzanspruch nach [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__97.html § 97 Abs. 1, 2 UrhG].&amp;lt;ref&amp;gt;Loewenheim, Handbuch des Urheberrechts, § 32 Rn 12&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wissenschaftliche Großzitat § 51 S. 2 Nr. 1 UrhG ===&lt;br /&gt;
§ 51 S. 2 Nr. 1 UrhG liefert eines der Regelbeispiele. Danach dürfen in ein wissenschaftliches [[Werk]] ganze veröffentlichte Werke zum Zweck der Erläuterung des Inhalts (des aufnehmenden Werkes) übernommen werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wissenschaftlich ist ein Werk, wenn es sich der ernsthaften, methodisch geordneten Suche nach Erkenntnis widmet. Es geht also um den Erkenntnisgewinn oder die Auseinandersetzung darüber. Dies fehlt bei belletristischen, politischen und weltanschaulichen Werken oder rein geschäftlichen Kommentaren. Bei populärwissenschaftlichen Werken muss der wissenschaftliche Anspruch die Unterhaltung überwiegen. Als aufnehmende Werke kommen wissenschaftliche Sprachwerke, Filme und TV-Sendungen und wissenschaftliche Darstellungen in Betracht, jedoch nicht Computerprogramme oder Lichtbildwerke, da es hier an der Erläuterung und Auseinandersetzung mit dem Inhalt fehlt.&amp;lt;ref&amp;gt;Dreier/Schulze, Urheberrechtsgesetz, § 51 Rn 8f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Falle des wissenschaftlichen Großzitats dürfen ganze Werke zitiert werden, unabhängig davon, wie umfangreich sie sind. Insofern ist diese Regelung großzügiger als die Generalklausel in Satz 1. Dies wird jedoch dadurch beschränkt, dass diese Zitate nur zum Zwecke der &amp;quot;Erläuterung des Inhalts&amp;quot; verwendet werden dürfen. Dieser muss besonders streng eingehalten werden, da durch die Übernahme eines ganzen Werkes besonders schwer in die Rechte des Urhebers eingegriffen wird. &amp;lt;ref&amp;gt;Dreier/Schulze, Urheberrechtsgesetz, § 51 Rn 10&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wandtke, Urheberrecht, S. 251 Rn 37&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kleinzitat § 51 S. 2. Nr. 2 UrhG ===&lt;br /&gt;
Ein weiteres Regelbeispiel des § 51 UrhG ist das sog. Kleinzitat. Hier dürfen Stellen eines Werkes in einem Sprachwerk angeführt werden. Es unterscheidet sich im Hinblick auf die Voraussetzungen nicht von der Generalklausel. &lt;br /&gt;
Die Angemessenheit des Umfangs des Zitats ist wie dort in Relation von Umfang des Zitats, Umfang des aufnehmenden Werkes und Umfang des ziterten Werkes zu bestimmen. Der Zitatzweck kann über die reine Erläuterung hinausgehen. Es ist auch die Verwendung des zitierten Teils als Motto, Hommage, Parodie oder zur Verdeutlichung einer Stimmungslage möglich.&amp;lt;ref&amp;gt;Dreier/Schulze, Urheberrechtsgesetz, § 51 Rn 14 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musikzitat § 51 S. 2 Nr. 3 UrhG ===&lt;br /&gt;
Laut Nr. 3 können auch Stellen aus einem Musikwerk in ein anderes Musikwerk als Zitat übernommen werde.&lt;br /&gt;
Der Zitatzweck ist hier, ähnlich wie in Nr. 2, weiter gefasst als in Nr. 1 und kann als Stilmittel, Hommage, Satire, Parodie u. ä. genutzt werden. &lt;br /&gt;
Die Quellenangabe ist hier kaum möglich, der Zuhörer muss jedoch erkennen können, dass es sich um einen fremden Bestandteil handelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Dreier/Schulze, Urheberrechtsgesetz, § 51 Rn 19&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es müssen hierbei jedoch die Einschränkungenen des [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__24.html § 24 Abs. 2 UrhG] beachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildzitat außerhalb wissenschaftlicher Werke ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Filmzitat ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Disclaimer}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Urheberrecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jennifer Olearczyk</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.llz.uni-halle.de/index.php?title=Zitat&amp;diff=1543</id>
		<title>Zitat</title>
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		<updated>2014-03-04T10:27:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jennifer Olearczyk: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{ &lt;br /&gt;
Textbox &lt;br /&gt;
| titel = § 51 UrhG &lt;br /&gt;
| text = &lt;br /&gt;
Zulässig ist die Vervielfältigung, Verbreitung und öffentliche Wiedergabe eines veröffentlichten [[Werk|Werkes]] zum Zweck des Zitats, sofern die Nutzung in ihrem Umfang durch den besonderen Zweck gerechtfertigt ist. Zulässig ist dies insbesondere, wenn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. einzelne Werke nach der Veröffentlichung in ein selbständiges wissenschaftliches Werk zur Erläuterung des Inhalts aufgenommen werden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Stellen eines Werkes nach der Veröffentlichung in einem selbständigen [[Sprachwerke|Sprachwerk]] angeführt werden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. einzelne Stellen eines erschienenen Werkes der Musik in einem selbständigen [[Werk der Musik|Musikwerk]] angeführt werden.&lt;br /&gt;
| style = width: 100%; margin: 10px 0px;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
== Allgemeine Voraussetzungen ==&lt;br /&gt;
Das Zitatrecht in [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__51.html § 51 UrhG] ist eine Schrankenregelung in Form der freien Nutzung. Jeder kann ein Werk zitieren, ohne den [[Urheber]] um Erlaubnis fragen oder gar eine Vergütung zahlen zu müssen, solange das Zitat den gesetzlichen Anforderungen gerecht wird. Hintergrund des Zitatrechts ist ein Interesse an der freien geistigen Auseinandersetzung mit Werken der Literatur, Kunst und Wissenschaft&amp;lt;ref&amp;gt;Wandtke, Urheberrecht, S. 248 Rn 29&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__51.html § 51 UrhG] erlaubt die [[Vervielfältigungsrecht|Vervielfältigung]], [[Verbreitungsrecht|Verbreitung]] und öffentliche Wiedergabe (alle Rechte, die in [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__15.html § 15 Abs. 2 UrhG] aufgezählt werden, also die unkörperliche Form der [[Verwertungsrechte|Verwertung]]) zum Zwecke des Zitats.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Voraussetzungen für die Zulässigkeit eines Zitats (Generalklausel § 51 S. 1 UrhG)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Veröffentlichung des zitierten Werkes''': Es darf nur aus einem Werk zitiert werden, das bereits [[Werk#erscheinen|veröffentlicht]] wurde. Veröffentlichen wird hier im Sinne des [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__6.html § 6 Abs. 1 UrhG] verstanden, d. h. das Werk muss der [[Öffentlichkeit]] zugänglich, aber nicht notwendigerweise dem wirtschaftlichen Verkehr zugeführt worden sein.&lt;br /&gt;
* '''Selbständigkeit des aufnehmenden Werkes''': Bei dem aufnehmenden Werk darf es sich nicht um eine Umgestaltung oder Bearbeitung handeln. Insofern müsste das Werk grundsätzlich [[Urheberecht|urheberrechtsschutzfähig]] sein. Zitate können aber auch in amtliche Werke und Werke, deren Schutz bereits abgelaufen ist, aufgenommen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Dreier/Schulze, Urheberrechtsgesetz Kommentar, § 51 Rn 6&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wandtke, Urheberrecht, S. 249 Rn 32&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* '''Zitatzweck''': Das Zitat ist nur zulässig, wenn es seinem Zweck gerecht wird. Der Zitatzweck ist gegeben, wenn es Belegcharakter hat und eine innere Verbindung zum aufnehmenden Werk bestehen. Es muss im aufnehmenden Werk eine gedankliche Auseinandersetzung mit dem Zitat erfolgen. Dies ist dann der Fall, wenn es z. B. zur Veranschaulichung der eigenen Ausführungen genutzt wird, zur Faktendarstellung, kritischen Auseinandersetzung mit einer Gegenmeinung oder im Rahmen einer Rezension. Die Übernahme eines Werks oder von Werkteilen aus rein ästhetischen Gesichtspunkten zur Illustration ist unzulässig. Treffen Zitatzweck und andere Gründe zusammen, so muss der Zitatzweck immer überwiegen, d.h. die Belegfunktion im Vordergrund stehen. Ist das Zitat(objekt) beliebig austauschbar oder kann man sich das Zitat hinwegdenken, ohne dass sich am Sinngehalt oder der Verständlichkeit des aufnehmenden Werkes etwas ändert, fehlt der Zitatzweck und das Zitat ist also unzulässig.&amp;lt;ref&amp;gt;Dreier/Schulze, Urheberrechtsgesetz Kommentar, § 51 Rn 3f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wandtke, Urheberrecht, S. 249 Rn 33&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.jusline.de/index.php?cpid=f92f99b766343e040d46fcd6b03d3ee8&amp;amp;lawid=2&amp;amp;paid=51 Krause, Ringo: § 51 Zitate IV. 4. Zitatzweck]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* '''Gebotener Umfang''': Das Zitat ist nur erlaubt, ''&amp;quot;sofern die Nutzung in ihrem Umfang durch den besonderen Zweck gerechtfertigt ist&amp;quot;''. Der Umfang ist also durch den Zitatzweck begrenzt. Das Zitat darf nicht für sich selbst sprechen, an die Stelle eigener Erläuterungen treten oder zur Hauptsache des aufnehmenden Werkes werden. Die Nutzung des zitierten Werkes darf durch die Übernahme in das neue Werk nicht beeinträchtigt werden. Ob der richtige Umfang eingehalten wurde, muss durch eine Abwägung aller Umstände des Einzelfalls, wie Zweck, Umfang des zitierten Werks, Umfang des aufnehmenden Werks, Größe des Zitats und ggf. auch Besonderheiten wie die Art der Zugängichmachung des aufnehmenden Werkes, bestimmt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Dreier/Schulze, Urheberrechtsgesetz Kommentar, § 51 Rn 5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* '''Erkennbarkeit als Zitat''': Das Zitat muss als solches erkennbar sein. Es muss als fremder Bestandteil in dem aufnehmendem Werk kenntlich gemacht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Wandtke, Urheberrecht, S. 250 Rn 35&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies kann z. B. durch Anführungszeichen, Abheben vom restlichen Text durch Einrücken oder andere Stilmerkmale, Einblendungen, Anmerkungen, Hinweise im Programmheft oder CD-Booklet, gesprochenen Hinweis in einer Rede (&amp;quot;Ich zitiere...&amp;quot;) geschehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.jusline.de/index.php?cpid=f92f99b766343e040d46fcd6b03d3ee8&amp;amp;lawid=2&amp;amp;paid=51 Krause, Ringo: § 51 Zitate IV. 3. Erkennbarkeit des Zitats]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* '''Änderungsverbot''': Laut [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__62.html § 62 UrhG] sind Änderungen an dem Werk oder Werkteil, die zum Zwecke des Zitats (oder anderen im Gesetz erlaubten Zwecken) verwendet werden, nicht erlaubt. Es wird auf die Vorschrift des [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__39.html § 39 UrhG] verwiesen, der Änderungen durch Nutzungsrechtinhaber ausschließt. Generell sind Änderungen bereits durch [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__14.html § 14 UrhG] verboten ([[Urheberpersönlichkeitsrecht#Änderungsverbot|Generelles Änderungsverbot]]), [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__62.html § 62 UrhG] nimmt insofern nur die Klarstellung vor, dass dies auch für die gesetzlichen [[Schranken des Urheberrechts|Schranken]] gilt. Abweichungen davon sind nur in sehr begrenztem Umfang möglich, so nennt Abs. 2 Übersetzung und Übertragung in eine andere Tonart oder Stimmlage. Abs. 3 erlaubt Änderungen der Größe oder solche Änderungen, die durch das jeweilige Vervielfältigungsverfahren bedingt sind, soweit es sich um Werke der bildenden Künste oder Lichtbildwerke handelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Dreier/Schulze, Urheberrechtsgesetz, § 62 Rn 5 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
* '''Quellenangabe''': Wird ein Werk zitiert, so sind die Quelle und der Urheber deutlich anzugeben. Werden ganze Sprachwerke oder ganze Werke der Musik im Rahmen einer Schrankenbestimmung vervielfältigt, so ist auch der Verlag anzugeben und kenntlich zu machen, ob und welche Kürzungen vorgenommen wurden. ([http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__63.html § 63 UrhG]) Die Angabe der Quelle und des Urhebers sind Zulässigkeitsvoraussetzungen des Zitats. Fehlen diese wird es unzulässig. Der Urheber hat dann einen Unterlassungsanspruch und bei Verschulden unter Umständen einen Schadensersatzanspruch nach [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__97.html § 97 Abs. 1, 2 UrhG].&amp;lt;ref&amp;gt;Loewenheim, Handbuch des Urheberrechts, § 32 Rn 12&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wissenschaftliche Großzitat § 51 S. 2 Nr. 1 UrhG ===&lt;br /&gt;
§ 51 S. 2 Nr. 1 UrhG liefert eines der Regelbeispiele. Danach dürfen in ein wissenschaftliches [[Werk]] ganze veröffentlichte Werke zum Zweck der Erläuterung des Inhalts (des aufnehmenden Werkes) übernommen werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wissenschaftlich ist ein Werk, wenn es sich der ernsthaften, methodisch geordneten Suche nach Erkenntnis widmet. Es geht also um den Erkenntnisgewinn oder die Auseinandersetzung darüber. Dies fehlt bei belletristischen, politischen und weltanschaulichen Werken oder rein geschäftlichen Kommentaren. Bei populärwissenschaftlichen Werken muss der wissenschaftliche Anspruch die Unterhaltung überwiegen. Als aufnehmende Werke kommen wissenschaftliche Sprachwerke, Filme und TV-Sendungen und wissenschaftliche Darstellungen in Betracht, jedoch nicht Computerprogramme oder Lichtbildwerke, da es hier an der Erläuterung und Auseinandersetzung mit dem Inhalt fehlt.&amp;lt;ref&amp;gt;Dreier/Schulze, Urheberrechtsgesetz, § 51 Rn 8f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Falle des wissenschaftlichen Großzitats dürfen ganze Werke zitiert werden, unabhängig davon, wie umfangreich sie sind. Insofern ist diese Regelung großzügiger als die Generalklausel in Satz 1. Dies wird jedoch dadurch beschränkt, dass diese Zitate nur zum Zwecke der &amp;quot;Erläuterung des Inhalts&amp;quot; verwendet werden dürfen. Dieser muss besonders streng eingehalten werden, da durch die Übernahme eines ganzen Werkes besonders schwer in die Rechte des Urhebers eingegriffen wird. &amp;lt;ref&amp;gt;Dreier/Schulze, Urheberrechtsgesetz, § 51 Rn 10&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wandtke, Urheberrecht, S. 251 Rn 37&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kleinzitat § 51 S. 2. Nr. 2 UrhG ===&lt;br /&gt;
Ein weiteres Regelbeispiel des § 51 UrhG ist das sog. Kleinzitat. Hier dürfen Stellen eines Werkes in einem Sprachwerk angeführt werden. Es unterscheidet sich im Hinblick auf die Voraussetzungen nicht von der Generalklausel. &lt;br /&gt;
Die Angemessenheit des Umfangs des Zitats ist wie dort in Relation von Umfang des Zitats, Umfang des aufnehmenden Werkes und Umfang des ziterten Werkes zu bestimmen. Der Zitatzweck kann über die reine Erläuterung hinausgehen. Es ist auch die Verwendung des zitierten Teils als Motto, Hommage, Parodie oder zur Verdeutlichung einer Stimmungslage möglich.&amp;lt;ref&amp;gt;Dreier/Schulze, Urheberrechtsgesetz, § 51 Rn 14 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musikzitat § 51 S. 2 Nr. 3 UrhG ===&lt;br /&gt;
Laut Nr. 3 können auch Stellen aus einem Musikwerk in ein anderes Musikwerk als Zitat übernommen werde.&lt;br /&gt;
Der Zitatzweck ist hier, ähnlich wie in Nr. 2, weiter gefasst als in Nr. 1 und kann als Stilmittel, Hommage, Satire, Parodie u. ä. genutzt werden. &lt;br /&gt;
Die Quellenangabe ist hier kaum möglich, der Zuhörer muss jedoch erkennen können, dass es sich um einen fremden Bestandteil handelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Dreier/Schulze, Urheberrechtsgesetz, § 51 Rn 19&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es müssen hierbei jedoch die Einschränkungenen des [http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__24.html § 24 Abs. 2 UrhG] beachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildzitat außerhalb wissenschaftlicher Werke ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Filmzitat ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Disclaimer}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Urheberrecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jennifer Olearczyk</name></author>
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